Martin Becker - DIE KIRCHE – Völlig am Ende

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Die Kirche, völlig am Ende.
Das archaische Konzept aus der Steinzeit ist Out. Eine Religion der Liebe hat keinen Platz für den alten, verkrusteten, brutalen, gewalttätigen und frauenfeindlichen Sündenwahn Gottes. Die Gläubigen treten in Scharen aus. Dieses Buch beschreibt die Notwendigkeit, dass die Kirche ihr System dringend und radikal umkrempeln sollte. Es zeigt Wege der Lösungen auf; diese sind aber tiefgreifend. Für beide großen Kirchen heißt das: Entweder bereinigen oder untergehen.
Bereinigen heißt:
– Die rosa Brille abnehmen.
– Die Stellschrauben der Religionsmechanik neu einstellen.
– Alles entfernen, was in der Bibel gegen die Liebe verstößt.
– Das Priesteramt reformieren
– Mit der Vergangenheit Frieden schließen.
– Den Besen holen und die dunklen Ecken im Keller auskehren.

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Und sie hörten die Stimme Gottes des HERRN, der im Garten ging, da der Tag kühl geworden war.“

(1. Mose 3,8)

Das ist die Stelle, als die Schlange Eva im Paradies überredet hatte, von der verbotenen Frucht zu essen. Eva gab Adam auch etwas zum Probieren, und ausgerechnet dann kam Gott auf seinem Spaziergang vorbei und erwischte sie.

Danach warf er alle drei achtkantig aus dem Paradies.

Fällt Dir etwas an dieser Geschichte auf?

Ich erzähle mal diese kleine Szene mit meinen Worten, um das Ausmaß dieses Satzes zu verdeutlichen:

Der Sündenfall (nacherzählt):

Adam und Eva hatten gerade vom Apfel abgebissen, hörten, dass Gott herankam, und sie schämten sich. Schadenfreude auf Seiten der Schlange.

Gott war gerade bei seinem kleinen Abendspaziergang, um sie zu besuchen.

Endlich war die Tagessonne nicht mehr so heiß, so dass es eine gute Zeit war, sich im Paradiesgarten entspannt die Beine zu vertreten.

Als Gott die beiden sah, wie sie sich schämten, stellte er sie zur Rede und war sogleich ganz schrecklich erbost. Schließlich hatte er ja, bevor er seinen gemütlichen Abendspaziergang begann, nicht die geringste Ahnung, was die beiden angerichtet hatten.

Er hatte zuvor nicht den geringsten, blassen Schimmer, dass sie von den Früchten des Baums der Erkenntnis zwischen Gut und Böse tatsächlich essen würden.

Sie waren zwar erst nach der Einnahme der Frucht imstande, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, aber sie hätten ihm vorher ja einfach nur gehorchen müssen, sonst nichts.

Zwar wäre Gott selbst durchaus rechtzeitig dazu in der Lage gewesen, diese Situation zu verhindern und die beiden wirkungsvoll vor ihrer Sünde zu schützen, indem er statt des Baumes zum Beispiel einen Kaktus aufgestellt hätte, oder dass er die Früchte übelriechend oder bitter sein ließe.

Er hätte den Baum auch vorher durch die Cherubim mit bloßem, hauendem Schwert bewachen lassen, wie er es dann später tat. i

Das hat er nicht getan. Auf diesen Gedanken war er nicht gekommen. Oder doch?

Er stellte selbst den verlockenden, Früchte tragenden Baum im Paradies auf. Er drohte Adam und Eva die Todesstrafe an, davon zu essen, und er nahm billigend in Kauf, dass sie es trotzdem taten.

Mit schauspielerischem Talent, vermeintlich völlig entsetzt darüber, dass sie ihm nicht gehorchten, verurteilte er sie auf der Stelle zur fristlosen Entlassung.

Er war ihnen dabei noch gnädig, denn eigentlich hätte er sie, gemäß Androhung, sofort töten müssen.

- Ende des freien Nacherzählung - “

Drei Dinge fallen mir auf:

1. Entweder hatte Gott wirklich keinen blassen Schimmer, was zuvor passiert war, dann war sein Spaziergang ahnungslos und ehrlich, sein Entsetzen aufrichtig, und er kann überhaupt nicht in die Zukunft schauen.

2. Oder er konnte selbstverständlich schon vorhersehen, was die beiden anstellen würden, dann hatte er seinen abendlichen Spaziergang nur vorgetäuscht, und er hat sich die kommenden Worte bereits gedanklich zurechtgelegt, in der Absicht, sie gleich ganz fürchterlich zusammenzustauchen und sie achtkantig aus dem Paradies zu feuern.

3. Dass er einen Früchte tragenden Baum im Paradies aufstellte, im Wissen um das nachfolgende Vergehen, zeigt die planende Absicht, alle drei sowieso rausschmeißen zu wollen.

Im Fall eins, wenn Gott nicht in die Zukunft schauen konnte, und er stellte gleichzeitig einen verlockenden Baum ungeschützt im Paradies auf, dann handelte er obendrein grob fahrlässig. Gott, ein nachlässiger Schussel?

Seine Unfähigkeit, in die Zukunft zu schauen, sehen wir noch später, weil ihn die Sünden der Menschen ergrimmte. Diese Emotion ist einem prophetisch Befähigten unbekannt.

Wenn Gott nicht in die Zukunft schauen konnte, war er auch nicht in der Lage vorherzusehen, dass er ein paar Tausend Jahre später sein eigenes Religionskonzept mit der Erscheinung Jesu komplett umkrempeln würde.

Wie wollte er auch voraussehen, dass die Kirche heute krampfhaft eine Lösung aus der alten, verkorksten Geschichte sucht und feststellt: So geht es nicht weiter?

So geht es nicht weiter.

Wie will Gott mit solch einer Ahnungslosigkeit vorausgesehen haben, dass er eines Tages mit all seinen Heiligen im Himmel leben wollte?

Kennt er denn überhaupt die Gesetze der Physik? Weiß er denn überhaupt, auf welcher Galaxie der Himmel sein wird?

Wenn Gott nicht in die Zukunft schauen kann, dann ist dies das Ende seiner Religion. Du kannst aufhören weiterzulesen.

Such Dir was Neues. Wie wäre es mit Astrophysik?

Im Fall zwei, wenn Gott einen gemütlichen Abendspaziergang vortäuschte, in der Absicht, ganz erschreckt zu tun und die beiden achtkantig aus dem Paradies zu feuern, dann ist das eine richtig fiese, arglistige Täuschung.

Der Abendspaziergang wäre ein Zeichen einer planenden, hinterhältigen Absicht für eine Tat, die er sowieso vorhatte zu tun, nur mit dem Dreh, nicht selbst an dem Hergang Schuld zu haben, sondern seinen drei Geschöpfen die Schuld zu geben.

Sollte dieser Fall zwei richtig sein, dann stellt sich die Frage nach Gottes Psychogramm. Wer hat das aufgeschrieben?

Wer a.) solch einen Text in die Bibel hineinschreibt und vor allem, wer b.) diesen Text als göttliche Inspiration zum Dogma erklärt, der ist sowas von Kilometer weit weg vom Erfassen der Größe eines göttlichen Wesens, dass „Steinzeit“ die richtige Umschreibung dafür ist.

Der Fall drei ist ein Zeitvertreib, den sich der in die Zukunft blickende Gott hätte ersparen können. Warum hat er Adam, Eva und die Schlange nicht von vornherein außerhalb des Paradieses erschaffen?

Wer etwas erschafft im Wissen um den Ausgang, der erschafft bereits das Ende.

Gott hätte das Ende gleich erschaffen können und sich und den anderen einen Haufen Zeit, Energie und Ärger ersparen können. Er hätte Adam und Eva gleich in der Wüste aufwachsen lassen und die Schlange als beinloses Reptil erschaffen können.

Es sei denn er hatte Spaß daran, Leute zu quälen.

Das ist Arglist. So geht kein Schöpfer mit seinen Kreaturen um …jedenfalls kein liebender Schöpfer.

Diese Geschichte im Paradies ist so unwürdig, so kleinkariert, so kleinbürgerlich, so hinterlistig.

Niemals wollte man sich einen solchen Gott als Schöpfer vorstellen. Nie würde ein solcher Charakter der Größe eines Gottes würdig sein.

Dieser Charakter ist ausreichend für eine Märchenfigur, wo der böse Wolf die drei kleinen Schweinchen frisst, aber dies ist kein Charakter eines Schöpfers.

Lieber Christ, Du kennst bestimmt das Ausmaß des Universums. Für Dich ist es bestimmt ein großes Wunder, dass Gott diese unendliche Größe der Milliarden von Sonnen erschuf, nicht nur unsere Erde.

Wenn Du Gott die Kapazität zumutest, eine solch unendliche Größe zu erschaffen, glaubst Du dann wirklich, er geht im Garten spazieren, weil der Abend kühl geworden ist? Glaubst Du wirklich daran, dass er seine drei Geschöpfe achtkantig aus dem Paradies wirft, weil sie ihm einmal nicht gehorcht haben?

So klein kann man garnicht denken.

Doch das ist alles nicht so schlimm.

Schlimm ist, dass diese Geschichte im heiligen Buch der Bücher steht. Schlimm ist diese Gnadenlosigkeit, mit der Gott Tabula Rasa macht, weil ihm nicht gehorcht wurde.

Schlimm ist diese Brutalität in der Bibel.

Noch schlimmer ist, dass die christlichen Kirchen diese Geschichten nicht schon längst aus Ihrem Bibelwerk herausgeschmissen haben. Gibt es denn keine Produkt- Qualitätskontrolle?

Ist es denn nicht möglich, dass ein Prüfgremium einen Bericht verfasst, der besagt: „OK, das müssen wir verbessern“?

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