Karl-Heinz Biermann - Wo ist Faro?

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Nur ungern übernimmt Kommissar Brandt die Ermittlungen im Fall eines
prominenten Rockstars, der vor Monaten wie vom Erdboden verschluckt worden
ist. Erst der Fund einer nackten Frauenleiche in der Nähe des Nord-Ostsee-Kanals
scheint ihn auf die richtige Spur zu bringen, ist doch der Fundort der Leiche
derselbe wie der letzte Aufenthaltsort des Rockstars – zumindest der seines
Handys.
Verdächtig macht sich der Manager des Rockstars, der Stein und Bein schwört,
seinen Schützling höchstpersönlich nach einem Konzert in einem Kieler Club in
ein Taxi gesetzt zu haben, nur bleibt die Suche nach solch einem
merkwürdigerweise ergebnislos. Bei einer weiteren Vernehmung des Managers
stellt sich heraus, dass es ein altes Fahrzeug gewesen ist, ein sogenannter
Mercedes Strich-Acht, in den der Rockstar eingestiegen ist. Nun hat der Kieler
Kripobeamte einen Anhaltspunkt.
Nacheinander überprüft er alle Fahrzeughalter eines solchen Oldtimers, von
denen es nicht mehr viele geben sollte, und kommt letztlich zu einer weiteren
Verdächtigen, einer Prostituierten. Allerdings stellt sich bald heraus, dass es die
Tote vom Nord-Ostsee-Kanal ist, ihr alter Mercedes wird inzwischen von einer
anderen Frau gefahren.
Jetzt geht es darum, diese Unbekannte dingfest zu machen. Der Kommissar
legt sich auf die Lauer und kann sie schließlich in ihrem Haus stellen. Dabei
begibt er sich selbst in höchste Gefahr, denn diese Verdächtige erweist sich als
Psychopathin. Sie ist es, die den Rockstar gefangenhält und greift den Kommissar
an. Nur der Schuss aus seiner Dienstpistole kann die Frau davon abbringen, ihn
ernsthaft zu verletzen.
Nach der Überwältigung durch hinzugerufene Hilfe der Kollegen vom SEK
kommen die angeschossene Frau wie auch der verwahrloste Rockstar in die
Klinik, dort besucht Kommissar Brandt die beiden nacheinander. Dabei stellt sich
alles in einem ganz anderen Licht dar, Tathergänge werden unterschiedlich
dargestellt, bisher Unverdächtige erscheinen plötzlich suspekt, die vorgebliche
Psychopathin erweist sich als überhaupt nicht irre, und der Kommissar weiß, wen
er verhaften muss. Und doch kommt es noch zu einem unvorhersehbaren Ende.

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Dennoch führte er sich die Lage bequem von seiner Position auf seinem Schreibtischstuhl vor Augen, nur dieses eine Mal wollte er es tun. Danach sollte es ihn sowieso nichts mehr angehen.

Noch einmal sinnierte er darüber, dass es nicht abwegig erschien, wenn dieser Faro betrunken ins Wasser gestürzt war, wie bereits spekuliert wurde. Es hatte an dem besagten Abend seines Verschwindens Frost gegeben, der gerade in Nähe von Wasser zu Glatteisbildung führte. Faro konnte ausgerutscht sein.

War das der Fall gewesen, dann war es bei dem Verkehr auf dem engen Kanal praktisch unmöglich, seine Leiche aufzufinden. Daher hatten die ermittelnden Kollegen nach vergeblicher Suche mithilfe der Wasserschutzpolizei demnächst auch vor, ihre Arbeit einzustellen, brachte der Kommissar bei der grausamen Vorstellung rotierender Schiffsschrauben seine Überlegungen zu Ende.

Jedenfalls war nach ihren bisherigen Erkenntnissen der letzte Aufenthaltsort vor dem Verschwinden des Rockmusikers ausgemacht – oder zumindest der seines Handys. Diese Exoten trieben sich wer weiß wo und mit wem herum, es schien dem Kommissar unbe-rechenbar. Was da passiert war, und warum der angetrunkene Faro – bereits seiner Absicht entsprechend vor dem Kreuzfahrtterminal erschienen – es sich dann anders überlegt hatte?

Er zuckte mit den Schultern und beendete das Computerprogramm und widmete sich wieder seiner Arbeit mit den Prozessakten.

Nach einer Weile blickte er auf, drehte seinen Kopf etwas zur Seite, irgendwie bedrängte ihn da noch ein Gedanke. Doch er sperrte sich dagegen. Sollten sich doch die Kollegen darum kümmern.

Wieder befasste er sich mit seinen Akten, bis er sie beiseite schob. Irgendetwas störte ihn bei der ganzen Angelegenheit. Warum musste sein Chef ihn auch mit dem Fall des Vermissten behelligen, ausgerechnet wenige Tage, bevor man die Akte schließen würde. Er schüttelte seinen Kopf. Er schüttelte ihn aber auch, weil ihn die Sache mit dem Taxi nicht in Ruhe ließ.

Schließlich rief er nun doch die Akte im Computer auf und las, dass alle Taxiunternehmen in Kiel befragt worden waren, ob deren Fahrer oder Fahrerinnen diesen Faro zum Kreuzfahrtterminal chauffiert hatten. Selbstverständlich hätten die Taxifahrer sich an diesen berühmten Prominenten erinnert, und sie hätten geplaudert, umso mehr, dachte der Kommissar, weil der Rockstar betrunken gewesen war.

Nein, und das war es, was ihn unbefriedigt ließ: Es muss ein Taxifahrer gewesen sein, der auf eigene Rechnung fuhr, „schwarz“ sozusagen, und natürlich würde der unbekannt bleiben wollen und nichts preisgeben. Was für eine Arbeit, so eine Person aufzuspüren, das war einfach nicht zu bewerkstelligen. Er zog alle Einwände zurück, die er jemals in diesem Fall seinen ermittelnden Kollegen in Gedanken vorgeworfen hatte. Nein, das war schier unmöglich. So etwas klärte nur Kommissar Zufall auf, dachte er, nach Jahren – da würde der Fall längst vergessen sein.

Mit einem abschätzenden Blick auf die Akten auf seinem Schreibtisch entschloss er sich, außer Haus zu gehen. Den Grund dafür sah er in der nicht unbedingt dringlichen Maßnahme, Faros Manager selbst ein paar Fragen zu stellen, seine Aussagen standen zur Genüge im Computer – und in den Zeitungen. Er wollte einfach nur raus aus seinem Büro. Der Kommissar notierte sich dessen Telefonnummer und Adresse, nahm seinen Mantel vom Haken und machte sich auf den Weg nach draußen.

2

Im Verhalten des Managers spürte Kommissar Brandt durchaus eine unwirsche Ablehnung, die er aber eher einer gewissen Anspannung zuordnete, die – einer bleiernen Schwere gleich – schon die ganz Zeit die

Ermittlungen im Fall des verschwundenen Rockstars begleitete. „Ich verstehe, dass Ihnen meine Fragen auf den Wecker gehen.“ Er nickte wie zum Verständnis. „Es befriedigt uns von der Kripo nicht, und Ihnen gefällt es sicher auch nicht, aber die Nachforschungen nach Ihrem …“, der Kommissar suchte nach dem passenden Ausdruck, „… Schützling? Kann man Schützling sagen? Jedenfalls werden die Nachforschungen nach ihm wohl demnächst eingestellt.“

Der Manager schaute desinteressiert und zuckte mit den Schultern.

„Dieser versuchte Anruf bei Ihnen – können Sie sich vorstellen, warum er von Holtenau ausging? Ihr Faro hätte doch eigentlich schon an Bord sein müssen,

oder?“

Wieder zog der Manager seine Schultern hoch. „Ich hab das alles bereits gesagt – ich weiß es nicht.“ Seine letzten Worte dehnte er betont.

„Betreuen Sie noch andere … Schützlinge?“, war die nächste Frage des Kommissars.

Der Manager schüttelte seinen Kopf. „Nein, nur ihn“, sagte er.

„Warum ist Faro allein zu diesem Kreuzfahrt-terminal gefahren? Ich meine, solchen Promis gesteht man doch Personenschutz zu, wenn sie sich in die

Öffentlichkeit begeben.“

„Es gibt Situationen, da braucht er solche Begleitung nicht.“

„Ach so, ich begreife.“ Die Süffisanz des Kommissars wurde von gekünsteltem Schmunzeln begleitet. „Er hatte eine andere Begleitung. Können Sie mir

Näheres über diese Damen sagen?“

„Unfug“, empörte sich der Manager. „Ich persönlich habe ihn in das Taxi gesetzt! Da waren keine Damen, wie Sie das andeuten.“

„Also war er tatsächlich allein unterwegs.“

„Ja, ich sage nochmals ja. Für diese kurze Fahrt zum Schiff brauchte er wirklich keinen Schutz.“

„Hatten Sie nicht die Befürchtung, dort vor dem Schiff könnten ihn Massen von seinen Fans erwarten? Ich weiß doch, wie so etwas vor sich geht“, konstatierte der Kommissar. „Es soll schon vorgekommen sein, dass man so einem Rockstar die Kleider vom Leib gerissen hat.“

„Alles Legenden“, wiegelte der Manager ab. „Faro ist zwar bei den Fans unglaublich beliebt, aber sie konnten von seinem Eintreffen vor dem Schiff nichts wissen, weil wir die Konzertreise nicht publik gemacht haben, sie sollte eher privater Natur sein.“

„So wie das Konzert, das er noch kurz vorher in

einem Club in der Altstadt gegeben hat. Können Sie mir sagen, wer dort alles dabei war?“, wollte der Kommissar wissen. „Ich meine, wenn es eine Privatveranstaltung gewesen ist, dürfte das Publikum doch

überschaubar sein.“

„Außer ein paar wenigen geladenen Gästen kannte ich die meisten nicht. Woher auch, das ist nicht üblich.“

„Und mit wem Faro danach noch zusammen gewesen ist, bevor er das letzte Mal gesehen wurde, können Sie auch nicht sagen, vermute ich mal.“

„Mit wem sollte er zusammen gewesen sein? Er gab seine Vorstellung und danach ging’s ab zum Schiff.“

„Betrunken“, legte Kommissar Brandt nach.

„Ja, vielleicht hat er während oder nach dem Konzert einen genommen, das macht er schon mal, gerade wenn’s privat ist. Steht doch alles in dem Protokoll Ihrer Kollegen.“

„Das haben Sie so der Presse erzählt. Sie können es mir gegenüber ruhig wiederholen. Er war also allein, als er in das Taxi stieg, und Sie waren dabei.“

„Genauso war es“, antwortete der Manager patzig.

„Sie sprachen vorhin von geladenen Gästen. Ich nehme an, hierzu gibt es eine Gästeliste. Die hätte ich gern.“

„Die haben Ihre Kollegen längst.“

„So? Na dann.“ Kommissar Brandt verabschiedete sich und verließ die Wohnung des Managers im achten Stock eines Mietshauses. Er hatte ein professionelles Agenturbüro erwartet, wie es eines berühmten Rockstars angemessen gewesen wäre. Danach ausgesehen hatte es allerdings nicht.

3

„Ich sage es dir nicht gern.“ Der Dezernatsleiter hob seine Hände wie zur Beschwichtigung, als sollten seine Worte seinen Ersten Kriminalhauptkommissar nicht allzusehr treffen. „Die Kollegen arbeiten nicht gern mit dir zusammen – und du weißt das.“

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