Harald Heinz - DER HAUSFRAUENMANN

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Florian und Charlotte haben ein Abkommen geschlossen: Während der ersten 3 Jahre kümmert sich Charlotte um Miriam, ihr Tochter. dann übernimmt Florian die Verantwortung und Erziehung. Er wird sich dadurch seinen Traum erfüllen, weg vom angestellten Designer, hin zum freien Künstler, zum Maler, während Charlotte in ihre alte Werbeagentur zurückkehrt. Diesen Tausch feiern sie ausgiebig zusammen mit zwei befreundeten Paaren. Charlotte erlebt eine äußerst befriedigende Renaissance in ihrem Job, Florian hingegen erfährt wie schwer die Kunst sein kann.
So nimmt das Drama seinen Lauf.

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"Ob die mir das glaubt, ich weiß nicht, sie merkt doch sofort, wenn ich lüge."

"Ist doch die Wahrheit, beinahe, sonst soll sie mich anrufen, ich werde es dann bestätigen. Und, wie läuft es im Büro?"

"Na ja, Du fehlst halt. Und bei Dir?"

"Gut, nein sehr gut, nein ausgezeichnet. Aber ich muss jetzt Mira abholen, bis dann."

Das Gespräch hatte seinen kreativen Misserfolg verdrängt, und vergnügt machte Florian sich auf den Weg.

Szene 6

„Noch einmal, Papi, bitte." Mindestens 25 oder 30 mal war er mit Miriam bereits den Abhang am Feldberg herunter gerodelt, aber sie konnte nicht genug bekommen. Nach dem Wetterbericht fürs Wochenende hatte Florian einen Schlitten gekauft und nach einem ausgiebigen Sonntagsfrühstück waren sie in den Taunus aufgebrochen. In der Nacht hatte der Schneefall nachgelassen und am Morgen einem strahlend blauen Himmel Platz gemacht.

"Jetzt machen wir erst eine Schneeballschlacht, ja," er formte ganz leicht eine kleine Kugel und warf sie vorsichtig in Miriams Richtung. Seine Tochter versuchte es ihm gleichzutun. Charlotte stand etwas abseits und blickte gedankenverloren den Abhang hinab. Früher hätte sie bei solch einem Ausflug die Kamera griffbereit gehabt und ganze Serien von Miriam oder ihm oder beiden geschossen, aber heute schien sie mit ihren Gedanken vollkommen woanders zu sein. Er versuchte sie mit einem Schneeball von hinten aus der Reserve zu locken, aber im selben Moment drehte sie sich um und ein weißer Fleck zierte ihre Stirn, die Sonnenbrille flog in den Schnee.

"Au, sag mal spinnst Du!", sie befreite ihr Gesicht und die Haare vom Schnee, "soll das vielleicht komisch sein?"

Er ging lachend auf sie zu, hob die Brille auf, entschuldigte sich und versuchte sie in die Arme zu nehmen, aber sie wich verärgert zurück.

"Warum drehst Du Dich auch um," er grinste unbeholfen. Charlotte schwieg.

"Jetzt vergiss doch einfach mal die Firma und rutsch mit Miriam den Buckel runter," aber auch dieser magere Scherz kam bei Charlotte nicht an.

"Mir muss bis Morgen was einfallen, ein griffiger Satz für eine Haftcreme, also lass mich bitte denken."

"Wie heißt sie denn?"

"Protomed."

"Klappert häufig dein Gebiss, hilft dir Protomed gewiss," nach kurzem Überlegen warf ihr Florian den Satz hin, schnappte sich Miriam und sauste wieder talwärts.

Er hatte Charlotte mit viel Mühe zu diesem Ausflug überreden müssen, denn die letzten beiden Wochenenden, vielmehr ihre ersten beiden als wieder berufstätige Ehefrau, oder sollte er sagen Karrierefrau, hatte sie hinter Akten versteckt im Wohnzimmer verbracht.

"Fahr nicht so dicht auf, wie oft hab ich Dir das schon gesagt, und bei den Straßenverhältnissen erst recht nicht." Florian saß trotz des Rums verkrampft auf dem Beifahrersitz.

"Fahr selber oder halt die Klappe," zischte ihn Charlotte an.

"Kein Alkohol am Steuer! Ich bin ja dafür den Hinweg gefahren."

In dem kleinen überfüllten Gasthof, in den sie eingekehrt waren, hatte er sich während der langen Wartezeit, weder Kellner noch Küche waren dem Ansturm gewachsen, die Zeit mit Grog und zwei Gläsern Rotwein, der weit unter seinem gewohnten Niveau war, die Zeit vertrieben und sich aufgewärmt. Und jetzt krochen sie in einer endlosen Kolonne mit all den anderen sonntäglichen Schneeausflüglern auf überfrierender Nässe in Richtung Autobahn.

"Mein Gott, ist das eine Hitze hier im Auto," Florian öffnete das Seitenfenster.

"Miriam hat ganz nasse Sachen, lass das Fenster zu. Mussten es denn gleich wieder drei Grog sein?" Charlottes Stimme wurde kalt und schmal.

"Wenn Du nur was zum Meckern hast." Florian kurbelte die Scheibe wieder hoch und das Gespräch verstummte.

Sie brauchten über drei Stunden für die Rückfahrt. Miriam war inzwischen in ihrem Kindersitz eingeschlafen und auch Florian waren dank des Alkohols einige Male die Augen zugefallen. Bei ihrer Ankunft war Charlottes Laune auf dem Tiefpunkt, mürrisch richtete sie ein paar belegte Brote, brachte Miriam ins Bett, versteckte sich eine halbe Stunde hinter dem ungelösten Gebisskleber und ging ins Bett.

Florian hatte sich noch zwei Gläser guten Bordeaux gegönnt und folgte ihr nun ohne große Hoffnung. Heute Morgen vor dem Aufstehen hatten sie mit wenig Leidenschaft ihre sexuelle Pflichtübung absolviert, und damit war die Ration für diese Woche erfüllt.

Charlotte wünschte gute Nacht und drehte sich ohne den obligatorischen Kuss um.

Er blätterte in seinem Buch über flämische Stillleben, aber schon nach wenigen Minuten raunzte sie ihn an: "Ich kann nicht schlafen, wenn Du liest. Du hast doch Morgen den ganzen Tag Zeit. Ich hab einen anstrengenden Tag vor mir, also bitte."

Müde von der ungewohnten Frischluft, mit sich als Vater zufrieden und der absoluten Sicherheit, morgen den Apfel seines Lebens zu malen, löschte Florian das Licht und glitt rasch in das Reich des Schlafs.

Szene 7

"Kannst Du das Kostüm in die Reinigung bringen, bitte, aber bis übermorgen muss ich es wiederhaben. Und vergiss nicht, Monika anzurufen und das Abendessen abzusagen." Sie musste ganz plötzlich für 2 Tage zu einem wichtigen Kunden nach München und war wegen dieser unerwarteten Aufgabe nervös.

Eigentlich hatte Herr Demut, ihr Chef bei „Pub-Re-Solution“, selber fahren wollen, diesen Auftrag aber dann überraschend gestern ihr anvertraut.

Zuerst war sie sprachlos gewesen, doch dann hätte sie ihn vor Begeisterung umarmen können, was sie aber unterließ. Sie mochte ihn, sein ruhiges, fast leises Auftreten, seine feine aristokratische Haltung, seine brillanten Ideen, die er dezent aber überzeugend vortrug, ein idealer Vorgesetzter. Er hatte nur einen Fehler.

Hektisch warf sie Florian, der, nachdem er Miriam in den Kindergarten gefahren hatte, gerade den Frühstückstisch deckte, das Kostüm über den Arm und wollte ins Bad. Er packte sie mit seiner freien Hand, ließ das Kostüm auf einen Stuhl fallen und zog sie in seine Arme.

"In dieser Seidenunterwäsche siehst Du unwiderstehlich aus. Ist das Deine Arbeitskleidung, um den Auftrag zu bekommen?"

Er küsste sie auf den Hals und ließ seine Hand unter dem Hemdchen verschwinden.

"Nicht, ich bin schon zu spät dran."

"Der Zug fährt in eineinhalb Stunden, und es wartet doch auch kein kostspieliges Taxi." Vorsichtig umkreiste sein Finger ihre Brustwarze, sie trug keinen BH, bei ihren kleinen festen Brüsten ein überflüssiges Kleidungsstück.

"Du musst mich vorher noch bei der Agentur vorbeifahren, mir fehlen noch Unterlagen," energisch zog sie seine Hand hervor und eilte endlich ins Bad. Resigniert packte Florian das Kostüm in eine Plastiktüte. Er schnitt Orangen auf, um frischen Saft zu pressen.

„Was ist denn eigentlich los, abends bist Du müde und morgens rufen die Akten, Flo rostet langsam ein," Florian lehnte in der Badezimmer Türe und grinste sie schief an, aber seine traurigen Augen widersprachen seiner nach Außen gezeigten Gefühlslage.

Charlotte streichelte ihm kurz und fahrig durchs Gesicht, "ich weiß, aber momentan ist alles ein wenig viel für mich, wenn ich aus München zurück komme, ja, versprochen."

Wenig getröstet zog er sich zurück, um seine Küchentätigkeit fortzusetzen.

"Er hat Dackelaugen," Charlotte griff zu ihrer Tagescreme, "wieso ist mir das früher nicht aufgefallen?" „Ist Dir doch,“ gab sie sich selbst zur Antwort und sie dachte an ihre erste Begegnung.

„Pub-Re-Solution“ hatte damals eine komplizierte Grafikzeichnung zu vergeben und sie war selbst zu dem Grafikerbetrieb „Vielhaber“ gefahren, um ihre Vorstellungen zu erläutern. Florian Schmidtlein, der im Ruf stand, eine Spitzenkraft zu sein, hatte sie als Mann nur am Rande wahrgenommen. Seine hohe Stirn, seine weichen Gesichtszüge mit dem treuen Hundeblick, sein kleiner Spitzbauch, den der weiße Arbeitskittel umspannte, all das hatte sie nur negativ bemerkt. Er war absolut nicht ihr Typ. Dazu seine Wortkargheit, er hatte keine Fragen gestellt, sondern nur mehrmals ein genuscheltes "mh,mh," hervorgebracht, das sie an der Richtigkeit ihres Herkommens zweifeln ließ. Das Ergebnis zwei Tage später hatte sie aber dann mehr als überrascht, und sie lud ihn spontan zu einem Abendessen ein. Nicht um ihn als weiteres Opfer ihrer flüchtigen Beziehungen, auf die sie sich seit der Trennung von Alexander vor fast drei Jahren nur noch einließ, zu benutzen, sondern weil sie fand, gute Leistungen müssten belohnt werden.

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