Joachim Schrott - Und das Fleisch ist wach

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Peter wacht an ein Krankenhausbett gefesselt auf und kann sich zunächst an nichts erinnern. Er bemerkt, dass er, wie nach einer Operation, an Apparate angeschlossen ist und immer wieder über ferngesteuerte Infusionen in den Schlaf versetzt wird. Verzweifelt versucht er, hinter das Geheimnis seines merkwürdigen Schicksals zu kommen und beginnt seine bruchstückhaften Erinnerungen zusammenzusetzen. Er vermutet zunächst, dass er einem Organdiebstahl zum Opfer gefallen ist, kann aber in gefesseltem Zustand nicht überprüfen, ob ihm etwas fehlt. Zudem wird jede Anstrengungen wird mit sehr starken Kopfschmerzen quittiert.
Als die Infusion, die ihn zum Schlafen bringen sollte für einmal nicht funktioniert, kann er mit einer Krankenschwester, die ihn pflegen soll, Kontakt aufnehmen. Von ihr erfährt er, dass er sehr krank eingeliefert worden sei und man ihm hier das Leben gerettet habe. Da er langsam seine Erinnerung zurückgewinnt und inzwischen weiss, dass er sich kerngesund mit seiner Freundin Nicki im Urlaub auf einer karibischen Insel befand, weiss er bald, dass er einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein muss.
Die Krankenschwester ist aus seiner Sicht glaubwürdig und offensichtlich nicht in die Vorgänge eingeweiht. Obwohl sie und ihre Familie inzwischen bedroht werden und sie gezwungen wird, Peter zu pflegen, wollen sie gemeinsam herausfinden, was genau mit Peter geschehen ist. Sie weiss zunächst nicht, was Peter fehlt und wie er behandelt wurde, bevor sie seine Pflege übernehmen musste. Als sie begreift, dass sie ohne ihr Wissen in ein Verbrechen verwickelt wurde, beschliesst sie, Peter zu helfen.
Parallel versucht Nicki ihren verschwundenen Freund Peter wieder zu finden und verfolgt zusammen mit Miguel, dem Security Chef ihres Urlaubshotels, verschiedene Spuren. Sie kommen zum Schluss, dass Peter einem Organhändler in die Fänge geraten sein musste.

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Bis zu ihrer Abreise mieden sie vorsichtshalber die besagte Disco und verbrachten die letzten Tage an einem etwas weiter entfernten Strand. Das schlechte Gewissen sass tief. Am Flughafen checkten sie sogar einzeln ein und sassen im Flugzeug weit voneinander entfernt. Auf diese Art und Weise wollten sie jeglicher Art von möglicher Konfrontation aus dem Weg gehen. Niemand sprach sie an. Kurz darauf waren sie wieder zu Hause - auf sicherem Boden. Nach der Reise verloren sie nie wieder ein Wort über diese Angelegenheit und kurz nachdem sie das Vordiplom bestanden hatten, verlief auch ihre Freundschaft im Sand. Als Sven die Uni wechselte und David ein Auslandsemester einlegte trennten sich ihre Wege.

ES war nie geschehen.

*

Er war der Star in seinem Dorf, zumindest der mediale Star. Obwohl aus einfachen Verhältnissen stammend, hatte er es geschafft. Seinen Eltern war dieser Erfolg verwehrt geblieben, sie waren zwar ebenfalls sehr intelligent, doch hatten ihre Eltern es verpasst, ihnen eine anständige Schulbildung angedeihen zu lassen und sie zu fördern. Das sollte ihrem einzigen Sohn nicht passieren. Dieser sollte es besser haben und nun statt ihrer den Erfolg in die Welt tragen. Dafür kämpften sie. Stolz sollte er sie machen, sie wollten der Welt zeigen, zu was ihre Familie fähig war. Seine Eltern waren es auch, die ihn dank ihrer Beziehungen zu einem Redakteur, einige Male in der lokalen Zeitung präsentieren konnten, um über seine Erfolge zu berichten. Sie waren ehrgeizig für ihn und er nahm die Unterstützung dankbar an. Er stand gerne im Rampenlicht und so konnte er seinen verhassten ehemaligen Mitschülern zeigen, was aus ihm geworden ist. Schon als Kind fiel er als intelligent und besonders wissbegierig auf und hatte in der Schule immer die besten Noten. Die Lehrer hatten von dieser Seite nur Gutes über ihn zu berichten.

Den guten Noten hatte er es auch zu verdanken, dass er nicht von der Schule flog, denn er hatte auch eine andere Seite, eine dunkle. Er spielte Mitschüler gegeneinander aus und spinnte Intrigen, die jedoch selten aufflogen. Was ihn definitiv zum Aussenseiter machte, war aber etwas anderes: er war eines jener Kinder, die Tiere quälten. Nur so zum Spass. Fliegen die Flügel ausreissen, um zu sehen wie gut sie zu Fuss unterwegs waren, Fröschen ein Bein abschneiden, um zu überprüfen, ob sie einbeinig hüpfen konnten (sie konnten es nicht) oder Mäusen die Augen ausstechen, weil er wissen wollte, ob sie den Heimweg auch blind finden konnten. Er stand auch bei der einen oder anderen verschwundenen Katze unter Verdacht, aber nachweisen konnte man ihm nichts. Dazu war er zu schlau. Freunde hatte er keine und brauchte sie auch nicht. Schon früh war ihm klar, dass er die Insel so schnell wie möglich verlassen würde. Sie war zu klein und zu eng für ihn, denn er war zu Höherem berufen.

So hatte er es nach der Schule dank der Unterstützung seiner Eltern geschafft, ein Stipendium an einer renommierten Universität in den USA zu erhalten. Die Mischung hatte es gemacht. Intelligenz und Fleiss auf der einen Seite, was ihm zu sehr guten Noten verhalf und eine gewisse Durchtriebenheit, das konsequente Ausnutzen von Beziehungen und kriminelle Energie auf der anderen Seite, ohne die er das Stipendium nicht erhalten hätte. In den USA hatte er sich als Waisenkind ausgegeben, hatte sich von entfernten Verwandten, die seinen Eltern einen Gefallen schuldeten, adoptieren lassen, hatte hier und da ein Empfehlungsschreiben gefälscht - und schon war er dabei. Mittendrin. Die geliebte Welt der Forschung stand ihm offen. Plötzlich wurde er für das Zerstückeln von Fröschen nicht mehr gehasst, er tat es nun im Dienste der Wissenschaft. Gelernt hatte er dabei, dass man sehr weit kam, wenn man es mit der Wahrheit nicht allzu genau nahm, wenn man Einfluss nahm und manipulierte. Lange Zeit hatte er dafür keine Quittung erhalten.

Er zog sein Medizinstudium schnell und zielstrebig durch. Die guten Noten waren echt, die richtungsweisende Abschlussarbeit schrieb er selbst. Auch die Versuchsreihen entwickelte er selbst, Tierversuche machten ihm nichts aus, im Gegenteil. Die Ratten und Mäuse gaben ihr Leben schliesslich für einen guten Zweck - zum Wohle der Menschheit. Vielleicht war das das Gefährliche an ihm - er war wirklich gut, er hätte die kriminellen Dinge nicht tun müssen, um erfolgreich zu werden. Seine bedingungslose Konsequenz beschleunigte einfach. Geduld zu haben und Umwege zu gehen waren nicht seine Dinge.

Und so war es für ihn auch selbstverständlich, dass er heute, an einem Mittwoch im August 1997, kurz nachdem er sein Studium mit Bestnoten abgeschlossen hatte, genau in jener Firma anfangen konnte, die er sich für seine Forschungen vorstellte. Hier wollte er mit seiner Doktorarbeit Geschichte schreiben. Der Professor, der sie betreute sowie das Unternehmen, das ihn anstellte und mit profitieren wollte, setzten grosse Stücke auf ihn. Der Erwartungsdruck war gross, doch er wusste, dass er ihm standhalten konnte. Schliesslich hatte er einen Plan. Einen Masterplan, mit dem er in die Geschichte eingehen würde. Dank seiner Forschungen sollte ES in den nächsten Jahren zum ersten Mal geschehen. Die Titelseiten warteten auf ihn.

1 – Ans Bett gefesselt

„Scheisse“, dachte Peter als er die Augen aufschlug, „wo bin ich hier? Und was mache ich hier?“ Seine Augen streiften durch den Raum. Was er zu sehen bekam, beruhigte ihn nicht gerade. Er hatte das Gefühl in einem Krankenzimmer zu liegen. Oder präzise ausgedrückt: in einem Krankenhauszimmer. Das Bett hatte zu seinen Füssen eine weiss lackierte Umrandung aus Eisen, an der ein Dokumentenhalter befestigt war, von dem er allerdings nur die Rückseite sah. Über seinem Kopf baumelte ein kräftiges Plastikdreieck an einem Band, welches wiederum an einer Eisenstange befestigt war. Es gab keinen Zweifel. Er lag tatsächlich in einem Krankenhausbett, auf einem weissen Bettlaken, zugedeckt mit einer weissen Decke und blickte auf kahle, weisse Wände. Bei näherem Hinsehen entdeckte er lediglich ein paar dünne Risse in der Wand und zwei Nägel, an denen in früheren Zeiten wohl mal Bilder hingen. Die Gardinen – ebenfalls in weiss – waren zugezogen und hielten die wärmende Sonne etwas zurück. Die Hitze des Tages drückte dennoch durch das Fenster hinein.

„Verdammt stickig hier“, dachte er, „warum macht denn hier keiner das Fenster auf?“ Ohne sich zu bewegen checkte er den Rest des in seinem Blickfeld liegenden Teils des Raums, in dem es lediglich noch einen Tisch mit glänzenden Metallbeinen und einer weissen Resopalplatte sowie zwei Stühle zu geben schien. Der Tisch erinnerte ihn hierbei irgendwie an den Küchentisch seiner Eltern als er noch ein Kleinkind war. Für einen kurzen Moment fühlte er sich wie in eine frühere Zeit zurückversetzt. Beim Tisch konnte es sich demnach nicht um das neueste Modell handeln. Das einzige was nicht so recht zu diesem Stillleben passen wollte war eine richtig fette Spinne. Zum einen weil sie schwarz war, zum anderen weil sie es sonst nichts Bewegliches, nichts Lebendiges zu geben schien. Von zu Hause kannte er diese Art Spinne nicht. Viel zu gross und zu fett für seinen Geschmack. Aber ein schöner Kontrast zum weissen Rest. Wie vom Künstler gewollt. Er wunderte sich mit welchen Prioritäten ihn seine Gedankenwelt konfrontierte. Denn der längst entsorgte Resopaltisch seiner Eltern und die überdimensionierte Spinne sollten eigentlich nicht sein vordringlichstes Problem sein. Dann stellte er sich die beiden wirklich wichtigen Fragen erneut: „Warum bin ich hier? Und wo bin ich hier? Aber erst mal musste das beschissene Fenster aufgemacht werden.“

Als er sich aufrichten wollte, spannte er die Muskeln an und musste feststellen, dass ihn etwas zurückhielt. Seine Handgelenke waren mit festen, weissen Stoffbändern am Bett fixiert. Kleine Schweissperlen bildeten sich auf seiner Stirn, eine ungewohnte Hitze stieg in ihm auf. Ein Schweisstropfen bahnte sich kitzelnd den Weg von der Stirn über die linke Wange bis zum Hals. Ausserdem brummte sein Schädel plötzlich wie verrückt, höllische Schmerzen durchzuckten seinen Kopf, als ob Blitze von einer Schädelwand zur nächsten übersprangen. Und zudem, als war das nicht genug, fing das Zimmer um ihn herum an zu schwanken und sich zu drehen. Fast wie in einem Vergnügungspark, sagte er im Stillen noch zu sich, dann wurde es für Peter mitten an einem heissen, sonnigen Tag, wieder tiefe Nacht.

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