Joachim Schrott - Und das Fleisch ist wach

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Peter wacht an ein Krankenhausbett gefesselt auf und kann sich zunächst an nichts erinnern. Er bemerkt, dass er, wie nach einer Operation, an Apparate angeschlossen ist und immer wieder über ferngesteuerte Infusionen in den Schlaf versetzt wird. Verzweifelt versucht er, hinter das Geheimnis seines merkwürdigen Schicksals zu kommen und beginnt seine bruchstückhaften Erinnerungen zusammenzusetzen. Er vermutet zunächst, dass er einem Organdiebstahl zum Opfer gefallen ist, kann aber in gefesseltem Zustand nicht überprüfen, ob ihm etwas fehlt. Zudem wird jede Anstrengungen wird mit sehr starken Kopfschmerzen quittiert.
Als die Infusion, die ihn zum Schlafen bringen sollte für einmal nicht funktioniert, kann er mit einer Krankenschwester, die ihn pflegen soll, Kontakt aufnehmen. Von ihr erfährt er, dass er sehr krank eingeliefert worden sei und man ihm hier das Leben gerettet habe. Da er langsam seine Erinnerung zurückgewinnt und inzwischen weiss, dass er sich kerngesund mit seiner Freundin Nicki im Urlaub auf einer karibischen Insel befand, weiss er bald, dass er einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein muss.
Die Krankenschwester ist aus seiner Sicht glaubwürdig und offensichtlich nicht in die Vorgänge eingeweiht. Obwohl sie und ihre Familie inzwischen bedroht werden und sie gezwungen wird, Peter zu pflegen, wollen sie gemeinsam herausfinden, was genau mit Peter geschehen ist. Sie weiss zunächst nicht, was Peter fehlt und wie er behandelt wurde, bevor sie seine Pflege übernehmen musste. Als sie begreift, dass sie ohne ihr Wissen in ein Verbrechen verwickelt wurde, beschliesst sie, Peter zu helfen.
Parallel versucht Nicki ihren verschwundenen Freund Peter wieder zu finden und verfolgt zusammen mit Miguel, dem Security Chef ihres Urlaubshotels, verschiedene Spuren. Sie kommen zum Schluss, dass Peter einem Organhändler in die Fänge geraten sein musste.

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Nicki kam ursprünglich aus Hamburg und hatte noch eine jüngere Schwester, die er leider noch nie getroffen hatte. Ihre Eltern waren wohl das was man gut bürgerlich nannte. Nickis Mutter kümmerte sich um die Kinder und begann erst wieder als Schulsekretärin zu arbeiten, als Yvonne, die um zwei Jahre Jüngere, dreizehn Jahre alt war. Ihr Vater hatte es zum Abteilungsleiter in einem Verlag gebracht, so dass sie behütet in einem Einfamilienhaus in einem Hamburger Vorort aufwachsen konnte. Nach Köln hatte sie das Jura-Studium verschlagen und wegen einem Kerl war sie dort nach dem Studium hängen geblieben. Der Stadt blieb sie treu – den Kerl hat sie in den Wind geschossen. Die Freunde und Bekannten die er bis jetzt kennen gelernt hatte fand er allesamt In Ordnung und er sah keinen Grund, in ihnen etwas Bösartiges zu vermuten. Sie kamen fast alle aus ihrem studentischen Umfeld, garniert mit ein paar Arbeitskollegen. Das Einzige das in Nickis Leben wirklich etwas aus dem Rahmen fiel war ein Studentinnen-Kalender mit angeblich künstlerisch anspruchsvollen, aber dennoch äusserst freizügigen Bildern. Ein einziges Foto von ihr. Peter konnte sehr gut verstehen, warum gerade sie eine der zwölf Auserkorenen war.

Wie Peter wandelte sie jedoch seit Längerem auf seriösen Pfaden. Direkt nach dem Studium fing sie an in einer Anwaltskanzlei zu arbeiten und wurde dort dann ein Jahr nach dem zweiten Staatsexamen fest angestellt. Vor kurzem hatte sie gewechselt und war Partnerin in einer kleinen, aber feinen Anwaltskanzlei geworden. Peter hatte natürlich nicht alle ihre Aussagen überprüft, aber warum sollte er das auch tun? Er hatte keinerlei Veranlassung dazu.

Selbst der Streit, das Letzte an das er sich erinnerte, wunderte ihn im Nachhinein nicht und er konnte ihre Reaktion durchaus nachvollziehen. Ausserdem schmeichelte es ihm, da sie offensichtlich eifersüchtig war. Nun befand er sich jedoch gedanklich in einer Sackgasse. An den Streit erinnerte er sich also, auch daran, wütend in Richtung Strand gegangen zu sein, aber danach war definitiv Schluss. Nichts, nada, niente – als wäre die Zeit genau dort stehen geblieben und hätte in diesem beschissenen Bett wieder angefangen zu laufen. Die virtuelle Nicki-Schublade war also erst einmal mit groben Erinnerungs-Brocken gefüllt, jedoch ohne Ergebnis und ohne die Möglichkeit, irgendwelche Schlussfolgerungen ziehen zu können. Später würde er weitere Infos hier ablegen und die Schubladen eventuell noch zusätzlich in Fächer unterteilen.

In die nächste Schublade wollte er den Aufenthalt auf der Insel stecken. Den Flug, das Hotel, die Leute mit denen sie hier Kontakt hatten, die Touren, die sie unternommen hatten. Die Hotelangestellten war er gedanklich relativ schnell durchgegangen. Direkten Kontakt gab es nur an der Rezeption, im Restaurant, am Pool und an der Bar. Die hübsche Rezeptionistin kam ihm wieder in den Sinn. Er glaubte sich daran zu erinnern, dass 'Julie' auf ihrem Namenschild stand. Sie hatte ihn verstohlen, viel versprechend angelächelt, was ihm aber angesichts der Umstände – schliesslich war er ja nicht alleine hier – völlig normal vorkam. Auch die Bedienungen im Restaurant und an der Bar waren genauso, wie er es von anderen Urlauben auch schon gekannt hatte. Er war schon kurz davor die Schublade 'Hotel' wieder zu schliessen, da kamen ihm diese Baywatch-für-Arme-Gestalten in den Sinn. Diese waren zwar ebenfalls so, wie solche Typen ebenso zu sein hatten. Sie entsprachen voll dem Klischee, doch hatte er nun das Gefühl, dass einer dieser Animateure etwas zu oft in ihre Richtung geschaut hatte. Er schlussfolgerte, dass es wohl eher an den wirklich spektakulären Kurven seiner Begleitung gelegen haben muss, als an seinem durchtrainierten Körper. Denn so wie dieser Typ sich abends an der Bar bei einer anderen Touristin ins Zeug gelegt hatte, konnte der nun wirklich nicht schwul sein. Und so schloss er auch diese Schublade ohne Ergebnis. Es folgten noch ein paar weitere, in die er einzelne Fragmente steckte: seinen Job, die Anreise, die Insel, die Post und E-Mails der letzten Wochen. Diese Schubladen blieben jedoch ziemlich leer, zum Teil weil er nicht wusste, was er hineintun sollte und zum Teil, weil er genau wusste, dass dies mit seiner Situation hier nichts zu tun haben konnte. Da Peter sich vorgenommen hatte, schrittweise vorzugehen, wollte er später weitere Puzzleteile hinzufügen und sich nun noch einmal dem hier und jetzt widmen. Vermutlich würde sich alles bald aufklären. Bestimmt kam gleich ein Arzt herein, erklärte ihm, dass er aufgrund einer seltenen Sonnenmilchunverträglichkeit in Verbindung mit Alkohol und Sand einen Schock erlitten hatte und er aufgrund eines temporären epileptischen Anfalls angebunden werden musste. Jetzt aber wäre alles wieder gut und er konnte ins Hotel zurück. Daran wollte er wirklich glauben, aber so ganz schaffte er es nicht.

Also sah er sich erneut im Raum um. Zentimeter um Zentimeter suchte er sein neues Zuhause ab, als ob die entscheidende Information an der leeren Wand stehen könnte. Durch eine leichte Drehung, die Dehnung seiner Armmuskeln und durch die Tatsache, dass die Stofffesseln ein wenig elastisch waren, konnte er sein Sichtfeld ein ganzes Stück erweitern. Immerhin schien alles sehr sauber zu sein. Er sah zu seiner Rechten eine Türe, ebenfalls weiss gestrichen, versehen mit einem Sicherheitsschloss wie bei einer Haus- oder Wohnungstüre. Auf Kopfhöhe hatte die Türe ein kleines Fenster wie bei einer Gefängnistüre, die er aus Filmen kannte. Links über ihm entdeckte er eine kleine Kamera und elektronische Apparate wie sie in Arztserien in den Krankenzimmern stehen. Allerdings gab nichts von alldem ein Geräusch von sich. Auch konnte er mit seinem eingeschränkten Blickfeld keinen Bildschirm erkennen von dem aus er Rückschlüsse hätte ziehen können. Mehr war mit den Augen erst einmal nicht herauszufinden.

Nun versuchte er die spärlichen Infos zusammen zu setzen und zu verbinden, um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Die Lage war ernst und die Theorie mit dem Sonnenmilchschock alles andere als realistisch. Anscheinend war er operiert worden und wurde nun gesund gepflegt oder zumindest am Leben erhalten. Oder aber er war ein Versuchskaninchen. Ob die Versuche schon stattgefunden haben, konnte er allerdings nicht feststellen. Das hiesse zumindest, dass man ihn nicht umbringen wollte. Zumindest nicht sofort. Das sollte ja eigentlich erst mal beruhigend sein. Doch warum hielt man ihn dann fest? Wusste er zu viel? Wenn ja, warum wusste er nichts davon, dass er zu viel wusste? Seines Wissens hatte Peter keinerlei Informationen mit denen er jemanden hätte in die Pfanne hauen können. Selbst wenn er wollte, konnte er niemanden verraten.

Nur einen Augenblick nachdem Peter das Gefühl hatte, dass man ihm nicht nach dem Leben trachtete, beschlich ihn ein neuer, schrecklicher Gedanke:

„Bin ich vielleicht ein lebendes Ersatzteillager?“

Der Schritt vom Crash Test Dummy – seinem ersten Gedanken – hin zu gestohlenen Nieren, Lebern und anderen Körperteilen war nicht so weit. Davon hatte er schon öfter gehört. Immer wieder finden Meldungen den Weg in die Schlagzeilen wo man von betäubten und verschleppten Touristen hört, die sich eines Morgens vor Schmerzen windend in einer finsteren Ecke eines Hotels oder auf dem Gehweg eines einschlägigen Viertels wieder fanden. Einen spannenden Thriller zu diesem Thema hatte er sogar auf DVD zu hause. Er glaubte sich an den Titel 'Kleine schmutzige Tricks' oder so ähnlich erinnern zu können. Peter wusste genau was heute so alles transplantiert werden konnte. Finger, ganze Hände, Lebern, Lungen, Nieren, Haut – sogar Herzen. Und von einem ganzen transplantierten Gesicht hatte er auch schon gehört. Der Schwarzmarkthandel für Organe war ein blühendes Geschäft, denn es gab genug alte, reiche Säcke, die keine Lust auf Wartelisten hatten und deshalb bereit waren, jeden Preis für die Verlängerung oder die Verschönerung des eigenen Lebens zu bezahlen. Wo die Organe her kamen, war zweitrangig. Ein Kühlregal im Supermarkt des Grauens.

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