Anna Rawe - Die Rebellenprinzessin

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Die Rebellenprinzessin: краткое содержание, описание и аннотация

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Als Evangeline MacKay beginnt, einen mysteriösen Jungen zu sehen, ahnt sie noch nichts von der Wende, die ihr Leben nur wenige Tage später nimmt. Unfreiwillig findet sie sich plötzlich in einer Welt voller Magie – als Todfeindin einer tyrannischen Königin. Verbündete gewinnt sie bei einer Gruppe Widerstandskämpfer, die in ihr die lang prophezeite Retterin sehen. Doch als Alpträume beginnen, Evangeline zu plagen, wissen selbst ihre engsten Vertrauten keinen Rat. Schon bald muss sie sich eingestehen, dass hinter den blutrünstigen Bildern mehr steckt als erwartet. Und dass alle Wege sie zu der Frau führen, der zu begegnen Evangelines Tod bedeutet.

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Langsam begann ich mich zu fragen, warum ich überhaupt gekommen war.

Vielleicht war es mir gestern Nacht noch wie eine gute Idee erschienen, die Sache zu beenden, doch mittlerweile war ich nicht mehr so sicher.

Als ich daheim mein Fahrrad aus unserer vollgestellten Garage befreit hatte, hatte ich ihn ein weiteres Mal gesehen. Er hatte auf der anderen Straßenseite am Zaun gelehnt und mich beobachtet, fast so, als wolle er sicherstellen, dass ich den Anweisungen auf dem Zettel folgte. Seitdem wurde ich das Gefühl nicht los, dass ich mich in seine Kontrolle begab. Dass ich mich selbst zum Teil eines Plans gemacht hatte, den ich nicht durchblickte

Ich schüttelte den Kopf. Ich wusste ja nicht einmal, wer er war – ganz zu schweigen davon, was er mit mir vorhatte. Und je länger ich hier stand und wartete, desto mehr machte ich mich zur Zielscheibe – oder etwa nicht?

Erneut warf ich einen Blick auf mein Smartphone. Halb fünf. Ich wartete bereits seit fast einer Stunde und noch immer keine Spur von ihm. Das flaue Gefühl in meinem Magen drängte mich, zu gehen. Was immer all das zu bedeuten hatte, der Junge würde nicht mehr auftauchen. Das hier würde zu nichts mehr führen.

Ein letztes Mal sah ich mich um, ließ meinen Blick über die gesamte Lichtung schweifen. Ich war noch immer allein zwischen den hohen Stämmen. In einem plötzlichen Moment der Wut zerknüllte ich den Brief in meiner Faust.

„Verdammter Dreck“, fluchte ich und warf ihn in den Wald. Dann stapfte ich zurück zu meinem Fahrrad, das an einem der Stämme am Wegesrand lehnte, während mein Fluch noch immer zwischen den Wipfeln der Bäume hallte.

Einige Meter, bevor ich mein Rad erreichte, traf mich der erste Tropfen. Skeptisch wandte ich den Blick zum Himmel. Weitere nasse Perlen benetzen mein Gesicht.

„Na klasse“, schimpfte ich und holte das Rad, „Das hat mir ja gerade noch gefehlt.“

Während ich das Rad den schlammigen Waldweg entlang schob, frischte der Wind merklich auf und aus dem anfänglichen Nieseln wurde ein ausgewachsener Regenguss. Meine dünne Jacke hielt nur einen Bruchteil der Nässe ab, sodass ich mich einmal mehr beeilte, den Wald zu verlassen und nach Hause zu kommen, bevor das Gewitter richtig begann. Der Himmel hatte mittlerweile ein dreckiges Graublau angenommen und Wolken türmten sich über dem Feld am Horizont, als der Weg endlich wieder befahrbar wurde. In der Ferne grollte leise der Donner, während der Schotter unter meinen Rädern spritzte.

Gerade so kriegte ich die Kurve und näherte mich auf der Range Road den ersten Häusern. Es mussten noch anderthalb Kilometer sein, vielleicht auch zwei. Von Weitem erkannte ich das Licht in den Fenstern, irgendwo bellte ein Hund und Schafe blökten. Der Wind frischte auf und riss an meinem offenen Haar, an meiner Jacke. Die dicken Tropfen klatschten mir mitten ins Gesicht, durchweichten meine Jeans innerhalb von Sekunden. Vielleicht würde ich doch irgendwo anhalten müssen, bis das Gewitter vorbei war. Suchend sah ich mich um und entdeckte tatsächlich in einigen hundert Metern Entfernung einen alten Schuppen, etwas abseits auf dem Feld. Wenn ich noch bis dorthin … Eine starke Böe preschte seitlich gegen mein Rad und ich musste alle Kraft aufwenden, damit ich nicht von der Straße abkam. Mein Haar hing in nassen Strähnen in meinen Augen und meine Oberschenkel brannten vor Anstrengung. Ein markerschütterndes Krachen ließ mich zusammenzucken. Das Gewitter kam viel zu schnell näher. Wie konnte … Als ich mich umdrehte, schnappte ich nach Luft. „Heilige …!“

Unter den schwarzen Wolkenbergen bewegte sich etwas auf mich zu. Ich fuhr herum und krallte die Hände noch fester um den Lenker. Mein Atem ging stoßweise, mein Herz schlug mit einem Mal doppelt so schnell. Im Blinzeln zwischen den Tropfen sah ich nur die menschenleere Straße, zu beiden Seiten Felder, kein Baum und kein Strauch, nichts.

„Oh Scheiße! Scheiße, scheiße, scheiße.“ Nach Luft schnappend stieß ich mehr Flüche aus, als in allen siebzehn Jahren meines Lebens zusammen. Als ob das etwas ändern würde. Der Wind riss an mir, heulte und fauchte in meinen Ohren, prallte gegen das Rad und brachte mich zum Schlingern. Ich trat noch heftiger in die Pedale, schaltete in den höchsten Gang, begann, vor Anstrengung zu keuchen. Ich wusste, er war irgendwo hinter mir. Ein wirbelnder, dunkler Trichter aus Wind und Staub und Kraft. Ich trieb mich weiter an. Schneller. Bloß nicht umsehen. Da vorn war die Scheune. Ein kleiner schwarzer Punkt auf dem Feld. Nur noch ein paar hundert Meter. Ein paar Minuten. Meine Muskeln schmerzten, als wäre ich einen Marathon gelaufen. Aber ich durfte nicht anhalten. Nicht jetzt. Regentropfen hagelten wie Geschosse auf mich nieder, Grashalme schnitten über meine Haut. Ein Blick nach vorn. Noch zweihundert Meter. Der Zweig kam wie aus dem Nichts. Ich hörte nur noch ein Klappern, ein Knacken, als das Holz brach und das Rad mit einem Schlag zum Stehen kam. Ich spürte, wie das Hinterrad in die Luft stieg und hörte mich schreien, streckte die Arme instinktiv nach vorn, verlor den Halt. Mein Körper prallte auf den Asphalt. Blieb liegen. Scharfer Schmerz durchzuckte mich und ich riss die Augen auf, drehte den Kopf, sah mich um, sah ihn, sah die Scheune, das Tor … Mit aller Kraft stand ich auf. Adrenalin jagte durch meine Adern wie knisternder, blitzender Strom und ich begann zu laufen. Meine Füße sanken in den Schlamm, klebten daran fest, rissen sich schmatzend wieder los und ich wandte den Blick nicht von der Scheune. Noch einhundert Meter, fünfzig. Dann verlor ich den Halt, stolperte, strauchelte, bis meine Beine wegknickten. Ich hörte ihn aufheulen, so dicht hinter mir, dass ich seinen kalten Atem spürte. Panik erfasste jede Faser meines Körpers. Um Hilfe schreiend sprintete ich weiter durch den Schlamm. Schneller, schneller. Noch zwanzig Meter. Noch zehn. Ich würde es schaffen, ich konnte … Ein Schrei, ein Donnerschlag.

Er packte meinen Fuß, mein Bein, meine Hüfte.

Und riss mich an sich. Mit sich. Nach oben.

Ich schluckte Staub und Gras und Dreck und hustete und bekam keine Luft und konnte nicht schreien. Überall war Wind, war Sturm, war Luft und oben und unten verschwand.

Ein Blinzeln und ich sah die Scheune, das Tor, den Spalt, der sich entfernte. Eine Sekunde und etwas Hartes knallte gegen meinen Kopf.

Ein Schrei entrang sich meiner trockenen Kehle, ein Krächzen. Vor meinen Augen drehte sich alles. Für einen winzigen Moment erkannte ich etwas.

Ein Tier, einen Wolf, einen heulenden Wolf, den Kopf zum Himmel erhoben. Schneidend gelb traf mich der Blick aus seinen Augen. Eine Sekunde, ein Blinzeln.

Dann wurde alles schwarz.

Kapitel 3

Das erste, was ich spürte, war die Kälte.

Klamme, eisige Kälte, die mich bis auf die Knochen durchdrang. Vor meinen Augen nahm die Welt nur langsam Gestalt an. Mein Schädel dröhnte. Unscharf erkannte ich Stämme um mich herum, Blätter und Äste und Moos, auf dem ich lag.

Stöhnend setzte ich mich auf. Jeder Knochen meines Körpers schmerzte, als hätte mich ein Lastwagen überrollt und die Schürfwunden an Knie und Armen sprachen für sich.

Ich war im Wald. Nur langsam kehrte die Erinnerung zurück. Der Brief und das Gewitter, der Tornado, die Scheune und … der Wolf.

Tropfen berührten meine kalte Haut. Es regnete noch immer. Dann konnte ich nicht allzu lang bewusstlos gewesen sein. Suchend sah ich mich um. Keine Spur von meinem Fahrrad oder der Scheune, nicht einmal ein Waldweg war zwischen den himmelhohen Bäumen zu erkennen.

Ich musste irgendwo zwischen den Feldern und dem Elbow River sein, in dem schmalen Waldstück, das das Flussufer säumte. Hatte mich der Tornado bis hierher mitgerissen? Wahrscheinlich. Die abgerissenen Blätter und Zweige der umstehenden Bäume sprachen eine ziemlich eindeutige Sprache. Der nächste Windstoß, der sie aufwirbelte, ließ auch mich erzittern. Die Kälte schien meine durchnässte Kleidung zu Eis zu gefrieren.

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