Leonie Graf - Das Feuer der Werwölfe

Здесь есть возможность читать онлайн «Leonie Graf - Das Feuer der Werwölfe» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Das Feuer der Werwölfe: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Das Feuer der Werwölfe»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Mit dem Mord an ihrer Mutter ändert sich Malis Leben schlagartig. Sie muss erkennen, dass die Mörder plötzlich auch hinter ihr her sind. Nur mit den verschlüsselten Aufzeichnungen, die ihre Mutter ihr kurz vor ihrem Tod hinterlassen hat, muss Mali flüchten. Ihr einziger Anhaltspunkt ist ein Fremder, dem sie vertrauen muss, um aufzuklären, was gespielt wird.
Doch bald schon merkt Mali, dass nicht nur ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht. Und als ihre Freunde plötzlich zu Feinden werden, muss sie sich entscheiden, wem sie noch vertrauen kann.

Das Feuer der Werwölfe — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Das Feuer der Werwölfe», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Etwas später kam auch ihre Mutter die Treppe hinunter geschlurft.

„Ich habe ein Rumpeln gehört“, erklärte sie ihr eher untypisch frühes Erscheinen. „Du bist ja schon auf.“

Mali nickte.

„Ja“, meinte sie mit einem Schmunzeln. „Ich habe ja jetzt endlich Ferien. Da müssen wir schon den ganzen Tag nutzen.“ Sie zwinkerte ihrer Mutter zu. Beide mussten lachen.

„Du weißt, dass ich keine Morgenmensch bin“, sagte Malis Mutter immer noch lachend.

Nachdenklich runzelte sie die Stirn.

„Ferien“, murmelte sie dann leise. „Stimmt ja.“

Noch ehe Mali fragen konnte, was ihre Mutter damit meinte, hellte sich deren Miene schon wieder auf. Sie hatte das fertig gerichtete Frühstück entdeckt.

„So“, sagte sie deutlich fröhlicher als gerade eben noch. Sie schien fast munter zu sein. „Lass uns erstmal frühstücken. Dann zeigen sich vielleicht auch bei mir die Lebensgeister.“ Sie lachte wieder. Dann setzten sich die beiden an den Tisch und aßen ihre Nutellabrötchen.

Aber der Albtraum wollte Mali einfach nicht aus dem Kopf gehen. Wer waren diese Schatten, oder waren sie gar nicht da? Aber woher kam dann all das Blut?

Mali betrachtete ihre Mutter. Auch sie schien nicht gut geschlafen zu haben. Sie hatte dunkle Ringe unter den Augen und machte einen müden Eindruck. Sie war jedoch inzwischen wach genug, um zu merken, dass mit ihrer Tochter etwas nicht stimmte.

"An was denkst du, mein Schatz?"

"Ich hatte einen Albtraum, er war sehr sonderbar…"

"Möchtest du es mir erzählen?"

Mali wusste, dass es ihr danach sicher bessergehen würde, aber sie wollte ihre Mutter nicht beunruhigen und sagte daher: " Nein, ist schon okay, war auch nicht so schlimm. Ich werde ihn sicher bald vergessen."

Doch da hatte sie nicht ganz Recht, denn der Traum verfolgte sie noch den ganzen Vormittag lang und wollte ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen. Um sich abzulenken, legte sie sich auf ihr Bett und begann zu lesen. Doch auch das ging nicht. Sie war nicht richtig bei der Sache und dachte immer wieder an schwarze Schatten mit kalten, schwarzen Händen.

Nach dem Mittagessen, es gab Spaghetti Bolognese, setzte sich Mali an den Computer und klickte sich ein bisschen durch verschiedene Videos. Als sie nichts fand, was sie wirklich interessierte, schnappte sie sich ihr Handy und stalkte ein paar Leute über Instagram. Mali hatte sich schon seit langem einen Spaß draus gemacht nach Leuten aus ihrer Klasse oder ihrer Schule im Internet zu suchen. Schon mehrmals hatte diese Suche verwunderliche Neuigkeiten zu Tage gefördert. Einmal hatte sie ein bisschen über einen hübschen, aber sehr schüchternen Jungen aus ihrer Parallelklasse recherchiert und dabei ganz zufällig herausgefunden, dass er zweifacher Weltmeister im Judo war. Das traute man ihm gar nicht zu.

So hatte Mali schon die ein oder andere Tatsache herausgefunden. Es war immer etwas Interessantes dabei und Mali schaffte es oft sich so für ein paar Stunden abzulenken.

Ein großer, kräftiger Junge aus ihrer Klasse, er hieß Markus, der sich selbst immer für etwas Besseres hielt, wollte Mali folgen. Mit einem Zögern ließ sie es zu und fragte jedoch gleichzeitig bei ihm an, ob sie ihm ebenfalls folgen konnte. Nicht einmal eine Minute später wurde Malis Anfrage bestätigt. Sie scrollte mit dem Finger durch seine einhundertzweiunddreißig Beiträge. Auf ungefähr der Hälfte von ihnen war er mit nacktem Oberkörper zu sehen und präsentierte seinen Sixpack.

„So ein Angeber“, murmelte Mali bitter. Sie hatte Markus noch nie leiden können, aber vielleicht, so hoffte sie, könnte sie ja ein zwei interessante Informationen über ihn herausfinden, die ihn in einem anderen Licht dastehen lassen würden. Sie fand heraus, dass er bolivischer Abstammung war und zwei kleine Schwestern hatte.

„Die Armen“, dachte Mali voller Mitleid. So einen Bruder zu haben war sicher nicht leicht.

Mali hatte keine Geschwister und hatte sich auch noch nie welche gewünscht. Sie kam gut mit ihrer Mutter aus und freute sich immer auf gemeinsame Nachmittage mit ihr. Eine Schwester oder einen Bruder vermisste sie dabei nicht.

Mali klickte sich durch weitere fünf Profile und hatte dabei zum ersten Mal seit diesem Vormittag ihren Traum vergessen, als es an der Tür klingelte.

Sie setzte sich auf und schob ihre nackten Füße in ihre mit Fell überzogenen Hausschuhe, die sie letztes Jahr zu Weihnachten bekommen hatte. Sie lief die Treppe hinunter zur Haustür. Mali wusste, dass ihre Mutter um diese Zeit vermutlich in ihrem Arbeitszimmer war und da wollte sie selten gestört werden, weswegen Mali immer die Türe öffnete oder das Telefon abnahm, wenn es klingelte.

Durch das Milchglas hindurch sah sie Schwarz und Gelb. Ganz offensichtlich war es die Post, die mal wieder ein Paket ablieferte.

"Mama, die Post ist da", rief Mali nach oben. Sie wollte ihrer Mutter nur schnell Bescheid geben, dass es kein unerwarteter Besuch war.

"Ich komme mein Schatz", rief ihre Mutter von oben herunter. Das war ungewöhnlich, doch augenscheinlich erwartete sie ein Päckchen und wollte es sofort öffnen.

Mali öffnete die Tür. Draußen stand, wie erwartet der Postbote, doch irgendetwas stimmte nicht, das merkte Mali sofort. Doch was es war, konnte sie nicht sagen. Der Mann hatte ein sehr kantiges Kinn. Er sah auf unbedeutende Weise gut aus. Ein kleines Grübchen war auf seiner rechten Wange zu sehen. Er grinste freundlich, doch Mali wurde das Gefühl nicht los, dass etwas an ihm nicht stimmte. Ihr blieb jedoch auch nicht genug Zeit zum Nachdenken, sonst hätte sie die Türe vielleicht wieder verschlossen. Doch der Postbote stellte mit erstaunlicher Schnelligkeit einen Fuß zwischen Türe und Rahmen, sodass Mali nicht die geringste Chance mehr hatte, die Tür zu schließen. Seine dunklen, fast schon schwarzen Augen blitzten sie gefährlich an. Bevor Mali auch hätte um Hilfe schreien können presste der Mann ihr ein seiner fleischigen Bärenpranken auf den Mund und hielt sie mit der anderen im Schwitzkasten.

"Halt den Mund, oder du wirst es bereuen.", zischte der Mann und nahm die Hand von ihrem Mund. Mali wagte es nicht, auch nur einen Mucks von sich zu geben, da der vermeintliche Postbote sie immer noch im Schwitzkasten hatte. Jetzt wusste sie auch, was ihr an dem Postboten so seltsam vorgekommen war. Er hatte geklingelt aber kein Paket bei sich gehabt.

"Lassen sie mich los", fauchte Mali, was tausendmal mutiger klang als sie sich fühlte. Der Mann lachte ein grausames und kaltes Lachen.

"Du denkst wohl, ich lasse dich laufen, damit du gleich zu deiner Verräterin von Mutter rennst und bei ihr Schutz suchst? Nein, nein, nein. Du bist jetzt meine Geisel. Vielleicht rückt deine Mutter die Papiere dann schneller raus." Mali, die keinen blassen Schimmer davon hatte, was der Mann eigentlich von ihrer Mutter wollte, fragte ängstlich: "Was haben sie mit mir vor?"

„Hm mal überlegen.“ Er tat so als würde er ernsthaft darüber nachdenken, was er mit Mali machen wollte.

„Wobei“, fragte er dann „Willst du das ernsthaft wissen?“ Er lachte wieder. „Viele meiner Opfer wären hinterher froh es nicht gewusst zu haben.“

Mali gab einen erstickten Laut von sich.

„Opfer?“ Sie war sich nicht ganz sicher, ob der Mann es ernst meinte, oder ob er ihr nur Angst einjagen wollte. Das war ihm allerdings sehr gut gelungen.

„Und jetzt halt die Klappe, du dumme Göre“ Der Mann presste ihr wieder die Bärenpranke auf den Mund. Mali, der das Adrenalin in den Ohren rauschte, biss so fest sie konnte in die Hand des Mannes. Mit einem entsetzten Aufkeuchen zog er die Hand weg. Noch ehe Mali reagieren konnte, spürte sie den Luftzug, bevor die Hand des Mannes gegen ihre Backe klatschte. Mali keuchte ebenfalls auf und hielt sich die Wange. Schmerz durchzuckte sie wie ein Blitz. Es tat weh. Sehr weh. Nie hätte sie gedacht, dass eine Ohrfeige mit so einer Wucht erteilt werden konnte. Tränen traten ihr in die Augen, doch Mali versuchte sie zurückzublinzeln. Sie wollte sich vor diesem Fiesling nicht die Blöße geben und schwach wirken. Tapfer biss sie die Zähne zusammen, doch bevor sie auch nur ein weiteres Mal blinzeln konnte, sah sie sich einer Pistole gegenüber. Der Mann hatte sie blitzschnell aus seinem Gürtel gezogen und bedrohte Mali nun damit.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Das Feuer der Werwölfe»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Das Feuer der Werwölfe» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Das Feuer der Werwölfe»

Обсуждение, отзывы о книге «Das Feuer der Werwölfe» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x