Philipp Langenbach - Clearwater

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Clearwater, Colorado, im Jahre 1869. Eine junge Frau wird vergewaltigt, den Verbrecher ereilt seine Strafe. Bisher ohne Sheriff, bekommt das Städchen jetzt einen. Und die räumt mit ihren ganz eigenen Methoden auf, während die Stadt sich entwickelt, wächst und immer wieder beweist, daß «Bleichgesichter alle krank unter Skalps!» sind.
Nicht, daß die Rothäute viel besser wären. Als Eisenbahnaktionäre, Richter und anderes mischen sie sich immer wieder ein, sorgen dafür daß ein Governor und ein Präsident sich gegenüber den anderen Nicht-Bleichgesichtern sehr viel moderner beweisen müssen, als sie eigentlich wollten, und wenn garnichts hilft, dann wird so lange Pow-Wow gehalten, bis die anderen, … aber lesen Sie selbst.
Es hält sich auch hartnäckig das Gerücht, daß Revolvermänner nichts mit Bildung am Hut hätten, Puritaner unflexibel und echte Briten im Westen fehl am Platz wären. Ts, ts! Immer diese Klischees! Da setzen wir uns doch lieber mit einer Tasse Tee und der Bibel in die Bibliothek, es sei denn, im Saloon gäbe es etwas von Interesse, eine Schlägerei etwa, von der man dann am nächsten Morgen in der Zeitung lesen kann – im Lokalteil, gleich hinter den Börsennachrichten.
Nun, ja: Clearwater eben.

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„Wir beide unterrichten auch die Altsprachen,“beichtete Jack.

„Inklusive Hebräisch,“klagte Mike an.„Weißt Du Riesenrindvieh eigentlich, wann ich das letzte Mal meine hebräische Bibel in der Hand hatte?“

„Als wir vor vier Jahren hier aufgeräumt haben,“antwortete Jack trocken.„Da hab‘ ich meine auch in der Hand gehabt.“

„Und genausowenig 'reingekuckt wie ich.“

„Jetzt kennen wir wenigstens den Grund für die Schlägerei,“grinste Doug.„Wo war’s denn?“

„Im Saloon,“gestand Mike und erzählte die ganze Geschichte, an deren Ende die drei anderen Alders halbtot auf ihren Stühlen hingen.

„Ich hol‘ die Bücher,“bot Mike an.„Du paßt doch nicht in die Ecken.“

Und so kam es, daß Jack und Mike Alder nach über zwanzig Jahren Abstinenz wieder Hebräisch paukten.

„Gefällt sie Dir?“fragte Ron Alder seine Frau.

„Für einen Erstling ganz nett,“neckte sie ihn,„aber für die Universität, die Jack plant, wirst Du noch nachlegen müssen.“

Ron griff sich seine Frau, küßte sie frontal, lange und in aller Öffentlichkeit. Dann führte er sie herum.

„Hier schalen wir gerade die Decke ein.“

„Wozu?“fragte sie verständnislos. Zwischendecken bestanden doch aus Balken und Brettern.

„Wir machen die Decken aus Beton, der durch Eisenbahnschienen verstärkt wird,“erklärte er.„Oder willst Du jeden Schritt in den oberen Räumen hören?“

Nachdenklich schüttelte sie den Kopf.

„Manchmal habe ich richtig Angst vor dem neuen Schuljahr,“bekannte sie.

„Jack und Mike bekommen das schon hin,“versuchte er sie zu beruhigen.

„Die beiden machen mir keine Sorgen.“

„Aber?“

„Soviel hängt davon ab, daß ich alle Hühner auf dem Balkon habe.“

Ron nahm sie liebevoll in die Arme.

„Erzähl mir nur, wo die Bösewichte sind, und ich …“

„Ja?“

„… hole meine großen Brüder,“grinste er,„oder noch besser: Mary-Rose.“

Sie atmete tief durch. Es war gut, nicht mehr allein zu sein. Sie kuschelte sich für einen Moment in seine Arme.

Myrna wachte auf. Jeremiah schrie. Schon wieder! Noch im Halbdämmer kamen der alte Haß und die Wut wieder hoch.

„Sei endlich still,“schrie sie, wollte nach ihrem Sohn greifen und ihn schütteln, aber irgendetwas hielt sie zurück. Sie wurde durch den Schrei selbst wach, erkannte ihren Sohn. Liebevoll nahm sie ihn aus seinem Kinderbettchen mit in ihr Bett und ließ ihn trinken. Sofort wurde der Kleine still. Myrna schlief wieder ein.

Als ihre Mutter am Morgen ins Zimmer kam, machte ihr Blick ganz klar, was sie von Kindern im Bett hielt.

„Mum,“sagte Myrna nur,„Jeremiah ist mein Sohn.“

„Und keiner redet Dir 'rein,“lächelte Elvira.

Als Myrna zur Schule ging, bekam Jeremiah sein Fläschchen von seinem Großvater. Er hatte mehr Appetit, als seine Mutter liefern konnte.

Mary-Rose saß in ihrem Office. Die Zellen waren leer, die Stadt ruhig, leicht verdientes Geld in den letzten Monaten. Zur Zeit waren Ferien, aber morgen sollte die neue Schule eröffnet werden. Sie hatte heute noch einen letzten Termin mit dem Bürgermeister. Also mußte sie wohl los. Mit Bedauern nahm sie einen letzten Schluck Kaffee aus der Tasse, stand auf, ging durch die Tür und … war blind. Panik. Jemand hatte ihr ein Tuch über die Augen gebunden.

„Unsere Schwester sei unbesorgt.“Das war die Stimme von Langes Ohr. Sie beruhigte sich und folgte der Führung.

Nach einer Weile, die Mary-Rose endlos erschien, hielten sie an. Mary-Rose nahm das Tuch ab.

„Überraschung!“riefen eine Menge Leute, und Mary-Rose fand sich vor einem gesattelten Pferd wieder.

„Der Sheriff braucht ein Pferd,“lächelte Clayton.„Also hat die Stadt eins beschafft.“

Mary-Rose bestaunte das Tier wie ein Weltwunder. Sie wußte, daß es aus der Alder-Zucht stammte und wertvoll war. Sie stieg auf, ritt ein paar Runden.

„Der Sheriff ist zufrieden,“verkündetete sie lächelnd.

Häuptling Fünf Bären trat vor.

„Und jetzt sieht meine Schwester ihre neuen Deputies.“Der Häuptling der Osagen präsentierte mit einer ausladenden Armbewegung zwölf junge Indianer, drei aus jedem Stamm.

„Deputies, hä?“Mary-Rose wollte sich ums Verrecken nichts anmerken lassen.„Meine Brüder heben alle jetzt die rechte Hand.“

Als alle Hände oben waren, krachte der Blitz des Photographen. Mary-Rose nahm den jungen Roten den Eid ab, und ihre Mutter hätte beinahe bei dem Anblick geheult. Sicher, das letzte Jahr war aufreibend gewesen, aber ihr kleines Mädchen zu sehen, wie sie ihre Deputies einschwor, machte sie froh. Jetzt, im fünften Monat wurde ihr ihr Alter doch bewußt. Ihr Bauch war gewachsen, und Mary-Rose nahm ihr so manche Arbeit ab, saß häufig noch bis spät am Bügeltisch. Arthur hatte sogar gelernt, die Wäsche aufzuhängen. Wenigstens paßten die Socken jetzt zusammen. Marge mußte zurückdenken an jenen Tag, an dem sie ihre Tochter zum ersten Mal mit Colts gesehen hatte. Sie war froh, daß ihr damals die Folgen noch nicht klar gewesen waren.

„Die Deputies warten hier, bis ich mich mit dem Bürgermeister besprochen habe,“ordnete Mary-Rose jetzt an.„Danach mache ich die Einteilung.

Marge wußte nur, daß der Gouverneur sich angesagt hatte. Klar, daß Mary-Rose keine Störungen wollte. Marge wollte sie aufhalten, verkniff es sich aber. Mary-Rose war dafür noch nicht weit genug. Aber einen Abzug von dem Photo mußte sie haben!

Die Nacht brach schon fast herein, als der Gouverneur endlich eintraf. Seine Kutsche hielt vor Barney’s Saloon und der Bürgermeister begrüßte seinen hohen Gast. Danach blickte er sich um.

„Wo ist eigentlich der Sheriff?“fragte er.

„Bin doch schon da,“kam die Antwort aus einer Ecke, und Mary-Rose trat ins Licht, reichte dem Gouverneur die Hand.„Mary-Rose Robinson. Bin der Sheriff.“Danach bekam sie einen formvollendeten Hofknicks hin.

Der Gouverneur war sprachlos.

„Deputies!“Zwei Indianer traten hervor.

„Deputies Weißes Pferd und Schlauer Fuchs, verantwortlich für Ihre Sicherheit, Governor,“stellte Mary-Rose ihre Leute vor.„Sie wohnen hier im Saloon.“

„Nun, denn,“fand der Gouverneur seine Sprache wieder und betrat den Saloon. Dort ging alles seinen normalen Gang. Es war Dienstag, und Mary-Rose strebte wieder ihrer Pokerrunde zu.

„Spielen Sie doch 'ne Runde mit,“lud sie den hohen Gast ein. Der setzte sich wortlos neben den Doc, und auch Clayton zog sich jetzt einen Stuhl heran.

Die Deputies entschieden sich für diskreten Abstand an der Bar.

„Kein Feuerwasser für Euch,“verkündete George sofort.„Anordnung vom Sheriff.“

Als Mary-Rose spätabends nach Hause kam, wartete ihre Mutter noch und zeigte ihr den Abzug, den der Photograph sofort gemacht hatte. Marge hatte sogar noch einen passenden Rahmen gehabt und das Bild über den Kamin gehängt, direkt neben das Bild von der Verleihung ihres Sternes. Mary-Rose sagte eine Weile nichts. Dann stiegen ihr Tränen in die Augen, und sie kuschelte sich an ihre Mutter.

Feierliche Eröffnung der neuen Schule. Der Neubau war zwar noch nicht fertig, aber der Unterricht würde in einigen Barracken und Scheunen beginnen. Feodora war trotzdem zufrieden. Sie hatte unbedingt schon dieses Jahr anfangen wollen, und die ganze Stadt hatte sie tatkräftig unterstützt. Der Gouverneur war extra früh aufgestanden und ließ sich überall herumführen. Alle Lehrer waren anwesend. Augusta hatte sich adretter angezogen, als es sonst ihre Art war. Sie wollte wohl um jeden Preis nicht provozieren. Und Jack … Feodora mußte lächeln.

„Ich dachte, Du wolltest keine Krawatte umtun?“

„Nun, ja, für den Governor,“grinste er schief.

Mary-Rose war auch schon früh gekommen. Sie trug ihr bestes Kleid, hatte die Haare hochgesteckt, der Platz ihres Sterns war eine gekonnte Provokation, und – ja wahrhaftig – dieses dreizehnjährige Göhr hatte sich geschminkt. Feodora fing einen Blick von Marge auf, die die Augen verdrehte. Beinahe hätte sie laut gelacht. Mary-Rose hatte das gemerkt, zeigte wieder ihr Honigkuchenpferdgrinsen.

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