Bastian Litsek - Der Amok-Insasse - Die Psychothriller Parodie

Здесь есть возможность читать онлайн «Bastian Litsek - Der Amok-Insasse - Die Psychothriller Parodie» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Amok-Insasse: Die Psychothriller Parodie: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Amok-Insasse: Die Psychothriller Parodie»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Wollten Sie schon immer mal lesen, wie ein sachlich authentischer Psychothriller ins Lächerliche gezogen wird? Wenn ja, haben Sie das richtige Buch gefunden!
Stellen Sie sich ein spannendes, ernstes Buch mit Charakter vor, so schmutzig und echt, wie es sonst nur das Leben selbst hinbekommt. Nehmen Sie das exakte Gegenteil und Sie haben: Der Amok-Insasse. Die große Parodie des erfolgreichsten deutschen Psychothriller-Autors. Frei erfunden nach einem ähnlich betitelten Roman. Ein Buch so witzig, das man bereits versucht hat, es zu verbieten.
Ach und zur eigentlichen Handlung: Ein alkoholkranker Arzt treibt seinen Schabernack mit den Insassen seiner Klinik. Ein Vater versucht, die Leiche seines Kindes zu finden, welches tot sein könnte. So genau hat er bisher noch nicht nachgesehen. Sonstige Menschen sterben (keine Kinder) und dann gibt es noch die obligatorischen Dinge wie einen Virtual-Reality-Raum, ein Pferd mit dem Namen Till der Träge sowie eine blutige Fehde nebst dem Auftritt von Ihnen, dem Leser, mitten im Buch, und natürlich den obligatorischen Versuch, die Planwirtschaft zurückzubringen. Sie sehen also, das Werk steht dem Original bis auf Titel, Rahmenhandlung, Autor und Ihrem Zwang, es zu lesen, in fast nichts nach.

Der Amok-Insasse: Die Psychothriller Parodie — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Amok-Insasse: Die Psychothriller Parodie», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Wissen Sie was?“, sagte Mariam und ging wieder Richtung Treppe, „warum sich unnötig den Schlaf rauben.“ Sie ging. Diesen Anblick konnte sie sich ersparen.

Da hatte der Polizist einen sinnvollen Einwand hervorgebracht.

„Hey Moment!“, rief der Polizist und kam ihr hinterher. „Wollen Sie denn nicht wissen, ob es Ihr Kind ist, das da tot in dem Kasten liegt?“

„Woher wissen Sie überhaupt, dass da ein totes Kind drin liegt?“

„Weil ich schon mal hier war.“

Er war also doch schon mal hier. Was für ein kausaler Depp, dachte sich Mariam.

„Leute wie Sie werden zur Erstbesichtigung eines Tatorts gerufen? Streifenpolizisten?“

„Na ja, äh …“

„Na gut“, sagte Mariam und kam die Treppe wieder runter. „Jetzt haben wir den Sprit verfahren, jetzt schauen wir uns das Elend auch an. Uff!“, rief sie und gestikulierte dem Polizisten, sich zu beeilen.

Herbig begann zu erklären: „Der Täter hat viele Jahre in einem Kinderkrankenhaus gearbeitet, konnte aber kein Blut sehen und hat in den Kindergarten gewechselt. Bis er auf eine private Kindertagesstätte umgesattelt hatte und Pflegekinder betreute, für nicht mal schlecht Geld, will ich anmerken. Zahlt alles der Staat.“

„Hab ich aus Versehen eine Frage gestellt, an die ich mich nicht erinnern kann?“, sagte Mariam schnippisch. „Versuchen Sie nicht, mit irgendwelchen diffusen Alltagstatsachen Abscheu zu erzeugen. Auch ein Mörder muss für sein Geld arbeiten, er ist ja kein Dieb. Weg mit dem Tuch, du Zeitverschwender.“

„Wollt ja nur sagen …“

„Genug haste gesagt. Weg damit.“

Der Polizist nickte und hob das Tuch an.

In dem Brutkasten lag der steife Körper eines toten Kindes. Eingebettet in Katzenstreu. Maden krochen dem toten Säugling aus dem Mund.

Mariam trat näher und kniff die Augen zusammen.

„Dieses Kind“, sagte sie und zeigte auf den Kadaver, „ist von dunkler Hautfarbe. Sehe ich vielleicht aus wie eine Afrikanerin?“

Mariam war käsebleich, als hätte sie ihr Lebtag die Sonne nur auf Bildern gesehen.

„Oh“, sagte der Polizist.

„Es ist ja nicht so, als ob ich noch nie etwas mit einem schwarzen Mann gehabt hätte, aber ein Balg ist daraus noch nie hervorgegangen. Man wird doch zumindest ab und an, selbst in einer missratenen Ehe, Spaß haben dürfen, ohne morgens die Konsequenzen aus dem Bett treiben zu müssen, oder?“

„Mein Fehler“, sagte Herbig. Er öffnete die Tür, hastig auf der Suche nach der richtigen Leiche. Hinter der ersten lag ein toter Mann mit einem Pfeil in der Brust.

„Mist“, murmelte Herbig. Er machte eine Tür daneben auf. Darin lag das VFB-Maskottchen, Fritzchen. Ermordet. An seiner Brust heftete ein Zettel „Es grüßt der Fanblock“. Der Kopf des Maskottchens war mit Gewalt entfernt worden und lag in dessen Schoß. 1Sofort riss Herbig noch eine Tür auf. „Habs gleich, ehrlich.“ Darin stand ebenfalls ein Brutkasten. Er riss das Tuch zurück. Drunter lag ein totes weißes Baby. Erleichtert gab er den Weg frei und wischte sich den Schweiß von der Stirn. „Bitte sehr“, sagte er, als hätte er die letzte Brezel im Regal gefunden.

„Sie sind mir einer“, sagte Mariam und kam näher. Wieder ein Kadaver in Katzenstreu. Auch hier hatten die Maden schon ihr Camp Zero aufgeschlagen und arbeiteten sich durch den Körper. Mariam holte tief und schmerzhaft Luft. Kein Zweifel. „Das ist meine Klara“, sagte sie mit zitternder Stimme, „tot … Warum das Katzenstreu?“, fragte sie irritiert.

„Es saugt die Flüssigkeit auf, die der Kadaver absondert.“

„Und dann?“

„Wie meinen Sie das und dann?“

„Na, um sie zu konservieren, reicht das wohl nicht aus“, sagte die Frau sachlich und ernst, „und los wird man sie so auch nicht. Was ist denn das für eine Art? Dass mein jüngstes Kind von einem derartigen Schlamper umgebracht wird“, sagte sie und schluchzte, „des geht mir jetzt schon nahe.“

Sie zog langsam den Rotz hoch, um ihrer tiefen Betroffenheit Ausdruck zu verleihen. Tränen liefen ihr die Wangen runter.

„Ich bin mir sicher, der Mann hat sich sehr viel Mühe gegeben“, sagte der Polizist und legte ihr eine Hand auf die Schulter.

„Ach Mühe, Mühe“, sagte sie und schüttelte seine Hand ab. „Nichts dergleichen hat er! Da hätte er ihren kleinen Körper mal in Rohrreinigungsmittel aufgelöst, das geht viel besser als Salzsäure, wissen Sie?“

„Tatsächlich?“

„Wollen Sie etwa hier neben meinem toten Kind meine Worte infrage stellen?“, schluchzte Mariam mit einem Anfall von Hysterie in der Stimme. Noch eine Träne lief ihr die Wange herunter.

„Aber nein“, sagte der Polizist. Irgendwas übermannte ihn. Er wischte ihr die Tränen mit dem Zeigefinger von der Wange und begann, daran zu lutschen.

„Haben Sie einen an der Klatsche?“, fragte Mariam angeekelt.

Schnell zog der Polizist den Finger aus dem Mund.

„Es gibt keinen Grund zur Sorge“, beteuerte er.

„Denn Sie sind ja da, oder wie?“

„Korrekt.“

„Haben Sie das VFB-Maskottchen ermordet? Wie kommt das überhaupt hier nach Berlin?“

„Ich bin gebürtiger Schwabe.“

„Aha! Sie gestehen.“

„Natürlich.“

„Wie viele Leute haben Sie schon ermordet?“

Der Mann dachte nach: „Zwölf … nein dreizehn. Na, es ist ja auch egal“, sagte er und grinste wie jemand, der bald alle Preise im Baumarkt um einen Cent anheben würde. „Die Zahl steigt sowieso ständig. Gleich wird sie wieder steigen“, sagte er und sein Grinsen nahm infernale Züge an.

Er griff unter den Brutkasten und zog eine Axt hervor.

Das dauerte etwas, denn die Axt war zu gut festgeklebt.

Mariams Blick fiel auf die scharfe Klinge, welche im einfallenden Licht reflektierte.

„Wenn ich mit Ihnen fertig bin“, sagte der Mann und ging auf Mariam zu.

Sie wich zurück.

„Kommen Sie hinter Tür Nummer vier.“ Der mordlustige Polizist blieb stehen. „Ich bin übrigens gar kein Polizist“, sagte er.

„Na, was für eine Überraschung“, sagte Mariam und rollte mit den Augen, „das war mir spätestens dann klar, als ich in Ihrem Fiat Panda die Rechnung des Kostümverleihs im Handschuhfach gefunden habe. Hätten Sie mal nicht an der Tanke gehalten, um zu pinkeln. Aber ich hab mir halt gedacht: Ne Mariam, das schauste dir jetzt mal an und ganz wehrlos bist du ja auch nicht.“

„Was soll ich sagen? Ich brauche ein ordentliches Klosett, um meine Notdurft zu verrichten. Und Ihnen werde ich die Axt zwischen die Augen hauen.“

„Wollen Sie mir nicht davor noch ein Bild malen?“

„Ahhh“, schrie Herbig und schleuderte die Axt in Mariams Richtung.

Das Beil krachte in das Holz der Treppe und blieb darin stecken.

„Daneben. Aber machen Sie sich nichts draus. Sie konnten bestimmt noch nie gut werfen. Und das auf weniger als zwei Meter Entfernung. Seien Sie mal stolz auf alles, was Sie bisher erreicht haben. Denn jetzt ist Schluss.“

Mariam griff hinter sich und zog mit einem Ruck die Axt aus dem Treppengeländer. Die vom Schock geschwächte Mutter war schlagartig verschwunden. An deren Stelle trat eine Amazone. Die Muskeln ihres dünnen Körpers spannten sich an. Sie war ihm vielleicht körperlich unterlegen, aber geistig hatte Mariam die Oberhand.

Sie schleuderte das Beil zurück zum Absender. In der Schule war sie immer die Beste im Speerwurf gewesen.

Knirschend bohrte sich das Metall in Herbigs Oberkörper. Direkt in die Brust. Die halbe Klinge war in seinem Brustkasten verschwunden.

„Na, wie gefällt es Ihnen, einfach so ermordet zu werden?“

Blut rann Herbig aus dem Mund und über die Brust.

Mariam ging um ihn herum, zog das Rohr aus ihrer Handtasche und schlug ihm mit Schwung ins Genick. Er ging hart zu Boden und landete dabei auf dem Beil, das sich tiefer in seinen Brustkasten bohrte.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Amok-Insasse: Die Psychothriller Parodie»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Amok-Insasse: Die Psychothriller Parodie» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der Amok-Insasse: Die Psychothriller Parodie»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Amok-Insasse: Die Psychothriller Parodie» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x