Anna Rawe - Die Rebellenprinzessin

Здесь есть возможность читать онлайн «Anna Rawe - Die Rebellenprinzessin» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Rebellenprinzessin: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Rebellenprinzessin»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Als Evangeline MacKay beginnt, einen mysteriösen Jungen zu sehen, ahnt sie noch nichts von der Wende, die ihr Leben nur wenige Tage später nimmt. Unfreiwillig findet sie sich plötzlich in einer Welt voller Magie – als Todfeindin einer tyrannischen Königin. Verbündete gewinnt sie bei einer Gruppe Widerstandskämpfer, die in ihr die lang prophezeite Retterin sehen. Doch als Alpträume beginnen, Evangeline zu plagen, wissen selbst ihre engsten Vertrauten keinen Rat. Schon bald muss sie sich eingestehen, dass hinter den blutrünstigen Bildern mehr steckt als erwartet. Und dass alle Wege sie zu der Frau führen, der zu begegnen Evangelines Tod bedeutet.

Die Rebellenprinzessin — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Rebellenprinzessin», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Ich beobachtete, wie er sich setzte und langsam die Hände auf der Tischplatte faltete. „Ich bin bereit, dir alle Antworten zu geben, die du brauchst. Doch zuvor habe ich einige Fragen an dich.”

Noch immer brachte ich kein Wort heraus.

„Kannst du dich erinnern, wie du zu Grannies Hütte gelangt bist?”

Ich starrte ihn an. War das sein Ernst? „Ich habe mich verlaufen. Das habe ich Ihnen gestern schon gesagt.”

„Was hast du gemacht, bevor du dich verlaufen hast?”

„Ich bin in den Wald gefahren. Da war dieser Brief und ich dachte – ” Ich unterbrach mich selbst, als ich seinen Blick bemerkte. „Was geht Sie das eigentlich an?”

Raymond überging meine Frage, ohne die Miene zu verziehen. „Gibt es zwischen dem Zeitpunkt, an dem du den Wald betreten hast und dem, an dem du dich verlaufen hast, irgendeinen Zeitraum, an dem deine Erinnerung unklar wird? Hast du zu irgendeinem Zeitpunkt vielleicht das Bewusstsein verloren?”

Sprachlos sah ich ihn an. Dieses Detail hatte ich bisher niemandem gegenüber erwähnt. Doch offenbar war mein Blick Antwort genug. Raymond lächelte. „Nur noch eine kurze Frage, dann ist es geschafft.”

Er machte eine Pause und wartete, bis er meine ungeteilte Aufmerksamkeit hatte. „Was bedeutet der Name Morrigan für dich?”

Ich starrte ihn an. „Morrigan? Zum Teufel, ich kenne keine Morrigan und ich will auch gar nicht wissen, wer sie ist! Ich will einfach nur zurück nach Hause und wenn Sie mir nicht helfen, finde ich mich eben selbst wieder nach draußen.”

Wütend stand ich auf und marschierte zur Tür. „Einen schönen Tag noch!”

„Warte!” Ich war noch nicht einmal ganz aus der Tür, als sich Raymonds Griff fest um meinen Oberarm schloss. „Du kannst nicht gehen.”

„Ach.” Schnaubend fuhr ich herum. „Und warum nicht? Haben Sie etwa Angst, ich könnte Ihre seltsame kleine Sekte auffliegen lassen?”

„Du könntest sterben.” Raymond holte tief Luft. „Und du wirst dieses Calgary dort oben nicht finden.”

Mit einem Schlag hielt ich inne. War das das Geständnis, auf das ich gewartet hatte? Der endgültige Beweis dafür, dass der Frosch recht hatte?

„Komm wieder rein”, drängte Raymond sanft, „Ich kann dir alles erklären. Wenn du danach immer noch gehen möchtest, bringe ich dich nach draußen.”

Ich zögerte, doch schließlich ließ ich mich von ihm zurück an den Tisch führen. Ich spürte, wie das Herz gegen meine Rippen schlug, als ich langsam auf den Stuhl sank. Meine Kehle war wie zugeschnürt, während dieselbe Frage immer und immer wieder durch meine Gedanken wirbelte. Ich brauchte endlich Klarheit.

„Wo bin ich?”

Meine Frage verhallte in der Stille. Ich sah, wie Raymond mit sich rang. Er hatte versprochen, mich nach Hause zu bringen und dann hatte er mir Antworten versprochen – aber mit jeder Sekunde, die ich darauf wartete, dass ein Wort seine Lippen verließ, bezweifelte ich, dass er auch nur eines dieser Versprechen halten würde. Meine Stimme zitterte.

„Hatte er recht?“ Verzweifelt musterte ich Raymond. „Hat dieser Frosch die Wahrheit gesagt? Bin ich … in einer anderen Welt?“

Einen Moment lang sagte Raymond gar nichts, starrte mich nur aus großen Augen an.

„Du weißt es schon?“, fragte er dann ungläubig.

„Ich weiß gar nichts!“, schoss ich sofort zurück und konnte nicht vermeiden, dass meine Stimme laut wurde, „Ich weiß nicht, was das hier ist oder was Sie von mir wollen, ich weiß ja nicht mal, wie ich hergekommen bin oder wie ich wieder nach Hause komme. Das einzige, was ich weiß, ist, dass sprechende Frösche nicht existieren und dass dieses Monster, das Grannie attackiert hat, eine Ausgeburt der Hölle war und nicht einmal das –“ Ich musste schluchzen. „Sagen Sie mir endlich, was hier los ist! Bitte!“

Ich stützte den Kopf in die Hände, während Tränen in meinen Augen brannten. Das hier war ein Alptraum, ein einziger Alptraum.

„Es ist die Wahrheit.” Raymonds Stimme ließ mich aufsehen. „Wir haben allen Grund zu der Annahme, dass du dich nicht länger in der Welt befindest, die du kennst.”

Er zögerte, bevor er etwas hinzufügte. „Dieses Land hier heißt Ciaora. Hast du schon einmal irgendetwas davon gehört?”

Stumm schüttelte ich den Kopf. Das war es dann also. Ich war in einer anderen Welt. Ich fühlte mich, als hätte man mir in den Magen geschlagen. Gut möglich, dass ich mich übergeben würde, sobald ich den Mund öffnete.

„Es gibt da noch etwas, das du wissen solltest”, schob Raymond inzwischen hinterher, „Es ist der Grund, aus dem wir dich bisher von der Oberfläche ferngehalten haben.” Er zögerte und suchte offenbar nach den richtigen Worten. „Da draußen gibt es Menschen, die es auf dich abgesehen haben.”

„Wer?” Verständnislos musterte ich ihn. Ich war kaum sechsunddreißig Stunden in diesem seltsamen Land. Was konnte ich schon verbrochen haben, dass mir jemand nach dem Leben trachtete?

„Es ist ziemlich kompliziert.” Raymond fuhr sich durch das dunkle Haar. „Aber in der Kurzform gibt es eine Art Prophezeiung, die besagt, dass jemand von außerhalb unserer Welt das Land aus der Tyrannei der Königin befreien wird. Und, naja, du bist seit einhundert Jahren die erste von Außerhalb, die Ciaora betreten hat.”

„Das ist doch nicht wahr!” Die Übelkeit, die mir noch Momente zuvor so schwer im Magen gelegen hatte, verwandelte sich in rasende Wut. „Sie wollen mir also allen Ernstes erzählen, dass Sie an eine dämliche Prophezeiung glauben?”

„Die Königin – Morrigan – glaubt daran”, entgegnete Raymond sachlich, „Und sie wird alles tun, um ihre Macht zu verteidigen.”

„Sie meinen, sie wird mich umbringen?” Ich rang um meine Fassung. „Das ist doch lächerlich. Ich könnte nicht mal einer Fliege ernsthaft gefährlich werden. Und überhaupt, wie sollte ich – ”

„Keine Sorge.” Raymond musste meinen entsetzten Gesichtsausdruck bemerkt haben, denn in seinem Blick erkannte ich Mitleid. „Hier bist du sicher. Und wir werden alles daran setzen, dass das auch so bleibt.“

„Wir?” Ich war mir nicht sicher, ob ich die Antwort auf meine Frage überhaupt hören wollte. Im Moment fühlte es sich an, als würde ich inmitten eines Tornados versuchen, ein Streichholz zu entflammen. Jede Antwort, die ich erhielt, wurde von einem ganzen Sturm weiterer Fragen ausgelöscht. Und nachdem ich Raymonds Blick bemerkte, wusste ich, dass es mit dieser Antwort nicht anders sein würde.

„Diese Tunnel sind der unterirdische Stützpunkt einer Rebellion.” In Raymonds Stimme hörte ich Stolz. „Wir sind aus der Not entstanden, die Morrigan über unser Land gebracht hat. Doch wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Hoffnung zu bewahren und die Ankunft des Retters vorzubereiten. Wir agieren bereits seit acht Jahren und haben seitdem mehr als zwanzigtausend Gleichgesinnte um uns scharen können.”

Ich war sprachlos. Jedes Mal, wenn ich dachte, meine Situation könnte kaum absurder werden, schaffte Raymond es, noch eine Schippe draufzulegen. Rebellen, die gegen ein grausames Regime kämpften – Himmel, hatte ich nicht langsam genug gehört?

„Ich weiß, auf dich muss das alles ziemlich befremdlich wirken”, schob Raymond in diesem Moment ein, „Auch für uns kamen die Neuigkeiten sehr überraschend. Die letzten Jahre waren nicht einfach. Allein die Prophezeiung hat uns die Kraft verliehen, Qualen und Entbehrungen im Angesicht der Hoffnung zu ertragen. Jetzt zu wissen, dass sich all unsere Arbeit auszahlt, dass sich die Prophezeiung tatsächlich erfüllen wird …”

Er verstummte und sah mich an. In seinem Blick lag etwas, das mich stutzen ließ.

„Moment.” Nur langsam sickerten Raymonds Worte in mein Bewusstsein. „Sie wollen doch nicht sagen … Ich meine, Sie denken doch nicht wirklich, dass ich – ”

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Rebellenprinzessin»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Rebellenprinzessin» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Rebellenprinzessin»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Rebellenprinzessin» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x