Peter Schmidt - Das Veteranentreffen

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In einem abgelegenen Berliner Hotel treffen sich Geheimdienstveteranen, ausgemusterte Agenten verschiedener Dienste, eingeladen von Asch, einem ehemaligen Geheimdienst-As. Alle munkeln, dass Asch eine große Sache vorhabe, aber niemand weiß etwas Genaues. Asch will seine ehemaligen Kollegen dazu bringen, einen geheimen Veteranenclub zu gründen. Sie sollen ihr Wissen, ihre alten Kenntnisse und Beziehungen in die Waagschale werfen, um durch gezielte Informationen Politik machen. Mit viel Enthusiasmus entwirft Asch das Bild einer friedlichen Welt. Frank Sander, auch ein alter Profi, hält das alles für Spinnerei. Er vermutet, dass hinter der Sache etwas anderes stecken muss. Ein Mordanschlag auf ihn bestätigt seinen Verdacht …

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„Vergleichen Sie’s ganz einfach mit dem Klaps aufs Hinterteil, den Ihnen ein wohlmeinender Erziehungsberechtigter versetzt. In der Erziehung geht’s nun mal nicht immer friedlich und mit sanften Mitteln zu.“

„Und wie wollen Sie das Ganze finanzieren? Dazu braucht man Mitarbeiter und Büros, Datenbanken. Vom Telefon bis zur Portokasse, von kleinen Gefälligkeiten und Schmiergeldern gar nicht zu reden – das alles wird ein Vermögen kosten.“

„Machen Sie sich darüber keine Gedanken, Frank. Wir haben großzügige Förderer gefunden.“

„So? Und wen, wenn ich fragen darf?“

„Darüber möchte ich jetzt nicht sprechen.“

„Wer so lobenswerte Absichten hat, der sollte sich nicht verstecken müssen, Karl.“

„Von verstecken kann gar keine Rede sein“, sagte er aufgebracht. „Gegenwärtig konstituiert sich hier in Berlin eine Stiftung für Ost-West-Verständigung, die unsere Arbeit finanzieren wird. Ich möchte nicht in laufende Verfahren eingreifen. Das würde bei den Stiftungsmitgliedern und Förderern nur zu Irritationen führen.“

„Und Bertrand? Sie haben Bertrand doch sicher eingeweiht, Karl?“

„Er weiß nicht mehr als Sie. Noch bin ich zum Schweigen verpflichtet. Ich möchte, dass Sie den Dritten im Bunde spielen, Frank. Als Triumvirat könnten wir es schaffen – Sie, Bertrand und ich. Was halten Sie davon?“

„Ich werde darüber nachdenken.“

„Wir fangen übermorgen mit den Befragungen an. Lassen Sie den alten Knaben noch ein paar Tage Zeit, um sich einzugewöhnen. Vorträge, gesellige Abende, gutes Essen und Trinken, in Erinnerungen schwelgen – das wird sie bei Laune halten. Ich habe ein paar hübsche Einlagen arrangiert, Überraschungsgäste.“

„Und so ganz nebenbei …?“

„Nein, gezielt, ganz offen. Mit Hinterm-Berg-Halten ist uns nicht gedient. Man muss sie ausdrücklich für die Sache gewinnen, Frank. Sie werden nicht so ohne Weiteres mitarbeiten wollen. Zu Anfang vielleicht. Wenn die Wellen der Begeisterung hochschlagen … aber dann? Das Gefühl, nicht mehr bloß zum alten Eisen zu gehören, wird sich schnell abnutzen. Deshalb gründen wir einen Verein mit eindeutigen Zielsetzungen. Die Aufgabe jedes einzelnen Mitglieds ist klar definiert. Jeder hat seine Rechte und Pflichten.

Oberste Pflicht ist die Preisgabe aller Informationen.

Uneingeschränkt, Frank – ohne Wenn und Aber. Wir brauchen von jedem einzelnen verwertbare Informationen, die sich in konkrete Politik umsetzen lassen. Das wird nicht so ganz leicht sein. Viele lange, vielleicht sogar quälende Stunden, die mehr Verhören als wohlmeinenden Gesprächen gleichen dürften.“

„Und wenn die Sache auffliegt?“, fragte ich. „Wenn einer aussteigt und redet?“

„Unsere Absichten sind nicht unmoralisch, Frank.“

„Aber die Methoden, nicht wahr?“

„Was wir mit ihren Informationen machen – wie wir sie einsetzen – ist unsere Sache. Und glauben Sie wirklich, dass einer von denen seine alten Kameraden vor der Presse so leichten Herzens bloßstellen wird? Sie der Geheimbündelei bezichtigen? Dazu überblicken sie auch das Ganze gar nicht.“

Drittes Kapitel

KLUBGRÜNDUNG

1

Ein Blinder, der in einem stockfinsteren Zimmer nach Dingen sucht, die nicht existieren, hätte mein alter Freund Richards gesagt. Aschs Sendungsbewusstsein musste irgendwann so weit abgehoben haben, dass seine Zehenspitzen schon längst nicht mehr den Boden der Realität berührten, dachte ich, während ich mich ins Bett zurücklegte.

Nun gut, damit konnte ich leben. War schließlich sein ganz persönliches Problem, was er aus seinen verrückten Einfällen machte.

Ich saß an der Quelle, ich hatte das Privileg, alles aus nächster Nähe verfolgen zu können – als das eine Drittel des Triumvirats. Sicher gibt es wenig Unterhaltsameres als einen Haufen Verrückter mit moralischen Prinzipien.

Irgendwann in der Nacht wurde ich vom Lärm des unter mir auf das Wellblechdach trommelnden Gewittergusses geweckt. In diesem Teil der Stadt schien endgültig die Regenzeit angebrochen zu sein, die lange, melancholische Zeit voller Dunst und Düsternis.

Da ich nicht mehr einschlafen konnte, spülte ich mir den Mund mit einem halben Glas stark verdünnter Zahnpasta aus, zog mich an und ging hinunter, um ein wenig Hotelluft zu schnuppern.

Die Halle war leer, aber vor dem Eingang – draußen im Nieselregen auf den unebenen Plastersteinen der Zufahrt – saß Lothar Laflöhr und meditierte im Schneidersitz, die Arme abgespreizt, seine Handflächen dem Regen zugekehrt.

Ich musterte ihn eine Zeit lang durch die regenverschmierten Scheiben. Sein Oberkörper war nackt. Er trug eine helle, grobe Leinenhose, die völlig durchnässt war, und neben ihm auf dem Pflaster lag sein Zwicker.

Nun gut – auch damit konnte man leben!

Als ich eines der beiden Frühstückszimmer passierte, hörte ich drinnen Stimmen. Jemand sagte: „Sander wird sich kaum auf ein so dubioses Unternehmen einlassen.“

Darauf die Antwort: „Warten wir’s ab. Ich sage schon jetzt: Bei der Sache werden sich schnell Fraktionen bilden. Dann kommen die Macht-, die Diadochenkämpfe. Und Sander ist noch das Beste, was uns in so einem Verein passieren kann. Er hat Erfahrung.“

Ich ging weiter – nicht weil es mir peinlich gewesen wäre, eine so wohlmeinende Einschätzung meiner Person zu hören –‚ sondern weil sich unten im Gang eine Tür öffnete. Für halb vier Uhr morgens bemerkenswert viel Betrieb. Bertrand betrat in Begleitung Elviras die Szene, und ich brachte es gerade noch fertig, mich mit einem nervösen Sprung in eine Schranknische zu retten.

Als sich ihre Schritte näherten, verstummten auch die Stimmen im Frühstückszimmer: Ich trat – den Rücken zum Gang – noch tiefer in den Schatten. Doch das bewahrte mich nicht davor, entdeckt zu werden.

„Frank …“, sagte Elviras Stimme neben mir. „Um Gottes willen, ist Ihnen nicht gut? Sollen wir den Arzt rufen?“ Dann legte sich Bertrands schwere, feuchte Affenhand auf meine Schulter.

„Bin selber Arzt, falls Ihnen das entgangen sein sollte“, meinte ich verdrießlich.

„Kommen Sie, lassen Sie uns einen kleinen Spaziergang durch den Park machen. Sauerstoff und Bewegung. Das bringt Sie wieder auf die Beine.“

„Ich glaube nicht, dass ich …?“

„Wir haben mit Ihnen zu reden.“

„Ja, zu reden“, bestätigte Bertrand.

„Außerdem regnet es“, wandte ich ein.

„Gehen wir doch ins Gartenhäuschen, da sind wir vor dem Regen geschützt“, schlug Elvira vor.

Das Gartenhäuschen war ein auf dünnen hölzernen Säulen ruhendes Spitzdach, in dessen Gestühl ein leerer Vogelkäfig hing. Am oberen Ende der beiden Holzstufen standen zu einem Dreieck angeordnete eiserne Parkbänke.

Elvira steuerte mit entschlossener Miene darauf zu. Ich setzte mich so in die Mitte, dass Bertrand mit dem Platz links außen vorlieb nehmen musste. Er registrierte es schnaufend und mit allen Anzeichen bohrenden Ärgers; vermutlich hatte er sich wie jeder ernstzunehmende Mensch auf der Stelle in Elvira verliebt.

Ich nahm ihre Hand und fragte: „Also?“

„Ein klares Ja oder Nein, Frank – das ist alles, was wir von Ihnen wollen.“

„Und wozu, wenn ich fragen darf?“

„Stellen Sie sich nicht dümmer, als Sie sind.“

„Also wirklich … ich weiß nicht …?“

„Haben Sie nun versucht, unser Gespräch zu belauschen, oder nicht?“

„Ganz im Gegenteil, ich wollte nur unbemerkt bleiben.“

„Der Lauscher an der Wand …“, sagte sie und drohte scherzend mit dem Zeigefinger. „Glauben Sie, es sei möglich, einen Menschen so zu töten oder zum Schweigen zu bringen, dass es wie eine ganz gewöhnliche Erkrankung aussieht? Ich frage Sie als Experten, als Arzt.“

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