Lisa Janssen - Black Rose

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Der angebliche Selbstmord des Schriftstellers John Adams ist nur das letzte Glied in einer Kette grauenvoller Ereignisse, die sich in dem alten Herrenhaus Black Rose im Süden Englands ereignen. Einst war es der Wohnsitz der stolzen Familie Abberline, doch seit ihrem Fortgehen scheint ein Fluch auf dem Haus zu liegen. Der junge Detektiv Jack Taylor wird auf den Fall angesetzt und schon bald muss er feststellen, dass die Vergangenheit des Anwesens ihn einholt.

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Als am nächsten Morgen gegen fünf Uhr früh die Köchin durch die Hintertür in den Dienstbotentrakt im Keller trat, sich ihre Schürze von der Garderobe nahm und die Tür zur Küche aufstieß, entfuhr ihr ein gellender Schrei, der durch das ganze Anwesen zu hören war. Es war ein Anblick, den sie nie vergessen würde. Vor ihren Augen baumelte ein Mann mit einer Schlinge um den Hals von der Küchendecke. Genauer gesagt hing er an dem Haken, an dem normalerweise immer das Fleisch oder die Bohnen zum Trocknen aufgehängt wurden. Bei dem Mann handelte es sich um Paul Young.

Teil 2

Der Schriftsteller john adams

(1978)

2. Kapitel

„Der Kaffee ist kalt Mrs Smith!“

Er hasste kalten Kaffee; das war seiner Meinung nach eine der schlimmsten Todsünden, die man begehen konnte.

„Es tut mir sehr Leid Mr Adams“, ertönte ihre Stimme durch die halb offene Bürotür von John Adams.

Das machte den Kaffee auch nicht wieder warm.

„Soll ich Ihnen einen neuen Kaffee machen Mr Adams?“

„Lassen Sie nur. Ich wollte ohnehin bald aufhören zu schreiben.“

Das entsprach zwar nicht ganz der Wahrheit, aber er wusste, dass auch der nächste Kaffee kalt sein würde. Kalter Kaffee war leider Gottes die größte Schwäche seiner Haushälterin. Sie brachte es einfach nicht fertig den Kaffee heiß zu servieren. Und heißer Kaffee war nun eigentlich keine große Kunst, nicht etwa wie der Bau der St. Paul’s Cathedrale. Man konnte Kaffee nun mal nicht mit architektonischen Meisterleistungen vergleichen.

„Dann ist es ja gut Mr Adams.“

Gar nichts war gut…

„Ich werde in einer Stunde anfangen das Abendessen zu kochen.“

Wetten es gab Fleischpastete, wie jeden Montag, Dienstag, Mittwoch…

„Ist das in Ordnung Mr Adams?“

Nein, eigentlich war es ganz und gar nicht in Ordnung, aber etwas Anspruchsvolleres als Fleischpastete brachte die Frau einfach nicht zustande.

„Mr Adams?“

Gott, wie sie ihm manchmal auf die Nerven ging. Müde rieb er sich die Schläfen und nahm noch einen Schluck von dem ungenießbaren kalten Kaffee.

„Mr Adams?“ Das war zu viel!

John Adams riss die Tür seines Arbeitszimmers auf, stapfte mit polterndem Schritt zum Treppengeländer und schrie in die Halle hinunter: „Ja Mrs Smith, es ist alles in bester Ordnung!“ Mrs Smith stand lächelnd unten in der Eingangshalle mit einem Staubwedel in der Hand.

„Dann ist ja gut. Ich hab mir schon Sorgen gemacht. Also ich fange dann…“

„Fangen Sie an wann Sie wollen!“

John Adams knallte die Tür geräuschvoll zu und ließ sich dann erschöpft hinter seinem Schreibtisch nieder. Die Frau machte ihn noch wahnsinnig. Manchmal fragte er sich wirklich, warum er sie übernommen hatte. Na ja, vielleicht weil es im Umkreis von zehn Meilen keine einzige freie Haushälterin mehr gab und Mrs Smith zudem nur wenig Geld verlangte. Dann musste man sich eben mit kaltem Kaffee und Fleischpastete zufrieden geben. Ansonsten war sie aber gut zu gebrauchen. Sie kannte das Haus schon seit etlichen Jahren und wurde praktisch von Besitzer zu Besitzer weitergereicht. Ob die Vorgänger sich auch über den kalten Kaffee beschwert hatten?

John Adams hatte sich erst vor gut einem Jahr in dem alten Herrenhaus in Little George eingerichtet, um sich abseits vom Trubel der heutigen Zeit voll und ganz der Schriftstellerei widmen zu können. Das Schreiben war seine Leidenschaft. Er konnte gut und gerne 12 Stunden am Stück an seiner alten Schreibmaschine verbringen und dem Klang der aufschlagenden Tasten lauschen. Damit entsprach er ganz und gar dem Klischee eines Schriftstellers. Er war ein wohlgenährter Mann, dem man ansah, dass er die meiste Zeit seines Lebens hinter dem Schreibtisch verbracht hatte. Das inzwischen ergraute und spärlich gewordene Haar stand etwas zerzaust vom Kopf ab, was sicherlich daran lag, dass er sich in den letzten Stunden nur allzu oft die Haare gerauft hatte. Was ihm an Haupthaar fehlte, machte er mit seinem gut gepflegten Schnauzbart wieder wett. Er trug eine große Hornbrille, die ihm ein wenig den Anblick eines Gelehrten verschaffte und die an einer Seite mit etwas Klebeband geflickt worden war. Adams störte dies nur wenig, denn er verließ selten das Haus und verbrachte lieber Stunde um Stunde mit seiner geliebten Schreibmaschine anstatt sich in die Menschenmassen zu stürzen.

Black Rose hieß das Haus, so wurde es ihm von seinem Makler erzählt, doch Adams hatte sich zu dem Zeitpunkt wenig für die Geschichte des Anwesens interessiert. Sein Interesse hatte sich seit diesem Tag jedoch verändert, gezwungenermaßen wohlgemerkt.

Adams verstaute jetzt das Manuskript seines neuesten Buches in der untersten Schublade und streckte sich dann ausgiebig. In den Fängen der Klischees hieß sein Werk, ein Kriminalroman, und er war wahrlich stolz darauf.

Constable William Crane hatte schon viele Fälle gelöst, einer mysteriöser und verworrener als der andere. Viele waren interessant gewesen, aber dieser war etwas ganz besonderes. William Crane glaubte normalerweise nicht an Legenden, Märchen, Schauergeschichten und all den anderen Unfug, den sich Menschen erzählten, doch in diesem Fall musste er sich genau dies zu Hilfe ziehen. Als Mrs Turner, eine alte Witwe, ermordet aufgefunden wurde, sollte sich die Suche nach dem Täter als trickreicher herausstellen als gedacht.

John Adams hatte schon zwei Bände über seinen Protagonisten Constable William Crane herausgebracht. Zwar war der Erfolg eher mäßig ausgefallen, doch er hatte eine treue Leserschaft gewonnen. Dazu zählte auch Mrs Smith Ehemann, der Adams jedes Mal aufs Neue von seinen Büchern vorschwärmte.

Vielleicht sollte er vor dem Abendessen noch einen Charly trinken, um anschließend die Pastete besser vertragen zu können. Er hatte nie mit eigenen Augen die Zubereitung dieser Spezialität gesehen, hoffte jedoch es handelte sich nicht um eine Kreation alla Mrs Lovett.

Er hatte heute Abend aber auch wieder düstere Gedanken. Und so hievte er sich etwas ungelenk aus dem Stuhl und trottete hinaus.

Auf dem Weg zum Salon begegnete ihm James, sein treuer Butler. Mr Moore, der Immobilienmakler, von dem Adams das Anwesen gekauft hatte, hatte ihm James empfohlen und da Adams keine großen Ansprüche an seine Bediensteten stellte, hatte er James sogleich übernommen. James war stumm, zumindest nahm man das an, denn er hatte noch nie ein Wort gesprochen. Jedenfalls nicht in den letzten acht Monaten, seitdem John Adams im Black Rose ein Zuhause gefunden hatte.

James verbeugte sich so tief, dass er mit der Nasenspitze fast den Teppichboden berührte.

Er hatte schütteres schwarzes Haar, war sehr schmächtig und seine Augen traten merkwürdig aus ihren Höhlen hervor. Zusammen mit seiner weißen Haut machte er stets den Eindruck, als würde er jeden Moment von dieser Welt scheiden. Allerdings beeinträchtigte dieser Zustand nicht seine Leistungen als Butler und Chauffeur.

„James, würden Sie mir einen Gefallen tun? Schenken Sie mir doch bitte im Salon einen Charly ein. Ich muss noch ein dringendes Telefongespräch führen.“

Mit einer weiteren Verbeugung kehrte James abrupt um und lief die Stufen wieder hinunter.

Sein Verleger musste unbedingt Bescheid bekommen, dass er noch zwei weitere Wochen für sein Buch brauchte. Gut Ding muss eben Weile haben! Ob Sir Benedikt das verstand, war durchaus fraglich.

„Ja ja… Nur noch zwei Wochen. Ich muss mir über einen ganz entscheidenden Punkt noch Gedanken machen. Das ist wirklich wichtig. Es geht um Leben und Tod, im wahrsten Sinne des Wortes!“

„Mr Adams, ich habe Ihre Spielchen satt. Drei Tage und keine Minute länger. Versetzen Sie sich mal in meine Lage. Seien Sie froh, dass Ihnen überhaupt jemand Ihre irrwitzigen Geschichten abnimmt“, ertönte die näselnde Stimme am anderen Ende der Leitung.

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