Eberhard Weidner - IM ANFANG WAR DER TOD

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Erneut wird Kriminalhauptkommissarin Anja Spangenberg mitten in der Nacht von ihren Kollegen der Mordkommission zu einem Tatort gerufen. An sich kein ungewöhnlicher Vorfall für die Ermittlerin der Vermisstenstelle der Kripo München, denn immer wieder muss sie unbekannte Leichen identifizieren, bei denen es sich möglicherweise um einen ihrer Vermissten handelt.
Doch als sie erfährt, wohin sie kommen soll, beginnt sie bereits zu ahnen, dass es in diesem Fall um etwas ganz anderes geht. Denn unmittelbar vor dem Anruf des Kollegen erwachte sie aus einem schrecklichen Albtraum, in dem sie aus der Perspektive des Mörders in sämtlichen blutigen Details miterleben musste, wie sie einen alten Mann brutal ermordete. Einen Mann, den sie gekannt hat, als sie noch ein Kind war.
Doch es kommt noch schlimmer, denn mehrere Indizien, die am Tatort gefunden wurden, weisen ebenfalls eindeutig in Anjas Richtung.
Nicht nur einer ihrer Kollegen hält sie daraufhin für dringend tatverdächtig. Auch sie selbst kommt allmählich zu der furchtbaren Überzeugung, dass sie eine Mörderin ist. Vor allem, nachdem sie weitere handfeste Beweise für ihre Schuld findet.
Anja will unbedingt herausfinden, warum sie den Mann getötet hat, den sie seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Gleichzeitig muss sie aber auch belastende Beweise und Indizien verschwinden lassen und verhindern, dass sie verhaftet wird. Eine Gratwanderung, die für die Polizistin immer schwieriger wird, denn die vermeintlichen Albträume und die Mordserie gehen weiter …

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Aber worum dann? , fragte sich Anja.

Das ist die große Preisfrage!

III

Sie kehrte in die Küche zurück, setzte sich wieder vor den Laptop und wartete noch ein paar Minuten. Doch es kam keine weitere Mail. Was immer der Unbekannte für sein Schweigen verlangte, sie würde sich gedulden müssen, bis er sich wieder bei ihr meldete. Entweder wollte er sie auf die Folter spannen, oder es war seiner Meinung nach ganz einfach noch nicht der richtige Moment gekommen, seine Forderung zu stellen.

Schließlich zuckte Anja die Achseln und markierte die beiden Mails, um sie zu löschen. Dann zögerte sie allerdings, denn es widerstrebte ihr, sie zu vernichten. Eventuell enthielten sie Hinweise, die zu ihrem Absender führten. Andererseits durfte sie aber auch niemand finden, der ihren E-Mail-Account durchsuchte.

Sie entschied sich schlussendlich für einen Kompromiss. Zuerst speicherte sie die beiden Nachrichten als HTML-Dateien. Anschließend öffnete sie mithilfe eines Passworts einen Datentresor, den sie auf der Festplatte ihres Laptops eingerichtet hatte. Darin waren all ihre privaten Dateien gespeichert. Sobald der Datentresor geschlossen wurde, wurden sämtliche darin enthaltenen Dateien verschlüsselt. Anja erzeugte ein Unterverzeichnis, dem sie einen möglichst unverfänglichen Namen gab. Dann verschob sie die beiden HTML-Dateien und die Fotos aus dem Anhang der zweiten Mail dorthin. Zuletzt schloss sie den Datentresor wieder und löschte die E-Mails in ihrem Account. Sie wusste nicht, ob ein Computerexperte die Nachrichten wiederherstellen konnte, aber immerhin waren sie nicht mehr sofort auffindbar, falls sich jemand – beispielsweise im Rahmen eines Durchsuchungsbeschlusses – Zugang zu ihrem E-Mail-Account verschaffte.

Anja schaltete den Laptop aus und klappte ihn zu. In Zukunft würde sie wieder öfter ihre Mails checken müssen. Allerdings rechnete sie gar nicht damit, dass sich der unbekannte Absender so schnell melden würde. Er hatte ihr mit den ersten beiden Nachrichten verdeutlicht, was er wusste und dass er jetzt die Beweise besaß, die sie in Teufels Küche bringen konnten. Nun konnte er sich entspannt zurücklehnen und musste nur noch auf den richten Moment warten, um ihr seine Forderung mitzuteilen.

Und Anja würde keine andere Wahl bleiben, als zu tun, was er von ihr verlangte. Egal, was es war!

IV

Während sie die Küche aufräumte, spekulierte sie noch immer darüber, wer ihr die Mails geschickt hatte. Am wahrscheinlichsten erschien ihr inzwischen, dass es sich um den Komplizen des Apokalypse-Killers handelte. Er musste sie bereits vor drei Monaten ständig beobachtet und ihre Lebensumstände ausgekundschaftet haben. Nur deshalb war es ihm gelungen, sie während ihrer damaligen Ermittlungen so erfolgreich zu manipulieren und in die Irre zu führen. Ohne es zu ahnen, und bis es beinahe zu spät gewesen war, war Anja damals seinem bizarren Drehbuch gefolgt. Nachdem sie seine letzte Nachricht am Grab ihres Vaters gefunden hatte, hatte sie zwar gehofft, er wäre wieder unerkannt untergetaucht, nachdem er sein Ziel nicht erreicht hatte. Doch vermutlich hatte er sie seitdem weiterhin im Auge behalten, um im richtigen Moment erneut damit zu beginnen, sein perfides Spiel mit ihr zu treiben. Und dieser Moment war gekommen, als er sie dabei beobachtet hatte, wie sie die Gegenstände entsorgt hatte, die sie des Mordes an Pfarrer Hartmann überführen konnten. Zu diesem Zeitpunkt musste er wie das Raubtier, das er im Grunde war, seine Chance gewittert haben und war wie ein Geist aus der Flasche wieder auf der Bildfläche erschienen.

Nachdem sie aufgeräumt hatte, verließ sie die Küche und ging ins Wohnzimmer. Dort holte sie zwei Akten aus dem Schrank, in dem sie auch die Mappe mit den Klassenfotos aufbewahrte. Eine davon war sehr dünn, die andere dafür wesentlich umfangreicher. Sie hatte vor, die beiden Akten mit ins Büro zu nehmen und dort durchzusehen.

Ein Blick auf die Uhr zeigte ihr, dass es ohnehin Zeit wurde, dorthin zurückzukehren. Aber vorher wollte sie noch ihre Mutter anrufen und nach dem Verbleib der Bibel befragen.

Dagmar Kramer hatte zwei Jahre nach dem Tod ihres ersten Mannes erneut geheiratet. Anjas Stiefvater Josef Fröhlich gehörte die Druckerei, in der ihre Mutter noch immer an drei bis vier Tagen in der Woche im Büro arbeitete. Er hatte ebenfalls ein Kind mit in die Ehe gebracht, einen Sohn namens Sebastian. Dieser war nur wenige Monate jünger als Anja. Doch die beiden trennten mehr als nur diese Monate, denn Anja hatte ihren Stiefbruder von Anfang an nicht leiden können. Im Gegensatz zu ihrem Stiefvater, den sie mit der Zeit ins Herz geschlossen hatte. Das lag nicht nur daran, dass er nie versucht hatte, die Stelle ihres verstorbenen Vaters einzunehmen. Er hatte sie auch oft unterstützt, wenn sie wieder einmal mit ihrer Mutter in Streit geraten war.

Dazu gab es, solange die beiden Frauen unter einem Dach wohnten und Anja noch minderjährig war, mehr als genügend Anlässe. Anja zog deshalb, sobald sie volljährig wurde, in eine eigene Wohnung und begann nach dem Abitur an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege, Fachbereich Polizei, in Fürstenfeldbruck ein dreijähriges Studium. Sie wollte unbedingt Kommissarin bei der Kriminalpolizei werden und wie ihr verstorbener Vater in der Vermisstenstelle arbeiten.

Nach ihrem Auszug schlossen Mutter und Tochter stillschweigend einen Waffenstillstand, der allerdings brüchig war, wenn es um bestimmte Themenbereiche ging, in denen sie höchst unterschiedlicher Meinung waren. Und davon gab es noch immer genügend. Doch wenn sie sich trafen oder am Telefon miteinander sprachen, waren beide Seiten meistens bemüht, kontroverse Themen unausgesprochen zu lassen, um keinen unnötigen Streit vom Zaun zu brechen.

Anja hatte Glück, denn sie erwischte ihre Mutter schon beim ersten Versuch zu Hause und musste es nicht auch noch im Büro der Druckerei versuchen.

Wie immer freute sich Dagmar, von ihrer Tochter zu hören. Ihrer Meinung nach sahen und sprachen sie sich viel zu selten. Anja bemühte sich zwar, ihre Mutter mindestens einmal pro Woche anzurufen und auf dem Laufenden zu halten, hielt ihre Treffen allerdings in Grenzen. Einerseits wollte sie im Haus ihrer Mutter und ihres Stiefvaters nicht unbedingt ihrem ungeliebten Stiefbruder über den Weg laufen, der inzwischen ausgebildeter Rettungssanitäter war und daher unregelmäßige Arbeitszeiten hatte. Andererseits empfand sie ihre Gespräche oft als anstrengend, weil sie bei manch einem Thema gezwungen war, jedes Wort auf die Goldwaage zu legen, um den brüchigen Frieden zwischen ihnen nicht zu gefährden.

»Wie geht es dir?«, fragte Dagmar, nachdem sie sich begrüßt hatten.

»Gut.« Anja sah keinen Grund, ihrer Mutter von ihren augenblicklichen Sorgen und Problemen zu erzählen, denn sie wollte sie nicht beunruhigen. Deshalb gab sie die Standardantwort. »Und dir?«

»Ich kann eigentlich auch nicht klagen.«

Anja erkundigte sich pflichtschuldig nach dem Wohlergehen ihres Stiefvaters und ihres Stiefbruders, obwohl ihr Letzterer herzlich egal war. Doch ihre Mutter hätte es ihr vermutlich übelgenommen, wenn sie es nicht getan hätte.

Dagmar erwiderte, dass es allen gut gehe. Josef habe wie immer viel Arbeit in der Druckerei, und Sebastian sei im Dienst.

Anjas Stiefbruder war vor drei Monaten ebenfalls in die Gewalt des Apokalypse-Killers geraten. Allerdings hatte er ihm nur als Köder gedient, um Anja, die ihn zwischenzeitlich verdächtigte, der psychopathische Serienkiller zu sein, zu einem aufgegebenen Bauernhof zu locken. Dort war Anja dann vom Täter hinterrücks niedergeschlagen worden, als sie Sebastian schließlich in der Küche des heruntergekommenen Bauernhauses an einen Stuhl gefesselt gefunden hatte. Doch im Gegensatz zu den drei weiblichen Opfern hatte er die Begegnung mit dem Serienmörder überlebt und lediglich eine Platzwunde am Hinterkopf davongetragen.

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