Günther Dümler - Mords-Schuss

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Es ist Herbst, die beste Zeit für eingefleischte Jäger und Sammler. Keine Waldbeere, kein Pilz und kein Reh sind mehr sicher vor den Nachstellungen der Röthenbacher Bürger.
Aufmerksam lauscht der Jäger auf jedes Rascheln im Unterholz. Unerwartet, wie ein Geschenk des Schicksals, taucht der Hirsch, der ihm noch kurz zuvor zum wiederholten Male entwischte, erneut aus dem Dickicht auf. Ein blitzschnell abgefeuerter Schuss zerreißt die andächtige Stille des Waldes. Blattschuss! Doch der vermeintliche Hirsch entpuppt sich als unglücklicher Pilzsammler, noch dazu ein guter Freund des Unglücksschützen. Sein Körbchen ist voller Pilze, sein Blick jedoch leer und ausdruckslos. Er ist tot, das Opfer eines tragischen Irrtums.
Die eiligst herbeigerufene Polizei untersucht den Fall mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und kommt letztendlich zu dem einzigen möglichen Schluss: Tragischer Jagdunfall im Röthenbacher Forst.
Der frisch gebackene Pilzberater, Peter Kleinlein, ist ganz in der Nähe als der tödliche Schuss fällt. Als er über eine Leiche stolpert statt über einen der begehrten Steinpilze, ist er sofort hellwach. Er hegt erste Zweifel, als er den Inhalt des Pilzkorbes untersucht und beschließt wieder einmal auf eigene Faust zu ermitteln, mit dem unvermeidlichen Ende: Die beiden zuständigen Kriminalbeamten sehen erneut ziemlich schlecht aus.

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Doch bereits mit dieser Annahme irrte er. In Wahrheit sprach niemand mit Herrn Kammermeier. Am anderen Ende hörte man nur ein dezentes Knacken, dann war das Gespräch auch schon wieder zu Ende, noch ehe es wirklich begonnen hatte.

„Blöder Hund, blöder!“ schimpfte der Mann und trottete wieder auf seinen angestammten Platz zurück, wo er seine sichtlich ermüdeten einhundertvier Kilogramm auf seinen unschuldigen Schreibtischsessel plumpsen ließ, so als wollte er diesen für die lästige Störung verantwortlich machen. Das darauf folgende erbarmungswürdige Quietschen der Federung war noch nicht richtig verhallt, da klingelte es schon wieder.

„Mid mir nedd, mein Freund, mid mir nedd!“ entfuhr es ihm und er war bereits drauf und dran, dies dem Störenfried auch persönlich und mit entsprechend laut erhobener Stimme mitzuteilen, als gleichzeitig die Bürotür aufging und Walter Grillenberger, der eigentliche Adressat des Anrufs auf seinen Arbeitsplatz zueilte, wo er sofort und mit einem entschuldigenden Blick zum Kollegen Kammermeier den Hörer aufnahm.

„Moment amal bidde“, hörte der ihn keuchend schnaufen, „ich bin grad zu der Dür rei kommer, ich muss mich erschd amal richdi ausschnaufn.“

Das Gespräch schien offenbar nicht amtlicher Natur zu sein und so hörte der Kollege Kammermeier erst gar nicht lange zu, sondern widmete sich wieder dem riesigen Stapel Unterlagen, der sich immer noch bedrohlich auf seinem Tisch auftürmte. Er hörte nur nebenbei einzelne Wortfetzen wie, „ich versteh sie nedd ganz“, „woss soll denn dess bidde“ oder „naja, vo mir aus, wenns gar nedd anderschd gehd“ und schließlich „middn im Wald?“

Es ging ihn eigentlich nichts an. Als das Gespräch aber beendet war, packte ihn doch die Neugierde und er bemerkte zu seinem Kollegen.

„Ja, etz soll ja endlich wieder amal die Sonne rauskommen. Dess ist dess ideale Wedder zum Bilze sammln, wochenlanger Regn und dann die Wärm. Besser geht’s eigndlich nedd. Da schießn die Bilz wie Rakedn ausn Bodn. Die wardn doch schon die ganze Zeid bloß drauf, dass endlich amal warm werd. Also ich freu mich fei scho. Gleich nach Diensdschluss gehds los“, beendete er seine Ankündigung, um sofort auf das Telefongespräch des Kollegen umzuschwenken. „Und sie, sie wolln aa in Wald, hab ich beiläufig mitghörd?“

„Na, wie kommersn dou drauf, ich doch nedd“, antwortete der Angesprochene in bestem Fränkisch, „ich hobb ja gar ka Ahnung von Bilze und zu woss sollerdn ich die sammeln, ich mogs ja gar nedd amal. Horngs, wenner mi vergifdn will, dann drink ich hald einfach a boar Bier mehr als wäi ich verdrach, dess is endschiedn einfacher.“

Dabei konnte der Verwaltungsoberinspektor Grillenberger trotz seines locker dahingesagten Spruches und trotz seines künstlichen Lachens eine gewisse Verkrampfung und Nervosität nicht ganz verbergen. Naja, kein Wunder, das Sauwetter, das einem jeden seit Wochen die Freunde am Leben gründlich vermiest hatte, ging wohl auch ihm an die Nieren. Aber es soll ja jetzt besser werden.

Dicke Luft

Es regnet immer noch wie aus Kübeln. Mitten im August. Im Hof haben sich bereits eine ganze Reihe schmutziger Wasserpfützen unterschiedlicher Größe gebildet. Selbst die Tiere wollen nicht mehr so richtig fressen, die Sintflut der letzten Wochen ist anscheinend auch ihnen auf den Magen geschlagen. Der Schäferhund liegt völlig apathisch in seiner Hütte und knurrt schlecht gelaunt vor sich hin. Die Hühner, mit Ausnahme des prächtigen Hahns, haben sich allesamt in den überdachten Teil ihres Verschlages zurückgezogen. Der Gockel würde das sicher ebenfalls gerne tun, aber leider ist er hier der Mann und da Hähne grundsätzlich Chauvinisten sind, ist er zwangsläufig dazu verurteilt in jeder Lebenslage eine überlegene Stärke zu demonstrieren, also selbst einem derart nervigen Dauerregen stoisch zu trotzen. Sogar die Kühe stehen heute lieber im Trockenen, als sich auf der matschigen Wiese ihr Futter zu suchen.

Aber nicht nur die Tiere, auch die Besitzer des Bauerhofes sind angesichts des seit Wochen herrschenden Sauwetters offensichtlich äußerst angefressen. Doch das Wetter ist nicht allein verantwortlich für die dicke Luft, die im Hause Wolf herrscht. Hedwig Wolf, die Bäuerin ist in ihrem karierten Kopftuch, den ehemals dunkelgrünen, fast kniehohen, jetzt bis oben hin dreckverschmierten Gummistiefeln und der ausgebeulten Latzhose unschwer als solche zu erkennen. Sie ist gerade dabei, gewaltig Dampf abzulassen. Das Opfer, ihr Ehemann Leonhard, den alle von Kindesbeinen an nur Loni nennen, ist jedoch nicht aus jenem Holz geschnitzt, das sich von ein paar einzelnen, von Hedwig erzeugten Dampfschwaden beeindrucken lassen würde und kämen sie noch so heiß herübergewabert.

„Jedesmal machsd du so a Gschieß und schäibsd woss anders vor, wennsd amal mitgeh sollsd. Ich wass gar nedd woss du willsd! Die Sandra und der Walder sinn doch unsre äldesdn Freind. Warum soll mer nou nedd mit dene heid abnd in Adler gäih? Die Sandra hodd mi doch eigladn und du sollsd a mitgäih, dess is doch äs normalsde von der Weld, odder, dass mer midernander ford gäihd?“

Doch Hedwigs Tirade fiel leider auf völlig unfruchtbaren Boden.

„Ich hobb ders doch scho hunderd Mal gsachd, heid gäih ich aff mein Hirsch und dessmal derwisch in aa, des schwöra der und wenni bis in der Fräih auf mein Jächerstand droom hoggn mou. Heid isser fällich! Dou hobbi schließli ka Zeid nedd für a Werdshaus und eier albernes Weibergschmarri!“ gab ihr Ehemann schnaubend zurück. „Warum der Walder dess alles miedmachd iss mer sowieso a Rädsl!“

Er war offenbar fest entschlossen, wieder einmal sein Hobby, die Jägerei, vor alles andere zu stellen. Auch, wie seine Frau ihm immer wieder zu Recht vorwarf, vor den Erfolg des eigenen Betriebs, der mittlerweile bedenklich in Schieflage geraten war. Ein Bauernhof verträgt es einfach nicht, wenn der Besitzer selbst in der Erntezeit seinem persönlichen Vergnügen nachgeht, während sich die Arbeit zuhause bis unter das marode Scheunendach türmt.

„Geh hald ohne mich hie, du bisd doch dordn nedd allaans, die Sandra bringd beschdimmd ihrn Walder mid. Dess Weichei konn der dann glei widder vorjammern, wie schlimm dass dess is, wenn im Amt die Akdnberge so bedrohlich wäi die Eigernordwand auf ihn runder schauer odder wenn gar, wäi äs letzde Mal, der Nummernvergabeaudomaad ausgfalln is und er bersönlich sein Arsch ausn Stuhl hebn hodd müssn, damit er den nächsdn Biddschdeller reinlassn hodd könner. Du glaubsd gar nedd, wie mir des läbbische Gschmarri aufn Senkl gäihd.“

Trotz seiner mittlerweile beinahe körperlich spürbaren Wut fuhr er unbeirrt fort, seine wetterfesten Stiefel anzuziehen, die er im aufgeweichten Waldboden und dem hochgewachsenen, durchnässten Gras dringend brauchen würde.

„Ach, dann geh du doch in dein bläidn Wald, ich konn mi aa ohne dich mit der Sandra und in Walder dreffn. Dich brauchd ka Mensch! Von mir aus machsd doch wossd willsd!“, steigerte sich die Bäuerin immer mehr in einen unbändigen Zorn hinein.

Das dies, vor allem der letzte Satz nicht tatsächlich so gemeint, sondern eher ihrer berechtigten Wut geschuldet war, konnte man ihren weiteren Vorhanltungen unschwer entnehmen. Und da sie einmal in Fahrt war, wurden gleich alle anderen offenen Baustellen mit abgearbeitet.

„Schlimmer is dou scho, dassd letzde Wochn nedd amal auf die Versammlung vom Bauernverband ganger bisd, obwohl ich dich mindesdns dreimal erinnerd hobb. Derbei braucherd mer im Momend an jedn einzlner Cent und an jedn goudn Rat. Abber dir iss ja alles wurschd! Und drotzdem wär ja dess alles erschd gar nedd so weid kommer, wenn du damals nedd a nu den Haufn Geld so blödsinnich verschbilld häddsd odder wennsd wenigsdns etzerdla a bissler mehr Einsatz zeichersd. Dann wärn mir nie in dee Bredouille kommer in der mer etz sinn.“

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