Werner Diefenthal - Die O´Leary Saga - Todesatem

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Die O´Leary Saga: Todesatem: краткое содержание, описание и аннотация

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Drei Jahre nach den Ripper – Morden in London und dem Verschwinden ihres Geliebten begleitet Sarah O´Leary den mysteriösen Professor Esubam auf eine Expedition nach Ägypten, um dem Geheimnis der medizinischen Kunst des Pharaonen – Reiches auf die Spur zu kommen.
Doch was als harmlose Expedition beginnt, wird für Sarah und ihren Vater bald zu einem Kampf auf Leben und Tod. Sie geraten in ein Netz voller Intrigen, Lügen und Mord.
Als dann noch ein Totgeglaubter vor ihr steht wird Sarah klar, dass nichts so ist, wie es den Anschein hat.

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Sie sah nichts. Nur Geröll. Nicht einmal ein Tier, es gab nicht die kleinste Bewegung in den Bergen, kein ungewöhnlicher Schatten, nichts, was auf einen Hinterhalt gedeutet hätte. Und trotzdem war sie davon überzeugt, dass etwas da war. Dass JEMAND da war.

Ich werde verrückt , dachte Sarah und bemühte sich, die Erinnerung an den Traum der letzten Nacht abzuschütteln. Sie hatte von ihm geträumt, Horatio. Das war ihr schon seit Wochen nicht mehr passiert. Nicht mehr, seit sie London verlassen hatte. Aber es waren andere Träume gewesen als die, die sie in London gehabt hatte.

In London hatte sie ihn immer gesehen, blutbesudelt, wie er die Leichen zerlegte und wegschaffte, die auf ihr Konto gingen. Die Menschen, die sie ermordet hatte. Vier Prostituierte und ihren Verlobten Francis, Horatios Bruder. Nun, bei Francis konnte man nicht von Mord sprechen – er hatte versucht, sie zu vergewaltigen, und da hatte sie ihm mit einem metallenen Kerzenleuchter den Schädel eingeschlagen. Aber trotzdem – sie hatte seinen Tod zu verantworten, sie hatte ihn erschlagen.

Und Horatio hatte alles getan, um ihre Morde zu vertuschen, weil er sie liebte. Er hatte die Worte nie ausgesprochen, Sarah hatte die Gewissheit erst in seinem Abschiedsbrief erhalten, den er zusammen mit der Leiche seines Bruders zurückgelassen hatte.

Einfach spurlos verschwunden war er. Obwohl man tagelang die Themse nach Horatios Leiche abgesucht hatte, weil jeder annahm, er habe sich in die Fluten gestürzt, hatte man nichts gefunden. Dennoch hatte Sarah an seinem Tod nie gezweifelt und war beinahe darüber zerbrochen. Seit sie in diesen Bergen angekommen war, war das anders. In ihrem Traum von letzter Nacht war kein blutüberströmter Horatio vorgekommen, der sie noch einmal geküsst hatte und dann in Richtung der Themse im Nebel verschwunden war. Diesmal stand er oberhalb des Lagers, auf dem nächsthöheren Hügel, und sah mit strengem Blick auf sie hinunter. Seine Stimme hatte in ihren Ohren gedröhnt.

»Du darfst nicht hier sein! Du bist in Gefahr! Du musst gehen!«

Sie hatte ihn gerufen, hatte begonnen, den Berg hinaufzuklettern, aber das Geröll hatte unter ihren Füßen nachgegeben, sie war immer wieder abgerutscht und einfach nicht näher an ihren Geliebten herangekommen.

»Sarah, du musst gehen! Ich kann dich hier nicht beschützen!«

Sie hörte die Worte, seine Stimme immer noch so eindringlich, als ob es sich nicht nur um einen Traum gehandelt hätte. Dann hatte er sich umgedreht und war im Gebirge verschwunden, und Sarah selbst war hochgeschreckt.

Und jetzt schimpfte sie sich selbst eine Närrin, weil sie draußen stand und wie besessen die Berge nach einer Traumgestalt absuchte.

»Sarah, stimmt etwas nicht?«

Sie zuckte heftig zusammen und drehte sich um, fühlte sich ertappt. Andrew war aus dem Zelt getreten, wischte sich gerade den restlichen Schaum seiner morgendlichen Rasur aus dem Gesicht.

»Ich habe wieder von ihm geträumt, Papa.«

Andrews Gesicht verdunkelte sich. Er hatte sie nicht vergessen, die Nächte, in denen seine Tochter, von Weinkrämpfen geschüttelt, aus Albträumen erwacht war, die endlosen Tage, an denen sie nur aus dem Fenster gestarrt hatte, abgemagert war, niemanden hatte sehen wollen. Es war so weit gewesen, dass er und seine Schwägerin Margret sich abgewechselt hatten, um bei ihr zu sein, weil sie fürchteten, dass sie sonst denselben Weg wie Horatio wählte und sich das Leben nahm.

Andrew O’Leary war unendlich erleichtert gewesen, dass sie endlich wieder an etwas Interesse zeigte, als András Esubam und Henry Gordon aufgetaucht waren und sie dazu ermuntert hatten, die Expedition nach Ägypten zu begleiten.

Sarah war förmlich aufgeblüht, hatte begonnen, über Ägypten zu lesen und zu lernen, und die Albträume waren vergangen. Sie hatte wieder gegessen, sogar gelacht, und endlich wieder einen Plan für die Zukunft gehabt.

»Von Horatio?«, fragte er, vorsichtig und überflüssigerweise.

»Ja, natürlich, von wem denn sonst?«

Endlich löste sie ihre Blicke von der Bergkette ihnen gegenüber und verbot es sich, stattdessen zu den Felsen oberhalb des Lagers hinaufzublicken. Sie wandte ihre Aufmerksamkeit der Gruppe um Professor Esubam zu, die begonnen hatte, sich mit verbissener Energie in den Hang neben ihrem Lager zu graben.

»Aber es waren andere Träume als zu Hause. Er war hier … und hat mich gewarnt.« Abrupt drehte Sarah sich zu ihrem Vater um. »Papa, glaubst du, es ist möglich, dass er hier ist?«

Verblüfft sah Andrew seine Tochter an.

»Sarah, hör doch auf mit solchen Hirngespinsten! Wie sollte er hierher kommen? Er hat sich umgebracht, das weißt du doch!«

Auf gar keinen Fall wollte er, dass Sarah sich unbegründete Hoffnungen machte und dann erneut in ein tiefes Loch der Schwermut fiel.

»Nein, das weiß ich eben nicht!«

Ohne dass sie es selbst bemerkte, wanderten Sarahs Blicke wieder zu den Bergen hinauf, suchten systematisch die Kanten und Grate ab.

»Man hat nie seine Leiche gefunden. Was, wenn er auf dem nächsten Schiff angeheuert hat und einfach aus England verschwunden ist?«

Einmal hatte er den Vorschlag gemacht, dass sie zusammen nach Amerika gehen sollten, aber zu diesem Zeitpunkt war Sarah noch zu sehr in seinen Bruder verliebt gewesen, um sehen zu können, dass Horatio der richtige Mann für sie war.

»Selbst wenn es so wäre … wie kommst du auf den Gedanken, dass er ausgerechnet HIER ist?«

Andrew betrachtete seine schöne Tochter mit deutlicher Sorge im Blick.

Sie hob die Schultern.

»Ich weiß es nicht. Ich habe einfach so ein komisches Gefühl. Als ob ich seine Nähe spüren könnte.«

»Ich glaube, dir tut einfach nur die Sonne nicht gut!«

Freundlich, aber bestimmt, nahm Andrew Sarah am Arm und führte sie in ihr Zelt.

»Komm … lass uns mal sehen, ob wir etwas halbwegs Essbares zum Frühstück finden können!«

Kapitel 2

Sefu saß in seinem Zelt auf dem Boden, unter ihm ein dicker Teppich. Die Beine hatte er übereinandergeschlagen und die Augen geschlossen. Der Duft von Kräutern und Kerzen waberte um ihn herum. Er suchte nach Antworten auf Fragen, die er nicht kannte.

Wie oft hatte er so verharrt in stiller Meditation, in tiefer Trance? Er wusste es nicht. Aber Antworten hatte er noch keine erhalten, nur Fragmente drangen in sein Hirn.

So auch dieses Mal. Er sah Männer. Männer, die gruben, und die sich einen Weg durch ein Labyrinth bahnten, bis sie an eine Tür kamen, die sie mit Gewalt aufbrachen. Dann sah er einen von ihnen genauer. Er hatte tiefschwarze Augen, böse Augen. Er hielt ein Behältnis in den Händen. Und eine Frau mit Haaren wie lodernde Flammen. Sie wollte das Behältnis öffnen.

Und er sah Horatio, der sie daran hindern wollte, dann Aset, die sich über den leblosen Körper der Frau mit den Flammenhaaren beugte. Sefu stöhnte auf. Das Behältnis lag neben ihr, geöffnet, der Atem des Nophta befreit. Dann sank Aset in die Knie, hielt sich die Kehle, röchelte. Und er sah viele Menschen, tot, verkrampft.

»NEIN!«, schrie er auf, als die Trance von ihm wich. Diese Frau, diese »Sa’arah«, wie er sie nannte, durfte nicht sterben. So interpretierte er das, was er gesehen hatte. Er musste mit dem Inglis reden.

Mühsam erhob er sich, als Hanbal in das Zelt stürmte.

»Die Männer. Sie graben.«

Sefu nickte.

»Ich weiß, Hanbal. Und sie sind zu nah.«

Hanbal erstarrte. Obwohl er schon viele Jahre zu Sefu gehörte, so war er doch immer wieder verblüfft, was dieser alles wusste. Sefu lächelt ihn an.

»Ich habe es gesehen.«

»Sie müssen sterben!«, zischte Hanbal. Doch Sefu schüttelte den Kopf.

»Ich weiß nicht, ob es richtig ist, sie zu töten. Lass uns zuerst versuchen, sie zu vertreiben. Du weißt, was du zu tun hast.«

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