Bernd Michael Grosch - Kurzgeschichten

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In diesem Band 32 Kurzgeschichten, wie das Leben selbst sie schreibt.
Sie führen den Leser über Deutschland in die Schweiz, nach Kamerun – ja selbst bis in das ferne Indien und gar Tibet.
Einige heiter, manche traurig, doch alle unterhaltsam und geeignet zum Nachdenken.
Der Autor bemüht sich um eine gefeilte, gehobene Sprache und ist weit entfernt vom heutigen, leider oftmals gebrauchten 'Telegramm-Stil'.

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Da er nicht im Besitz eines weiteren Paares von Sandalen ist, muss er sich für drei lange Wochen die Beschuldigungen und Beschimpfungen des nun wirklich verrückt gewordenen Yadov anhören, bis Dieser endlich an das Ziel seiner Wünsche gelangt – und in die Irrenanstalt eingewiesen wird. –

Naim atmet auf – und hofft, nun seine angespannten Nerven wieder schonen zu können. –

- - Wie das Schicksal es so will, geht Naim Ansara zwei Tage nach Vinod’s Verlegung am Abend zu Bett, will heißen, er legt sich auf seine Schlafdecke, schläft ein – und erliegt einem Herzinfarkt.....

.....Als Naim die Augen öffnet, findet er sich vor der rasiermesserschmalen Brücke, welche jeder Moslem zu überschreiten hat, um das Paradies zu erreichen. – Strauchelt er aber und fällt, so stürzt er in das lodernde Feuer der Hölle.....

Die beiden Engel an Naim’s Seite schieben Diesen nun mit sanfter Gewalt auf den schmalen Steg. – Naim beginnt mit der Überschreitung des höllischen Abgrundes – und es geht leichter, als er eingangs befürchtete. – Mutig geworden, schreitet er voran, bis unvermittelt von Unten eine Stimme erschallt:

„Er trägt meine Sandalen ! – Sie gehören mir !!“

Zutiefst erschreckt, hält der Arme in seinen Schritten inne. – Er erkennt die Stimme: - Es ist diejenige Vinod Yadov’s !

Nun erst bemerkt Naim, dass er splitternackt ist, - jedoch die grünen Plastiksandalen an den Füßen trägt.

`Oh Allah, ́ geht es ihm durch den Kopf, `die verflixten Sandalen wieder... ́

Im gleichen Moment vernimmt er die Stimme Anil’s:

„Nein, nein ! Die Sandalen gehören mir !“

Naim sieht sich gehetzt um – und versucht dann, weiterzugehen, doch hindert ihn diesmal die schreckliche Stimme Satans selbst daran:

„Komm zu mir, Naim Ansara ! Hier Unten wird sich Keiner daran stoßen, dass du mit gestohlenen Sandalen umherläufst !“ –

Naim kommt ins Straucheln auf der schmalen Brücke, - kann sich jedoch noch halten. – Er zwingt sich, noch einige Schritte zu gehen, als er jäh von Oben Allahs ureigene Stimme hört:

„Naim, mein Sohn - ist es wahr ? Trägst du die Sandalen anderer Leute ? !“ –

- - Dies ist zuviel für den armen, unschuldigen `Sünder. ́ - Naim Ansara verliert endgültig das Gleichgewicht und stürzt in die Tiefe ....

- - Schweißgebadet erwacht Naim – und erkennt, dass Herzinfarkt und das Folgende nur ein

böser Traum war. –

- Dennoch wirft er am nächsten Morgen die grünen Plastiksandalen in hohem Bogen über

die Gefängnismauer....

Titel

DER STIERBISS

Immer wieder bekommt man zu hören, es gäbe in der heutigen Zeit keine Wunder mehr.

Dieser Klage möchte ich entschieden widersprechen. – Es gibt sie noch ! Sie zweifeln ? -

Dann will ich Ihnen hier an dieser Stelle von einer Begebenheit berichten, welche sich vor nunmehr fast zwei Jahren zutrug – und an der ich nicht nur unmittelbar beteiligt, sondern deren Hauptperson ich sogar war. ....

Schauplatz war ein kleines, indisches Dorf im Staate Madhya Pradesh - in einem Distrikt, welcher Baster genannt wurde ....

Ich saß an einem Markttage in der kleinen Teestube, welche von einem zugewanderten Bengali, der nun auch schon viele Jahre am Orte ansässig – und hier mit seiner Familie heimisch geworden ist, betrieben wird.

Auch ist dieser Bengali Besitzer eines Kramladens, in welchem man Lebensmittel, Rauchwaren und verschiedene andere nützliche Waren erstehen kann, während man gemütlich bei einem Tee oder einem kleinen Imbiss sitzt.

An jenem Tage also saß ich, wie so oft, auf einer Bank unter dem Vordach der zur Straße hin offenen Teestube, trank meinen Tee und schaute dem Treiben auf der Straße zu. Außer mir waren nur noch zwei oder drei weitere Gäste anwesend, so dass Mojumdar - so heißt der Wirt – nicht viel zu tun hatte – und sich schon bald zu mir setzte, um die letzten Neuigkeiten mit mir auszutauschen.

Da sich der Sommer seinem Ende zuneigte, kamen wir freilich sehr bald auf das wichtigste Thema – den zu erwartenden Monsunregen – zu sprechen. Wie jedes Jahr bei dieser Gelegenheit, so stellten wir auch nun Betrachtungen darüber an, ob der Regen wohl kommen; ob er ausreichend - oder gar übermäßig ausfallen - oder am Ende doch ausbleiben würde. Das Resultat dieser Erörterung war vorauszusehen:

„Man wird den Göttern opfern müssen,“ sinnierte Mojumdar.

„Wie jedes Jahr,“ stimmte ich bei, „was soll man sonst auch tun ?“

Wir waren uns einig – und der Malik erhob sich, um erneut die Teegläser zu füllen. – Ich nahm das meinige in Empfang - dabei fiel Mojumdars Blick auf meine rechte Hand, welche mit einem weißen Verband umwickelt war.

„Was ist mit deiner Hand, Maikalji,“ wollte er - auf dieselbe zeigend - wissen, während er sich

wieder mir gegenüber auf seinem Stuhl niederließ.

„Eine dumme Sache,“ brummte ich, indem ich die Hand leicht erhob, „ich wurde gebissen.“

Erstaunt blickte der Malik mich an:

„Gebissen ? – Doch nicht etwa von einem Hund ?!“

Es war Mojumdar – wie auch allen anderen Anwohnern – bekannt, dass ich noch nie von Hunden – und sollten sie ansonsten auch noch so bösartig sein – auch nur angeknurrt oder schief angesehen wurde. – Im Gegenteil: Alle Hunde liebten mich – und ich liebte sie ! – Das ging so weit, dass ich mich bis vor wenigen Jahren noch im Verdacht befunden hatte, im Besitz irgendeiner

geheimnisvollen Medizin zu sein. – Mittlerweile hatte man sich jedoch daran gewöhnt. –

Deshalb auch der erstaunte Blick meines Freundes.

„Nein, nein,“ versicherte ich ihm, „natürlich kein Hund. – Eine Kuh hat mich gebissen.“

„Ha; hahaha ! – Eine Kuh hat dich gebissen ! – Ich erinnere mich sehr gut : Vor acht Tagen wolltest du mir weismachen, dass die Frauen in deiner Heimat Schnurrbärte tragen ! Ha,ha; dir fällt doch immer etwas Neues ein !“

Er wollte sich schier ausschütten vor Lachen.

„Frau, - hast du gehört; - Maikal wurde von einer Kuh gebissen !“

Seine Frau sowie die anderen Gäste fielen in das Gelächter ein. – Nachdem sich die allgemeine Heiterkeit etwas gelegt hatte, schüttelte ich ernst den Kopf und versicherte:

„Du irrst, Bruder. – Es hat mich wirklich und wahrhaftig eine Kuh gebissen.“

„Aber Maikalji, - Kühe beißen nicht. Du kannst fragen, wen immer du willst; - Jeder wird dir

bestätigen, dass Kühe nicht beißen !“

„Nun, hm,“ räusperte ich mich, „es stimmt, was du sagst. – Genaugenommen war es auch gar keine Kuh, sondern ein Stier.“

Mojumdar wurde, angesichts meiner ernsthaften Miene, nun doch etwas unsicher.

„Aber Maikal–Bruder, - wo ist da der Unterschied ?“

Jetzt war es an mir, zu lachen:

„Was,- du kennst nicht den Unterschied zwischen einer Kuh und einem Stier ?“

Fröhliches Gelächter der Anwesenden war die Folge. Mojumdar’s Frau verbarg ihr Gesicht hinter einem Stück ihres Saris und wandte sich mit bebenden Schultern ab. – Auch Mojumdar musste schmunzeln:

„Sicher kenne ich den Unterschied; - du weißt auch selbst, wie ich es meine: Stiere beißen ebenso wenig, als Kühe es tun !“

„Nun, Dieser hat es dennoch getan – jawohl !“

Mittlerweile waren die anderen Teetrinker nähergerückt; auch Mojumdar’s Frau hatte sich voll Neugierde wieder genähert. Außerdem hatte unsere lustige Runde zwei müßige Halba-Mädchen angelockt, von deren eines, das keckere, sich zu meiner Rechten niederließ; - das andere am Ende der Bank stehenblieb, indem es sich mit einer Hand leicht auf der Schulter der Freundin abstützte.

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