Heike Wolter - SILENCIO

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Was passiert, wenn Sie etwas sehen oder hören, was Sie nicht hätten sehen oder hören sollen?
Dieses Problem entwickelt sich für Molly Flannagan zu einer echten Überlebensfrage. Denn als sie zufällig Zeugin eines Treffens zwischen ihrem Ex-Mann, einem abtrünnigen Beamten des A (Alkohol) T (Tabak) F (Firearms = Schusswaffen) und Luciano Carpetti – einem Waffenhändler und Mafiaboss – wird, fühlt sie sich plötzlich förmlich vom Pech verfolgt.
Völlig ahnungslos tappt Molly von einem Unglück ins nächste …
Ein Schmunzel-Krimi über einen kleinen toten Kanarienvogel, falsche Annahmen, eine offensichtliche Pechsträhne und talentlose Mafiosi

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Patrick Flannagan folgte verwundert Warrens Blick und musste schmunzeln, als er in dem Objekt der Begierde seines Freundes seine Schwester Molly erkannte.

"Klar kenn ich sie, seit … warte mal … 32 Jahren etwa. Das ist meine Schwester Molly, die du da mit deinen Blicken ausziehst, also reiß dich gefälligst zusammen. Sonst muss ich als großer Bruder einschreiten."

Überrascht wandte Warren den Kopf und musterte seinen langjährigen Freund, den er schon seit der Polizeiakademie kannte. "Im Ernst? Das ist die Molly, von der du immer erzählt hast? Die sich überhaupt nicht darum kümmert, wie sie aussieht? Hast du mich veräppelt oder was?!"

Die Entrüstung seines besten Kumpels war so erheiternd, dass Patrick lauthals lachen musste. Allerdings räumte er im Stillen ein, dass die Verwandlung seiner Schwester auch unglaublich war. Nicht einmal er hätte angenommen, dass sich unter den unscheinbaren Klamotten und der langen Lockenmähne seiner Lieblingsschwester eine solche Augenweide verbergen könnte. Seine Mutter hatte zwar immer schon gesagt und Brigid genauso, dass Molly durchaus Schokoladenseiten hatte. Aber dass es so viele sein würden, damit hatte selbst in der Familie niemand gerechnet.

Ihre auf Schulterlänge gestutzten Locken, die schimmernd von Natur aus alle Farbtönungen von hellem Blond bis dunklem Braun aufwiesen, die nun durch geschicktes Make-up hervorgehobenen grünbraunen Augen und nicht zuletzt ihre Figur, an den richtigen Stellen mit Rundungen versehen, die einen Mann ins Schwitzen bringen konnten, all das bildete nun zusammen mit ihrer neuen Kleidung einen Anblick, der einfach nur zum Anbeißen aussah. Und selbst er als Bruder musste zugeben, dass seine Schwester einfach fantastische Beine hatte. Es war nur nie jemandem aufgefallen unter all den langweiligen Sachen, mit denen sie diese Pracht immer versteckt hatte. Oh ja, seine kleine Schwester war ein echter Hingucker geworden, und zwar einer von der ganz feinen Sorte.

Ein Seitenblick offenbarte, was Patrick schon fast vermutet hatte: Warren Peters hatte richtig Feuer gefangen, er war völlig fasziniert und hingerissen. Na, wenn das nichts war. Ausgerechnet Warren, von dem Patrick wusste, dass er sich insgeheim immer noch nach einer anderen sehnte. Patrick hatte diese Frau zwar nie kennen gelernt, aber aus den Erzählungen reimte man sich eben so manches zusammen. Da diese verflossene Liebe aber seit kurzem mit einem anderen glücklich verheiratet war, schien Warren nun endlich wieder einmal in eine andere Richtung zu sehen. Na, Molly könnte es weitaus schlimmer treffen. Sein Freund war ein feiner Kerl, das wusste Patrick genau.

Warren räusperte sich umständlich. "Sie ist doch geschieden, hast du erzählt, nicht wahr? Sie hat doch keinen Freund, oder? Kannst du mich ihr vorstellen?" Innerlich grinsend machte Patrick eine abwehrende Geste. "Na hör mal, wir sind hier auf keinem Empfang beim Bürgermeister. Das ist 'n Grillfest, Mann … alles easy. Geh hin und rede mit ihr. Sie ist seit sechs Monaten wieder Single. Molly wird dich schon nicht fressen. Wenn sie nichts von dir will, wirst du's schon früh genug merken."

Damit ließ er seinen Freund allein, um sich mit seinen Brüdern und den anderen geladenen Gästen zu amüsieren. Allerdings nahm er sich vor, seinen Kumpel im Auge zu behalten. Könnte amüsant sein, die Bemühungen um sein liebes Schwesterlein zu beobachten. Denn Molly mochte zwar rein äußerlich eine andere geworden sein, innerlich war sie noch dieselbe. Und ihre direkte, unverblümte Art hatte schon für so manche Überraschung gesorgt.

Während Warren immer noch unschlüssig an der Hauswand lehnte und das gemischte Grüppchen um die in seinen Augen heißeste Braut des Abends beobachtete, stellten Brian und Daniel Flannagan, die sich in eben diesem Grüppchen befanden, nicht ganz unbesorgt fest, dass ihre bislang meist unbeachtete Schwester offenbar einige der unverheirateten jüngeren Cops ziemlich durcheinander brachte. Bis vor kurzem hätten sie sich den ganzen Aufruhr nicht erklären können, aber dann hatten sie sich Molly mal aus der Nähe betrachtet und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Hätten sie es nicht mit eigenen Augen gesehen, beide wären bereit gewesen, Stein und Bein zu schwören, dass so eine unglaubliche Verwandlung absolut unmöglich sei. Selbst ihrem Vater war der Mund offen stehen geblieben, als Molly eine halbe Stunde vor Beginn der Party beladen mit einer großen Schüssel Kartoffelsalat in ihrem roten Minirock und den hochhackigen Sandalen die kleine Treppe zum Haus hinauf gestelzt war. Unter seinem fast schockierten Blick hatte sie verlegen "Hey, Daddy. Alles Gute zum Ruhestand wünsch ich dir" gehaucht und war so schnell wie möglich in die Küche verschwunden, um ihrer Mutter bei den letzten Vorbereitungen zu helfen.

Nachdem Flannagan Senior sich endlich wieder gefasst hatte, ging er zurück ins Haus und nahm er seine drei Söhne beiseite. "Ihr passt mir heute Abend auf das Mädel auf, dass ihr ja keiner an die Wäsche geht, klar?" Das zustimmende Nicken seiner männlichen Nachkömmlinge, unterstützt durch verschwörerisch über dem Herzen gekreuzte Finger, schien ihm aber nicht den Hauch von Beruhigung zu bringen.

Vielleicht lag es ja auch an dem verständnislosen Grinsen der drei Brüder, die ihre Schwester bei ihrer Ankunft nicht wirklich angesehen hatten, dass Patrick Flannagan Senior für fast anderthalb Stunden darauf bestand, dass seine Tochter Molly an seiner Seite blieb, während er die nach und nach ankommenden Gäste begrüßte. Jeder eintretende Single-Mann begriff unter seinem finsteren Blick, den er bezeichnender Weise von dem betreffenden Gast ganz offen zu seiner Tochter wandern ließ, dass man von dieser Dame lieber die Finger ließ. Zumindest an diesem Abend und unter seiner Aufsicht.

Molly, der dieses ganze Defilee beinahe peinlich war - schließlich hatte sie sich an ihren neuen Look noch nicht so ganz gewöhnt -, bekam von der visuellen Warnung ihres Vaters überhaupt nichts mit. Die ganze Zeit an seiner Seite stehend taten ihr bald die Füße weh, die in der Vergangenheit über eine Absatzhöhe von höchsten drei Zentimetern nicht hinausgekommen waren. Die zierlichen Riemchensandalen, die Brigid ihr aufgeschwatzt hatte, sahen zwar toll aus - das gab Molly ja sogar zu. Aber bequem waren sie unter Garantie niemals.

Als ihr Vater sie endlich gehen ließ, fiel sie mit einem erleichterten Seufzer auf einen der Klappstühle, die am Rand der Terrasse aufgereiht waren. Mit geschlossenen Augen und Knien blieb sie dort fast eine Viertelstunde sitzen, bevor sie sich wieder in eine aufrechte Position hangelte. Am liebsten hätte sie sich in ihrem alten Zimmer verkrochen und die Party Party sein lassen, aber das konnte sie ihrem Dad an seinem Ehrentag unmöglich antun. Also stürzte sie sich wieder ins Getümmel und blieb schließlich in diesem achtköpfigen Grüppchen hängen.

Allerdings hatte sie das ungute Gefühl, dass einige der männlichen Anwesenden schon viel zu tief in die Flasche gesehen hatten, denn sie benahmen sich ihr gegenüber sehr merkwürdig. Johnny Worth, ein Kollege und Freund ihres Bruders Daniel, den sie schon seit fast fünf Jahren kannte, konnte ihr kaum in die Augen sehen und bekam dauernd rote Ohren, wenn er mit ihr redete. Die beiden Carrigans überschlugen sich fast, um ihr etwas zu trinken holen zu dürfen. Und ihre Brüder standen mit albernem Grinsen daneben und stießen sich dauernd die Ellbogen gegenseitig in die Rippen. Der Rest der Truppe war auch nicht wesentlich besser.

So langsam ging Molly das ganze Gehabe gehörig auf die Nerven. Zusammen mit ihren schmerzenden Füßen, die sie durch abwechselndes Anheben entlastete, bildete dieser Umstand eine böse Allianz, unter deren Druck sich Molly immer unwohler zu fühlen begann. Schließlich wurde ihr das Ganze zu bunt. Sie entschuldigte sich bei den Umstehenden andeutungsweise mit einem dringenden Bedürfnis und betrat mit staksigen - nach ihrem Empfinden wenig eleganten - Schritten und schmerzhaft verzogenem Gesicht das Haus, um sich ein ruhiges Plätzchen zu suchen.

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