Anna Rawe - Die Rebellenprinzessin

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Als Evangeline MacKay beginnt, einen mysteriösen Jungen zu sehen, ahnt sie noch nichts von der Wende, die ihr Leben nur wenige Tage später nimmt. Unfreiwillig findet sie sich plötzlich in einer Welt voller Magie – als Todfeindin einer tyrannischen Königin. Verbündete gewinnt sie bei einer Gruppe Widerstandskämpfer, die in ihr die lang prophezeite Retterin sehen. Doch als Alpträume beginnen, Evangeline zu plagen, wissen selbst ihre engsten Vertrauten keinen Rat. Schon bald muss sie sich eingestehen, dass hinter den blutrünstigen Bildern mehr steckt als erwartet. Und dass alle Wege sie zu der Frau führen, der zu begegnen Evangelines Tod bedeutet.

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Dann ein dumpfer Knall. Ich erstarrte. Ein weiterer Knall. Mein Herz schlug schneller. Vorsichtig schlich ich zur Tür und zog den Stuhl unter der Klinke hervor. „Grannie?“, fragte ich leise, „Rubina?“ Keine Antwort.

Ich öffnete die Tür einen Spaltbreit und spähte hinaus in den Flur. Wieder ein dumpfer Knall. Das Haus erzitterte. Aber im Flur war niemand zu sehen. Ich trat nach draußen und schloss die Tür behutsam hinter mir. „Rubina?“, fragte ich noch einmal, „Grannie?“ Wieder keine Antwort.

Ich ging auf die Treppe zu. Durch ein kleines Fenster am anderen Ende des Flurs fiel helles Mondlicht. Ich setzte einen Fuß auf die erste Stufe. Die Wand erzitterte abermals unter einem Knall.

Was passierte hier?

Zögernd stieg ich weiter nach unten. Auf der vierten Stufe blieb ich stehen; von hier konnte ich den Wohnraum gerade so überblicken. Gebückt versuchte ich den Auslöser für die immer wiederkehrenden Stöße zu entdecken.

Mein Blick blieb an zwei Gestalten hängen. Rubina in einem dunklen Mieder und engen Hosen stand breitbeinig und mit zwei Händen an einer langen Klinge vor Grannie, die - wie ich bei genauerem Hinsehen feststellte - ebenfalls ein Schwert hielt. Ein Schwert?

Ich war unfähig, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Wie erstarrt haftete mein Blick an den beiden Frauen. Grannie, mit ihren weißen Locken und dem steinernen Gesichtsausdruck. Ihre Hände zitterten, hielten das Schwert nicht ganz gerade. Neben ihr Rubina, das Schwert fest umklammert, kein Zittern, keine Angst. Angst wovor?

Ein weiterer Knall erschütterte das Haus. Die Tür ächzte in den Angeln.

Mir wurde flau im Magen.

Was zur Hölle ging hier vor?

Meine Hände zitterten. Der nächste Knall ließ mich zusammenzucken.

Was war da draußen? Was war hinter der Tür?

Mein Puls raste. Die Stille war geladen. Überall pulsierte die Energie, den kleinen Funken erwartend, der das Feuerwerk entzünden würde. Ich hielt den Atem an. Jeder Muskel meines Körpers war zum Zerreißen gespannt. Das Herz schlug gegen meine Rippen.

*****

Die Stille zerriss in einem ohrenbetäubenden Knall. Metall klirrte. Splitter schossen wie Kugeln durch den Raum. Das kleine Haus erzitterte bis auf die Grundmauern. Ich unterdrückte einen Schrei.

Ein Loch prangte dort, wo vor wenigen Sekunden noch die Tür gewesen war. Der abrupte Luftzug löschte das letzte Glühen des Feuers. Durch den Rahmen fluteten einzelne Streifen weißen Mondlichts, die eine riesige Silhouette umrissen.

Ich sah zu Rubina und Grannie. Überraschung ließ ihre Gesichter erbleichen. In Grannies Miene spiegelte sich Furcht, doch das Schwert lag nun fest in ihrer Hand. Rubina presste die Kiefer aufeinander. Ihre Knöchel am Griff des Schwertes traten weiß hervor.

Der Schatten im Türrahmen wuchs. Zentimeter um Zentimeter schälten sich seine Konturen aus der Dunkelheit. Nachtgraues Fell, das im Mondlicht seidig glänzte. Ein muskulöser Körper. Pranken mit scharfen Krallen, die ein schauerliches Kratzen auf dem alten Holzboden erzeugten. Die spitzen Ohren waren aufgestellt, lauschten jeder Bewegung, jedem Atemzug.

Langsam bewegte es sich auf die beiden Frauen zu, die Lefzen nach oben gezogen, sodass man die messerscharfen Zähne im Mondlicht weiß schimmern sah. Ein Knurren ertönte, das mir durch Mark und Bein fuhr. Jede Faser meines Körpers vibrierte.

Kalte Mordlust blitzte in den grellgelben Augen auf. Wie versteinert saß ich auf der Treppe, unfähig auch nur einen einzigen Finger zu bewegen. In Zeitlupe beobachtete ich die Bestie, die ihren riesigen Körper anspannte und ihr Gewicht auf die Hinterbeine verlagerte.

Ich öffnete meinen Mund zu einem stummen Schrei.

Die Bestie sprang.

Plötzlich ging alles so schnell. Der gewaltige Wolf warf sich direkt auf Rubina.

„Ruby!“ Grannies Schrei zerfetzte die Luft.

Rubina rollte sich zur Seite. Die Bestie krachte auf den Boden, dahin, wo vor wenigen Sekunden noch Rubina gestanden hatte. Rubina erhob ihre Klinge und riss eine klaffende Wunde in die ungeschützte Seite der Bestie. Dickes rotes Blut ergoss sich in Strömen über das Fell. Das Wesen grölte vor Schmerz und rappelte sich auf. Es fokussierte Rubina, bewegte sich direkt auf sie zu.

Sie wich zurück an die Wand, näher und näher. In ihrem Gesicht spiegelte sich bleiche Angst. Ein letztes Verharren, ein letztes Luftholen, dann stürzte sich die Bestie auf sie. Berge von Fleisch und Muskeln begruben Rubina unter sich.

Ein unmenschlicher, fast animalischer Schrei durchschnitt die Luft. Mit erhobenem Schwert stürzte Grannie sich auf die Bestie. Ihre Klinge drang mitten in den gewaltigen Körper. Die Bestie brüllte, bäumte sich auf, während Grannie das Schwert tiefer in ihren Körper trieb. Blutige Ströme rannen über das glänzende Fell.

Rasend vor Wut fuhr die Bestie herum. Wie eine lästige Fliege schüttelte sie Grannie einfach ab, bevor sie auf sie losging.

Du musst ihnen helfen!, schrie eine Stimme irgendwo in meinem Kopf, Hilf ihnen, verdammt!

Doch ich konnte nicht. Angst lähmte mich wie ein Gift. Sie verteilte sich schleichend in meinem Körper und ich konnte nichts tun, außer zuzusehen, wie das Monster nun Grannie in die Enge trieb.

Eine Bewegung in meinem Augenwinkel ließ mich den Kopf drehen. Rubina war aufgestanden. Riesige Krallen hatten tiefe Wunden in ihre helle Haut gerissen. Gesicht und Hände waren blutverschmiert, ihre Klinge tropfte rot. In ihrer Miene war jedoch keine Spur von Schmerz zu sehen. Nur Ruhe, tiefe konzentrierte Ruhe und das Funkeln lodernder Wut in ihrem Blick.

Mit einem einzigen Aufschrei schoss sie auf die Bestie zu und rammte die Klinge in die ungeschützte Flanke. Das Wesen brüllte markerschütternd, den gewaltigen Schädel nach oben gerissen. Für einen kurzen Moment schien die Zeit stillzustehen – die Welt verstummte.

Viel zu spät bemerkte ich die weißen Zähne, kleine Dolche, die knapp über Grannies Schlüsselbein in ihrem Fleisch steckten. Ich sah das Blut – Grannies Blut – das wie dunkler Rotwein über ihre Haut floss und sich auf dem Holzboden ausbreitete. Eisengeruch durchdrang die Luft. Grannies Kopf hing schlaff zur Seite. Unfähig, zu begreifen beobachtete ich die Szene.

„Nein!“ Rubinas Schrei dröhnte in meinem Kopf. Tränen flossen über ihr Gesicht und vermischten sich mit dem Blut. Wahnsinnig vor Zorn stach sie zu. Immer und immer wieder versenke sie ihr Schwert in der Seite dieses Monsters. Überall war Blut, so rot wie Kirschsaft.

Ein Teil von mir schrie vor Entsetzen, doch ich bewegte mich keinen Millimeter.

Die Bestie schnaubte, knurrte, brüllte. Mittlerweile stand sie in einer dunklen Lache. Ihr malträtierter Körper ließ von Grannie ab. Endlich.

Erneut stieß Rubina ihr das Schwert in die Seite.

Bitte!, flehte eine Stimme tief in mir, Lass es vorbei sein. Lass es endlich aufhören! Ich wollte die Augen verschließen vor all dem Blut. Ich wollte die Ohren verschließen vor den Schreien und dem Gebrüll. Aber ich konnte nichts tun, als weiterhin unbewegt zuzusehen.

Vor Schmerz tobend schlug die Bestie um sich. Ihre Pranken verfehlten Rubinas Kopf nur knapp.

Ich hielt den Atem an.

Die Bestie erstarrte.

Ihr Blick traf meinen.

Mordlust blitzte in ihren Augen auf.

Mordlust und … Gelb. Scharfes, schneidendes Gelb traf mich wie ein Hieb und ich schloss meine Augen. Alles in mir drehte sich. Ich kämpfte gegen die erstickende Schwärze an, die mich in Wogen überrollte. Ich durfte jetzt nicht bewusstlos werden! Nicht jetzt!

Mit einem Schlag öffnete ich die Augen wieder und rang nach Atem. Aber ich sah nicht das, was ich erwartet hatte.

Kapitel 4

„Nein!“ Rubinas Schrei zerfetzte die Stille. Sie kniete auf dem blutbeschmierten Boden, Grannies schlaffen Körper auf ihren Schoß gebettet. „Nein“, sagte sie immer wieder, „Nein, nein, nein.“

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