Anna Rawe - Die Rebellenprinzessin

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Als Evangeline MacKay beginnt, einen mysteriösen Jungen zu sehen, ahnt sie noch nichts von der Wende, die ihr Leben nur wenige Tage später nimmt. Unfreiwillig findet sie sich plötzlich in einer Welt voller Magie – als Todfeindin einer tyrannischen Königin. Verbündete gewinnt sie bei einer Gruppe Widerstandskämpfer, die in ihr die lang prophezeite Retterin sehen. Doch als Alpträume beginnen, Evangeline zu plagen, wissen selbst ihre engsten Vertrauten keinen Rat. Schon bald muss sie sich eingestehen, dass hinter den blutrünstigen Bildern mehr steckt als erwartet. Und dass alle Wege sie zu der Frau führen, der zu begegnen Evangelines Tod bedeutet.

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*****

Fest umklammerten meine Finger das Smartphone. Die Zeit war aus den Fugen geraten und es war mir egal. Sie mochte rasen oder zäh wie Karamellsirup durch die Ritzen dieses Raumes sickern, doch seit ich mit dem Rücken an die kalte Steinwand gelehnt auf der harten Pritsche hockte, hatte sie jede Bedeutung für mich verloren. Stunden oder Minuten hatte ich den kleinen Kasten aus Glas und Aluminium angestarrt und versucht, einen Silberstreif an meinem Horizont zu erkennen. Stattdessen hatte das schwarze Display mich nur daran erinnert, wie sehr ich meine Eltern vermisste. Wie gern ich ihre Stimmen hören und ihnen sagen würde, dass ich lebte. Wie viel ich darum geben würde, jetzt in einer tröstlichen Umarmung zu versinken.

Doch es waren nicht die Arme meiner Mutter, die mich umschlossen, sondern der harte Stein. Mit jedem Atemzug, den ich hier unten tat, schien die Decke des Raumes tiefer zu sinken. In meiner Vorstellung rückten die Wände näher und näher, bis der Druck auf meiner Brust unerträglich wurde und die Luft aus meinen Lungen wich.

Ich blinzelte und das Bild verschwand. Was blieb, war das allesverzehrende Gefühl der Einsamkeit. Innerhalb der letzten Stunden – des letzten Tages – hatte sich alles verändert. Und ich hatte nicht mehr die Kraft, mich all den Fragen zu widersetzen, die Raymonds Worte in mir aufgeworfen hatten.

Konnten er und der Frosch die Wahrheit gesagt haben? Und falls ja, was bedeutete es dann für mich? Was konnte ich von Raymond und diesen Rebellen erwarten? Und wie sollte ich es schaffen, die Tunnel zu verlassen, um mir ein eigenes Bild zu machen?

In Gedanken spulte ich unablässig den Nachmittag ab, der für all das verantwortlich war. Der sonderbare Junge mit dem leuchtend blonden Haar stand noch gestochen scharf in meiner Erinnerung, genau wie die Worte auf dem Briefpapier. Dann dieses Gewitter, der Tornado … und der Wolf.

Es war das erste Mal, dass ich wieder an ihn dachte. Ich sah ihn direkt vor mir, heulend im Auge des Sturms. Dinge flogen vorüber – Blätter vielleicht, oder nur Staubkörner, die der Wind aufgewirbelt hatte. Sie verwischten das Bild und die Gestalt des Wolfes verschwamm vor meinen Augen. Stattdessen nahm ich nun immer deutlicher den lilafarbenen Nebel wahr, zu dem der Tornado zerfiel. Seltsam schwer wallte er von der Kante der Pritsche und ließ eine kleine grüne Gestalt zurück.

Nur langsam klärten sich meine Gedanken. Der Frosch grinste überlegen zu mir herauf. „Glaubt Ihr mir jetzt, Mylady?”

Ich war zu perplex, als dass ich hätte antworten können. Sprachlos starrte ich zu ihm hinunter.

„Ich hatte schon fast erwartet, dass Ihr versuchen würdet, wegzulaufen”, sinnierte er auch völlig ohne mein Zutun, „Raymond hat einfach kein Talent, was menschlichen Umgang betrifft. Es wundert mich wirklich, wie er es bisher so weit gebracht hat.”

Noch immer brachte ich kein Wort zustande. Alles, was ich zu wissen geglaubt hatte, schien sich allein durch die Anwesenheit des Frosches in Asche und Rauch zu verwandeln. Zurück blieb nichts als seine Frage. Glaubte ich ihm?

„Ich kann einfach nicht fassen, dass es das sein soll“, murmelte ich irgendwann.

Wallace hob den Kopf und bedachte mich mit einem Blick, als hätte ich gerade einen schlechten Scherz gemacht. „Ihr sprecht mit mir, nicht wahr?”

Für einen Moment war ich verwirrt, nickte jedoch.

„Ihr sprecht mit einem sprechenden Frosch, Mylady.” Wallace’ Tonfall war belehrend. „Wenn ich mich nicht irre, ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass Ihr entweder verrückt oder nicht länger in der Welt seid, die Ihr kennt. Wobei das eine das andere ja nicht ausschließen muss.”

Er grinste und ich presste die Kiefer zusammen, als mir klarwurde, worauf er hinauswollte. Dann musste ich wieder an den seltsamen Jungen denken und daran, wie er jedes einzelne Mal verschwunden war, bevor ich mich versichern konnte, dass er echt war. Doch vielleicht war genau das der Beweis, das ich mir alles nur einbildete. Wenn ich mir den Jungen eingebildet hatte, dann vielleicht auch den Brief und den Tornado und …

„Eines muss man Euch lassen, Mylady.” Als ich aufsah, hatte Wallace die breiten Froschlippen verzogen. „Stur seid Ihr.”

„Was geht Euch das an?”, entgegnete ich trotzig, „Vielleicht bin ich ja so verrückt, wie Ihr sagt. Vielleicht bin ich verrückt genug, mir einen ganzen Alptraum voller böser Königinnen und Bestien und sprechender Kröten auszudenken und Ihr habt nur Angst, dass ich aufwachen und Eure Existenz beenden könnte.”

Wallace zog eine seiner seltsam nackten Froschbrauen in die Höhe, sagte jedoch nichts. Es war auch nicht nötig – ich wusste ohne seine Bemerkungen, wie naiv ich klang. Wie ein Kind, das immer noch am Weihnachtsmann festhielt, obwohl es seine Geschenke bereits im Kleiderschrank der Mutter entdeckt hatte.

Ich schüttelte den Kopf. „Aber das ist unglaublich. Ich meine, angenommen, Ihr und Raymond … habt Recht …” Mir fiel es immer noch schwer, die Worte auch nur über die Lippen zu bringen. „Angenommen, ich bin in diesem Ciaora, würde das bedeuten, dass Magie existiert. All die Geschichten und Ammenmärchen, die man bei uns den kleinen Kindern erzählt, sollen mit einem Mal Wirklichkeit sein. Das kann ich nicht glauben.”

„Könnt Ihr es nicht?”, fragte Wallace forsch, „Oder wollt Ihr es nicht?”

Er machte eine Pause und sah mich eindringlich an. Ich ahnte bereits, was folgen würde und meine Schultern sanken beim Gedanken daran.

„Wenn Ihr mich fragt, dann ist es nicht der Fakt, dass Magie existieren könnte, der Euch Sorgen bereitet. Der Grund, aus dem Ihr so verzweifelt nach einer anderen Erklärung sucht, ist vielmehr der, dass Ihr noch immer daran festhaltet, es gäbe einen Rückweg.”

Ich sah ihn an und für einen Moment wusste ich nicht, was ich darauf sagen sollte. Er hatte Recht, er hatte so viel Recht, dass es mir Angst machte.

„Aber wenn es stimmt …“, murmelte ich kaum hörbar, „Wenn Raymond die Wahrheit sagt – Werde ich meine Familie dann jemals wiedersehen?“

Bei dem Gedanken an Mom und Dad, an Ced und Maggie, die alle mit einem Mal so weit entfernt schienen, verengte sich meine Kehle und ich spürte erneut brennende Tränen in meinen Augenwinkeln. Wie konnte ich mit dem Wissen leben, sie vielleicht nie wieder in die Arme zu schließen? Ihnen nie gesagt zu haben, wie sehr ich sie liebte und wie viel sie mir bedeuteten?

„Ich will ehrlich zu Euch sein, Mylady.“ Wallace war aufgestanden und betrachtete mich mit einer so ernsten Miene, wie ich sie bisher nie an ihm gesehen hatte. Nicht einmal das kleinste Fünkchen seines belustigten Grinsens umspielte noch seine Mundwinkel. „Ich könnte Euch jetzt sagen, dass Ihr Euch nicht sorgen sollt und dass alles gut werden wird. Ich könnte Euch versprechen, dass es einen Weg gibt und dass Ihr ihn finden werdet. Doch das wäre gelogen. Wie Eure Zukunft aussieht und ob Ihr zu Eurer Familie zurückkehrt, liegt allein in Euren Händen. Das Einzige, was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass Raymond die Wahrheit gesprochen hat.“

Ich schluckte. Da waren sie – die Worte, die ich die ganze Zeit über gefürchtet hatte, ohne es zu wissen.

„Also …” Meine Stimme zitterte. „Also muss ich mich diesen Rebellen anschließen, wenn ich nicht in dieser Welt sterben will? Ich muss irgendeine Auserwählte spielen, um die Chance auf eine Rückkehr zu bekommen?“

Wallace zuckte nur die Schultern.

„Es ist Eure Entscheidung, Mylady“, sagte er tonlos, „Aber für den Moment scheint es mir, als ob dies die einzigen Möglichkeiten sind, die Euch bleiben. In Zukunft mögen sich vielleicht weitere erschließen, doch im Moment …”

Er musste den Satz nicht beenden. Fassungslos senkte ich den Blick und starrte auf den ausgetretenen Steinboden des Zimmers. Ich dachte an die Gänge, in denen ebendieser Stein mich von allen Seiten umgab, an den stechenden Geschmack des Fackelrauches in meinen Lungen und Raymonds ausdruckslose Miene. Sollte das hier wirklich meine Bleibe für die nächsten Tage, Wochen – für den Rest meines Lebens bleiben?

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