Philipp Langenbach - Clearwater

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Clearwater, Colorado, im Jahre 1869. Eine junge Frau wird vergewaltigt, den Verbrecher ereilt seine Strafe. Bisher ohne Sheriff, bekommt das Städchen jetzt einen. Und die räumt mit ihren ganz eigenen Methoden auf, während die Stadt sich entwickelt, wächst und immer wieder beweist, daß «Bleichgesichter alle krank unter Skalps!» sind.
Nicht, daß die Rothäute viel besser wären. Als Eisenbahnaktionäre, Richter und anderes mischen sie sich immer wieder ein, sorgen dafür daß ein Governor und ein Präsident sich gegenüber den anderen Nicht-Bleichgesichtern sehr viel moderner beweisen müssen, als sie eigentlich wollten, und wenn garnichts hilft, dann wird so lange Pow-Wow gehalten, bis die anderen, … aber lesen Sie selbst.
Es hält sich auch hartnäckig das Gerücht, daß Revolvermänner nichts mit Bildung am Hut hätten, Puritaner unflexibel und echte Briten im Westen fehl am Platz wären. Ts, ts! Immer diese Klischees! Da setzen wir uns doch lieber mit einer Tasse Tee und der Bibel in die Bibliothek, es sei denn, im Saloon gäbe es etwas von Interesse, eine Schlägerei etwa, von der man dann am nächsten Morgen in der Zeitung lesen kann – im Lokalteil, gleich hinter den Börsennachrichten.
Nun, ja: Clearwater eben.

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„Essen ist fertig!“rief Augusta.

Die ganze Gesellschaft begab sich zu Tisch. Gerade kam auch Jack herein. Er war den ganzen Tag draußen gewesen, um den Jungtieren die Brandzeichen zu verpassen.

„Du kannst nächste Woche ein paar schöne Fohlen und Jährlinge zum Viehmarkt mitnehmen, Mike,“lachte er.

„Gut.“Mike, der die Zucht genauso gut verstand, wie sein Bruder, war für den Verkauf zuständig.

„Gehst Du mit?“fragte Augusta jetzt Valerie.

„Nach Denver?“Valerie nickte.„Zum ersten Mal seit drei Jahren wieder 'raus aus Clearwater.“

„Na, na,“tadelte ihr Mann sie scherzhaft.

„Ich hoffe nur, dieser Viehhändlerball ist wirklich so toll, wie Du immer sagst.“

„Er ist der Höhepunkt des Jahres in Denver,“bestätigte Mike.

„Was nicht viel heißen will,“mischte Augusta sich ein.„Ich kenne Denver.“

„Also die Bälle bei uns in New York,“wechselte Feodora wegen ihrer Mutter das Thema,„waren immer großartig. Fast immer.“

„Sie haben stark nachgelassen,“meinte Mrs. Blake.

„Allerdings,“bestätigte ihr Mann.

„Ich bin ja auch nicht mehr da,“meinte Feodora selbstbewußt und erntete von ihren Schwägerinnen ein völlig unsolidarisches Gelächter.

„Ihr kennt ja nur die Lehrerin,“half ihr Vater ihr,„aber damals zuhause.“Er wedelte mit der Hand, als ob er sie sich verbrannt hätte.

„Bill!“tadelte ihn seine Frau.

„Laß nur, Mutter. Dad hat Recht,“bekannte Feodora,„Ich bin nicht besser als meine Schwägerinnen, hatte nur mehr Glück.“

Ihre Mutter schnappte nach Luft, sagte ersteinmal nichts mehr.

„Willst Du nicht bald zum Pokern, Schatz?“fragte Valerie nach einem Blick auf die Uhr.

„Danke, daß Du mich erinnerst.“Er gab ihr einen Kuß und stand auf.

„Ihr habt hier eine Pokerrunde?“fragte Bill Blake.

„Kannst gerne mitkommen,“lud Mike ihn ein.

„Großartig!“Bill stand auf, nahm seinen Hut und küßte ebenfalls seine Frau.

„Macht nicht zu lange,“bat Feodora.

„Keine Angst,“grinste Mike,„ich schicke den Sheriff schon rechtzeitig ins Bett.“

„10 Uhr,“bestand die Lehrerin,„sonst habe ich morgen eine Untote im Klassenzimmer.“

„Und allerhöchstens ein Bier, ich weiß.“Mike flüchtete mit Bill durch die Tür.

Jack mußte lachen. Hilda Blakes Gesicht war das personifizierte Fragezeichen.

„Ich muß zugeben, daß ich jetzt etwas verwirrt bin,“gab sie zu.

„Also,“begann Augusta,„dann folgt jetzt eine Einführung in die Person des Sheriffs unserer gesegneten Stadt.“

„Und ihrer Schrullen,“sekundierte Valerie.

„Ihrer Schrullen?“Hilda glaubte sich offensichtlich verulkt.

„Name: Mary-Rose Robinson,“zeigte Feodora sich jetzt solidarischer als ihre Schwägerinnen.

„Alter: 13 Jahre.“Jack, der sich kaum mehr halten konnte.

„Status: Frau,“vollendete Doug, und die ganze Gesellschaft bis auf Hilda lachte mindestens fünf Minuten, in denen Augusta die Whiskyflasche holte und jedem eingoß.

„Auf Mary-Rose,“intonierte Ron, und alle tranken.

„Aber…?“

„Sie ist eigentlich meine Schülerin, Mutter,“begann Feodora jetzt.

„Und die Tochter unseres Pastors.“Jack.

„Sie hat mit zwölf einen Desperado erschossen, um ihre Freundin zu retten,“erzählte Augusta.

„Woraufhin ihr der Bürgermeister zwei Colts kaufte.“Ron.

„Und da diese Stadt sich nie auf einen Sheriff einigen kann, …“Doug.

„… hat sie angefangen, Sheriff zu spielen,“schloß Valerie.

„Aha!“Hilda war noch immer skeptisch.

„Nicht 'mal ich würde mich mit ihr anlegen,“gab Jack zu.

„Ich habe bei meiner Ankunft ein kleines Mädchen mit zwei Colts gesehen,“sagte Hilda jetzt.„Ich dachte, sie geht zum Maskenfest.“

„Da hat sich schon so manch einer getäuscht,“grinste Jack.

In der Folge machten diverse Geschichten über Mary-Rose die Runde, auch die vor Grands Laden, und am Ende wollte Hilda Mary-Rose unbedingt kennenlernen.

Als Mike und sein Schwägervater – verd…, wie nannte man sowas – im Saloon ankamen, war die Runde schon fast vollzählig. Diesmal saß auch Richard Ferguson dabei.

„Der Sheriff fehlt noch,“meinte Julius, als sie sich setzten, als auch schon die kleine schmale Gestalt durch die Türe kam, ihren Hut über den Haken warf und sich setzte. Bill Blake staunte nicht schlecht, als er das Mädchen sah.

„Einen Doppelten, George,“bestellte sie.

„Warum?“George liebte dieses Spiel.

„Wenn Du meinen Tag gehabt hättest, …“

„Lieber nicht,“grinste der Barmann, und eines der Mädchen brachte das Gewünschte.

„Was war denn so schlimm an dem Tag?“fragte der Doktor.

„Haben Sie schon 'mal Roy Benson und Dick Bellamy streiten sehen?“

Die Einheimischen lachten. Sie hatte vollkommen Recht und nippte jetzt an ihrem Glas.

„Und das um ein,“die Tochter des Pastors schluckte den Fluch herrun-ter,„abgefallenes Hufeisen!“

Unterdessen hatte sich ein Gast, der offensichtlich schon ein paar zuviel hatte, sehr rabiat an einem der Mädchen zu schaffen gemacht, und einen anderen weggestoßen.

„Au, Du Schwein,“schrie das Mädchen und verpaßte ihm eine Ohrfeige.

„Du, Nutte,“brüllte er und zog seinen Colt. Ein Schuß krachte, der Colt war nicht mehr, und aus Mary-Roses linkem Holster qualmte es. Sie hielt die Karten immer mit Rechts.

„Vielleicht solltest Du erstmal 'nen klaren Kopf kriegen,“riet sie ihm. Der Angesprochene, über sechs Fuß hoch und fast drei breit, ging sofort auf Mary-Rose los. Ein anderer Gast, klein und drahtig, stellte sich ihm in den Weg, warf ihn scheinbar mühelos über die Schulter und machte ihn kampfunfähig.

„Tokugawa Ieyasu,“stellte sich der Fremde vor, in dem Mary-Rose zunächst einen Chinesen vermutet hatte.

„Dann tragen Sie einen berühmten Namen,“ergriff Mary-Rose die dargebotene Hand.„Mary-Rose Robinson. Sheriff.“

„Sheriff?“fragte der Japaner verblüfft nach.

„Jedenfalls mehr als Sie der Einiger Japans,“kam die Replik, und ihrem Gegenüber fiel buchstäblich das Gesicht auseinander. Hier in den Bergen Colorados!

„Pokern Sie doch 'ne Runde mit,“lud Mary-Rose ihn ein, während sie den Gefangenen fesselte.

„Gerne,“antwortete der Neuling, setzte sich und ließ sich das Spiel erklären.

Im Verlauf der nächsten Runden wurde allen Anwesenden eins klar. Hier hatten sich zwei Meister der unbewegten Miene getroffen. Mary-Rose und der Japaner lieferten sich eine Schlacht, die Gettysburg wohl in nichts nachstand, und es saßen einige Veteranen am Tisch.

Arthur Robinson schlich sich durch die Hintertür in den Saloon. Amüsiert beobachtete er den Pokertisch.

„Na, Pastor?“sprach ihn Barney leise an.„Kontrollbesuch?“

„Von der Vorderseite würde sie mich sehen,“bestätigte der.

„Dad, Du verdirbst mir den ganzen Spaß,“maulte Mary-Rose.

„Du hast den Spiegel vergessen, Arthur,“lachte Barney.

Arthur Morton Robinson grunzte etwas Unverständliches und empfahl sich.

„Ich helfe Ihnen noch, den Kerl ins Gefängnis zu bringen,“bot der Japaner an, als alle aufbrachen.

„Das wäre wohl eher meine Sache,“meinte Richard Ferguson.„Ich habe beim Sheriff noch was gutzumachen,“erklärte er.

„Damit wir das ein für alle Mal klarstellen, Dick,“fauchte Mary-Rose.„Nach dem mosaischen Gesetz haften die Väter nicht für die Söhne, und ich will nichts mehr davon hören. Von meiner Seite ist die Sache erledigt.“

„Von meiner Seite auch,“sagte Richard und hielt Mary-Rose die Hand hin. Die schlug ein, und Barney höchstpersönlich brachte zwei Doppelte.

„Feodora bringt mich um,“stöhnte Mike Alder.

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