Philipp Langenbach - Clearwater

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Clearwater, Colorado, im Jahre 1869. Eine junge Frau wird vergewaltigt, den Verbrecher ereilt seine Strafe. Bisher ohne Sheriff, bekommt das Städchen jetzt einen. Und die räumt mit ihren ganz eigenen Methoden auf, während die Stadt sich entwickelt, wächst und immer wieder beweist, daß «Bleichgesichter alle krank unter Skalps!» sind.
Nicht, daß die Rothäute viel besser wären. Als Eisenbahnaktionäre, Richter und anderes mischen sie sich immer wieder ein, sorgen dafür daß ein Governor und ein Präsident sich gegenüber den anderen Nicht-Bleichgesichtern sehr viel moderner beweisen müssen, als sie eigentlich wollten, und wenn garnichts hilft, dann wird so lange Pow-Wow gehalten, bis die anderen, … aber lesen Sie selbst.
Es hält sich auch hartnäckig das Gerücht, daß Revolvermänner nichts mit Bildung am Hut hätten, Puritaner unflexibel und echte Briten im Westen fehl am Platz wären. Ts, ts! Immer diese Klischees! Da setzen wir uns doch lieber mit einer Tasse Tee und der Bibel in die Bibliothek, es sei denn, im Saloon gäbe es etwas von Interesse, eine Schlägerei etwa, von der man dann am nächsten Morgen in der Zeitung lesen kann – im Lokalteil, gleich hinter den Börsennachrichten.
Nun, ja: Clearwater eben.

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„Ja?“

Julius atmete tief durch:„Ich möchte, daß Du bleibst.“Er machte eine Pause.„Für immer.“

„Aber?“fragte Jacqueline ängstlich.„Julius, bitte! Alles was Du sagst, wird diesen Raum nicht verlassen.“Sie grinste gequält:„Ich bin Diskretion gewohnt.“

Julius lachte kurz und hart.

„Ich habe Angst,“nahm er sich dann zusammen,„daß Du mich nicht lange erträgst.“Er wirkte erleichtert.„Ich kenne mich sehr gut, zu gut.“

Jacqueline entschied, daß es Zeit zum Handeln war, stand auf, ließ das Kleid fallen, setzte sich breitbeinig auf Julius Knie und sah ihm in die Augen.

„Ich weiß,“erklärte sie ihm,„daß Du Nachts Panikattacken und Alpträume hast. Ich hab’s oft genug erlebt und Dich beruhigt, auch wenn Du Dich wahrscheinlich nicht dran erinnerst.“ Sie nahm seinen Kopf in ihre Hände, streichelte ihn zärtlich, spürte seine Reaktion.„Ich kann mir auch vorstellen, daß Du tagsüber nicht immer beherrscht bist, aber ich kenne Schlimmere als Dich, weitaus Schlimmere.“Sie atmete jetzt ebenfalls schwerer.„Du bist lieb und friedlich. Du hast mich immer gut behandelt, mich nie spüren lassen, daß es am Ende eben doch ein … Geschäft war.“

Julius starrte wie gebannt auf ihre üppige Weiblichkeit, und nickte nur stumm.

„Ich bin hier,“fuhr sie fort.„Sprich nur ein Wort, dann ziehe ich das Kleid wieder an und wir gehen zu Reverend Robinson.“

Julius sagte noch immer nichts, aber er zog sie zu sich und kuschelte. Langsam wurde sein Atem wieder normal. Jacqueline wartete einfach.

Draußen vor dem Haus standen jetzt ein paar mehr Leute. Wieso sie da standen, wußte eigentlich keiner von ihnen so genau. Bis auf Fred hätten sie alle noch ein paar Dinge zu erledigen gehabt. Mike Alder zum Beispiel … Ach, da kam ja gerade Mary-Rose. Er zog sie um die nächste Ecke.

„Wollte schon lange mit Dir reden,“fing er an.

„Ja?“

„Es geht um Gun.“

Mary-Roses Gesicht verfinsterte sich.

„Gun ist ein grundguter Kerl,“erklärte Mike,„aber wenn es um Frauen geht, ein Feigling.“

Das Gesicht wurde unlesbar.

„Da haben sich schon Frauen, die deutlich … erwachsener aussahen, die Zähne dran ausgebissen. Gun ist immer geflüchtet.“Er machte eine Pause, auch weil ihm das Thema gegenüber einer Dreizehnjährigen sowieso schwerfiel.„Es war bestimmt nicht Deine Schuld. Er haßt es, festgenagelt zu werden.“

Mary-Rose wußte, daß Onkel Mike ihr nur helfen wollte, aber er hatte eine noch lange nicht verheilte Wunde wieder aufgerissen und bekam auch prompt die Quittung:„Und Du, Onkel Mike? Bist Du auch so ein Feigling?“

Der Schuß saß, auch ohne Colts. Mary-Rose drehte sich um und wollte schon gehen, wendete aber noch einmal den Kopf:„Maximal zwei Stunden gebe ich denen da drinnen noch. Dann kriegt mein Vater Arbeit. Ihr könntet Euch ihnen anschließen.“

Mike Alder, der genau wußte, wovon sie sprach, fragte:„Und danach? Eine Spontanorgie?“Er hatte Latein gesprochen, und Mary-Rose, die Latein viel besser verstand als sprach, lachte laut und nickte.

„Barney wird mich umbringen,“stöhnte er.

„Vielleicht,“grinste Mary-Rose,„aber so schnell ist er nicht.“

Jetzt lachte Mike Alder und ging in Richtung Postamt. Das dauerte nur fünf Minuten. Dort bat er um ein Blatt Papier und Schreibzeug. Nach kurzem Überlegen schrieb er Folgendes:

Hallo, Gun,

habe heute mit Mary-Rose gesprochen, über Dich. Ich weiß, Du liebst dieses Thema nicht, aber als Dein wahrscheinlich bester Freund kann ich hierbei nicht länger zuschauen.

Einsamkeit tut nicht gut, auch Dir nicht. Ich werde nach diesem Brief eine junge Dame bitten, mich zum Pastor zu begleiten. Ich hoffe, sie kommt mit.

Ich kann mich noch an diese üppige Dame in Topeka erinnern, vor zwei Jahren. Witwe eines Musikers, wenn ich mich nicht irre, das Umherziehen also gewohnt. Wahrscheinlich hat es in den letzten zwei Jahren auch noch andere gegeben, und auch hier gäbe es wahrscheinlich mehrere Möglichkeiten außer der einen, die aber noch mindestens drei oder vier Jahre braucht.

Du mußt ja nicht gleich seßhaft werden, aber hör auf, davonzulaufen.

Dein Freund,

Mike Alder

Er steckte den Brief in einen Umschlag, versah diesen mit der letzten bekannten Adresse und gab ihn der gerade abgehenden Postkutsche mit.

Dann ging Mike Alder zu Barneys Saloon, der jetzt um die Mittagszeit wieder aufmachte.

Arthur Robinson gab dem Jungen, der ihm den Zettel brachte, einen Nickel, faltete den Zettel auseinander und las:

Hallo, Dad,

gleich kommen zwei Paare zur Trauung.

Onkel Julius mit Jacqueline und Onkel Mike mit Valerie.

Nur zur Warnung.

Mary-Rose

Er nahm seine Bibel, ein Blatt Papier und das Tintenfaß. Eigentlich wäre ja eine Stelle aus Hosea passend gewesen, aber der Pastor entschied sich gegen kleine Gemeinheiten. Und er hatte nicht mehr viel Zeit.

Mike Alder betrat den Saloon. Außer Valerie waren nur zwei andere Mädchen und George der Barmann, anwesend. Mike bekam weiche Knie. Er zog Valerie in eines der Separées.

„Was ist denn los, Mike?“Valerie war verunsichert, auch weil sie Mikes Gesicht nicht deuten konnte.

Mike suchte nach Worten.

„Jacqueline ist gerade bei Julius,“fing er an.

„Weiß ich,“meinte Valerie genervt.

„Mary-Rose meint, ihr Vater bekäme gleich Arbeit.“Es fiel Mike offensichtlich schwer, zum Punkt zu kommen.

„Gut möglich,“kommentierte Valerie.

„Ich habe mich gefragt,“stotterte Mike herum,„ob wir uns nicht …“

„ … Ihnen anschließen wollen?“begriff Valerie jetzt erschrocken.„Seid ihr eigentlich alle vom wilden Affen gebissen?“Sie war jetzt laut geworden.„Wieso glaubst Du eigentlich, ich wär auch von dieser Krankheit befallen?“

Mike fiel nichts Vernünftiges ein, also schwieg er und schaute sie nur an.

„Ich bin schon seit 11 Jahren in diesem Geschäft,“zeterte Valerie.„Weißt Du wieviel Männer ich hatte?“

Mike nickte nur. Er konnte es sich vorstellen.

„Und die Orgasmen kann ich mir an einer Hand abzählen. Der Rest war gespielt.“

Mike sagte noch immer nichts, aber in seinen Augen stand eine Frage.

„Natürlich wäre es für mich ein gutes Geschäft, die Frau eines der reichsten Rancher diesseits des Mississippi zu werden,“kalkulierte sie,„aber ich hasse alle Männer. Dreckskerle. Ich will nur ihr Geld!“

Mike rutschte unruhig hin und her. Er wußte nicht, was los war, begriff nur, daß es nichts mit ihm zu tun hatte.

„Jedesmal, wenn einer mich berührt, denke ich an das viele Geld, was schon bei Beddowes auf der Bank liegt.“

„Wieviel?“fragte Mike aus einer plötzlichen Eingebung heraus.

„Ist doch scheißegal!“brüllte sie.„Zweitausend Dollar! Zufrieden?“

Mike rechnete, nein, irgendetwas in ihm rechnete schnell. Bei einem bis zwei Dollar pro Nummer und den Kosten für Schminke, Kleidung, Leben im Saloon war es eine Menge Geld. Er pfiff durch die Zähne.

„Siehst Du,“keifte sie weiter,„ich brauch‘ Deine verdammte Kohle nicht.“Tränen standen in ihren Augen.„Ich schaff‘ es auch so, irgendwo die große Dame zu spielen, wo niemand mich kennt. Ich benutze Euch, um mir meine Wünsche zu erfüllen und werde nicht benutzt. Ich brauch‘ keinen tollen Mann, der mich zu Hause auch nur wie eine Nutte behandelt, die er bei seinem Schwiegervater gekauft hat.“Die Worte schossen nur so aus ihr heraus. Mike wußte jetzt, daß sie irgendetwas quälte, folgte seinem Beschützerimpuls und nahm sie in seine Arme. Seltsamerweise wehrte sie sich nicht, sondern fing an, fürchterlich zu weinen. Mindestens ein Vierteldollar Schminke landete auf dem Tisch, der Bank und Mikes Kleidern. Mike hielt sie einfach fest. George steckte leise seinen Kopf durch den Vorhang. Er hatte wohl alles gehört. Ein Blick von Mike, und er verschwand.

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