Leonie Graf - Das Feuer der Werwölfe

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Das Feuer der Werwölfe: краткое содержание, описание и аннотация

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Mit dem Mord an ihrer Mutter ändert sich Malis Leben schlagartig. Sie muss erkennen, dass die Mörder plötzlich auch hinter ihr her sind. Nur mit den verschlüsselten Aufzeichnungen, die ihre Mutter ihr kurz vor ihrem Tod hinterlassen hat, muss Mali flüchten. Ihr einziger Anhaltspunkt ist ein Fremder, dem sie vertrauen muss, um aufzuklären, was gespielt wird.
Doch bald schon merkt Mali, dass nicht nur ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht. Und als ihre Freunde plötzlich zu Feinden werden, muss sie sich entscheiden, wem sie noch vertrauen kann.

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„Mali, du weißt sicher, dass wir alle mal sterben müssen.“

Mali nickte. Natürlich wusste sie das. Sie war schließlich fünfzehn und nicht fünf. Immer wenn ihre Mutter so komische Fragen stellte, wusste Mali, dass ihre Mutter es ihr eigentlich schon hätte früher sagen wollen, aber sich nicht getraut hatte. Jetzt war es allerdings an der Zeit, dass Mali es erfahren musste, doch ihre Mutter wusste nicht wirklich, wie sie es erklären sollte, geschweige denn, wo sie anfangen sollte.

„Naja, also…ähm…, wenn ich dann irgendwann nicht mehr da bin…“

„Nein, Mama! Du wirst nicht sterben!“, Mali griff nach der Hand ihrer Mutter. Was war das denn? Sie hatte doch vorhin zu gegeben, dass alle Menschen einmal sterben müssen. Aber allein schon der Gedanke, dass sie irgendwann alleine für sich sorgen musste, machte Mali so Angst, dass sie die Hand ihrer Mutter nie wieder loslassen würde. Damals, als ihr Vater von heute auf morgen verschwunden war hatte Mali sich geschworen ihre Mutter nie im Stich zu lassen. Sie hatte gesehen welche Schmerzen es Malis Mutter damals bereitet hatte einfach verlassen zu werden. Mali war damals zwar noch sehr klein gewesen, doch seit diesem Tag wusste sie, was es bedeutete, dass man füreinander da war.

Vorsichtig lockerte ihre Mutter Malis Hand, ließ sie dennoch nicht ganz los.

„Also, wenn ich mal nicht mehr da bin, möchte ich, dass du etwas tust“, sagte sie jetzt.

Dass du etwas tust! Wie klang das denn bitte schön. Dass du etwas tust. Natürlich musste sie etwas tun. Das war doch völlig klar. Essen, schlafen, Haushalt, sich um sich kümmern. Da konnte man so viel aufzählen, dass einem irgendwann mal bewusstwird, wieviel man eigentlich den ganzen Tag macht.

Aber das war natürlich nicht das, was Malis Mutter meinte. Es musste irgendetwas Besonderes sein, sonst würde sie jetzt kein langes, unangenehmes Gespräch mit Mali führen. Allerdings dachte Mali, dass sie, wenn ihre Mutter tot wäre, so viel machen müsste, dass sie ziemlich sicher keine Zeit für irgendwelche großen Aufgaben hätte.

„Wenn ich nicht mehr da bin, musst du die dritte Schublade bei mir im Schlafzimmer öffnen.“

„Aber wie soll ich sie öffnen, wenn du sie abgeschlossen hast, und den Schlüssel nicht mehr findest?“

„Ich habe den Schlüssel.“

„Aber du sagtest immer, dass du ihn nicht mehr findest!“ Mali klang vorwurfsvoll.

„Das sagte ich doch nur, dass du nicht immer nachfragst. Du warst früher immer so neugierig.“

„Aber ich bin fünfzehn, warum hast du mir nie früher gesagt, dass du den Schlüssel hast? Ich hätte dich auch schon mit zehn oder elf Jahren verstanden. Kennst du mich etwa so schlecht?“ Malis Blick war anklagend, doch ihre Mutter machte keine Anstalten unter ihrem Blick nachzugeben. Sie hielt Malis Blick mit ebenso einer Intensität stand.

„Ach bitte, mein Liebling. Mach mir keine Vorwürfe. Ich weiß inzwischen auch, dass es ein Fehler war es dir nicht früher zu sagen.“

Malis Mutter seufzte laut. Sie nahm Malis Hand und öffnete sie. Dann nahm sie ihre Kette ab und legt sie in Malis Hand. Behutsam schloss Mali die Finger darum. Die Kette war kalt. Es war eine schöne, schlichte Kette mit einem dünnen silbrigen Band, an dem ein klitzekleiner Schlüssel baumelte. Mali hatte diese Kette an ihrer Mutter schon oft gesehen, wusste aber nie, dass an ihr ein Schlüssel hing, da ihre Mutter sie immer von der Kette ferngehalten hatte, mit der Ausrede, die Kette sei zu wertvoll und könne kaputtgehen, wenn Mali sie in die Hände bekam.

Mali strich sich die Haare aus dem Gesicht. Langsam und mit zitternden Händen nahm Malis Mutter die Kette und hängte sie ihr um den Hals. Sie passte wunderbar zu dem T-Shirt, das sie heute trug.

Einen kurzen Moment schauten sie sich beide tief in die Augen. In den schönen, hellblauen Augen ihrer Mutter, spiegelten sich Malis grüne Augen, die sie von ihrem Vater geerbt hatte, wider.

Die Augen von Malis Mutter wurden feucht. Die Tränen glitzerten leicht. Malis Mutter lehnte sich leicht nach vorne und umarmte Mali so, als würde sie sie nie wieder loslassen wollen.

Jetzt erst wurde Mali bewusst, wie wichtig ihrer Mutter dieses Gespräch gewesen sein musste.

Lange Zeit lagen sich die beiden in den Armen, während Malis Mutter eine Träne nach der anderen vergoss. Mali reichte ihr ein Taschentuch.

Doch, sosehr Mali am Anfang nichts Gutes geahnt hatte, es war nicht so schlimm, wie sie es sich vorgestellt hatte.

Sie hielten sich so fest sie konnten, beide mit demselben Gedanken: Dass sie sich niemals verlieren und für immer und ewig zusammen bleiben wollten.

29.06

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Kapitel 2

Die Nacht hatte alles verschluckt. Es war so dunkel, dass man nichts außer ein paar Umrissen erkennen konnte. Plötzlich lösten sich dunkle Gestalten aus dem Schatten der umliegenden Häuser. Ganz langsam und ohne ein einziges Geräusch zu machen. Sie bewegten sich wie mehrere Schatten, die mit schwarzen, kalten Händen auf Mali zu glitten. Die Schatten spürten und rochen ihre Angst. Panik stieg in ihr hoch, sie wollte weglaufen, doch ihre Füße standen fest auf dem ebenfalls schwarzen Boden. Keinen Millimeter konnte sie sich rühren. Sie war wie festgewachsen. Die Hände kamen immer näher, sie streiften kalt und feucht über Malis Gesicht. Dort, wo sie sie berührt hatten, tropfte Blut von ihrer Haut. Und alles, was das Blut berührte, löste sich auf in Nichts. Immer mehr um Mali herum verschwand, bis sie das Gefühl hatte, dass sich der Boden unter ihr auftat, er hatte sich ebenfalls vollkommen aufgelöst, und sie quälend langsam darin verschwand. Sie fiel immer tiefer in das riesige Loch mit Nichts. Um Mali herum war einfach nur Nichts.

Mali öffnete die Augen. Schweißgebadet lag sie in ihrem Bett und keuchte, als ob sie gerade einen Marathon gelaufen wäre. Nur sehr langsam beruhigte sie sich wieder. Sie warf einen Blick auf ihren Wecker. Acht Uhr morgens. Spät genug, um aufzustehen. Ihre Mutter schlief sicherlich noch. Doch anders als ihre Mutter war Mali absolut kein Langschläfer. Auch in den Ferien stand sie für gewöhnlich vor neun Uhr auf. Nur ganz selten schlief sie bis um zehn. Manchmal las sie dann morgens schon, aber heute war ihr nicht nach lesen zu Mute. Sie wollte lieber etwas Aktiveres machen, um den Albtraum aus ihren Erinnerungen zu verdrängen. Also stand sie auf und zog sich an. Dann ging sie hinunter in die Küche und richtete das Frühstück.

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