Werner-Wolf Turski - Der Gral des Pueblo Bonito

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Das reale Spiritualgefäß «Bonito-Gral» wird als «Aufhänger» für die Darstellung der Herausbildung der Kultur der Chaco-Anasazi genommen. Die Darstellung knüpft an archäologich belegte wissenschaftliche Fakten an und verknüpft diese mit substistenziellen, geographisch-topographischen und tendenziell belegten klimatischen Erscheinungen. Wesentlich sind die Interpretation spiritueller Anlagen und die möglichen Ursachen ihrer Erscheinung und Veränderung im Laufe der Zeit. Im Text wird auf achtenswerte archäologische Leistungen und noch offene Leistungsfelder der Archäologen sowie auf Bereiche hingewiesen, die sich einer archäologischen Erkenntnis entziehen. Das vom Autor angestrebte möglichst realitätsnahe Bild über die Kultur der Chaco-Anasazi weicht teilweise stark von aktuellen Mainstream ab. Es gibt jedoch keine Wahrheit an sich, sondern nur unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten.

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Die Menschen beziehungsweise Menschengemeinschaften, deren kulturelle Anpassung an eine oben kurz angedeutete harsche Umwelt mit starken Klimaschwankungen heute dargestellt wird, hatten in den Augen der modernen Betrachter noch nichts bemerkenswertes oder gar sensationelles „zu Stande“ gebracht. Die Erkenntnisse, die die Archäologen über diese Menschen aus der Zeit vor der christlichen Zeitenwende zu Tage gefördert hatten, war keine auflagenerhöhende Meldung für die Medien, also nichts „sensationelles“. Die abwehrende oder verächtliche Handbewegung eines Verantwortlichen in den modernen Medien kann sich jeder selbst vorstellen. Wenn dieser kulturell sicher hochstehende Medienverantwortliche, nur ausgerüstet mit Steinzeitwerkzeugen und ohne heutige Kleidung drei Monate in dieser rauen Umwelt überlebt hätte, dann hätte er sicher eine sensationelle Story daraus gemacht. Ich gehe davon aus, dass wegen eines frühzeitigen Exitus dieser Person keine solche Story erschienen wäre.

Fangen wir also um das Jahr 1 u.Z. an. Es ist klar, dass es einen solchen Stichtag nicht gab und nicht gibt, aber die HEUTIGEN brauchen bei Vorstellungen über die Vergangenheit eine zeitliche Orientierung. Anpassungsprozesse und kulturelle Entfaltungen kommen nicht als Blitzeinschläge, Erleuchtungen oder wie eine Katastrophe, obwohl plötzliche Ereignisse („natürliche Unfälle“) durchaus initiierende Anstöße für neue subsistenzielle und spirituelle Vorstellungen und Gedanken geben können.

Die Menschen, die um 1 u.Z. auf dem Colorado Plateau lebten, waren zur Zeit einer Jahrzehntausende währenden Klimakatastrophe, einer Eiszeit, auf den amerikanischen Kontinent gewandert. Vielleicht waren einige auch mit einfachen Wasserfahrzeugen an der Eiskante entlanggeschippert – wer weiß es beziehungsweise kann es beweisen? Nichtsdestotrotz überlebten die kontinentalen Neuankömmling auch die nächste Klimakatastrophe, das Ende der vorangegangenen Eiszeit-Katastrophe, eine Periode der Klimaerwärmung begann. Dieses Ende, diese Erderwärmung, zog sich mit variabler Intensität und lokal wechselndem Bild bereits über 10.000 Jahre hin. Und diese Zeit beinhaltet 10.000 Jahre Anpassung an wechselnde harsche Lebensbedingungen. Der Erfolg dieser Anpassung bestätigt ihr kulturelles Niveau und ihre Lernfähigkeit. Und leicht machte ihnen „Mutter Natur“ das Leben und Lernen nicht.

Diese Menschen in Gebiet des zentralen San Juan Beckens um die christliche Zeitenwende waren SammlerInnen und JägerInnen, die wandernd, also als „fußgängige“ Nomaden, nach Wasser und Nahrungsstoffressourcen suchten und bei erfolgreicher Suche diese schnell oder langsam ausbeuteten, je nach Bedarf und Ressoucengröße bis zur Ressourcenerschöpfung. Um 2000 v.d.Z. war auf dem Colorado Plateau nachweislich durch menschliche Einwirkung bereits die noch sehr dürftige Kulturpflanze Mais angekommen und im Chaco Canyon gab es domestizieren/kultivierten Kürbis auch bereits seit 1000 v.d.Z.

Der in Mesoamerika herangezüchtete und von dort nomadisch transferierte Mais wuchs nur dann, wenn man einen Teil der kargen Samenernte wieder an einer für sein Wachstum günstigen Stelle in den Boden legte. Keine leichte mentale und intellektuelle Anpassungsaufgabe für Nomaden - einen Nahrungsstoff, statt ihn zu essen in die Erde zu stecken und so der augenblicklichen Bedürfnisbefriedigung zu entziehen. Sie mussten eine gute Ortskenntnis und ein gutes Timing haben, um zur rechten Zeit wieder am rechten (Ernte)-Ort zu sein, um die Früchte ihres früheren Verzichtes auf nahrhafte Samen zu ernten - wenn sie Glück mit dem Wetter hatten und ihnen keine Fressfeinde/Nahrungskonkurrenten (Vögel, Hasen, Waschbären u.ä.) zuvorgekommen waren. Das war ein langwieriger und komplizierter Lern- und Anpassungsprozess, bei dem ein Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen unterschiedlichen wandernden Menschengruppen mit ähnlichen Praktiken mit Sicherheit eine große Rolle spielte. Die Gedanken und die Erfahrungen wanderten wie die Maiskörner oder besser mit den Maiskörnern auf diesem Weg allmählich von Süden in den Norden. Auch beim Kürbis war es nicht anders. Von der damaligen noch sehr kleinen Kürbis-Frucht waren nur die Samen genießbar. Die Kürbisschale war für Nahrungszwecke (noch) ungeeignet. Sie konnte bestenfalls im getrockneten Zustand als kleines Gefäß dienen, kaum auffindbar für Archäologen. Trotz der Nutzung und eigenzüchterischen Anpassung von Kulturpflanzen waren sie noch jahrhundertelang vom „Stand“ der Bodenbauer entfernt. Der Anteil der Kulturpflanzen an den gesamten Nahrungsstoffen der Anasazi wird um die Zeitenwende lokal differenziert auf 1 bis 3% geschätzt .

Diese Menschen, die 1000 Jahre später die großen Bodenbauer des Südwestens waren, neben den anderen Kulturgruppen der Hohokam, der Mogollon, der Salado, der Sinagua, wurden von den Archäologen als Basketmaker (= Korbmacher) bezeichnet, da sie noch keine gebrannten Tongefäße herstellten. Das Artefakt Korb ist insofern bemerkenswert, weil es noch die wesentlichste „Gefäßart“ (neben Beuteln und Säcken) vor der Herstellung von keramischen Gefäßen repräsentiert. (Gefäße aus Holz oder Rinde sind archäologisch in diesem Raum nicht belegt. Und damit informell nicht existent.) Dementsprechend formulierten die Archäologen eine chronologische Abfolge der kulturellen Anpassung der Anasazi, der späteren Pueblo-Indianer. Die Basketmaker wurden jedoch bereits ab 400-500 u.Z. „Potmaker“/„Topfhersteller“, aber das wird nicht in eine Veränderung der kulturellen Bezeichnung umgesetzt. Der Übergangszeit vom Grubenhaus zum übertägigen Mauerwerksbau führte allerdings zur Namensgebung Pueblo (I), ab der einige Quellen wegen der dann differenzierter werdenden kulturellen Erscheinungen erst von Anasazi sprechen.

Zeit 1 - 400 u.Z-

Chaco Phase-- / Anasazi-PeriodeFrühe Basketmaker II

Zeit 400 - 500 u.Z

Chaco Phase-- / Anasazi-PeriodeSpäte Basketmaker II

Zeit 500 - 700/750 u.Z

Chaco PhaseLa Plata / Anasazi-PeriodeBasketmaker III

Zeit 700/750 - 900 u.Z

Chaco PhaseWhite Mound / Anasazi-PeriodePueblo I

Zeit 900 - 1040 u.Z

Chaco PhaseEarly Bonito / Anasazi-PeriodePueblo II

Zeit 1040 - 1090 u.Z

Chaco PhaseClassic Bonito / Anasazi-PeriodePueblo II

Zeit 1090 - 1140u.Z

Chaco PhaseLate Bonito / Anasazi-PeriodePueblo III

Zeit 1140 - 1200 u.Z

Chaco PhaseMcElmo / Anasazi-PeriodePueblo III

Zeit 1200 - 1300 u.Z

Chaco PhaseMesa Verde / Anasazi-PeriodePueblo III

Angesichts dieser Zeitangaben soll nochmals darauf hingewiesen werden, dass diese Zahlen bestenfalls allgemeine Richtwerte für die Chronologie einer allmählichen kulturellen Veränderung darstellen. Die Zahlen schwanken von Quelle zu Quelle und von Region zu Region.

Das Leben der Frühen Korbmacher II/ Early Basketmaker II

Die Menschen in dieser Zeit und aus diesem Gebiet waren wie „DU und ICH“ - d.h. „faul und gefräßig“. Der lebenserhaltende Drang nach essbaren Nahrungsstoffen und trinkbarem Wasser in für die Gemeinschaft ausreichender Menge und Qualität war der Motor ihrer physischen und geistigen Bewegung, ihrer Mobilität. In klimatisch extremen Zeiten (Winter) spielte auch das Aufsuchen und die Nutzung natürlicher Schutzräume (wind- und wassererosiv entstandener Aushöhlungen/Höhlen im Sandstein) eine Rolle. Es gab nur einen wesentlichen Unterschied zwischen den „Damaligen“ und uns „Heutigen“ – sie waren noch keiner patriarchalen HERRscherschicht und deren apparativer Willkür ausgesetzt. Sie mussten sich nur, wie alle Lebewesen auf der Erde, mit den natürlichen Bedingungen auseinandersetzen, sich ihnen anpassen, diese lebenserhaltend ausnutzen. Diese Bedingungen zwangen sie zu einer guten Beobachtung ihrer Umgebung und einer Analyse ihrer so erhaltenen Informationen.

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