Anna Rawe - Die Rebellenprinzessin

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Als Evangeline MacKay beginnt, einen mysteriösen Jungen zu sehen, ahnt sie noch nichts von der Wende, die ihr Leben nur wenige Tage später nimmt. Unfreiwillig findet sie sich plötzlich in einer Welt voller Magie – als Todfeindin einer tyrannischen Königin. Verbündete gewinnt sie bei einer Gruppe Widerstandskämpfer, die in ihr die lang prophezeite Retterin sehen. Doch als Alpträume beginnen, Evangeline zu plagen, wissen selbst ihre engsten Vertrauten keinen Rat. Schon bald muss sie sich eingestehen, dass hinter den blutrünstigen Bildern mehr steckt als erwartet. Und dass alle Wege sie zu der Frau führen, der zu begegnen Evangelines Tod bedeutet.

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Raymonds Lächeln verriet mir alles, was ich wissen musste. „Evangeline, du bist diejenige, auf die wir all diese Jahre gewartet haben. Du bist die Retterin, von der die Prophezeiung spricht.“

„Nein.” Ich schüttelte den Kopf. „Sie müssen sich irren. Ich bin nicht – “

„Es fällt dir schwer, zu begreifen. Das ist nur verständlich.” Raymonds Lächeln war so zuversichtlich, dass mir übel wurde. „Niemand verlangt von dir, sofort eine Entscheidung zu treffen. Du solltest nur wissen, dass du uns vertrauen kannst. Du bist sicher bei uns.“

„Aber ich will doch überhaupt nicht – ” Ich beherrschte mich gerade noch. „Ich meine, ich will einfach nur nach Hause, verstehen Sie das?“

„Natürlich.” Raymond nickte. „Und ich würde dir liebend gern helfen, allerdings – “

„Allerdings was?”, bellte ich. Im Gegensatz zu Raymond war meine Geduld nach bösen Königinnen, seltsamen Kulten und ein paar Worten, die mich zur Befreierin eines ganzen Landes machen sollten, wirklich am Ende. „Bitte. Können Sie mir nicht einfach sagen, wie ich wieder zurückkomme? Ich wollte das hier alles nicht.“

„Das glaube ich dir.“ Raymond musterte mich lang. „Aber was ich eigentlich zu erklären versuche, ist, dass wir dir nicht helfen können. Die Portale, die einst unsere beiden Welten verbanden, sind schon vor Jahrhunderten geschlossen wurden. Niemand weiß mehr, wo sie sich befinden.“

„Aber irgendwie muss ich doch hergekommen sein.“ Ich warf die Hände in die Luft. „Es muss doch einen Weg geben, eine Verbindung, ein –“

„Es tut mir wirklich leid.“ Raymond entgegnete meinem Blick. „Doch um ehrlich zu sein, dürftest du nicht einmal hier sitzen. Seit Jahrhunderten ist kein Fall eines Weltenwanderers bekannt geworden. Allein deine Ankunft hier ist ein Mysterium.”

Ich schüttelte den Kopf. „Aber wenn ich hierher gekommen bin, müssen die Portale doch noch existieren? Wenn ich das Portal finden kann, durch das ich gekommen bin – ”

Der Ausdruck auf Raymonds Miene ließ mich innehalten.

„Es ist nicht so einfach.” Er faltete die Hände. „Mit der Schließung der Portale damals sind auch deren Wächter – die Feen – in Vergessenheit geraten. Niemand weiß, wo sie sich aufhalten. Doch ohne Feenstaub ist es unmöglich, ein Portal zu öffnen – selbst, wenn es jemandem gelingen würde den Standort ausfindig zu machen.”

Er seufzte. „Ich will es nicht schwarzreden, Evangeline. Aber du solltest bedenken, dass in den hundert Jahren zuvor bereits unzählige Versuche unternommen wurden, die Feen zu finden und Portale zu öffnen. Falls es überhaupt noch Informationen zu diesem Thema gibt, dann höchstwahrscheinlich in der königlichen Bibliothek. Doch sich dort hineinzuwagen, würde für dich und die meisten von uns den Tod bedeuten.“

„Dann …” Ich schnappte nach Luft. In meinem Kopf drehte sich alles, während Raymonds Worte in einer Endlosschleife durch mein Gehör kreisten. Rotglühende Wut ballte meine Hände zu Fäusten, als mir bewusst wurde, wie geschickt er dieses Gespräch geplant haben musste. Wahrscheinlich hatte er sogar ein Skript geschrieben, um mir genau die Fakten einzutrichtern, die es benötigte, damit ich seinen Plänen bedingungslos folgte. Doch so einfach würde ich es ihm nicht machen.

„Dann behaupten Sie also, dass ich vorerst in dieser Welt festsitze?”, wiederholte ich langsam, „Und die beste und wahrscheinlich einzige Möglichkeit, einen Rückweg zu finden, liegt völlig außer Reichweite in Besitz der Königin. Ach, Moment, warten Sie – “ Wütend funkelte ich ihn an. „Es geht hier ja um dieselbe Königin, gegen die Sie und Ihre seltsamen Rebellen kämpfen. Warum sollte ich mich also nicht direkt anschließen? Ist es das, was Sie zu sagen versuchen? Dass ich mich entweder Ihnen anschließen oder in dieser Welt sterben kann? Sind das meine Optionen?“

Ich wandte den Blick nicht eine Sekunde von ihm, doch anstelle des erwarteten Protestes antwortete er nur mit beharrlichem Schweigen. Es dauerte einen Moment, bis ich begriff, dass er es nicht leugnen würde. Ich saß hier fest – ohne jegliche Chance auf einen Rückweg und er hatte nicht einmal den Anstand, es zu leugnen.

„Nein.” Ich weigerte mich zu glauben, dass es so sein konnte. Immerhin war ich in einem Land voller Magie gelandet – man hätte meinen sollen, das Wort unmöglich hatte hier aufgehört zu existieren. Es musste einen anderen Weg geben, eine andere Möglichkeit, die Raymond mir vorenthielt, um mich für seine Pläne zu gewinnen.

„Ich verstehe, dass das alles viel für dich ist“, versuchte er es in diesem Moment erneut, „Aber gerade deshalb muss ich dich bitten, keine überstürzten Entscheidungen zu treffen. Deine Ankunft hier ist ein Wunder und wenn die Götter dies für den richtigen Zeitpunkt erachten, dich zu uns – “

„Ach halten Sie den Mund!“ Ich sprang auf. „Ich will nichts mehr von Ihren Lügen hören! Sie können sich eine andere Retterin suchen!”

Wütend stürmte ich zur Tür und war bereits drauf und dran, sie aufzureißen, als Raymonds Arm mich zurückhielt.

„Bitte, Evangeline. Denk doch einmal darüber nach.“

„Lassen Sie mich los!” Rasend vor Zorn rang ich meinen Arm aus seinem Griff und stürmte nach draußen. Meine Schritte hallten im Takt meines Herzens von den kalten Steinen wider, als ich blindlings durch die Gänge sprintete. Raymonds Worte saßen mir im Nacken wie die wilde Jagd und trieben mich unaufhörlich weiter.

Du bist seit einhundert Jahren die erste, die Ciaora betreten hat. Ich schnaubte. Und wenn schon, hieß das immer noch nicht, dass es meine Pflicht war, diesem abgedrehten Haufen in einem Mordkomplott gegen die böse Königin zu unterstützen.

Ich fegte um eine Ecke, dann um noch eine. Mein Blick raste die Wände entlang, immer auf der Suche nach etwas Vertrautem, doch da war nichts als Stein. Endloser Stein und Feuer , die mich im Vorhof der Hölle willkommen hießen. Ich rannte und rannte, bis mein Atem nur noch stoßweise ging und das Feuer der Fackeln auch in meinen Lungen brannte. Der Rauch ließ mich keuchen und husten, bis ich schließlich stolperte. Ich konnte mich gerade noch an einer der kalten Tunnelwände abfangen, bevor meine Beine nachgaben. Ein weiteres Mal sah ich mich um, doch auch jetzt konnte ich nicht den geringsten Hinweis auf ein Ende der Tunnel erkennen. Die steinernen Gänge schienen sich in einem Labyrinth endloser Kreuzungen und Schleifen zu verlieren.

Kraftlos sank ich zu Boden. Das war es. Ich konnte laufen, so weit ich wollte und würde mich doch immer nur im Kreis drehen. Ich war hier unten gefangen und wahrscheinlich würde ich verhungern, ehe ich allein einen Ausweg gefunden hatte. Ohne Hilfe war ich verloren und ich hasste Raymond und Rubina dafür, dass sie mir das angetan hatten.

Verzweifelt stützte ich den Kopf in die Hände. Mit einem Mal fühlte es sich an, als würde sich mein Leben in einer ständigen Abwärtsspirale bewegen. Zuerst die Halluzinationen, dann der Brief und der Tornado, die Bestie und jetzt das. Tränen brannten in meinen Augen und ich hatte nicht die Kraft, sie zurückzudrängen, als mich jemand am Arm berührte.

Unter verschleiertem Blick erkannte ich einen der Dunkelgekleideten, der mir auf die Beine half. Wortlos ließ ich zu, dass er mich auf die Füße stellte und langsam den Gang zurückführte, den ich gekommen war. Mein Instinkt rebellierte. Am liebsten hätte ich mich ein weiteres Mal losgerissen, doch mein Verstand sagte mir, dass es sinnlos war und mein Körper war so erschöpft, dass ich nicht wusste, woher ich die Kraft, erneut aufzubegehren, nehmen sollte. Als der Wächter schließlich innehielt und eine Tür öffnete, löste ich mich langsam aus seinem Griff und taumelte in den Raum. Das Klicken, mit dem die Tür ins Schloss fiel war kaum mehr als eine Bestätigung meiner ausweglosen Lage.

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