Cordula Hübner - Schicksal reicht mir nicht

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Wer oder Was der CRPS ist, warum Dornröschen keine Prinzessin ist und warum ich Lilly so sehr liebe, erfahren Sie beim Lesen der Geschichte. Einfühlsam, fast zärtlich, schildere ich die Ereignisse, die Rückschläge und meine Motivation in dieser Zeit. Schonungslos und direkt dokumentiere ich meinen Entzug. Märchenhafte Dinge passieren in dieser Zeit. Ich fliege durch die Lüfte und ich schreibe Briefe, die in Lichtgeschwindigkeit ankommen. Zarte Erinnerungen werden wach und mein enormer Wille gibt mir die Kraft zum Durchhalten, Mitten in den Eis- und Feuerblitzen lerne ich die Geduld. «Sirens Call» und «Out of Control» bestimmen mein Leben und die «Skyscraper» beamen mich nach New York. Neugierig? Das ist längst nicht alles. Bleiben Sie bei mir, auf der Suche nach dem.....?

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Das macht mich so wütend. Der Wahnsinn kommt ohne Grund, ohne Plan und ohne Sinn. Was ist das? Irgendwann stand ich auf und ging weiter nach oben. Ich setzte den linken Fuß ganz vorsichtig auf. So ging es. Ich schaffte es. Es waren nur vier Stufen.

Am Nachmittag setzte ich mich in meinen Sessel und legte mein linkes Bein bequem auf zwei Kissen hoch. Bequem? Ich ruhte mich aus. Ich war fix und fertig. Ich war müde, nur mein Kopf sagte mir „Bleib wach“.

Jetzt hätte ich meine Medikamente für den Nachmittag längst nehmen müssen. Ich nahm sie nicht. Das war der Plan! Mein Plan!

Ich wollte durchhalten.

Beim Abendessen verkündete ich: „Ab heute nehme ich einige meiner Schmerzmittel nicht mehr. Die Medikamente am Nachmittag lasse ich weg. So wie es ist halte ich es nicht mehr aus. Mein Körper kann nicht mehr und ich werde schwächer und schwächer. Ich will und ich werde versuchen das zu ändern. Und weil mir niemand helfen will oder kann, tue ich es ganz alleine.

Keine Sorge, mein Verstand ist klar, kristallklar. So klar, ich glaube ich könnte den ganzen Tag trinken und wäre trotzdem stocknüchtern. So klar bin ich mit meinen Gedanken. Ich habe das Gefühl, dieser Tag dauert hundert Jahre. Aber egal.

Also, einige Schmerzmittel nehme ich nicht mehr ein. Alle anderen Medikamente werde ich langsam zurückziehen. Ich will versuchen die Medikamente auszuschleichen. Oder, sagen wir zumindest will ich versuchen meine Medikamente deutlich zu reduzieren.“

Es war totenstill. Alle Blicke waren auf mich gerichtet. Totenstille.

Reinhard sah mich erschrocken an und sagte dann: „Meinst du es ist klug? Was ist wenn du es nicht aushalten kannst?“

Ich antwortete: „Das weiß ich nicht. Wir werden sehen was passiert. Ich mache mich sonst kaputt. So geht es nicht weiter. Ich würde mir nur Vorwürfe machen es nicht probiert zu haben. Wenn es gut geht, dann habe ich Alles richtig gemacht. Wenn es nicht gut geht, dann habe ich es wenigstens probiert. Wir werden sehen. Auf Wen oder Was sollte ich warten?

Mein Irrsinnspegel an Medikamenten steigt und steigt auch ohne mein Zutun schon schnell genug. Und jetzt ist genug.“

Alexander sah mich nur an und sagte gar nichts dazu. Er wusste, dass ich von meinem Entschluss nicht abzubringen war. Er massierte seine Stirnfalten als ob sie weh täten. Und wieder warf er mir einen Blick zu. Dann zwinkerte er mir zu und seine Gesichtszüge entspannten sich wieder. Er hatte genug nachgedacht. Ich glaube er verstand mich. Er verstand mich und in diesem Moment nickte er mir zu.

Mir war als ob ich unter einem gewaltigen, prasselnden Wasserfall stehen würde und mir durch diese Wucht fast der Atem genommen würde. Obwohl mein Herz raste schwiegen wir ganz still.

Stillschweigende Stille kreiste im Raum.

Und die Stille dauerte gefühlte Lichtjahre. Mein Plan schwebte mit der Stille und der Angst durch die Luft, wie eine Feder, getragen von der Hoffnung, meinem Willen und meiner Wut.

„Okay.“

Das war das einzige Wort, das in diesem Moment gesagt wurde. Und dieses „Okay“ sprach mein Alexander aus. Wie eine Befreiung hörte sich diese Zustimmung für mich an.

Und nun schwebte die Hoffnung nicht mehr davon, sondern die Hoffnung nahm in mir ihren Platz ein, tief in mir. Ich hatte genügend Hoffnung und Willen.

Mit der Wut würde ich mich arrangieren, wenn es soweit war.

Etwas später am Abend ging ich zu Bett und ich war das erste Mal seit langer Zeit ein klein wenig glücklich. Durch meine heutige Entscheidung hatte ich ein Ziel, ein neues Ziel. Ich hatte eine Türe gefunden, die ich öffnen wollte und durch die ich gehen würde. Ich hatte endlich ein Ziel für das es sich lohnt weiter zu gehen und weiter fleißig bei der Sache zu bleiben.

Ich würde Kraft brauchen. Aber die Kraft beginnt im Gehirn. Mit aller Kraft würde ich meine Stärke und meinen Willen dafür einsetzen.

Das lohnt sich!

Und die Nerven werden im Gehirn gesteuert.

In dieser Nacht schlief ich tief und fest. Ich hatte keine Träume. Aber ich hatte ein Ziel.

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