Heike Wolter - SILENCIO

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Was passiert, wenn Sie etwas sehen oder hören, was Sie nicht hätten sehen oder hören sollen?
Dieses Problem entwickelt sich für Molly Flannagan zu einer echten Überlebensfrage. Denn als sie zufällig Zeugin eines Treffens zwischen ihrem Ex-Mann, einem abtrünnigen Beamten des A (Alkohol) T (Tabak) F (Firearms = Schusswaffen) und Luciano Carpetti – einem Waffenhändler und Mafiaboss – wird, fühlt sie sich plötzlich förmlich vom Pech verfolgt.
Völlig ahnungslos tappt Molly von einem Unglück ins nächste …
Ein Schmunzel-Krimi über einen kleinen toten Kanarienvogel, falsche Annahmen, eine offensichtliche Pechsträhne und talentlose Mafiosi

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Was auch immer geschah, sie musste aus diesen Schuhen raus … Sofort !

Warren Peters hatte seinen Platz an der Hauswand die ganze Zeit nicht verlassen. Er beobachtete mit Argusaugen, wie sich eine ganze Schar interessierter Jungpolizisten um die Schöne bemühte. Da sie aber von den Aufmerksamkeiten bestenfalls irritiert wirkte, verzichtete er darauf, sich ebenfalls in der Schlange anzustellen. Seine Chance würde schon noch kommen, wenn er nur geduldig wartete.

Als sie dann schließlich an ihm vorbei ins Haus schlich, ging er ihr unauffällig nach. Die anderen, das hatte er mit einem scharfen Blick festgestellt, nutzten den Abgang der mittleren Flannagan-Schwester, um sich eine weitere Grundlage für die nächsten fünf Biere zu verschaffen. So war er dann auch der einzige, der Molly bei ihrer getarnten Flucht verfolgte.

Kaum hatte Molly das verlassene Wohnzimmer betreten, als sie sich auch schon mit einer Hand an der dicken Rückenlehne eines der Sessel abstützte, die Tischlampe anknipste und die eleganten, verhassten Riemchensandalen von den Füßen streifte.

"Nie wieder. Nie wieder kauf ich mir so ein Zeug. Hundertprozentig hat die Dinger ein Mann mit einer sadistischen Ader erfunden, keine Frau würde einer anderen so etwas zumuten. Ich glaube, ich bringe Brigid um. Gleich nachher, wenn alle anderen weg sind. Oh ja, das mach ich. Langsam und blutig!"

Warren, der ihr lautlos bis zur Tür gefolgt war, lauschte amüsiert dem halblauten Selbstgespräch, das die arme, von ihren neuen Schuhen gefolterte Molly führte. Er musste sich sehr beherrschen, um bei der in Aussicht genommenen Blutrache nicht laut loszuprusten. Allerdings verging ihm seine Belustigung sehr schnell, als Molly sich rücklings auf die Kissen an der Armlehne des großen breiten Sofas sinken ließ und mit einem wohligen Stöhnen beide Beine über die Rücklehne legte.

Ebendieses Stöhnen fuhr Warren direkt in die Eingeweide und ließ ihn sehnsüchtig träumen. Wenn sie jetzt schon so … Nein, weg mit diesem Gedanken und Kopfkino aus!

Von seinem Standplatz aus konnte er in der schummerigen Beleuchtung nur noch den Haarschopf und die zart gebräunten nackten Beine samt den schlanken Füßen sehen. Es verlockte ihn ungeheuer, diese Füße zu massieren, diese Beine zu streicheln, und wenn er schon mal dabei war auch noch den ganzen Rest. Schwüle Schlafzimmerszenen tanzten vor seinem geistigen Auge, die er tapfer zu unterdrücken versuchte. Auch die heftige Reaktion seines Körpers auf den Anblick machte die Situation für ihn nicht unbedingt einfacher. Denn schließlich fühlte sich Molly gänzlich unbeobachtet, sonst hätte sie sich bestimmt nicht so verhalten.

Er kam sich langsam vor wie ein Voyeur, wie er da so im Türrahmen lehnte. Mit einem schnellen Blick vergewisserte er sich, dass niemand außer ihm das Haus betreten hatte und Zeuge seiner intensiven Betrachtungen wurde. Nein, keiner da. Molly und er waren die einzigen, die es nach drinnen gezogen hatte. Wenigstens hatte sein kurzer Anflug von schlechtem Gewissen dafür gesorgt, dass er sich zumindest körperlich wieder etwas unter Kontrolle hatte.

Um sie nicht zu erschrecken, rief er leise "Hallo, kann ich Ihnen irgendwie helfen?" bevor er hinter die Couch trat, von wo aus er einen wunderbaren Blick auf die selig schlummernde Sirene genießen konnte. Molly war einfach eingeschlafen, das Gesicht in ein Sofakissen gekuschelt, beide Arme unter dem Busen verschränkt. Süß sah sie aus, wie sie da so schlummerte. Einfach nur süß.

Nun gut, das war jetzt wohl nicht der richtige Zeitpunkt. Nachher, wenn sie wieder zu der Feier kommen würde, könnte er sich mit ihr bekannt machen. Und dann würde er es langsam angehen lassen und sie zum Essen einladen, vielleicht Kino, all das übliche Zeug eben. Keinesfalls würde er sie sich einfach so durch die Finger schlüpfen lassen, oh nein. Nach einem letzten Blick auf sein Dornröschen erhob er sich leise und ging wieder zurück auf die Party, wo er sich nun endlich unters Volk mischte und den Rest des Abends genoss.

Als Molly zwei Stunden später immer noch nicht wieder aufgetaucht war, fragte er Patrick nach ihr. Der schüttelte den Kopf. "Keine Ahnung. Hab sie eine ganze Weile schon nicht mehr gesehen. Wahrscheinlich ist sie irgendwo drinnen, vielleicht in ihrem alten Zimmer oben. Komm, wir können ja mal nachsehen, was sie so treibt."

Energischen Schrittes enterte Patrick den Flur und rief schon im Laufen laut nach seiner Schwester. Warren, der sich denken konnte, dass Molly immer noch schlafend im Wohnzimmer lag, verzog mitleidig das Gesicht. Aber schließlich konnte er Patrick nicht beichten, dass er genau wusste, wo dessen Schwester war und was sie schon die ganze Zeit getan hatte. Damit hätte er sich in eine äußerst peinliche Situation gebracht. Also schwieg er und stapfte einfach hinterher.

Im Wohnzimmer fiel Molly fast vor Schreck rücklings vom Sofa, als sie die lauten Rufe ihres Bruders hörte. Mit einem unterdrückten "Verdammt …" schwang sie rasch die Beine von der hohen Rückenlehne und setzte sich aufrecht hin. Ihre vom Schlaf geröteten Wangen mit dem eingedrückten Kissenmuster und die zerzausten Haare lieferten ein beredtes Zeugnis darüber ab, was sie in den letzten … wie lange eigentlich? … getan hatte. Gott, war das peinlich! Hoffentlich hatte das niemand bemerkt. Rasch fuhr sie sich mit beiden Händen durch ihre Locken, um sie wenigstens etwas zu glätten. "Junior, schrei nicht so herum. Ich bin hier drin."

"Was machst du denn da die ganze Zeit, Schwesterherz? Du wirst draußen schon vermisst. Ach, übrigens, das hier ist Warren Peters, hab dir glaub' ich schon mal von ihm erzählt. Wir kennen uns schon eine kleine Ewigkeit. Sag schön 'Guten Tag'."

Mit verstörtem Blick sah Molly mit weit zurückgelegtem Kopf von dem einen zum anderen, murmelte ein "Hey, Warren, schön, Sie kennen zu lernen" und suchte dann fahrig nach ihren Sandalen, die sie neben dem Sessel hatte fallen lassen. Warren entdeckte die beiden Ausreißer, bückte sich und reichte sie ihr schließlich, wofür er mit einem schläfrigen Lächeln belohnt wurde. Das würde ich gerne jeden Morgen als erstes sehen... schoss es ihm durch den Kopf. Schnell erhob er sich wieder und trat etwas zurück, wobei er feststellte, dass Patrick - dieser Halunke - sie beide allein gelassen hatte. Und dann ergriff er seine Chance …

"Soll ich Sie vielleicht nach Hause fahren? Sie sehen irgendwie ziemlich müde aus." Kaum ausgesprochen, mahnte er sich gedanklich selbst. ' Toller Spruch, Du blöder Idiot.'

Molly schien ihm seine Worte aber überhaupt nicht übel zu nehmen. Im Gegenteil, sie strahlte ihn von unten an und ließ sich schließlich von ihm auf die Füße helfen.

"Das ist wirklich lieb von Ihnen, aber ich bin mit meinem eigenen Auto da, und das brauch ich morgen früh, sonst komm ich nicht zur Arbeit. Aber Sie haben Recht, ich werde mich von meinen Leuten verabschieden und nach Hause fahren. Heute bin ich zu nichts mehr zu gebrauchen."

Vorsichtig ging sie ein paar Schritte, um zu testen, wie es ihren Füßen in ihrem hochhackigen Gefängnis ging. Erleichtert, dass die Schmerzen fast verschwunden waren, seufzte sie auf. Mit todernstem Gesicht wandte sie sich zu Warren, der neben ihr nach draußen zur Terrasse ging.

"Lassen Sie sich eins gesagt sein, kaufen Sie sich bloß nie solche Schuhe. Diese Dinger sind mörderisch, absolut mörderisch." Warrens Glucksen führte ihr die Absurdität ihrer Aussage vor Augen. Sie fing an zu kichern, um schließlich laut heraus zu lachen. Ihre Augen strahlten ihn an. "Vergessen Sie diesen Quatsch. Ich glaube, ich schlafe noch."

Warren war verloren.

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