Eberhard Weidner - IM ANFANG WAR DER TOD

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Erneut wird Kriminalhauptkommissarin Anja Spangenberg mitten in der Nacht von ihren Kollegen der Mordkommission zu einem Tatort gerufen. An sich kein ungewöhnlicher Vorfall für die Ermittlerin der Vermisstenstelle der Kripo München, denn immer wieder muss sie unbekannte Leichen identifizieren, bei denen es sich möglicherweise um einen ihrer Vermissten handelt.
Doch als sie erfährt, wohin sie kommen soll, beginnt sie bereits zu ahnen, dass es in diesem Fall um etwas ganz anderes geht. Denn unmittelbar vor dem Anruf des Kollegen erwachte sie aus einem schrecklichen Albtraum, in dem sie aus der Perspektive des Mörders in sämtlichen blutigen Details miterleben musste, wie sie einen alten Mann brutal ermordete. Einen Mann, den sie gekannt hat, als sie noch ein Kind war.
Doch es kommt noch schlimmer, denn mehrere Indizien, die am Tatort gefunden wurden, weisen ebenfalls eindeutig in Anjas Richtung.
Nicht nur einer ihrer Kollegen hält sie daraufhin für dringend tatverdächtig. Auch sie selbst kommt allmählich zu der furchtbaren Überzeugung, dass sie eine Mörderin ist. Vor allem, nachdem sie weitere handfeste Beweise für ihre Schuld findet.
Anja will unbedingt herausfinden, warum sie den Mann getötet hat, den sie seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Gleichzeitig muss sie aber auch belastende Beweise und Indizien verschwinden lassen und verhindern, dass sie verhaftet wird. Eine Gratwanderung, die für die Polizistin immer schwieriger wird, denn die vermeintlichen Albträume und die Mordserie gehen weiter …

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»Und?« Anja unterdrückte ein genervtes Stöhnen. Manchmal, vor allem, wenn sie spürte, dass ihre Tochter etwas unbedingt wissen wollte, schien es ihrer Mutter eine diebische Freude zu bereiten, sich jedes Wort einzeln aus der Nase ziehen zu lassen.

»Christian ist jetzt im Ruhestand.«

»Im Ruhestand? Er ist doch erst …« Anja überlegte kurz. »… Ende fünfzig oder so.«

»Siebenundfünfzig«, präzisierte Dagmar. »Er wurde fünf Jahre nach deinem Vater geboren.«

»Und wieso ist er dann schon im Ruhestand?«

»Wenn ich es richtig verstanden habe, hat er es in Südafrika zu einigem Wohlstand gebracht und das Geld gut angelegt. Er muss also nicht mehr arbeiten, sondern kann bequem von den Zinsen und Renditen leben, die er mit seinen Geldanlagen erzielt. Deshalb hat er sich zur Ruhe gesetzt und ist nach Deutschland zurückgekehrt, um seinen Lebensabend in der alten Heimat zu verbringen.«

»Und wo wohnt er jetzt?«

»Er hat sich ein Haus in Obermenzing gekauft. Anscheinend ist es gar nicht weit von dem Haus entfernt, in dem wir damals wohnten, als Frank noch lebte.«

Ausgerechnet Obermenzing! , dachte Anja. Dort lag auch die Kirche, in der sie Pfarrer Hartmann getötet hatte. Zufall?

»Was ist mit seiner Frau und den Kindern?«

»Seine Frau ist letztes Jahr bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Und seine Tochter und sein Sohn sind erst jetzt nachgekommen und zu ihm gezogen. Deshalb hat er mich ja auch angerufen. Er will, dass wir uns alle treffen und endlich kennenlernen.«

Anja überlegte. Wenn sie ehrlich war, dann hatte sie eigentlich kein besonderes Interesse, diesen Mann wiederzusehen, nachdem er vor dreiundzwanzig Jahren sang- und klanglos verschwunden war und sich seitdem kein einziges Mal gemeldet hatte. Andererseits war da dieser nagende Gedanke in ihrem Hinterkopf, dass er ihren Vater ermordet haben könnte. Schon allein deshalb sollte sie die Gelegenheit nutzen, ihm ein bisschen auf den Zahn zu fühlen. Außerdem gab es da noch ihre Cousine und ihren Cousin, die nichts mit der alten Geschichte zu tun hatten und die sie gern kennenlernen würde.

»Und was hast du ihm geantwortet?«, fragte sie ihre Mutter.

»Ich sagte ihm, dass ich dich fragen und ihm dann Bescheid geben würde. Also, was sagst du jetzt dazu? Willst du deinem Patenonkel noch eine Chance geben? Ich kann natürlich verstehen, dass du noch immer sauer auf ihn bist. Aber vielleicht hatte er gute Gründe für sein Verhalten. Dein Vater war auch nicht immer einfach. Manchmal konnte er richtig stur sein, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hatte.« Sie verkniff es sich, darauf hinzuweisen, dass es sich dabei um einen Charakterzug handelte, den sie auch bei ihrer Tochter allzu oft festgestellt hatte. »Außerdem wissen wir nicht, worüber die beiden damals gestritten haben. Ganz abgesehen davon könntest du dann auch Judith und Oliver kennenlernen.«

»Judith und Oliver?«

»So heißen deine Cousine und dein Cousin.«

»Na gut«, sagte Anja. »Ich werde ihm, wie du sagtest, eine Chance geben. Außerdem würde ich seine beiden Kinder tatsächlich gern treffen.«

»Das freut mich. Wann passt es dir denn?«

Anja dachte an Konstantin. Da er überraschend den Nachtdienst eines Kollegen übernehmen musste, würde sie ihn heute ohnehin nicht sehen. Sie hoffte allerdings, dass er morgen wieder Zeit für sie hatte. Deshalb wäre der heutige Abend für sie am ehesten für ein Treffen mit der Verwandtschaft geeignet. »Wie wäre es gleich heute Abend? Da hätte ich Zeit.«

»Mir wäre das ebenfalls recht«, sagte ihre Mutter. »Ich rufe Christian im Laufe des Nachmittags an und frage ihn, was er davon hält. Ich gebe dir dann rechtzeitig Bescheid.«

Da Anja es jetzt wirklich eilig hatte, in die Dienststelle zu kommen, verabschiedeten sie sich daraufhin voneinander und beendeten das Gespräch.

KAPITEL 8

I

Als sie ins Büro zurückkehrte, saß Daniel Braun wieder hinter seinem Schreibtisch. Er begrüßte sie lächelnd, konnte es sich aber nicht verkneifen, einen demonstrativen Blick auf die Uhr zu werfen, um zu verdeutlichen, dass sie fünf Minuten zu spät aus ihrer Mittagspause kam. Da er regelmäßig zu spät kam, macht es ihm besonders viel Spaß, sie zu ärgern, wenn sie sich ausnahmsweise verspätete.

Leck mich, Braun! , hätte sie am liebsten gesagt, verkniff es sich aber. Eigentlich kamen sie ganz gut miteinander aus. Anja schätzte an ihm vor allem, dass er sie nicht die ganze Zeit vollquatschte oder mit Fragen nach ihrem Privatleben löcherte, denn das konnte sie überhaupt nicht leiden. Sie hätte es bei ihrem Zimmerkollegen also auch schlechter treffen können. Deshalb wollte sie ihn nicht gegen sich aufbringen, was nur die Atmosphäre vergiftet hätte; und darunter hätten sie beide zu leiden.

Braun redete nicht, sondern widmete sich wieder der Akte, die er bei ihrem Kommen bearbeitet hatte. Entweder war er eingeschnappt, weil sie am Vormittag so kurz angebunden und einsilbig gewesen war, oder er hatte selbst im Augenblick keine Lust zum Reden, was bei ihm ebenfalls häufig vorkam und ihn in ihren Augen noch sympathischer machte.

Auch Anja schwieg und widmete sich dem Inhalt der ersten der beiden Akten, die sie von zu Hause mitgebracht hatte. Obwohl sie die darin enthaltenen Dokumente in den letzten zehn Wochen bereits unzählige Male aufmerksam studiert hatte und beinahe schon auswendig kannte, hoffte sie wider besseren Wissens, dass sie dieses Mal im Licht ihrer neu gewonnenen Erkenntnisse auf etwas stieß, das sie all die Male zuvor übersehen hatte. Allerdings enthielt die Akte nur ein paar magere Blätter; daher hatte Anja auch wenig Hoffnung, sie könnte etwas entdecken, das sie bislang noch nicht gesehen hatte.

Es handelte sich dabei um eine Kopie der Akte der Todesermittler, die vor dreiundzwanzig Jahren den vorgeblichen Selbstmord ihres Vaters untersucht hatten.

Die Todesermittler vom K12 werden immer dann gerufen, wenn nach einem Leichenfund eine nicht natürliche oder zumindest eine ungeklärte Todesursache festgestellt wurde. Ihre Aufgabe ist es, den Leichnam, die Lebensumstände der verstorbenen Person und die näheren Todesumstände zu untersuchen und zu ermitteln, ob bei dem Todesfall ein Fremdverschulden definitiv ausgeschlossen werden kann. Ist das nicht der Fall, geben sie den Leichnam auch nicht frei, sondern regen stattdessen an, eine Obduktion durchzuführen. Kommen sie im Laufe ihrer Ermittlungen zu dem Ergebnis, dass ein Mord vorliegt, übergeben sie den Fall an die Mordkommission.

Anja hatte vor zweieinhalb Monaten im Archiv Einsicht in die Akte genommen und sich Kopien der wichtigsten Dokumente angefertigt. Allerdings hatte sie bei der Gelegenheit bewusst darauf verzichtet, sich auch die Fotos im Anhang anzusehen, auf denen die Leiche ihres Vaters zu sehen war. Als sie ihn damals gefunden hatte, hatte sich sein Anblick unauslöschlich in ihre Erinnerung eingebrannt, sodass er ihr bis heute in allen Einzelheiten gegenwärtig war. Außerdem hatte sie seit damals immer wieder davon geträumt. Und sie besaß jetzt natürlich das Polaroidfoto, das der Mörder ihr geschickt hatte und das ihren Vater unmittelbar vor seinem Tod zeigte. Es steckte im hinteren Teil des Dossiers in einer Klarsichthülle.

Ansonsten enthielt die dünne Akte lediglich den Obduktionsbericht des Pathologen und den sogenannten Ablebensbericht eines der beiden Todesermittler, die für den Fall zuständig gewesen waren. Sowohl der Rechtsmediziner als auch der Ermittler waren zu dem Ergebnis gekommen, dass es keinerlei Hinweise für ein Fremdverschulden gegeben und der Verstorbene seinem Leben selbsttätig und eigenverantwortlich ein Ende gesetzt hatte.

Anja seufzte missmutig. Das alles wusste sie bereits und brachte sie keinen Schritt weiter.

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