Anna Rawe - Die Rebellenprinzessin

Здесь есть возможность читать онлайн «Anna Rawe - Die Rebellenprinzessin» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Rebellenprinzessin: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Rebellenprinzessin»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Als Evangeline MacKay beginnt, einen mysteriösen Jungen zu sehen, ahnt sie noch nichts von der Wende, die ihr Leben nur wenige Tage später nimmt. Unfreiwillig findet sie sich plötzlich in einer Welt voller Magie – als Todfeindin einer tyrannischen Königin. Verbündete gewinnt sie bei einer Gruppe Widerstandskämpfer, die in ihr die lang prophezeite Retterin sehen. Doch als Alpträume beginnen, Evangeline zu plagen, wissen selbst ihre engsten Vertrauten keinen Rat. Schon bald muss sie sich eingestehen, dass hinter den blutrünstigen Bildern mehr steckt als erwartet. Und dass alle Wege sie zu der Frau führen, der zu begegnen Evangelines Tod bedeutet.

Die Rebellenprinzessin — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Rebellenprinzessin», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Fröstelnd holte ich mein Handy aus der Innentasche meiner Jacke.

„Komm schon“, flehte ich, während das Display zum Leben erwachte, „Oh, bitte!“

Doch das Zeichen in der rechten oberen Ecke blieb bei seiner Aussage. Kein Empfang. Ich hätte heulen können. „Einmal“, fluchte ich, während ich das Handy zurück in meine Jackentasche steckte, „Ein einziges Mal hätte ich dieses Drecksding wirklich gebrauchen können. Und dann …“

Entkräftet rappelte ich mich auf. Die Muskeln in meinen Beinen schmerzten bei jedem Schritt, doch der immer stärker werdende Regen ließ mir keine Wahl. Ziellos irrte ich zwischen den Stämmen umher, unsicher, welche Richtung ich einschlagen sollte. Als der Wind schließlich auffrischte und mir die Tropfen direkt ins Gesicht trieb, beschloss ich, dass die Richtung egal war, solange ich einfach nur aus diesem gottverdammten Wald herauskam.

Also lief ich. Spornte meinen erschöpften Körper ein weiteres Mal an.

Mittlerweile knallten die eisigen Tropfen wie Neun-Millimeter-Geschosse auf mich nieder. Ich rannte. Hastete zwischen den Bäumen hindurch, in dem verzweifelten Versuch, mich dem Regen zu entziehen.

Gespenstisches Wispern stieg zwischen den Stämmen auf. Rauschen und Flüstern, wie von tausenden Stimmen, zwischen denen ich allein blieb. Immer lauter erscholl die seltsame Sprache zwischen den Blättern, zerteilte die Luft um mich herum mit einer messerscharfen Klinge. Äste brachen, schlugen vor mir auf den Weg, sodass ich Mühe hatte, auszuweichen. Ich hielt mir die Ohren zu, doch der Wald gab nicht auf. Er streckte seine Arme nach mir aus und riss blutige Striemen in meine Haut. Dornen gruben sich tief in meine Beine und versuchten mich festzuhalten. Und überall flogen Blätter durch die Luft; umhüllten mich wie eine Gewitterwolke und tanzten einen schaurigen Reigen. Der Wind frischte auf, fuhr mir durch das nasse Haar und versuchte, mich mit sich fortzutragen. Ich schrie. Schrie gegen den Wind an, versuchte die Stimmen in meinem Kopf zu übertönen, die Panik und Angst und Entsetzen in allen Sprachen der Welt flüsterten.

Ein Knall. Grollend und dröhnend zerriss er den Himmel und bohrte sich mit all seiner Kraft in die Erde. Donnernd folgte ein Zweiter. Blitze erhellten den Wald für Sekundenbruchteile, ließen sich von der grölenden Lautstärke des Donners begleiten.

Schützend erhob ich die Hände über dem Kopf und sandte ein Stoßgebet gen Himmel, während ich um mein Leben rannte.

Unvermittelt blitzte ein Licht auf.

Etwas rechts von mir, zwischen den Bäumen. Nur für einen Augenblick. Und dann für einen zweiten. Eine Böe traf mich mit voller Wucht und riss mich zur Seite. Ich fing mich ab, stolperte weiter, fand das Licht. Und lief darauf zu.

Der Wald weitete sich. Konturen schälten sich aus den Schatten, hoben sich zwischen den Stämmen ab, bis ich schließlich erkannte, woher das Licht kam. Da war ein Fenster! Ein Haus!

Ich bot meine letzten Kräfte auf und setzte zu einem Endspurt an. Mit einem markerschütternden Knall prallte ich gegen die Tür, riss sie auf und stürmte ohne zu klopfen hinein.

*****

Ein spitzer Aufschrei empfing mich. Erschrocken knallte ich die Tür hinter mir ins Schloss und fuhr herum.

„Grannie?“ Eine Stimme erklang irgendwo über mir, dann polternde Schritte. Mein Blick erfasste eine Person am anderen Ende des Raums. Die Frau war vielleicht um die siebzig, mit hellgrauen Locken. Völlig perplex starrte sie mich an. Das Strickzeug war ihr vor Schreck auf den Tisch gefallen.

„Grannie, was ist passiert?“ Eine Gestalt rauschte an mir vorbei die schmale Holztreppe hinunter, wo sie zum Stehen kam. Der Blick der jungen Frau blieb an mir hängen. Schweigend taxierte sie mich.

„Ich … ich kann das erklären“, begann ich. Auffordernd blickte die junge Frau mich an, sagte jedoch kein Wort. Ich schluckte. „Ich habe mich verlaufen.“

Sie nickte, während sie an mir herabsah. „Darauf wäre ich von allein überhaupt nicht gekommen“, meinte sie säuerlich. Verwirrt folgte ich ihrem Blick über meine dreckige Jacke, in der sich ein halber Strauch verfangen hatte, bis zu meinen zerrissenen, schlammbespritzten Jeans. Meine Schuhe standen in einer großen Pfütze.

„Ich … Das tut mir leid.“ Ich wurde rot. „Dieses Gewitter da draußen … ich habe das Licht hier gesehen und bin …“ Ich verstummte, als ich die Miene der jungen Frau bemerkte. Na ganz toll, Eline, schimpfte ich in Gedanken, Sprich ruhig weiter in zusammenhanglosen Wortfetzen mit der Frau, deren Haus du gerade gestürmt hast. Macht bestimmt einen guten Eindruck.

„Ruby, Schätzchen“, schaltete sich da die ältere Frau ein, „Hör doch auf, sie so anzustarren. Das arme Ding hat doch wirklich niemandem etwas getan.“ Sie schien ihren Schock ganz gut überwunden zu haben. Erstaunlich flink kam sie auf mich zugelaufen. „Du musst doch ganz durchgefroren sein, Kleines. Wie heißt du?“

Unter dem neugierigen Blick der Frau wischte ich mir die nassen Strähnen aus dem Gesicht. „Evangeline. Evangeline MacKay.“

Sie schenkte mir ein warmes Lächeln. „Herzlich willkommen bei uns, Evangeline. Mich kannst du Grannie nennen und das hier …“ Sie zeigte auf die junge Frau, die nur einige Meter entfernt stand. „Das ist meine Enkelin Ruby.“

„Rubina“, kam es sofort aus ihrer Richtung, „Nenn mich Rubina.“

Grannie neben mir schüttelte den Kopf, während sie mir eine Hand auf den Rücken legte. „Keine Sorge, Schätzchen“, murmelte sie gerade laut genug, dass Rubina es verstehen konnte, „So ist sie immer zu Fremden.“

Mit sanftem Druck lotste sie mich an den Tisch, an dem sie gerade noch gesessen hatte. Rubinas misstrauischer Blick lastete weiterhin auf mir und ich fühlte mich so unwohl, dass ich mich am liebsten auf der Stelle in Luft aufgelöst hätte.

„Ruby, steh doch dort nicht so herum.“ Grannie wedelte mit der Hand. „Du siehst doch, dass sie ganz nass ist. Hol ihr frische Sachen.“

An der Art, wie Rubina die Lippen verzog, bevor sie sich umdrehte und die Treppe hinaufstieg, war nicht der leiseste Hauch von Freundlichkeit. Grannie schien das überhaupt nicht zu bemerken. „Na komm, Schätzchen, setz dich erst mal.“

Zögernd blieb ich stehen. „Ich … Ich will wirklich nicht stören“, startete ich halbherzig einen Versuch, „Wenn ich vielleicht einfach kurz ihr Telefon benutzen dürfte …“ Verständnislos sah Grannie mich an. „Wovon sprichst du, Kleines?“

„Ihr Telefon“, wiederholte ich, „Wenn ich kurz meine Eltern anrufen könnte …“

Genau in dem Moment stieß Rubina wieder zu uns, im Arm einen Stapel Kleidung.

„Das ist leider nicht möglich“, antwortete sie anstelle ihrer Großmutter barsch und drückte mir den Stapel in die Hand, „Links neben der Tür ist ein Raum, wo du dich umziehen kannst.“

Ich musste mich beherrschen, nicht direkt aufzuspringen. „Danke“, brachte ich gerade noch heraus, bevor ich so unauffällig wie möglich in besagtem Raum verschwand.

Erst, als ich die Tür hinter mir geschlossen hatte, atmete ich durch. Wo zur Hölle war ich denn hier gelandet? Ein Haus ohne Telefon? Grannie schien ja nicht einmal zu wissen, was ein Telefon überhaupt war. Und dann dieser feindselige Blick Rubinas. Als wäre ich eine Serienkillerin, die ihre Großmutter entführen wollte. Ja, zugegeben, ich war einfach in ihr Haus gestürmt. Und mein Anblick musste auch nicht unbedingt vertrauenserweckend sein. Aber mich so zu behandeln? Ich schüttelte den Kopf. Es wurde höchste Zeit, dass ich hier wegkam.

Mit vor Kälte zitternden Fingern fummelte ich nach dem Smartphone in meiner Jacke. Es kam einem Wunder gleich, dass es noch immer funktionierte, doch als ich die Anzeige betrachtete, hätte ich trotzdem heulen können. Kein Empfang. Nicht ein einziger Balken. In welchem gottverlassenen Nest saß ich hier eigentlich?

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Rebellenprinzessin»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Rebellenprinzessin» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Rebellenprinzessin»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Rebellenprinzessin» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x