Katherina Ushachov - Der tote Prinz

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Ein toter Jüngling.
Ein sprechender Spiegel.
Eine zerstörte Erde.
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Verseuchte Luft, haushohe Müllberge und rivalisierende Warladys, von denen eine ihre Mutter ist: Das ist Elessas Welt. Jeder Schritt draußen kann den Tod bedeuten. Dennoch verlässt sie den Schutz des heimischen Palastes auf der Suche nach dem Mann, den sie eigentlich nie heiraten wollte. Die Alternative zu Dario jedoch, sein Stiefvater, wäre weit schlimmer. Der erschlich sich durch Mord seinen Platz als heimlicher Herrscher der rivalisierenden Familie und bedroht nun auch Elessas Heimat. Um ihm zu entgehen, folgt Elessa der einzigen Spur, die sie hat: den Worten eines mechanischen Spielzeugs aus längst vergangener Zeit.
Ist Dario wirklich tot und damit das nächste Opfer des ruchlosen Stiefvaters oder steckt wirklich Hoffnung in diesem einen Wort, das die Maschine für Elessa hat?
"Die tote Prinzessin und die sieben Recken" einmal anders. Katherina Ushachov versetzt Puschkins Märchen in eine düstere Zukunft und erzählt im 16. Buch der Märchenspinnerei die Geschichte eines mutigen Mädchens – in den Überresten einer Gesellschaft, erbaut aus unserem Müll.

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Fe­lix leg­te Lord Da­rio wie­der in sei­ne Wie­ge und zog die Ket­te mit der blau­en Glas­scher­be her­vor, die er seit ei­ni­gen Jah­ren um den Hals trug. Er hat­te es nie übers Herz ge­bracht, das Glas zu ver­kau­fen, son­dern statt­des­sen sein we­ni­ges Geld aus­ge­ge­ben, um es fas­sen zu las­sen. Für ihn be­deu­te­te es Frei­heit. Frei­heit von Ai­no.

Er wuss­te, dass La­dy Ali­xe­na mit dem schnells­ten Dampf­mo­bil drei Ta­ge brau­chen wür­de, um aus Jun­di nach Ac­niv zu ge­lan­gen. So lan­ge hat­te er al­so Zeit, um für den ver­stor­be­nen Lord Ge­ro ei­ne rüh­ren­de Ge­leit­ze­re­mo­nie zu kom­po­nie­ren, die der La­dy zei­gen wür­de, was für ein wun­der­vol­ler, um­sich­ti­ger Mensch er war und an was er al­les dach­te.

Fe­lix steck­te die Hals­ket­te wie­der ein. »Nar­zis­sa? Wer ist der schöns­te Mann im Land?«

»Du bist es, Fe­lix.«

»Und bald wer­de ich ein Lue sein.«

»Fe­lix Lue, der schöns­te Mann im Land.«

»Ex­akt, Nar­zis­sa.« Ei­ner plötz­li­chen Ein­ge­bung fol­gend, nahm er das Ba­by wie­der aus der Wie­ge und hielt es so vor den Spie­gel, dass sich das Ge­sicht­chen von Lord Da­rio ge­nau in der Mit­te des Spie­gels be­fand. »Mer­ke ihn dir gut Nar­zis­sa. Das ist Da­rio Lue.«

Ein grü­nes Leuch­ten glitt über den Bild­schirm und wur­de bald durch ei­ne Schrift er­setzt, die ent­fernt an Plain er­in­ner­te. Was im­mer sie be­deu­te­te, er wuss­te es nicht. Haupt­sa­che, Nar­zis­sa war fer­tig und er konn­te das Ba­by wie­der ab­le­gen. Schließ­lich hat­te er noch ei­ne Ab­schieds­fei­er zu or­ga­ni­sie­ren und da­für brauch­te er Blu­men aus dem Ge­wächs­haus. Ro­sen, weiß wie Schnee und rot wie Blut. Nur die schöns­ten für den lei­der ver­stor­be­nen Lord Ge­ro.

Bei der Ge­le­gen­heit soll­te er auch gleich die Phio­le mit dem Gift ver­schwin­den las­sen, ehe je­mand un­an­ge­neh­me Fra­gen stel­len konn­te. Da­für hat­te er näm­lich gar kei­ne Zeit.

3. Alixena

Die über­wäl­ti­gen­de Trau­er war bald ei­nem Ge­fühl grim­mi­ger Ent­schlos­sen­heit ge­wi­chen. Sie muss­te nach Hau­se, zu ih­rem Kind.

Da sie als War­la­dy oh­ne­hin nicht an die Front ge­hen durf­te, war es kein Pro­blem, das Kom­man­do an Vi­zela­dy Na­la zu über­ge­ben, sich eins der Dampf­mo­bi­le mit Fah­rer zu neh­men und so schnell wie mög­lich nach Ac­niv zu ge­lan­gen.

Im­mer wie­der muss­te ihr Fah­rer an­hal­ten, um an den ei­gens da­für ein­ge­rich­te­ten Kno­ten­punk­ten das Was­ser zu er­set­zen und neu­es Heiz­öl zu kau­fen. Die drei Ta­ges­rei­sen schie­nen ihr nicht zu­letzt da­durch un­end­lich lang, zu­dem wa­ren sie recht ein­tö­nig. Die meis­te Zeit sah sie nur Sand und Fels, wenn sie denn über­haupt nach drau­ßen schau­te, statt die Schei­ben ver­dun­kelt zu las­sen.

Trotz­dem hat­te sie kein Recht, sich bei dem Mann zu be­schwe­ren – im­mer­hin war es ihm zu ver­dan­ken, dass sie über­haupt vor­an­kam. Der rund­um von hell­grau­em Plas­tik um­hüll­te Wa­gen bot ihr Schutz vor der sen­gen­den Son­nen­ein­strah­lung, der Hit­ze und dem Staub, der selbst meh­re­re Jahr­zehn­te nach der großen Dun­kel­heit im­mer noch auf den Stra­ßen lag und sich in den Lun­gen fest­zu­set­zen droh­te, wenn man sich nicht da­vor schütz­te. Sie muss­te in sei­nem In­ne­ren we­der ih­re Rüs­tung noch ei­ne läs­ti­ge Atem­schutz­mas­ke tra­gen.

Ob er sie vor der an­de­ren Strah­lung schütz­te, ei­ner, die Men­schen krank mach­te, wuss­te sie nicht. Aber ir­gend­wie muss­te sie rei­sen. Nicht, dass es sie in den Städ­ten nicht ge­ben wür­de, aber laut den Gerä­ten der Wis­sen­schaft­ler schwä­cher. Auch wenn sie nicht wuss­te, wes­halb.

Au­ßer­dem war sie voll­kom­men al­lei­ne in ei­nem Wa­gen, der auf sechs Pas­sa­gie­re aus­ge­legt war, und konn­te, wenn sie es woll­te, sich auf dem Bo­den lang aus­stre­cken und ru­hen.

Das gleich­mä­ßi­ge Geräusch sich dre­hen­der, gut ge­pan­zer­ter Stahl­rä­der misch­te sich mit dem lei­sen Pfei­fen der Dampf­ma­schi­ne. Grau stieg der Rauch dar­aus auf und ver­misch­te sich mit den eben­so grau­en Wol­ken über dem Land.

An­geb­lich soll es hier einst im­mer­grü­ne Wäl­der vol­ler Tie­re ge­ge­ben ha­ben, aber seit die große Dun­kel­heit vor­bei war, hat­ten sich erst we­ni­ge Pflan­zen an die Ober­flä­che ge­kämpft und ih­re satt­grü­nen Trie­be wur­den zu schnell wie­der von ei­ner Schicht aus Staub be­deckt. Man­che Din­ge kann­te sie nur aus den Er­zäh­lun­gen ih­rer El­tern: Fri­sche Luft, gu­tes Was­ser, mil­de Tem­pe­ra­tu­ren, Tie­re.

Le­dig­lich ein paar Rat­ten hat­te Ali­xe­na mal ge­se­hen und ver­krüp­pelt aus­se­hen­de Bir­ken, meist in den ver­las­se­nen Städ­ten.

Nur Müll gab es im Über­fluss. Ein Blick nach drau­ßen ge­nüg­te, um ihn zu se­hen. Ihn und die Men­schen, die größ­ten­teils oh­ne drin­gend not­wen­di­gen Schutz dar­in her­um­wühl­ten, um sich et­was Geld für ihr er­bärm­li­ches Le­ben zu ver­die­nen. Das war in ih­ren Au­gen das Schlimms­te. Doch egal wie sehr sie ver­such­te, da­für zu sor­gen, dass die Müll­samm­ler fair be­zahlt wur­den, blieb sie selbst als War­la­dy ohn­mäch­tig an­ge­sichts der herr­schen­den Kor­rup­ti­on. Für die, die nicht in den of­fi­zi­el­len, von ihr kon­trol­lier­ten Bri­ga­den sam­mel­ten, konn­te sie am we­nigs­ten tun. Das wa­ren recht­lo­se Men­schen. An­de­rer­seits, wa­ren sie nicht auch selbst schuld, wenn sie schwarz ar­bei­te­ten?

Sie frag­te sich, wie es Da­rio ging. Ver­stand er über­haupt, warum sein Va­ter auf ein­mal nicht mehr mit ihm spiel­te? Ihn nicht mehr in den Arm nahm? Die Sehn­sucht nach ih­rem Kind war so groß, dass es schmerz­te.

Seuf­zend leg­te Ali­xe­na sich auf dem Bo­den in die auf­ge­schich­te­ten Kis­sen, schloss die Au­gen und stell­te sich vor, wie es wä­re, ihr Kind im Arm zu hal­ten und Ge­ro an­zu­lä­cheln.

Ge­ro.

Sie spür­te, wie Trä­nen heiß aus ih­ren Au­gen quol­len, mach­te sich aber nicht die Mü­he, sie weg­zu­wi­schen. Ver­mut­lich war sie die ein­zi­ge, die auf­rich­tig um ihn wein­te. Sie und viel­leicht noch die­ser cha­ris­ma­ti­sche neue Ober­knecht, der in den letz­ten Au­gen­bli­cken von Ge­ros Le­ben bei ihm ge­we­sen sein muss­te. Wenn sie nicht al­les täusch­te, hieß er Fe­lix, aber sie war sich des­sen nicht ganz si­cher. Sich Na­men zu mer­ken, war noch nie ei­ne von Ali­xen­as Stär­ken ge­we­sen.

Wenn sie nur schon in Ac­niv an­ge­kom­men wä­re.

4. Felix

Al­les war per­fekt.

Er hat­te es ge­schafft, un­ter Auf­bie­tung sei­nes Ch­ar­mes, sei­nes strah­len­den Lä­chelns und et­was Geld aus der Kas­se des Hau­ses Lue – Aus­ga­ben, die Ali­xe­na mit Si­cher­heit ge­neh­mi­gen wür­de – ei­ne Bah­re aus schwar­zem Glas auf­zu­trei­ben.

Die Lei­che von Lord Ge­ro ver­schwand na­he­zu un­ter den Ber­gen aus Ro­sen, weiß wie Schnee und rot wie Blut. Scha­de um das schwar­ze Glas, aber ver­mut­lich wür­de das die Ein­äsche­rung oh­ne­hin pro­blem­los über­le­ben und Fe­lix wür­de einen Weg fin­den, die wert­vol­le Res­sour­ce wie­der an sich zu brin­gen. Voll­kom­men schwar­zes Glas war zu kost­bar, um es in ei­ner Gruft zu­sam­men mit et­was Asche ver­schwin­den zu las­sen. Da­von konn­te er mit Si­cher­heit selbst ei­ne trau­ern­de Wit­we über­zeu­gen. Na­tür­lich erst, nach­dem er sie char­mant emp­fan­gen hat­te und sie Zeit be­kam, die Si­tua­ti­on zu ver­ar­bei­ten.

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