Günther Dümler - Mords-Wut

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Die Mädchengruppe der katholischen Pfarrei Rödnbach plant eine Fahrt ins Zeltlager. Anlass genug für aufgeregte Kommentare böser Zungen in dem kleinen, konservativen Dorf. Doch dann geschieht tatsächlich Schreckliches. Ein als Gaudi geplanter Überfall der Fußballjugend auf das Lager endet mit einem tragischen Zwischenfall, einem toten Jungen und vielen offenen Fragen.
Die Polizei hat den Verantwortlichen bald eruiert und in die Untersuchungshaft verfrachtet, wo er auf seine Verurteilung wartet. Niemand kann ihm auf Grund der anscheinend erdrückenden Indizienbeweise Hoffnung machen. Sein Anwalt stellt sich als totaler Versager heraus. Da wenden sich Lena, die Freundin des Jungen und Manfred Bräunlein, der Trainer der erfolgreichen Rödnbacher Fußballjugend an Peter Kleinlein, den unfreiwilligen Hobbydetektiv, der schon ein Jahr zuvor in seinem ersten Fall so Unglaubliches geleistet hat.
Kann er auch diesmal helfen? Findet er neue Beweise, die Marc und Lena wieder in Freiheit zusammen führen können? Er wird die Hilfe aller seiner Rödnbacher Freunde brauchen.
Der zweite Fall für Hobbydetektiv Peter Kleinlein und seine Rödnbacher Hilfstruppen.

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„Ihr könnt euch das wahrscheinlich gar nicht vorstellen, aber es war nachts so finster, dass man die eigene Hand nicht vor Augen sehen konnte. Kein einziger Stern am Himmel, kein Mond, kein gar nichts. Die Wolken hingen so dicht, dass man sie buchstäblich mit Händen greifen konnte. Ich war auf der Suche nach etwas Essbarem, als ich mir weit abseits vom Lager den Fuß verstauchte, so dass ich nicht mehr alleine zurück konnte. Mein Freund Claas van Matthijsen und die halbwilden Eingeborenen haben mich nur wieder gefunden, weil meine blonden Haare wie eine Fackel im Finstern leuchteten. Und kalt war es dort. Tag und Nacht pfiff ein eisiger Wind, der einem schon mal die Lust am Leben nehmen konnte. Sogar im Zelt war es so frostig, dass der Kaffee, kaum dass er gekocht war, zu Eiswürfeln gefror. Da hätten wir die Brühe lutschen müssen. Das war natürlich viel zu umständlich und deshalb haben wir schon zum Frühstück lieber gleich einen ordentlichen Schluck Rum getrunken.“

Dabei schaffte es der Iwan nicht eine Miene zu verziehen, so als ob dieses hanebüchene Seemannsgarn tatsächlich der Wahrheit entsprechen würde. Mit Ausnahme des kräftigen Schlucks Rum zum Frühstück hatten seine Zuhörer trotz Iwans überzeugendem Redetalent so ihre Zweifel am Wahrheitsgehalt der Geschichte.

„Apropos Zelten“, warf Lothar ein. „Die Pfarrjugend geht an Pfingsten widder a Wochn zum Zeltn. Dessmal aber die Madlasgrubbe mit der neuen Pfarrhelferin. Na, dou bin ich neugierich, wie die jungen Damen su lang ohne mei fachkundiche Hilfe auskummer wolln.“

„Dou konnsd rechd hobn“, stimmte Peter zu, kam aber sofort auf Wichtigeres zu sprechen. „Horchd amol, wer issn eigendlich dro mitn Gebn? Schließli simmer zum Kardln dou und nedd ner blouß zum Redn.“

Augenblicklich wandten sich die vier Herren wieder dem eigentlichen Grund ihres Freitagabendtreffens zu.

Grün und weiß, wie lieb ich dich

Grün und weiß, wie lieb ich dich,

grün und weiß verlass mich nicht.

Grün und weiß ist die Natur, ja die Natur,

grün und weiß ist unsre Fußballgarnitur.

Altes Fußballerlied

„Hobb Flanke! Dou binni, spill hald her Mensch! Mann äih, host du kanne Augn im Kubf, odder woss? Du maanst wohl, du bist ganz allaans aufn Blatz! Also wergli, su machd dess fei kann Schbass!“

„Ruhe! Die Kommandos geb ich und sonst niemand!“

Der Trainer der A-Jugend des SV Eintracht Röthenbach erstickte die aufkommende Meinungsverschiedenheit bereits im Keim. Seine Jungs waren dieses Jahr ganz vorne mit dabei und da begann sich bei dem Einen oder Anderen schon mal ein kleiner Anflug von Größenwahn einzuschleichen. Nicht zuletzt ihrem tollen Zusammenhalt und unbändigen Teamgeist hatten sie ihre diesjährige gute Platzierung zu verdanken. Gesunder Ehrgeiz war erwünscht, aber wenn, wie eben, eine Spur zu viel Egoismus aufkam, dann wusste Manfred Bräunlein, der jüngere Bruder des örtlichen Metzgermeisters, seine Burschen schon wieder einzufangen und auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen.

„Wenn mir anfanger uns gegnseidich nieder zu machn, dann machn mir freiwillich den werdvollsdn Deil von unserm Erfolg selber kabudd. Mir sinn eine Einheit, unser Vereinsnamer is nedd umsonst Eindrachd Rödnbach! Also, merkd eich dess gefällichsd! Und etz iss sowieso Schluss für heid“, beendete der Übungsleiter die aufkommende Diskussion.

„Und nedd vergessn, am Sonndooch früh um halber Zehner iss Abfahrd nach Weißendorf zum Auswärdsschbill. Reißt eich zamm am Samsdooch, ich will kann mit Augenringe oder an Kader seeng! Klar? So, und etz ab under die Dusche!“

Damit war das Training für heute beendet. Die Jungs kauften sich nach dem Umziehen und Duschen noch eine Cola in der Vereinskantine und machten sich auf den Heimweg. Einige von ihnen, darunter Marc Brunner und Julian Baumgärtner blieben noch eine Weile beim Fahrradständer stehen und hielten Beratung. Die Mädchen der Pfarrgemeinde waren vergangenen Montag zum Zelten aufgebrochen und die Jungs hatten, als sie Kenntnis von den Plänen erhielten, fest beschlossen, einen zünftigen Überfall auf das Lager zu veranstalten. So etwas war Tradition und gehörte einfach zu einem richtigen Zeltlager dazu.

Man konnte natürlich nicht die ganze Mannschaft einweihen. Marc, in vielerlei Beziehung der Anführer der Gruppe, hatte entschieden, dass nur die zuverlässigsten Kumpels mitgenommen werden durften.

„Wenn die Gruppe zu groß iss“, so hatte er argumentiert, „dann könnd dess ganze Unternehmen leichd aus der Kondrolle geradn oder gar frühzeitig verraadn werdn.“

Beides wollte Marc, der den unpassenden Spitznamen Macke trug, auf keinen Fall riskieren. Das Ganze musste schon im Rahmen bleiben, durfte gewisse Grenzen keinesfalls überschreiten. Personen- und Sachschäden mussten von vorne herein ausgeschlossen sein, was eine gewisse Disziplin voraussetzte, die man bei einigen der Mannschaftskameraden nicht unbedingt voraussetzen konnte. Es gab in ihrem Team halt leider einige Mitspieler, bei denen solche Unternehmungen grundsätzlich eskalierten. Nichts wäre Marc mehr zuwider gewesen, als wenn seine Gruppe im angetrunkenen Zustand wie eine Horde pöbelnder und johlender Rowdies über die wehrlosen Mädchen her fallen würde. Das gäbe zu Recht Krach im Dorf und da seine Freundin Lena dann auch betroffen wäre, kam so etwas für Marc prinzipiell nicht in Frage. Nur vier gute und zuverlässige Freunde sollten mit kommen, auf die man sich verlassen und deren Urteilsvermögen man vertrauen konnte.

Marc ist durchaus ein junger Mann mit ausgeprägtem Verantwortungsbewusstsein. Seinen abwertenden Spitznamen hat er, wie die meisten seiner Freunde von ein und demselben Klassenkameraden verpasst bekommen, einem Burschen, auf den der Name Macke viel besser gepasst hätte. Aber für die weniger Schlauen reicht es halt schon aus, wenn der Spitzname lustig klingt, dass er jetzt auch noch zutreffend sein soll, wäre wohl zu viel verlangt. Oder spielte da ein gewisser Neid auf Marcs gute Noten im Unterbewusstsein eine entscheidende Rolle?

„Die Weibsn sinn ja auf dem gleichn Zeldbladds wie mir vorigs Jahr. Dou kenner mer uns ja sowieso aus. Des glabbd dann scho alles“, meinte einer der fünf Verschwörer.

Marc, der Kopf der Gruppe, wollte nichts dem Zufall überlassen und keinesfalls ein Risiko eingehen und bestand deshalb auf einem regelrechten strategischen Plan.

„Ich denk, es is besser, wenn mir genau wissen, wie des Lager aufgebaut iss, wo die Zelte stehn und von wo aus mir uns am bestn unbemerkt anschleichn können. Also, ich denk, ich fahr am Nachmittag davor schon amal mit mein Roller naus und spionier aweng rum. Und über eins müss mer uns scho einich sei: Außer Zelte umschmeißn, kommt nix in Frage, klar? Und dann sagn mer, wenns uns anständig bewirtn, dann baun mir ihnen die Zelte auch widder mit auf.“

Marc sprach zwar seinen einheimischen Dialekt, aber seine Aussprache war, wie bei allen jungen Bewohnern von Röthenbach schon ein bisschen ans Hochdeutsche angelehnt, was heutzutage in der Schule einfach unerlässlich war, um gut durch zu kommen.

„Naja, ich hädd scho gmaand, dass mer villeichd aweng an Odel vor die Zeldeingäng schüddn könndn und dann schrei mer Alarm und schauer zou, wäi die Wieberler in die Bräih neidabbn“, wandte der Enkel des alten Zeltnerbauern ein. „Aweng a Schbass ghärdd doch aa derzou!“

Als Landwirtssohn musste er nicht so sehr auf die Befindlichkeiten von hochdeutsch sprechenden Lehrern eingehen und redete daher so, wie seiner Familie seit jeher der Schnabel gewachsen war.

„Nein, besser nedd, mir wolln doch keinen echtn Streit aufkommen lassn mit unsre Mädels. Am End wolln die mit uns nix mehr zu tun habn und dann hommer ja auch nix davon“, konterte Marc sofort.

Er hoffte natürlich insgeheim, dass als willkommener Nebeneffekt auch ein paar Minuten Zweisamkeit mit seiner Lena herausspringen würden. Und ein heftiger, beißender Güllegestank würde den zarten Gefühlen, die die Beiden für einander hegten, nicht gerade zuträglich sein.

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