Irene Dorfner - Die Affäre Mollenkopf

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Zunächst war es ein ganz normaler Einbruch bei Mode-Mollenkopf am Mühldorfer Stadtplatz. Die Spurensicherung nahm sich die Geschäftsräume akribisch vor. Zufällig konnte mit Hilfe von Luminol in der Nähe des Safes eine große Menge Blut sichtbar gemacht werden. Woher stammte das Blut? Und wer hatte versucht, es wegzuwischen?
Bei Mode-Mollenkopf sind alle verdächtig, auch Herbert Mollenkopf und seine Geliebte.
Dann taucht eine Leiche im Inn auf…

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„Ist Ihnen in letzter Zeit irgendetwas aufgefallen?“

„Nein, es war alles so wie immer. Ist es nicht schrecklich, dass gerade wir ausgeraubt wurden?“

„Wie meinen Sie das?“

Sie sah sich um und flüsterte.

„Wissen Sie nicht, dass das Geschäft sehr schlecht dasteht? Vor allem, seit der neue Laden gegenüber eröffnet hat. Unsere frühere Kollegin Jutta Tauscher hat sich doch selbständig gemacht und mit einem Kompagnon das Geschäft genau gegenüber eröffnet. Eine direkte Konkurrenz zu Mollenkopf. Nicht nur wegen des Standorts, sondern auch wegen des Warenangebots. Die Jutta war immer sehr geschickt im Umgang mit Mode und den Kunden. Ich war ein Mal in dem Geschäft drin, als Jutta gerade wegfuhr, die Neugier hat mich getrieben. Was soll ich sagen? Ein tolles Geschäft! Modern, sauber, hell und freundlich. Natürlich habe ich den einen oder anderen Stammkunden gesehen, wie er in das neue Geschäft gegenüber ging. Aber das habe ich Herbert selbstverständlich nicht erzählt. Das würde ihm einen Schlag versetzen.“

Auch Werner hatte schon von der neuen Konkurrenz gehört und hatte vor, sich selbst dort umzusehen. Jutta Tauscher kannte er natürlich ebenfalls seit vielen Jahren und schätzte auch ihren Modegeschmack. Werners Frau war nur ein einziges Mal bei Mode-Mollenkopf gewesen und dann nie wieder. Frau Hiendlmaier hatte sie zu sehr ausgequetscht und wollte mit ihr über die Schwiegereltern tratschen, was Frau Grössert sehr unangenehm war. Sie kaufte ihre Kleidung hauptsächlich über Kataloge oder im Internet, denn mit ihrer Hautallergie hatte sie sehr große Hemmungen und vermied es, dass fremde Personen damit konfrontiert wurden und sie sich damit zeigen musste.

„Sie meinen also, dass Mode-Mollenkopf finanzielle Engpässe hat?“

„Ich denke, über diese Phase sind wir schon längst drüber. Wenn Sie mich fragen, stehen wir schon kurz vor der Schließung. Aber bitte, das wissen Sie natürlich nicht von mir.“

„Natürlich nicht. Falls notwendig, werden wir die Bücher entsprechend prüfen. Noch eine Frage bezüglich des Einbruchs, Frau Hiendlmaier. Der Safe wurde aufgebrochen, Ist Ihnen bekannt, was gestohlen wurde?“

„Nein, damit habe ich schon seit vielen Jahren nichts mehr zu tun. Früher habe ich mich immer um die Tageseinnahmen gekümmert, sie abgezählt, in den Safe gelegt und zur Bank gebracht. Aber seit Frau Schmidt hier ist, hat sie das übernommen und Frau Mollenkopf bringt das Geld zur Bank. Seit einigen Jahren haben nur noch Herbert und Frau Schmidt Zugang zum Safe, nicht einmal die Chefin, das muss man sich mal vorstellen,“ fügte sie hinzu.

„Sie haben auch keine Vorstellung, was in diesem Safe aufbewahrt wurde? Sie haben nichts mitbekommen und niemals einen Blick reinwerfen können?“

„Nein. Ich weiß natürlich in etwa, wie hoch die Tageseinnahmen sind. Aber das war es auch schon.“

„Was können Sie mir über das Blut sagen?“

„Welches Blut? War es das, was Ihnen dieser kleine Mann dort eben im Dunkeln gezeigt hat? Um Gottes Willen! Hier wurde doch niemand umgebracht?“

Erschrocken schrie sie und hielt sich dabei an Werners Arm fest.

„Beruhigen Sie sich bitte. Bis jetzt haben wir nur Blutspuren gefunden, die vermutlich aufgewischt wurden, mehr nicht. Wer ist bei Ihnen für die Reinigung zuständig? Gibt es eine Putzfrau?“

Das war Frau Hiendlmaier nun sehr peinlich, wieder flüsterte sie nur.

„Bei uns putzt Frau Mollenkopf. Sie hat gestern durchgewischt und kam heute Morgen eine halbe Stunde nach mir gegen neun Uhr.“

„Wie bitte? Die Chefin putzt hier?“

„Die Alexandra ist ein ganz armer Mensch. Immer wieder habe ich ihr gesagt, dass sie sich von ihrem Mann nicht alles gefallen lassen soll. Es ist eine Schande, wie er sie behandelt. Auch vor Kunden und Geschäftspartnern ist er sehr unfreundlich und herablassend zu ihr. Sie putzt hier schon viele Jahre. Anfangs hieß es, das sei nur vorübergehend, um Geld zu sparen. Aber das war nur ein Vorwand. Ganz unter uns: Damals ging es uns hervorragend. Mir konnte man nichts vormachen, ich kannte die Einnahmen und die unterschieden sich nicht zu denen der Vorjahre. Herbert hat das nur gemacht, um sie zu erniedrigen. Ich bin davon überzeugt, dass es ihm Spaß macht, seine Frau zu schikanieren. Aber mehr aus dem Privatleben vom Chef erfahren Sie von mir nicht, ich habe sowieso schon viel zu viel gesagt.“

„Ich danke Ihnen für Ihre Offenheit. Wenn Ihnen noch etwas einfällt, melden Sie sich bei mir.“

Leo Schwartz hatte die verschüchterte Frau längst entdeckt, die sich alle erdenkliche Mühe gab, sich unauffällig zu verhalten.

„Wer sind Sie, junge Frau?“

„Alexandra Mollenkopf.“

Das war die Chefin? Sehr interessant! Leo musste sich anstrengen, um sie zu verstehen. Er stellte sich vor und nahm die Frau, die hier augenscheinlich sehr gehemmt war und sich sehr unwohl fühlte, kurzerhand mit nach draußen. Sie gingen ein paar Schritte und Leo bemerkte, dass sie mehrmals tief durchatmete. Der 49-jährige Leo war nun schon seit vier Monaten in Mühldorf am Inn, nachdem er nach einem Vorfall in Ulm hierher strafversetzt wurde. Strafversetzt war genau das, was seine momentane Situation beschrieb. Er war sehr ungern von Ulm und den dortigen Kollegen und Freunden weggegangen, hatte sich aber in der kurzen Zeit sehr gut eingelebt. Auch wenn er als Schwabe immer noch Probleme mit dem hiesigen bayerischen Dialekt hatte.

In dem Modegeschäft hatte Leo natürlich sofort die abschätzenden Blicke der Damen und vor allem von Herrn Mollenkopf bemerkt, als sie ihn wahrgenommen hatten. Mit seiner Erscheinung und dem Outfit war er in einem Modegeschäft völlig fehl am Platz. Er trug immer Jeans, das ganze Jahr über braune Cowboystiefel, je nach Jahreszeit entweder ein einfarbiges Hemd oder ein T-Shirt mit dem Aufdruck einer Rockband, sowie eine alte, mittlerweile speckige Lederjacke. Alles Kleidungsstücke, die ihren Zweck erfüllten und die Leo als überaus modern, bequem und zeitgemäß ansah. Dazu war Leo mit seinen 1,90 Meter ziemlich groß, sehr schlank und seine mittlerweile kurzen grauen Haare rundeten das Bild nicht gerade ab. Wo er auftrat, fiel er einfach sofort auf. Neben der 53-jährigen, schlanken 1,75 Meter großen, sehr gepflegten, elegant gekleideten Frau Mollenkopf mit der blonden Kurzhaarfrisur, wirkte Leo beinahe schäbig.

„Das war eine gute Idee von Ihnen. Ich brauchte dringend frische Luft und Ablenkung. Vielen Dank, Herr Schwartz, Sie sind ein sehr netter und umsichtiger Mensch,“ riss ihn Frau Mollenkopf aus seinen Gedanken an Ulm. Sie gingen schweigend einige Meter.

In seinen vielen Jahren als Polizist hatte Leo die Menschen kennengelernt. Als er Frau Mollenkopf sah und sie den Mund aufmachte, wusste er sofort, dass er es mit einer unterdrückten, schüchternen Frau zu tun hatte, bei der er sehr behutsam vorgehen musste.

„Wie kommen Sie mit der Situation zurecht?“

„Es geht einigermaßen, vielen Dank. Der Gedanke daran, dass jemand bei uns eingebrochen ist, ist sehr erschreckend. Ich hatte noch nie mit der Polizei zu tun.“

„Sie brauchen keine Angst zu haben. Sind Sie in der Lage, mir ein paar Fragen zu beantworten? Dazu können wir uns natürlich auch in das Café hier setzen.“

„Geht das?“

„Warum sollte das nicht gehen? Kommen Sie, junge Frau, ich lade Sie natürlich ein.“

Sie standen vor einem kleinen Café. Er hielt ihr charmant die Tür auf und ein Lächeln huschte über das hübsche Gesicht. Sie setzten sich in eine ruhige Ecke und bestellten Cappuccino, wobei sie sich zunächst über belanglose Dinge unterhielten. Nur langsam taute Frau Mollenkopf auf, was auch daran lag, dass hier keine Gäste waren, die ihr bekannt vorkamen.

„Als ich jung war, hatte ich große Pläne,“ schwärmte sie mit verträumtem Blick. „Ich hatte gerade mein Abitur in der Tasche und mich an der Kunstschule in Wien eingeschrieben. Können Sie sich vorstellen, dass ich die Aufnahmeprüfung ohne große Probleme bestanden habe?“

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