Günther Dümler - Mords-Schuss

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Es ist Herbst, die beste Zeit für eingefleischte Jäger und Sammler. Keine Waldbeere, kein Pilz und kein Reh sind mehr sicher vor den Nachstellungen der Röthenbacher Bürger.
Aufmerksam lauscht der Jäger auf jedes Rascheln im Unterholz. Unerwartet, wie ein Geschenk des Schicksals, taucht der Hirsch, der ihm noch kurz zuvor zum wiederholten Male entwischte, erneut aus dem Dickicht auf. Ein blitzschnell abgefeuerter Schuss zerreißt die andächtige Stille des Waldes. Blattschuss! Doch der vermeintliche Hirsch entpuppt sich als unglücklicher Pilzsammler, noch dazu ein guter Freund des Unglücksschützen. Sein Körbchen ist voller Pilze, sein Blick jedoch leer und ausdruckslos. Er ist tot, das Opfer eines tragischen Irrtums.
Die eiligst herbeigerufene Polizei untersucht den Fall mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und kommt letztendlich zu dem einzigen möglichen Schluss: Tragischer Jagdunfall im Röthenbacher Forst.
Der frisch gebackene Pilzberater, Peter Kleinlein, ist ganz in der Nähe als der tödliche Schuss fällt. Als er über eine Leiche stolpert statt über einen der begehrten Steinpilze, ist er sofort hellwach. Er hegt erste Zweifel, als er den Inhalt des Pilzkorbes untersucht und beschließt wieder einmal auf eigene Faust zu ermitteln, mit dem unvermeidlichen Ende: Die beiden zuständigen Kriminalbeamten sehen erneut ziemlich schlecht aus.

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Wenn Wolf glaubte, die Predigt seiner Frau wäre jetzt am Ende, dann irrte er gewaltig. Sie hatte nur eine kurze, dringend benötigte Verschnaufpause eingelegt, um jetzt umso heftiger fortzufahren.

„Abber dess war ja bei dir früher scho aso. Einsatz! Dess war doch scho immer a Fremdword für dich. Vor zwanzg Jahr, dou hosd nu an Einsatz zeichd, abber der hodd aa scho blouß dem blödsinnichen Fußball goldn und nu mehrer der Sauferei dernoch. Dou hodd dich so leichd kanner überdroffn. Und heid kennsd nix anders wäi dei idiodische Jächerei. A Hersch is der dreimal so vill wert wäi die eigene Frau und die aanzche Dochder. Ich glaub, du hasd nu nedd amal begriffn, dass die Martina in zwaa Wochn heirerd und zu ihrn Moh und seine Eldern aufn Ponyhof ziechd. Wie soll mer na dann mit der ganzn Ärberd ferdi wern, wennsd du blouß an dei eigns Vergnügn denksd? Wenigsdns um a neie Arbeidskrafd häddsd di amal kümmern könner, du …. , du ..“

Ihr fehlten letztendlich die Worte, um ihre Enttäuschung und ihre berechtigte Wut adäquat auszudrücken.

Inzwischen war der Loni endlich fertig angezogen. Ungerührt, als ob die gesamte Schimpfkanonade seiner Frau niemals stattgefunden hätte, griff er mürrisch nach dem Gewehr, packte die Munition und die anderen Ausrüstungsgegenstände ein, unter anderem einen handlichen Flachmann, pfiff nach seinem treuen Kuno, der ebenso wie sein Herr während Hedwigs Lamento unbeeindruckt vor sich hin stierte und stapfte schweren Schrittes aus dem Haus. Sie hätte ebenso irgendein x-beliebiges der ausgebleichten, in die Jahre gekommenen Möbelstücke sein können, an denen er achtlos vorüberging.

Seine Frau, obwohl hartgesotten und von der jahrelangen Praxis abgehärtet, wischte sich eine hervorquellende Träne aus dem Augenwinkel und machte sich auf nach oben, um sich für einen weiteren einsamen Abend umzuziehen.

Vor zwanzg Jahr

Die einhundertzwölf Zuschauer, die den Rand des Spielfeldes säumten, zitterten angespannt mit ihren Helden mit. Heute musste unbedingt gewonnen werden, sollte das Saisonziel, der Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse geschafft werden. Man schrieb bereits die fünfundachtzigste Minute und es stand immer noch 1:1. Das würde nicht reichen.

Jeder Ball war heiß umkämpft. Bereits im Mittelfeld wurde der Gegner mit allen zur Verfügung stehenden erlaubten, manchmal auch darüber hinaus gehenden Mitteln attackiert. Der gegnerische Zehner, ein hoffnungsvolles Talent, das nach Meinung vieler Experten auch in höheren Klassen seinen Weg machen würde, legte sich den Ball einen kleinen Tick zu weit vor. Ein winziger Fehler, der aber den Ausschlag geben sollte. Die Röthenbacher kamen dadurch überraschend in Ballbesitz, augenblicklich folgte ein genialer Pass in die Spitze, genau in den Lauf des Mittelstürmers der Eintracht, des damals zweiundzwanzigjährigen Loni Wolf. Der umkurvte gekonnt den letzten Mann der Gäste und der Ball schlug Sekunden danach unhaltbar im gegnerischen Tor ein. 2:1 für Röthenbach. Ein Mordsschuss! Die Menge tobte, einige rannten unerlaubterweise auf den Platz. Es gab kein Halten mehr. Der Schiedsrichter hatte alle Hände voll zu tun, die restliche Spielzeit einigermaßen geordnet über die Bühne zu bringen. Es war schließlich noch nicht aller Tage Abend. Das Spiel ist erst aus wenn der Schiedsrichter pfeift. Die Anhänger beider Mannschaften gerieten nun immer öfter aneinander, jedes, auch das kleinste Rempeln auf dem Platz wurde zum Gegenstand wütender Auseinandersetzungen unter den rivalisierenden Zuschauern. Endlich! Der Schlusspfiff! Eintracht Röthenbach würde in der kommenden Saison in der Kreisklasse A spielen. Der Torschütze zum entscheidenden 2:1, Leonhard Wolf, der Wolfnbauer Loni, wurde auf den Schultern seiner erschöpften, aber glücklichen Mitspieler in die Vereinskantine getragen, wo es noch vor dem Duschen eine erste Maß Siegerbier gab.

Unter der mittlerweile nur noch lauwarmen Dusche hockten der Loni und sein Freund und Passgeber zum Siegtor, der ein Jahr ältere Grillenberger Walter mit einem wie in Stein gemeißelt wirkenden Dauergrinsen im Gesicht auf dem gefliesten Boden, das Weizenglas in der Hand. Sie ließen abwechselnd das kühle Bier und den mäßig warmen Regen der Dusche über ihre ausgelaugten Körper rinnen. Sie konnten und wollten sich gar nicht aufraffen, sich umzuziehen. Jede Sekunde dieses einmaligen Erfolges musste sofort und bis zur Neige ausgekostet werden. Selbst in einer Stunde würde die Genugtuung nicht mehr die gleiche sein. Endlich, nach einer weiteren Viertelstunde kamen beide, ihre Sporttaschen in den Händen, durch die Tür des Sportheimes in das Nebenzimmer, wo sie bereits von einer fröhlich feiernden Schar lautstark empfangen wurden.

„Oh, wie ist das schön, oh wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehn“ und „we are the Champions, mei Frä-händ“, hallten durch den brechend vollen Raum.

Das traditionelle Liedgut der Siegertypen wurde immer wieder zum Besten gegeben. Die beiden Helden waren sofort umringt von ihren Freunden und Anhängern und die Feier nahm enorm an Fahrt auf.

Die älteren Vereinsmitglieder trugen fleißig mit Freibier, mehreren Schnapsrunden und abenteuerlich übertriebenen Geschichten von früheren Großtaten zum Gelingen der improvisierten Meisterfeier bei. Jeder zweite Satz begann mit: „Wassd ers nu?“ Der Wirt strahlte übers ganze Gesicht, ob des warmen Regens, den dieser heutige Erfolg in seine Kassen spülen würde. Eilig stopfte er die Musikbox mit Markstücken, drückte die notwendigen Tasten und bald wurde ausgelassen auf Stühlen und Tischen getanzt.

Auch Margit, die erst siebzehnjährige Schwester von Walter war in ihrem Element, das heißt, sie tanzte was das Zeug hielt und ließ sich bereitwillig den einen oder anderen Schnaps spendieren. Das Komasaufen war noch lange nicht erfunden und Mädchen ihres Alters hatten damals noch relativ wenig Erfahrung im Umgang mit harten Getränken. Deshalb war sie bald in einem Stadium angelangt, wo sie nur noch partiell Herrin ihrer Sinne war. Sie war ausnehmend hübsch und sie wusste es. Und sie wusste instinktiv, wie sie mit ihren unübersehbaren Reizen unter den anwesenden Männern Verwirrung stiften konnte. Bald begann sie mit dem einen oder anderen Spieler zu flirten, obwohl sie seit Monaten mit Ralf, dem neunzehnjährigen Verteidiger der Röthenbacher ging. So nannte man das damals, mit einander gehen, das Wort „Beziehung“ wurde erst viel später modern. Ralf selbst wurde nicht müde immer wieder die Schlüsselszenen des Spiels aufzuzählen, obwohl sie jeder andere selber miterlebt hatte. Noch war das eben zu Ende gegangene Spiel das einzige Thema, das ihn interessierte. Er war noch viel zu sehr im Freudentaumel gefangen, als dass er auf seine Freundin geachtet hätte, die schäkernd, mit ihren wohlgeformten Beinen baumelnd und umringt von einigen ebenfalls stark alkoholisierten Spielern auf einem der Tische saß.

Abrupt stoppte das Geräusch aus der Musikbox.

„Leute, horchd mer hald amal zou! Hallo! Alle amal herhören!“

„Seid hald amal ruich, der Werd will a Reed haldn!“ rief einer der Vernünftigeren.

Der Vereinswirt stand tatsächlich auf einem der Stühle und versuchte sich über den Lärm im Nebenraum hinweg Gehör zu verschaffen, was nach einigen vergeblichen Anläufen auch gelang.

„Ich schlag vor, wir machen etz erschd amal Schluss.“

Buhrufe und Pfiffe waren die Folge. Doch der Wirt ließ sich nicht beirren.

„Ihr gehd hamm und ruhd euch a bissler aus, hulld eiere Madla ab, während ich für heid ohmd a würdiche Meisderschafdsfeier vorbereid. Ich hobb scho wohlweißlich an Alleinunderhalder bsorchd, der kummd heid ohmd und dann könnd er danzn und feiern, su lang wie er wolld! Abber etzerdla brauchi den Raum, damit mer alles herrichdn könner!“

Es dauerte, bis sich die Vernunft durchsetzte, denn nie ist ein Sieg so schön, wie in den ersten Stunden und es gibt keine Garantie, dass später die Stimmung wieder so prächtig wird. Das weiß man als Sportler. Aber es half nichts. Man sah ein, dass der Wirt seine Vorbereitungszeit brauchte.

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