Philipp Langenbach - Clearwater

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Clearwater, Colorado, im Jahre 1869. Eine junge Frau wird vergewaltigt, den Verbrecher ereilt seine Strafe. Bisher ohne Sheriff, bekommt das Städchen jetzt einen. Und die räumt mit ihren ganz eigenen Methoden auf, während die Stadt sich entwickelt, wächst und immer wieder beweist, daß «Bleichgesichter alle krank unter Skalps!» sind.
Nicht, daß die Rothäute viel besser wären. Als Eisenbahnaktionäre, Richter und anderes mischen sie sich immer wieder ein, sorgen dafür daß ein Governor und ein Präsident sich gegenüber den anderen Nicht-Bleichgesichtern sehr viel moderner beweisen müssen, als sie eigentlich wollten, und wenn garnichts hilft, dann wird so lange Pow-Wow gehalten, bis die anderen, … aber lesen Sie selbst.
Es hält sich auch hartnäckig das Gerücht, daß Revolvermänner nichts mit Bildung am Hut hätten, Puritaner unflexibel und echte Briten im Westen fehl am Platz wären. Ts, ts! Immer diese Klischees! Da setzen wir uns doch lieber mit einer Tasse Tee und der Bibel in die Bibliothek, es sei denn, im Saloon gäbe es etwas von Interesse, eine Schlägerei etwa, von der man dann am nächsten Morgen in der Zeitung lesen kann – im Lokalteil, gleich hinter den Börsennachrichten.
Nun, ja: Clearwater eben.

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„Möchtest Du’s mir erzählen?“fragte Mike.

Sie nickte nur, heulte weiter und begann stockend:„Ich war gerade siebzehn. Tochter eines Pflanzers in South Carolina. Unsere Pflanzungen waren groß. Viele Sklaven. Eine der Sklavinnen war meine Mutter.“

Mike machte große Augen. Valeries Haut war komplett hell.

„Natürlich war sie eine Weiße und mit meinem Vater verheiratet, aber sie saß im goldenen Käfig.“

Mike verstand.

„Ich hatte noch einen Bruder und eine Schwester, und wieviele von den Sklaven meine Geschwister waren, weiß ich nicht, nur daß mein Vater sich gerne vergnügte. Als meine Mutter sich einmal die gleiche Freiheit herausnahm, hat mein Vater das arme Schwein vor ihren Augen zerstückelt.“

Mike Alder war sicher kein Waisenknabe, hatte schon einige Hinrichtungen gesehen und eine auch geleitet, aber das war selbst ihm zu hart. Sein Magen wollte sich umdrehen.

„George! Zwei Doppelte!“brüllte er, und es dauerte keine zwanzig Sekunden, bis die auf dem Tisch standen. Er kippte seinen sofort hinunter. Valerie nippte nur an ihrem.

„Der Sohn des Nachbarpflanzers hatte beide Augen auf mich geworfen,“erzählte sie weiter,„aber ich wollte nicht. Dummerweise hatte die Nachbarpflanzung ein Stück Land, daß meinem Vater Zugang zum Fluß verschafft hätte. Wichtig für die Verschiffung.“

Mike konnte sich das Szenario gut vorstellen. Das Wort Kuhhandel hätte Valerie beleidigt.

„Ich wurde also für 100 Morgen Land verkauft.“

‚Weit unter Wert,‘dachte Mike, hielt aber den Mund.

„Ich bekam den Handel mit und weigerte mich strikt, wollte nicht so werden wie meine Mutter.“Sie fing wieder an, zu heulen.„Da meinte mein eigener Vater … mein Vater meinte … mich brechen zu müssen.“Ihre Worte wurden fast unverständlich.„Er hat … er hat mich… Myrna.“

Mike verstand:„Das Schwein!“

„Ich hab‘ mich gewehrt und ihm das Briefmesser ins Gemächt gestochen.“

Mike wurde etwas anders zumute.

„Danach bin noch mit meinen zerrissenen Kleidern auf einem Pferd davon.“

Mike hielt sie einfach fest.

„Das Pferd hab‘ ich später verkauft, mein Kind weggegeben.“

Mike brauchte einige Augenblicke, um diesen Satz zu entschlüsseln. Er wußte nicht, was er tun oder sagen sollte, fühlte sich komplett hilflos.

„Danach habe ich dann in verschiedenen Saloons im Westen gearbeitet. Mal nur getanzt, aber meistens gebumst.“

„Hör‘ mir jetzt 'mal zu,“sagte Mike.„Ich verspreche Dir nicht den perfekten Ehemann. Du kennst mich. Ich rede hier auch nicht über den ganzen Quatsch mit ehrbaren Frauen. Paßt nicht zu mir. Aber …“

„Ja?“antwortete Valerie vielleicht etwas zu schnell.

„ … bei mir gibt es keinen Käfig,“beendete er den Satz so halb,„nur ein geräumiges Farmhaus mit Platz für Kinder und Vertrauen.“

Valerie blickte ihn an. Ihr Gesicht sah fürchterlich aus, aber Mike fand es jetzt noch hübscher.

„Kein Zwang?“fragte sie.

„Ich kann warten,“beantwortete er ihre Fragen.

Valerie blickte wieder nach unten, dann nach oben und wieder nach unten, murmelte etwas sehr unfeines. Mehr als einmal durchzuckte es sie, bis sie Mike wieder ansah:„Habe ich eine Viertelstunde zum Umziehen und Schminken?“

„Ich denke, Julius ist nicht so schnell,“grinste Mike und brachte sie zu ihrem Zimmer. Er selbst blieb draußen. Er hatte sie zwar schon oft nackt gesehen, aber jetzt war es doch irgendwie anders.

Als sie gerade den Saloon verlassen wollten, stellte Barney sich ihnen in den Weg.

„Halt, nicht so schnell,“meinte der Wirt.

Mike stellte sich vor Valerie. Er hätte Barney jetzt einfach 50 Dollar geben können, und die Sache wäre erledigt gewesen, aber das konnte er Valerie nicht antun. Er hatte schon die Hand am Colt, als Barney abwehrte:„Das wage ich nicht. Vor allem wegen Jack und Mary-Rose.“Mike hätte beinahe gelacht.

„Ich habe alles gehört,“fuhr Barney fort.„Haltet Ihr mich wirklich für so ein Arschloch?“

„Nein,“antwortete Valerie.

Barney gab ihr Geld.

„Dein Lohn,“sagte er und trat aus dem Weg.„Viel Glück!“

Die beiden verließen den Saloon und traten draußen in die helle Sonne. Die Hauptstraße kamen Leute herauf, und inmitten der Menge schritten Julius und Jacqueline. Mike und Valerie schlossen sich ihnen an. Mary-Rose sorgte mit ihrer Anwesenheit für die nötige Ordnung.

Nur ein wenig weiter standen Ron Alder und Feodora Blake. Als die Prozession bei ihnen ankam, sahen sie sich in die Augen, nickten beide und schlossen sich an.

Joe Adams schloß den Laden und belud einen Wagen. Aus allen Herdstellen rauchte es kräftig und vor der Kirche erwartete sie nicht nur der Pastor sondern auch eine Abordnung aus allen vier Stämmen.

Clayton führte die Fergusons nach draußen und erfaßte schnell die Sachlage.

„Kommen Sie mit,“lud er das fremde Ehepaar ein.„Da feiern ein paar Leute Hochzeit.“

„Aber wir sind hier doch völlig fremd,“wandte Beth Ferguson ein.

„Egal,“lachte Clayton.„Wenn hier gefeiert wird, feiern alle mit.“

Als er auf die Hauptstraße treten wollte, wäre er beinahe von einem Wagen überrollt worden. Jack Alder mit Frau und Bruder. Clayton sah auf seine Uhr und nickte. Schnelle Pferde, gute Zucht. Clearwater brauchte mehr als nur die Goldmine.

Die Fergusons folgten ihm schicksalsergeben.

Die Kirche war gerammelt voll. Überall standen die Leute, und Mary-Rose hatte echte Schwierigkeiten, an den Spieltisch der kleinen Orgel zu kommen, die sie sich letztes Jahr geleistet hatten. Sie wollte sich, nachdem sie auf einen verweisenden Blick ihres Vaters den Hut abgenommen hatte, gerade setzen, als ihr jemand auf die Schulter tippte. Hinter ihr stand Augusta Alder und machte ein Zeichen, daß sie spielen wollte. Mary-Rose überließ ihr bereitwillig den Spieltisch, auch weil Tante Hermines beide beste Freundinnen es sahen und die Lippen zusammenpreßten. Zu sagen wagten sie nichts. Mary-Rose hatte ihre Colts nicht neben der Tür abgelegt.

Der Pastor hielt die Predigt gnädig kurz. Er hatte ja auch nicht viel Zeit dafür gehabt, und Ron und die Lehrerin kamen unerwartet. Mary-Rose erfuhr einmal mehr, daß ihr Vater im Predigen und im Umgang mit der Bibel ein Genie war. Sie wußte, daß sie ihm da nachschlug. Woher hatte sie dann aber das Talent für ihre Waffen, bzw. warum war es für ihren Vater so schwierig, einen Colt zu reinigen? Unbegreiflich.

Die Eheschwüre wurden gesprochen und die Bräute geküßt. Augusta beendete ihr Spiel und rannte auf ihre neuen Schwägerinnen zu. Vor Feodora hatte sie etwas Scheu, aber die andere nahm sie beide und auch Jacqueline in die Arme.

Von hinten kam Jack Alder auf seine Brüder zu und schlug mit jeder Hand einem von ihnen auf die Schultern:„Hab‘ ich doch noch richtige Männer aus Euch gemacht.“

„Immerhin haben wir uns früher getraut,“schoß Mike zurück

„Ich hab‘ mir nur ein Vorbild an meinem großen Bruder genommen,“grinste Ron.

„Bleibt nur noch ein Problem,“wandte jetzt Mary-Rose ein.„Was machen wir mit Onkel Doug?“Sie rieb sich das Kinn und schlenderte davon.

„Irgendjemand sollte Doug warnen,“meinte Mike.

„Warum?“fragte Julius, und die drei Brüder lachten knochenhart.

Ethel hatte das mitbekommen und sah jetzt, wie Mary-Rose zielstrebig auf Brenda Baiter zusteuerte.

‚Keine schlechte Idee,‘dachte sie,‚und wenn ich nicht aufpasse bin ich hier arbeitslos.‘

Als die Brautpaare endlich den Platz neben der Kirche erreichten, waren dort schon Tische und Bänke aufgebaut. Barney und George schleppten fässerweise Hochprozentiges an, und auf der anderen Seite wurde ein Buffet aufgebaut, dem man ansah, daß Grands Laden gründlich geplündert worden war. Auch Joe Adams half beim Aufbau, bis er die Brautpaare sah. Erschrocken ging er langsam auf die Frischvermählten zu.

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