Nadja Christin - Samuel, der Tod

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Paris, die Stadt der Liebe …
… und der Gewalt, in der Anderswesen ihren tödlichen Geschäften nachgehen.
Samuel, ein gottesfürchtiger Sensenmann, beginnt die Menschheit zu verschonen, dafür wird von höchster Stelle ein Killer auf ihn angesetzt.
Die schöne Alice, was soll sie darstellen? Und warum wird auch sie gejagt? Welches Geheimnis verbirgt sie? Wird es der nächste Vollmond offenbaren?
Samuel sieht sich mit seiner Vergangenheit konfrontiert.
Er muss sich den obersten Sensenmännern, jedoch vor allem Gerome, seinem Killer, stellen.
Aber, wie zum Teufel, tötet man den Tod?

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Um das Gespräch zu beenden, zuckte die Werwölfin ein weiteres Mal mit den schmalen Schultern und sagte abweisend:

»Und wenn schon, dann schlafen sie eben zusammen … ich denke nicht, dass uns das was angeht. Die können machen, was sie wollen.«

Verärgert runzelte Madame ihre Stirn und wechselte rasch das Thema.

»Ich denke nicht, dass sie ein Paar sind«, sagt Alice und schüttelt wie zur Bekräftigung den Kopf.

»Egal, was das Klatschmaul Geraldine sagt. Der Typ kam mir viel zu männlich vor und außerdem hat er ein bisschen mit mir geflirtet.«

Liam wendet sich wieder seinen Büchern zu. Er will nicht, dass Alice sieht, wie sehr ihn ihr letzter Satz getroffen hat.

»Das denke ich auch nicht.« Mit Schaudern erinnert er sich an den Kerl in seinem neuen Mercedes. Nein, überlegt er den Satz weiter, der steht mit Sicherheit auf Mädchen … das, und auf Blut und Fleisch und … auf die Hölle.

Kapitel Drei

Es ist tiefste Nacht, als Samuel seinen Mercedes in die Garage lenkt.

Er fuhr nicht sofort von der kleinen Kirche aus nach Hause, unterwegs hielt er noch an einem Rastplatz an. In der hintersten Ecke parkte er seinen Wagen, stellte den Motor ab und dachte nach. Sein Nacken ruhte auf der Kopfstütze und die Augen hielt er geschlossen, kein Atmen hob seinen Brustkorb, kein Muskel regte sich an ihm. Wenn ein nächtlicher Besucher des Rastplatzes ihn entdeckt hätte, so wäre dieser schreiend davon gelaufen, nur um möglichst rasch die nächste Polizeistreife anzuhalten, und ihnen stotternd mitzuteilen, dass ein Toter in einem nagelneuen Mercedes liegt.

Aber zum Glück störte Samuels Gedanken kein noch so aufmerksamer Passant. Erst drei Stunden später wachte er aus seiner Lethargie auf und trat den Heimweg an.

Als er über die A13 in Richtung Paris fuhr, umspielte seine Lippen bereits ein leises Lächeln. Er lenkte den Wagen weiter auf der Rue de Normandie , schenkte den hellen Lichtern, wofür diese Stadt so berühmt ist, keinerlei Aufmerksamkeit.

Erst als er endlich in die Rue Denfert Rochereau einbog, war seine Laune wieder hergestellt.

Selbst die Garageneinfahrt, die sich so anfühlt, als führe sie senkrecht in die Hölle, kann ihn heute nicht verärgern.

Er freut sich auf einen schönen alten Whisky, der so wunderbar nach Holz und Rauch schmeckt und einem knisternden Feuer im Kamin.

Als er seine Wohnung im zweiten Stock aufschließt, schlägt ihm grausam laute Rockmusik, aber auch ein herrlicher Geruch nach Schweinebraten, Kartoffeln und einem süßen Dessert, entgegen.

»Ah, hier bin ich richtig«, sagt er leise und grinst nur noch breiter. So mies der Tag auch angefangen hat, umso besser scheint er zu enden.

»Charlie?«, ruft Samuel laut durch die große helle Wohnung.

»Hey, Alter«, erklingt es munter zurück. »Bin in der Küche.«

Samuel hängt seinen Mantel in die Garderobe, zieht die Schuhe aus und streckt sich kurz.

Bin ich froh, wenn ich aus den Klamotten rauskomme, denkt er und geht mit einem Lächeln in das große Esszimmer.

Überall sind Lichter eingeschaltet. Deckenfluter, Strahler, und Lichtbänder, die knapp unter der Decke verlaufen und ein diffuses, blassblaues Licht aussenden. In jeder Ecke scheint eine Lampe zu stehen, es gibt kaum einen Platz, der nicht grell erleuchtet wird.

Vor die riesige Fensterfront wurden gelbe Vorhänge geschoben. In einem schlichten, aber überbreiten Kamin, der in die Wand eingebaut wurde, knistert ein herrliches Feuer.

Der Fernseher läuft und gibt dröhnende Musikfetzen zum Besten.

Ein großer, sechseckiger Esstisch ist mit alten Tellern gedeckt, er wirkt wie eine altmodische Insel, in dieser hochmodernen Wohnung.

»Setz dich, Junge. Essen ist gleich fertig.«

Samuel dreht sich um und sieht in die Durchreiche, die den Blick auf eine lindgrüne Küche freigibt.

In ihr hantiert ein junger Kerl mit Töpfen und Pfannen und grinst ihn frech an.

»Wie lange habe ich noch, Charlie?«

»Hm«, der Junge öffnet den Backofen, wirft einen raschen Blick hinein und meint dann:

»Umziehen, Whisky einschütten, Kippe anmachen … Essen fertig.«

Samuel lacht laut auf. »Okay, dann weiß ich Bescheid.«

Er geht in sein eigenes Schlafzimmer, zieht sich den Anzug, die Krawatte und das Hemd aus, hängt alles sorgfältig zurück in den Schrank. Er schnappt sich ein altes T-Shirt und eine Jeans, darin fühlt er sich wohler, als in der steifen Garderobe.

Jetzt fehlt nur noch die Zigarette und der Schnaps, genau wie Charlie sagte.

Als Samuel zurück ins Wohnzimmer kommt, steht bereits ein gefülltes Glas auf dem kleinen Wohnzimmertisch, neben einer frischen Packung Gauloises Blau .

»Danke, Charlie«, ruft Samuel in Richtung Küche.

Umständlich holt er sich eine Zigarette aus der Packung, steckt sie sich zwischen die Lippen und zündet sie mit einem Zippo an. Er wirft einen Blick auf das Feuerzeug, das ihm unbekannt vorkommt. Es stellt den Ghostrider dar, der auf seiner Harley scheinbar aus dem Zippo heraus, auf einen zufährt.

»So ein Blödsinn«, murmelt er vor sich hin und wirft das Feuerzeug zurück auf den Tisch.

Mit Genuss inhaliert er den Rauch tief und lässt ihn stoßweise wieder entweichen, dabei produziert er fast perfekte Rauchkringel, die sich nur zögernd auflösen.

Samuel greift nach dem Glas, lässt die Eiswürfel gegeneinander klicken und beobachtet den bernsteinfarbenen Whisky, wie er sachte hin und her schwingt. Erst nach einem weiteren, gewaltigen Zug an der Zigarette nimmt er einen großen Schluck Whisky. Ölig läuft der Alkohol ihm über die Zunge, löst einen kleinen Waldbrand in seiner Kehle aus.

»Ah …« Samuel streckt die langen Beine von sich.

Mit einem Mal steht Charlie neben ihm und nimmt sich ebenfalls eine Gauloises. Allerdings inhaliert er nicht so tief wie Samuel, die Erfahrung hat er einmal gemacht, auf eine Wiederholung ist er nicht scharf.

Kein Mensch sollte versuchen einen Sensenmann nachzuahmen, das kann nur schlecht enden.

Eigentlich sollte überhaupt kein Mensch dem leibhaftigen Tod zu nahe kommen, doch Charlie ist froh, dass er Samuel vor etlichen Jahren traf.

Er war von London nach Paris gekommen, der Liebe wegen.

Auf einem Ausflug lernte er ein junges Ding kennen, die bei einer Londoner Familie das Au-Pair-Mädchen spielte. Sie verliebten sich in einander und als die Kleine zurück sollte, zog Charlie einfach mit. Das Ganze ging nur ein paar Monate gut und das Mädchen setzte ihn wegen eines Anderen vor die Tür.

Da stand der Junge nun, ohne Wohnung, ohne Geld und ohne einen Funken Hoffnung. In England hatte er alle Brücken hinter sich abgebrochen, er konnte nicht zurück. In Paris hatte er noch nicht richtig Fuß fassen können. Zuerst zog er von Unterkunft zu Unterkunft, besorgte sich Hilfsarbeiterjobs und mogelte sich irgendwie durch. Dann endlich hatte er genug Geld zusammen, dass er die Kaution für eine Wohnung und die erste Miete aufbringen konnte.

Auf dem Weg zu seinem Vermieter, um den Vertrag zu unterzeichnen, wurde er überfallen. Die Kerle schlugen ihn Krankenhausreif und stahlen ihm seine gesamte Barschaft.

Nun sah Charlie wirklich keine Lösung und keine Hoffnung mehr. Beladen mit Krankenhausschulden, ohne Job und Dach über dem Kopf, gab es für ihn nur noch einen Ausweg: Er besuchte seine alte Flamme ein letztes Mal, doch sie warf ihn gleich aus der Wohnung.

Wie ein Sünder schlich er des Nachts zum Eiffelturm und stürzte sich von dem berühmten Bauwerk.

Sein Flug schien eine Ewigkeit zu dauern, er dachte in seinen letzten Sekunden nur darüber nach, wie es sich wohl anfühlen wird, wenn er auf dem unerbittlichen und harten Asphalt aufschlägt. Wird sein Körper aufplatzen, wie eine übervolle Tüte? Werden seine Gedärme umher spritzen und die Straße besudeln? Wird es sehr schmerzhaft sein? Er machte sich innerlich für den Aufprall bereit.

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