Werner-Wolf Turski - Der Gral des Pueblo Bonito

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Das reale Spiritualgefäß «Bonito-Gral» wird als «Aufhänger» für die Darstellung der Herausbildung der Kultur der Chaco-Anasazi genommen. Die Darstellung knüpft an archäologich belegte wissenschaftliche Fakten an und verknüpft diese mit substistenziellen, geographisch-topographischen und tendenziell belegten klimatischen Erscheinungen. Wesentlich sind die Interpretation spiritueller Anlagen und die möglichen Ursachen ihrer Erscheinung und Veränderung im Laufe der Zeit. Im Text wird auf achtenswerte archäologische Leistungen und noch offene Leistungsfelder der Archäologen sowie auf Bereiche hingewiesen, die sich einer archäologischen Erkenntnis entziehen. Das vom Autor angestrebte möglichst realitätsnahe Bild über die Kultur der Chaco-Anasazi weicht teilweise stark von aktuellen Mainstream ab. Es gibt jedoch keine Wahrheit an sich, sondern nur unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten.

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Die Ergebnisse ihrer Beobachtungen setzten sie in lebenserhaltende Aktivitäten wie die Erlangung von Nahrungsstoffen und Wasser um. Die Qualität ihrer Beobachtungen und deren Umsetzung in lebenserhaltende Aktivitäten belegt ihre spezifische Klugheit und ohne diese ihre Klugheit hätten sie nicht leben können. Diese Kombination nennt man Anpassungsfähigkeit. Diese allgemeine Anpassungsfähigkeit war verknüpft und wurde verstärkt durch die sie tragende Gemeinschaft mit ihrem kommunikativen Austausch, Erfahrungen wurden weitergegeben. Und solche einzelnen Arbeits- und Kommunikationsgemeinschaften waren wiederum kommunikativ mit einander verbunden - interagierten physisch, intellektuell, informativ und spirituell mit einander.

Die zum Zwecke der Nahrungsstoffsuche nomadisierenden/wandernden Menschengemeinschaften aus der Zeit zwischen 1 und 400 u.Z. bestanden aus ein oder zwei sogenannten Haushaltsgruppen. Der Begriff Großfamilie wird von mir wegen seines patriarchalen Charakters als unzutreffend für die Anasazi abgelehnt. Die Wandergruppengröße ist abhängig von der sozialen Struktur der Gemeinschaft(en) und vom erwarteten Potenzial der zu besuchenden Nahrungsstoffressourcen.

Die einfachsten und deutlichsten Wanderwege waren die trocken gefallenen oder wasserführenden Flussläufe. Sie boten den Wandernden Wasser, gegebenenfalls durch die Anlage einfacher Brunnenausgrabungen bis zum noch bestehenden Grundwasser in den trockenen Flusslaufsedimrnten. Das Feuchtigkeitspotenzial dieser Wasserläufe förderte den Wildpflanzenwuchs auf der Flutebene und an deren Rändern und bot damit ein Potenzial an pflanzlicher Nahrung wie auch Möglichkeiten für die Jagd auf Pflanzenfresser und deren tierische Feinde. Der Flusslauf bot damit neben Wasser auch den unterwegs zu erwerbenden „Reiseproviant“ auf dem Weg zu ergiebigeren Nahrungsstoffressoucen, die das Ziel der regionalkundigen nomadischen Gruppe waren. Die Flutebenen der Wasserläufe waren ideale Wanderwege mit einer klaren Orientierung, trotz teilweiser starker Mäander. Der Weg die Wasserläufe aufwärts führte zur nächsten Wasserscheide und eröffnete ein neues/anderes Becken mit „Wasserwanderwegen“.

Die bequemen Wege schlossen natürlich keinesfalls „Querwege“ auf und über die Berge und Hochflächen aus, wenn dort attraktive, nutzbare Nahrungsstoffressourcen und eventuell auch mögliche Schutzräume gegen die Winterkälte zu erreichen waren. An den Wanderrouten gab entsprechend den Rastplätzen und Verweilstätten temporäre „Niederlassungen“, die mit Ausnahme von „Stätten spezieller Nutzung“ wie z.B. Steingewinnung- und –bearbeitungsstellen, erst mit dem Bau „fester“ Behausungen (Grubenhäuser) für die Winterzeit durch die Archäologen nachweisbar wurden.

Der Motor für die Bewegung dieser (wie aller) Menschen bestand aus zwei Triebkräften: der Angst und der Lust. Alle Motivationen (auch „faul und gefräßig“) lassen sich diesen zwei Triebkräften zuordnen. Dabei können beide Triebkräfte eng miteinander verkoppelt sein. Die instinktive Angst zu verhungern führt bei der Überwindung dieser Angst durch Nahrungsaufnahme zur Lust des Essens und der Angstvertreibung (siehe Adrenalin-Kick). Die Aufteilung der Aufgaben der Gemeinschaft erfolgte nicht geschlechts speziefisch, sondern nach dem Mobilitätspotenzial der einzelnen Gemeinschaftsmitglieder. Es ist völlig klar, dass stillende Mütter, Mütter mit Kindern, Schwangere und Alte nicht so schnell sein können wie kräftige Männer und Frauen ohne Kinder. Dementsprechend wurden die Aufgaben für den Gemeinschaftsunterhalt verteilt.

Wenn eine solche Gruppe auf die Jagd ging, dann war die Jagd eine Gemeinschaftsjagd (kein HERRliches Solovergügen). Die Jagd erfolgte mit dem Wurfspeer und dem Schleuderspeer/ dart (unter Einsatz eines Schleuderbretts/ Atlatl ). Welche Zielgenauigkeit mit diesen Jagdgeräten erreicht wurde, ist nicht bekannt (Auch heute gibt es nur einen Speer weitwurf und keinen -zielwurf!) Der Speerwerfer musste sich in eine aufrechte Position begeben, um sein Gerät auf das Ziel zu schicken. Gezielte Würfe sollen nur über eine Entfernung von 20 bis 25 m möglich gewesen sein. (Der Dart-Speer reichte weiter, aber über seine Treffergenauigkeit liegen mir keine Aussagen vor.) Und da reagiert ein Fluchtwild schon sehr aufmerksam und flieht. Das Wild musste für eine erfolgreiche Jagd also von einer Werfergruppe umstellt sein. Es gab ein gemeinschaftliches Anschleichen und Umzingeln und auf ein Zeichen, den Speerwurf des maßgeblichen Werfers, ging die Jagd los. Alle warfen ihre Speere. Das oberste Jagdprinzip der Gruppe bestand vorerst nicht im Erlegen des Wildes, sondern darin, das Wild in seiner Bewegungsfähigkeit so einzuschränken, damit es einen Todesstoß oder -schlag bekommen konnte.

Für diese Umzingelung bedurfte es möglichst vieler Akteure. Dabei brauchten auch nicht alle mit einem Speer ausgerüstet zu sein. Mit gut gezielten Steinen konnte man auch sein Jagdziel erreichen. Ich bin der Ansicht, dass ein simpler Stein als Jagdgerät viel zu wenig Beachtung findet – vor allem bei der Jagd nach Kleinwild. Ein Kaninchen möchte ich auch nicht mit dem Speer erlegen müssen. Sie würden sich wahrscheinlich totlachen. Aber ein simpler Wurfstein fällt durch das archäologische Raster. Ähnlich ist es auch mit entsprechenden Wurfstangen oder -hölzern. Sie zerfallen zu schnell, zerbrechen oder werden verbrannt. Vereinzelt wurden bumerangähnliche Wurfhölzer gefunden und sogar als solche definiert/identifiziert. Und Holzkeulen kann man sowohl als Wurfkeulen als auch als Schlagkeulen benutzten. Und sie brauchten keine aufwendigen Spitzen aus ausgewähltem Steinmaterial. Das beste Steinmaterial (amorphe Gesteine wie Feuerstein, Obsidian, Chalzedon u.ä.) wurde für Schneidgeräte benötigt. Steinspitzen von Speeren und Darts fallen dem Archäologen jedoch besser beim Sieben und/oder Waschen ausgegrabener Erde auf.

Die Beute wurde sicher relativ gleichmäßig verteilt. Lediglich beim Fell konnte man sich über die Zuordnung streiten. Vielleicht ging es da nach der Bedürftigkeit bezüglich der Kleidung/Winterschutz. Bestimmte Teile/tierische Werkstoffe wie Knochen oder Horn wurden sicher auch nach Bedarf verteilt. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass alle erlangbaren/erlegbaren Faunenvertreter einschließlich Reptilien und Amphibien auf dem „Speisezettel“ der Basketmaker standen. Auch Insekten wurden sicherlich nicht ausgeschlossen. Lediglich spezielle Lebewesen, die eine mythologische und spirituelle Bedeutung hatten, konnten „ tabu “ sein. Fische und Mollusken spielten mangels Substanz sicher keine Rolle. Die faunale Biomasse des zentralen San Juan Beckens war sehr begrenzt. Größere Säugetiere gab es meist nur in den randlichen Gebirgsgegenden. Und deren Knochen sind dann nur als Werkzeuge (z.B. Schaber, Ahlen u.ä.) verarbeitet im Abfall bei einer Raststelle oder temporären Niederlassung zu finden.

In der Sammelwirtschaft war ebenfalls die gesamte Gemeinschaft im Einsatz. Auch hier wurde sicher alles gesammelt, was essbar war. (Bitte keinen heutigen Maßstab ansetzen!) Die eingesetzten Werkzeuge waren unspektakulär (Holzschlegel, Grabstöcke, Körbe). Das florale Spektrum reichte von Weichfrüchten (zum sofortigen Verzehr) über hartschalige Früchte (Nüsse, Eicheln) bis zu Samen, Stängeln, Blättern, Blüten, Knollen und Wurzeln. Ein Teil von ihnen konnte bei entsprechender Lagerung/Aufbewahrung auch als Wintervorrat abgelegt werden. Belege für Konservierungsmethoden (Trocknen, Räuchern, Rösten) wurden nicht gefunden. Eine thermische Nahrungsstoffzubereitung war sicher nur „am Spieß“, auf einem erhitzten Stein oder in heißer Asche möglich. Belege für das Garen mit Steinen (Steinkocher-Prinzip) und/oder Erdöfen wurden bei den Basketmakern nicht gefunden.

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