Rita Renate Schönig - Mulaule

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Beim morgendlichen Gassi gehen mit seiner Hündin, Miss Lizzy, entdeckt Ferdinand Roth an der «Mulaule» die Leiche einer, in die historische Seligenstädter Tracht gekleideten, Frau.
Erst bei näherem Hinsehen, erkennt er – es ist ein Mann – Staatsanwalt a.D. Heinz Hagemann; auch der «Hartgesottene» genannt.
Ihm sollte in einigen Tagen, der Bundesverdienstorden überreicht werden.
Die naheliegende Frage: Wollte jemand diese Auszeichnung verhindern und – wenn ja, weshalb? – stellen sich nicht nur Helene und Herbert.
Auch Kriminalhauptkommissarin Nicole Wegener und ihr Team gehen zunächst diesem einzigen Anhaltspunkt nach.
Die Ermittlungen ergeben, dass Heinz Hagemann keineswegs der moralisch korrekte Staatsdiener und ehrbare Mitbürger gewesen war, der er vorgab zu sein.
Weitere Nachforschungen enthüllen dunkle Geheimnisse, sowohl in der Familie der Hagemanns, wie auch bei Heinz Hagemann selbst.

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„Ich bin gleich wieder bei dir“, versuchte er die Hündin zu beruhigen, mit wenig Erfolg. Sie sprang hin und her und brachte ihren Unmut lautstark zum Ausdruck.

„Miss Lizzy!“ Sein Ton wurde schärfer. „Gut jetzt, Sitz und Platz!“

Mit leisem Gejaule folgte die Hündin den Anweisungen und legte sich vor die Bank. Aber nur so lange, wie sie ihr Herrchen im Auge hatte.

Vorsichtig erklomm Ferdinand den etwa 60 cm hohen Mauersims und Schritt für Schritt die Steigung. Als er bei der Person ankam – jetzt erkannte er, dass es sich keinesfalls um eine Puppe handelte – fragte er noch einmal: „Kann ich Ihnen helfen?“, erhielt aber keine Antwort.

Mit einem unguten Gefühl wagte er, seine Hand an den Hals der Frau zu legen, um sie schnell wieder wegzuziehen. Erschrocken hielt er sich am nebenanstehenden Trafokasten fest. Gänsehaut erfasste seinen Körper, gleichzeitig traten Schweißperlen auf seine Stirn. Dennoch konnte er nicht umhin, die Person näher in Augenschein zu nehmen; Macht der Gewohnheit aus seiner Zeit als Sanitäter.

Mit zwei Fingern seiner Hand hob Ferdinand das Kinn der Frau an. Sie dürfte wohl so um die 70 Jahre alt sein, stellte er fest, war aber für ihr Alter ungewöhnlich stark geschminkt und … kratzig? Er schaute genauer hin.

„Herr im Himmel. Das ist ein Mann“, murmelte er.

So schnell es ihm möglich war, hastete er den kurzen Abhang hinab. An der Bank angekommen, nahm Ferdinand seine Hündin hoch, presste sie an sich und setzte sich erst einmal. Nachdem er wieder einigermaßen klar denken konnte, sagte er: „Lizzy, ich glaube, wir müssen die Polizei verständigen. Da stimmt etwas nicht.“

Er tastete in seiner Hosentasche nach seinem Handy. Natürlich lag das zu Hause.

Mittwoch / 08:20 Uhr

Der diensthabende Polizeibeamte schaute skeptisch durch die Glasscheibe, als Ferdinand Roth explizit nach Polizeihauptkommissar Josef Maier, dem Leiter der Polizeidienststelle, fragte.

„Ich muss unbedingt mit Ihrem Vorgesetzten sprechen“, äußerte er nochmals eindringlich.

Der Polizist zeigte auf die Stühle, die in dem kleinen Flur vor der Anmeldung, an der gegenüberliegenden Wand standen, und griff zum Telefonhörer. Dabei ließ er Ferdinand nicht aus den Augen. Erst jetzt entdeckte er die Hündin, die brav neben ihrem Herrn Platz machte.

Sofort wurden die Gesichtszüge des Polizeibeamten weicher, was vermutlich daran lag, dass Lizzy den Mann hinter der Glasscheibe mit schräg gelegtem Kopf, aus ihren schwarzen Knopfaugen anschaute. Damit hatte die Hundedame immer Erfolg.

Gedämpftes Gemurmel drang in den Wartebereich. Wenige Minuten später öffnete Polizeihauptkommissar Josef Maier die seitliche Glastür, durch die es zu den innen liegenden Amtsräumen ging.

Ferdinand erhob sich und Lizzy ebenfalls.

„Ich nehme an, Sie sind Herr Roth?“, stellte Josef Maier in ernstem Ton fest, um sich dann lächelnd zu der Hundedame herunterzubeugen. „Und wen haben wir hier?“ Er hielt ihr seine Hand zum Schnuppern unter die Nase. Die wedelte mit dem Schwanz und schleckte kurz über dessen Finger.

„Das ist Miss Lizzy“, antwortete Ferdinand nervös. „Ich muss eine Tote eh ... einen Toten melden.“

Maier ließ von der Hündin ab und sah den Mann vor ihm bestürzt an. „Ja was denn nun? Und wo? Kommen Sie.“

Die beiden wurden in ein Büro geführt. Der Polizeihauptkommissar machte eine Geste auf die vor seinem Schreibtisch stehenden Stühle. Er selbst ließ sich dahinter im Sessel nieder. Gleichzeitig griff er nach Block und Stift.

„Nun erzählten Sie mal der Reihe nach, Herr Roth.“ Maier stutzte. „Sagen Sie, kennen wir uns nicht? Ach, jetzt fällt es mir wieder ein. Sie wohnen in einem der Häuser im Klosterhof, stimmt’s?“

„Ja“, bestätigte Ferdinand knapp.

Maier nickte betreten. Sofort ereilte ihn die Erinnerung an den Toten im Graben der Klostermühle vor einem Jahr und die vorläufige Inhaftnahme der Roths. Eine unschöne Sache damals.

„Sie haben also einen Leichenfund zu melden? Ich hoffe nur, es liegt nicht schon wieder ein Toter im Klosterhof.“

Ferdinand schüttelte den Kopf. „Aber unten am Main, an der Mulaule.“

„Woher wollen Sie wissen, dass die Person tot ist? Haben Sie sie etwa an…?“

„Ich wollte sehen, ob ich helfen kann“, fiel er dem Polizeihauptkommissar ins Wort und fügte erklärend hinzu: „Ich war früher Sanitäter. Auf den ersten Blick sah es aus, als würde sie schlafen. Dann dachte ich, es könnte auch eine Puppe sein, in der Seligenstädter Tracht – also der Tracht der Frauen“, schilderte Ferdinand seinen Eindruck. Es wunderte ihn selbst, dass er nun auf einmal so ruhig und gelassen seine Angaben vorbrachte.

„Die Seligenstädter Tracht?“, wiederholte Maier ungläubig und schaute Roth mit in Falten gelegter Stirn an. „Sprachen Sie nicht soeben von einem männlichen Toten?“

„Das ist ja gerade das Merkwürdige. Es ist ein Mann in der Kleidung einer Frau.“

Josef Maier brauchte ein paar Millisekunden. Dann fragte er: „Das erklären Sie mir bitte.“

„Als ich meine Hand auf die Schlagader am Hals legte, fühlte es sich stachelig an. Da habe ich kurz das Kinn angehoben und ... ja, da waren einwandfrei Bartstoppeln.“

Der Polizeihauptkommissar beugte sich ein wenig über seinen Schreibtisch. „Getrunken haben Sie aber nicht?“

„Um diese Zeit?“, ereiferte sich Ferdinand etwas zu laut. „Ich bitte Sie.“

„Ja, ist ja gut.“ Maier winkte ab. „Was glauben Sie, was ich hier schon alles erlebt habe.“ Er schnaufte hörbar. „Wann haben Sie die Leiche gefunden?“

„Das muss so etwa 10 bis 15 Minuten her sein. Und gefunden hat sie eigentlich Lizzy, meine Hündin.“

„Haben Sie schon den Notarzt oder die Feuerwehr gerufen?“

„Nein. Mein Handy liegt zu Hause. Ich wollte ... also wir wollten nur kurz Gassi gehen und Brötchen holen. Ach du liebe Zeit, Bettina!“ Ferdinand sprang auf. „Meine Frau wird sich bestimmt schon sorgen, wo ich so lange bleibe.“

„Wie geht es Ihrer Frau? Ich hoffe“, Maier räusperte sich, „sie konnte die eh ... unleidige Angelegenheit von damals einigermaßen gut verarbeiten? Ich kann mich nur noch einmal entschuldigen für die Unannehmlichkeiten. Aber mir blieb keine Wahl.“

„Machen Sie sich keine Vorwürfe. Das war alles nur ein großes Missverständnis. Sie haben nur Ihre Arbeit getan. Und danke, meiner Frau geht es gut, was auch an Miss Lizzy liegt.“

Die Hündin lag vorbildlich neben Ferdinands Stuhl, hob aber jetzt ihren Kopf, als sie ihren Namen hörte.

„Das beruhigt mich. Danke, dass Sie mir das nicht nachtragen.“ Josef Maier, hievte sich aus seinem Bürosessel und warf der Hündin einen zärtlichen Blick zu. „Sie ist aber auch eine ganz Süße.“

Es schien, als ob Lizzy den Polizeihauptkommissar angrinste.

„Rufen Sie Ihre Frau an, während ich eine Streife zur Mulaule schicke.“ Josef Maier schob das Telefon über den Schreibtisch.

Natürlich hatte Bettina sich bereits Sorgen gemacht und erwogen, nach ihrem Ehemann zu suchen. Der Grund seiner langen Abwesenheit erregte sie allerdings noch mehr. „Weißt du wer es ist?“

Ferdinand verneinte, obwohl er das Gefühl hatte, dass ihm das Gesicht bekannt vorkam.

„Nun kümmert sich die Polizei darum. Ich mache mich jetzt auch gleich auf den Weg. Trotz alldem knurrt mir der Magen.“

Der Dienststellenleiter kam in den Raum zurück, als Ferdinand gerade den Hörer auflegte.

„Danke für das Telefonat“, sagte er. „Brauchen Sie mich noch, oder kann ich jetzt gehen?“

„Ja, natürlich. Sie können gehen, Herr Roth. Eine Streife ist bereits unterwegs. Sollte die Kriminalpolizei noch Fragen haben, wissen wir ja, wo wir Sie finden.“

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