Philipp Langenbach - Clearwater

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Clearwater, Colorado, im Jahre 1869. Eine junge Frau wird vergewaltigt, den Verbrecher ereilt seine Strafe. Bisher ohne Sheriff, bekommt das Städchen jetzt einen. Und die räumt mit ihren ganz eigenen Methoden auf, während die Stadt sich entwickelt, wächst und immer wieder beweist, daß «Bleichgesichter alle krank unter Skalps!» sind.
Nicht, daß die Rothäute viel besser wären. Als Eisenbahnaktionäre, Richter und anderes mischen sie sich immer wieder ein, sorgen dafür daß ein Governor und ein Präsident sich gegenüber den anderen Nicht-Bleichgesichtern sehr viel moderner beweisen müssen, als sie eigentlich wollten, und wenn garnichts hilft, dann wird so lange Pow-Wow gehalten, bis die anderen, … aber lesen Sie selbst.
Es hält sich auch hartnäckig das Gerücht, daß Revolvermänner nichts mit Bildung am Hut hätten, Puritaner unflexibel und echte Briten im Westen fehl am Platz wären. Ts, ts! Immer diese Klischees! Da setzen wir uns doch lieber mit einer Tasse Tee und der Bibel in die Bibliothek, es sei denn, im Saloon gäbe es etwas von Interesse, eine Schlägerei etwa, von der man dann am nächsten Morgen in der Zeitung lesen kann – im Lokalteil, gleich hinter den Börsennachrichten.
Nun, ja: Clearwater eben.

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Richard verstand.

„Das wird auch noch eine schwierige Begegnung,“meinte Richard.

Isaiah hatte dazu so seine eigenen Gedanken, hielt aber den Mund.

Jetzt kamen auch die beiden Ehefrauen heraus, aber ohne Myrna.

„Myrna backt noch schnell einen Kuchen,“erklärte Beth.„Wir haben lange miteinander geredet.“

„Könnt ihr Männer den Tisch hier draußen aufstellen und ein paar Stühle?“fragte Elvira, und die drei Männer machten sich ans Werk. Durch das Küchenfenster konnte man derweil Myrna sehen, wie sie buk. Ihr Vater wollte gerade die Küchenstühle nach draußen holen, als Myrna vor Schmerzen das Gesicht verzog.

„Was ist?“fragte ihr Vater besorgt.

Myrna schob den Kuchen in den Ofen und lächelte tapfer:„Hier zieht sich alles zusammen.“Sie zeigte auf ihren Bauch.

Isaiah Jenkins war nun mit Sicherheit kein medizinisches Genie, aber hier war die Lage offensichtlich.

„Elvira,“brüllte er,„es geht los!“

Seine Frau brauchte nur einen Augenblick, um zu begreifen.

„Ich hole Dr. Rivers,“sagte Clayton und machte sich auf den Weg.

Sie brachten Myrna in ihr Zimmer, während Beth Ferguson geistesgegenwärtig einen Wecker für den Kuchen stellte.

„Wo ist Mary-Rose?“wimmerte Myrna nach der nächsten Wehe.„Warum mußte sie sich ausgerechnet gestern zusaufen?“

„Sobald das Baby entwöhnt ist, holst Du das nach,“brummte ihr Vater abwesend und nahm Richard mit vor die Tür.

„Mary-Rose wird nicht kommen, oder?“meinte Richard.

„Vielleicht,“stöhnte sein Gastgeber.„Immerhin hat sie Ihren Sohn erschossen. Holen muß ich sie trotzdem, zumindest versuchen.“

„Schnell,“drängte Richard,„Schreibzeug!“

Isaiah, auch im Schreiben keine Leuchte, mußte erst suchen. Normalerweise überließ er Elvira die Post. Endlich fand er ein Blatt Papier und einen Bleistift. Richard warf ein paar Zeilen auf’s Papier, leserlich, wie er fand. Für Schönschrift war auch später noch Zeit.

Isaiah nahm das Papier und machte sich auf den Weg, während die beiden Frauen Myrna halfen.

Als Isaiah kurze Zeit später bei den Robinsons eintraf, saß Mary-Rose in einem Lehnstuhl im Garten und schlief, den Hut im Gesicht, den Gurt umgeschnallt. Isaiah berührte sie an der Schulter und … blickte in die Mündung eines Army-Colts. Erst danach wurde der Hut aus dem Gesicht geschoben.

„Ach, Du bist das, Onkel Isaiah.“Sie steckte den Revolver wieder weg.

„Myrna möchte, daß Du kommst,“sagte Isaiah.„Das Baby kommt.“

Mary-Rose wollte schon aufspringen, ließ sich aber dann doch wieder zurückfallen.

„Mein Kopf,“stöhnte sie.

Isaiah, der wußte, daß das nur Show war, fuhr sie an:„Wer saufen kann, wie eine Erwachsene, kann dann auch erwachsen handeln!“

„Hab‘ ich heute Morgen schon 'mal gehört.“

„Ich habe allerdings eher das Gefühl, daß der Sheriff von Clearwater sich vor ihrer Verantwortung drückt.“Diese Worte taten ihm selbst weh. Trotzdem.

„Diese … Leute sind noch bei Euch, oder?“bestätigte Mary-Rose.

„Ja,“sagte Isaiah,„und früher oder später wirst Du Dich ihnen stellen müssen.“

„Lieber später,“drehte Mary-Rose das Gesicht weg.

„Myrna braucht Dich!“drängte Isaiah.

„Dann soll sie diese Leute wegschicken!“sträubte sich das Mädchen.

Isaiah nahm Richards Zeilen hervor und begann laut zu lesen:

Liebe Miss Robinson,

ich kann mir denken, daß Sie große Vorbehalte gegen ein Treffen mit mir und meiner Frau Beth haben. Dies ist uns auch nur verständlich. Ich darf ihnen aber versichern, daß von unserer Seite keinerlei Vorbehalte existieren. Auch wenn sie damals noch nicht Sheriff von Clearwater waren, war Ihr Handeln aus unserer Sicht absolut richtig. Unser Sohn hätte wohl auch ohne Ihren Schuß am Galgen gehangen, so aber konnten wenigstens die Leben Ihrer Freundin und unseres Enkels gerettet werden. Dafür danken wir Ihnen und bitten Sie, Ihrer Freundin jetzt ohne Rücksicht auf unsere Personen beizustehen. Wenn es Ihr Wunsch ist, werden wir uns für die Dauer Ihrer Anwesenheit zurückziehen.

Ihr ergebener Diener,

Richard Ferguson

Mary-Rose wandte sich um:„Ist das sein Ernst?“

„Ich habe keinen Grund, daran zu zweifeln,“bestätigte Isaiah.„Er sieht das Treffen zwar als schwierig, will es aber unbedingt.“

Der Sheriff schwieg.

„Sie drücken sich nicht,“erhöhte Isaiah jetzt den Druck.

„Na, gut.“Mary-Rose gab wieder die maulende Dreizehnjährige, stand aber auf und ging los. Isaiah folgte ihr.

Marge hatte hinter dem Küchenfenster alles gehört. Sie nahm sich vor, später bei den Jenkins vorbeizuschauen.

Als sie am Haus ankamen, war der Arzt schon bei Myrna und untersuchte sie. Mary-Rose ignorierte die Fergusons und kümmerte sich zuerst um Myrna. Mantel und Hut wanderten an den Haken, und sie kontrollierte, ob ihre Colts geladen waren.

„Meinst Du, ich fühl‘ mich jetzt sicherer?“fragte Myrna lächelnd.

„Hat zumindest bisher immer funktioniert,“grinste ihre Freundin zurück,„und Du weißt, was Miss äh Mrs. Alder uns über Empirie erzählt hat.“

„Geladene Colts als Beruhigung für werdende Mütter?“lachte Rivers.„Wie läuft die Untersuchung?“

„Bei dieser werdenden Mutter,“Mary-Rose deutete auf Myrna,„beträgt die Erfolgsquote 100%. Weitere Probantinnen waren nicht zu bekommen.“

„Immerhin.“Rivers wandte sich wieder seiner Patientin zu, während Richard Ferguson sich krampfhaft das Lachen verbiß. Das Mädchen – pardon: die junge Frau - hatte ja ein Mundwerk.

„Und jetzt alle Männer außer dem Doc 'raus hier,“befahl Mary-Rose.„Anordnung des Sheriffs.“

Myrna mußte lachen:„Mary-Rose! Bitte!“

„Wirkt der Whisky noch nach?“fragte der Arzt lakonisch.

„Wollen Sie’s ausprobieren?“kam die Rückfrage. Der Arzt maß Myrnas Puls.

„Hat die eine Schnauze!“grinste Richard draußen.

„Sie sollten sie 'mal erleben, wenn sie richtig in Fahrt ist,“erklärte Isaiah.„Dann kennt sie weder Freund noch Feind.“

Drinnen ging die Geburt weiter. Mary-Rose hatte sich die Hände gewaschen und half, so gut sie konnte. Meistens hielt sie aber nur Myrnas Hand.

„Pressen!“befahl Elvira, und Myrna preßte, fiel dann zurück.

„Nochmal!“

Myrna gab sich alle Mühe, schrie laut vor Schmerzen.

„Kopf ist draußen,“kommentierte Mary-Rose trocken und stauchte ihre Freundin kräftig zusammen. Ein zufriedenes Grinsen begleitete die ersten Schreie des neuen Erdenbürgers. Beth Ferguson schüttelte den Kopf. Myrna weinte, und Rivers gab Mary-Rose die Schere.

„Schneid‘ die Schnur durch.“

Mary-Rose nahm die Schere. Ihre Hand zitterte leicht. Dann riß sie sich zusammen und schnitt die Nabelschnur sauber durch. Danach legte sie ihrer Freundin höchstpersönlich das Baby in den Arm.

„Ist ein Junge.“

Myrna nickte nur und legte den Kleinen an die Brust. Er fing sofort an, zu trinken. Dann durften die Männer wieder herein. Alle bewunderten das hilflose Bündel in Myrnas Armen.

„Wie soll er denn nun heißen?“fragte Elvira.

Myrna blickte Mary-Rose an. Die nickte.

„Jeremiah,”sagte Myrna,„denn die Klagelieder sind vorbei.“

„Außerdem folgt Jeremiah auf Isaiah,“ergänzte Mary-Rose,„und er heißt Jenkins.“

Isaiah Jenkins standen die Tränen in den Augen, und keiner sagte ein Wort. Mary-Rose ging in den Garten, zog beide Colts und schoß abwechselnd Salut. Nach dem dritten Schuß antworteten die Kirchenglocken und dann die Gewehre ganz Clearwaters.

Richard und Beth Ferguson sahen sich an. In diesem Moment rappelte der Wecker, und Beth stürzte in die Küche, um den Kuchen aus dem Ofen zu holen.

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