Eberhard Weidner - DER WIDERSACHER

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Nach der Ermordung ihres Kollegen, des Mordermittlers Anton Krieger, wird Kriminalhauptkommissarin Anja Spangenberg von der Vermisstenstelle der Kripo München vom Dienst suspendiert und widmet sich der Renovierung ihres Hauses.
Doch ihr Widersacher gönnt ihr keine Ruhepause. Innerhalb weniger Stunden werden drei Menschen ermordet, allem Anschein nach von drei Serienkillern. Allerdings wird bei jedem Leichnam eine Visitenkarte von Anja Spangenberg gefunden. Damit ist nicht nur ihr, sondern auch den Kollegen von der Mordkommission klar, dass Anjas Widersacher dahinterstecken muss, dessen Identität noch immer nicht bekannt ist.
Die drei Morde sind jedoch nur der Auftakt einer Serie, denn der Widersacher und seine Handlanger haben es vor allem auf Anjas unmittelbares Umfeld und letzten Endes auf sie selbst abgesehen.
Als dann nach und nach ihre nächsten Angehörigen spurlos verschwinden, weiß Anja, dass der Widersacher dieses Mal alle Register zieht und aufs Ganze geht …

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Der dritte, und wie Anja hoffte, letzte Tatort an diesem denkwürdigen Tag lag im Luitpoldpark.

Der 33 Hektar große Park liegt im Münchner Norden im Stadtbezirk Schwabing-West. Er wurde 1911 anlässlich des 90. Geburtstages des damaligen Prinzregenten Luitpold eröffnet. Ihm zu Ehren errichtete man einen Obelisken, und in Sichtachse auf das Denkmal wurden 90 Linden für die Lebensjahre des Regenten und 25 Eichen für seine Regierungsjahre gepflanzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im Nordteil des Parks aus den Überresten der zerbombten Häuser ein Schuttberg angehäuft. Dieser wurde begrünt und im Jahr 1958 mit einem Bronzekreuz zur Erinnerung an die Opfer der Bombenangriffe gekrönt. Der 37 Meter hohe Luitpoldhügel bietet nicht nur einen ungehinderten Ausblick über das nördliche München, sondern ist im Winter auch ein beliebter Rodelberg. Der Luitpoldpark enthält darüber hinaus zahlreiche Liege- und Spielwiesen, Kinderspielplätze, ein bürgerliches Restaurant mit Biergarten, den Pumucklbrunnen und ein kleines Heckenlabyrinth.

Plattner hatte den Wagen nach einer knapp dreißigminütigen Fahrt auf einem kleinen Anliegerparkplatz an der Ecke Borschtallee und Voelderndorffstraße geparkt, und sie waren das letzte Stück zu Fuß gegangen. Dabei hatten die beiden Kollegen Anja alles erzählt, was sie über die Lebensumstände von Edgar Wimmer, dem dritten Mordopfer, wussten.

Schließlich blieben sie dort stehen, wo der fünfundfünfzigjährige Kellner gestorben war. Auch hier war die Arbeit der Kriminaltechnik längst beendet, die Leiche entfernt und der Tatort freigegeben worden, sodass Anja unwillkürlich ein Gefühl von Déjà-vu erlebte, als sie die verwischten Markierungen und die großflächigen getrockneten Blutflecken auf dem Parkweg sah. Sie war allerdings auch erleichtert. Obwohl sie nun innerhalb kürzester Zeit an den Tatorten von drei Morden gewesen war, war sie gleichwohl mit keiner einzigen Leiche konfrontiert worden. Abgesehen natürlich von den Fotos der toten Psychiaterin, aber das zählte in ihren Augen nicht.

»Muss ich raten, oder erzählt ihr mir einfach, wie Opfer Nummer drei gestorben ist?«, fragte sie nun, da die beiden Männer keine Anstalten machten, von sich aus darüber zu sprechen.

»Ihm wurde die Kehle aufgeschlitzt«, sagte Plattner lapidar.

Als Anja ihn daraufhin ansah, verdeutlichte er seine Worte durch eine entsprechende Geste, als glaubte er, das sei notwendig. Allerdings irritierte es Anja, dass er dabei weiterhin grinste.

»Er ist verblutet«, fügte er dann hinzu.

»Das dachte ich mir bereits«, meinte Anja. »Denn das erklärt das viele Blut, das hier vergossen wurde.«

»Das war aber noch nicht alles, was der Mörder seinem Opfer angetan hat«, sagte Englmair.

»Eigentlich will ich es ja gar nicht wissen«, sagte Anja. »Für einen Tag habe ich nämlich schon genug Scheußliches erfahren. Aber ich befürchte, du wirst es mir trotzdem erzählen.«

Bevor Englmair antworten konnte, platzte allerdings Plattner damit heraus, als wollte unbedingt er es sein, der Anja davon berichtete: »Der Täter hat der Leiche eine Niere entfernt und mitgenommen.«

Anja verzog angewidert das Gesicht. »Echt jetzt?«

Plattner nickte grinsend. »Voll der Hammer, oder?«

Anja konnte seine offensichtliche Begeisterung nicht teilen und schüttelte den Kopf. »Da bin ich jetzt sogar doppelt und dreifach erleichtert, dass die Leiche bereits weggebracht wurde. Und kann mir bitte jemand erklären, warum man die Niere einer Leiche mitnimmt?«

»Entweder wollte er eine Trophäe von seinem Opfer behalten«, meinte Plattner, »oder er hat vor, die Niere zu essen.«

Sowohl Englmair als auch Anja sahen ihren Kollegen daraufhin entsetzt an.

»Warum seht ihr mich so an?«, fragte Plattner und zuckte mit den Schultern. »Das habe ich mir nicht ausgedacht, so etwas ist alles schon mal da gewesen. Denkt nur an Jeffrey Dahmer. Der hob die Köpfe und Körperteile mancher Opfer auf und aß dann Teile davon. Und auch hier in Deutschland gab es bereits derartige Fälle. Zum Beispiel Karl Denke, den Kannibalen von Münsterberg. Er tötete in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts mindestens zwanzig Menschen, zerlegte sie, lagerte das Fleisch in Fässern voller Salzlake und verspeiste es anschließend. Und …«

Englmair unterbrach seinen Partner: »Ich denke, das genügt! Wir haben auch so verstanden, was du uns damit sagen willst.«

Anja wusste nicht, was sie mehr entsetzte. Die Unmenschlichkeit des Mörders, der sein Opfer nicht nur getötet, sondern ihm anschließend auch noch ein Organ für welchen Zweck auch immer entnommen hatte. Oder die sichtliche Begeisterung des frischgebackenen Mordermittlers für dieses Thema und sein beinahe enzyklopädisches Wissen über Serienkiller.

»Eine Sache möchte ich in dem Zusammenhang noch hinzufügen«, wandte Plattner ein und sah seinen Partner um Erlaubnis bittend an. »Es könnte wichtig sein.«

»Wenn es wirklich wichtig ist, dann heraus damit!«, sagte Englmair auffordernd.

Plattner nickte erleichtert. Ausnahmsweise war sogar ihm das Grinsen vergangen, und er sah überraschend ernsthaft aus. Vermutlich kam die Ernsthaftigkeit daher, weil es hier um eines seiner Lieblingsthemen ging. »Ihr habt mir ja beim ersten Tatort in der Tiefgarage erzählt, dass sich dieser Widersacher, der sich im Hintergrund hält, im Darknet Jack nennt. Zuerst hielt ich das ja für einen Witz. Aber soeben ist mir eingefallen, dass Jack the Ripper am 30. September 1888 seinem vierten Opfer Catherine Eddowes, die auch unter dem Spitznamen Kate Kelly bekannt war, eine Niere entnommen hat. Am 16. Oktober 1888 erhielt George Lusk vom Whitechapel Vigilance Committee dann eine kleine Schachtel, dem ein angeblicher Brief des Rippers beilag. Die Schachtel enthielt einen Teil einer menschlichen Niere. Ob sie tatsächlich von Catherine Eddowes stammte, ist allerdings bis heute heftig umstritten. In dem Schreiben behauptete der Absender, dass er das fehlende Stück der Niere gebraten und gegessen habe.« Plattner verstummte und sah seine Kollegen bedeutungsschwer an. »Wenn ihr mich fragt, dann kann das nicht bloß ein Zufall sein.«

Anja musste zunächst den ekelerregenden Bildern Einhalt gebieten, die aufgrund von Plattners Schilderung ihren Verstand überschwemmen wollten. Dann seufzte sie schwer und meinte mit einem zustimmenden Nicken: »Vermutlich ist es alles andere als ein Zufall, denn dafür passt das alles viel zu gut zusammen. Außerdem mag der Widersacher solche gruseligen Details.«

Für mehrere Sekunden schwiegen die drei Ermittler und starrten nachdenklich auf die nur mehr zu erahnenden Umrisse des Mordopfers.

Dann wandte sich Anja an Englmair. »Wann wurde das dritte Opfer eigentlich ermordet?«

»Er hat die Wirtschaft um kurz nach Mitternacht verlassen. Wir gehen daher davon aus, dass er ungefähr um halb eins seinem Mörder begegnet ist.«

»Um diese Uhrzeit dürfte außer den beiden kaum jemand im Park unterwegs gewesen sein«, meinte Anja. »Vermutlich gibt es daher auch keine Zeugen, die den Täter gesehen haben könnten.«

»Genauso ist es«, erwiderte Englmair sichtlich zerknirscht.

»Was ist mit dem Wirtshaus, in dem er arbeitete? Vielleicht hat der Mörder ihn bereits dort beobachtet und ist dabei jemandem aufgefallen.«

»Wir haben natürlich den Wirt, die anderen Bediensteten und ein paar Stammgäste, die wir auftreiben konnten, befragt«, sagte Englmair.

»Und?«

»Niemandem ist ein Gast aufgefallen, der ein ungewöhnliches Interesse an Edgar Wimmer gezeigt hätte.« Englmair zögerte, bevor er weitersprach: »Es gab allerdings an diesem Abend einen Gast, der mehreren Leuten unangenehm aufgefallen ist.«

»Was war das für ein Kerl?«

»Die Zeugen beschrieben ihn übereinstimmend als dicken, ungepflegten Mann«, antwortete Plattner. »Allerdings gehen ihre Beschreibungen zu seiner Person ansonsten weit auseinander, sodass sie im Grunde nicht sehr hilfreich sind. Auf jeden Fall hatte er einen kleinen Hund dabei und benahm sich anscheinend unmöglich. So bestellte er für seinen Hund Mineralwasser, wollte aber nicht dafür bezahlen. Und er hatte scheinbar an allem etwas auszusetzen. Nicht nur Edgar Wimmer, der ihn bediente, war erleichtert, als der Mann schließlich bezahlte und die Wirtschaft verließ.«

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