Malcom Brady - PICKNICK MIT HITLER

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Die gebürtige Argentiniern Mia Sastre kehrt nach vielen Jahren im amerikanischen Exil erstmals in ihr Heimatland zurück um das Erbe ihrer verstorbenen Tante Juana anzutreten. Ihre erste Anlaufstelle ist der schwereiche Notar Manuel Guzmann in Cordoba. Er klärt sie über das Testament ihrer Tante auf. Das Erbe besteht aus einem Haus in Bariloche, sowie 50.000 $ in bar. Doch das ist längst noch nicht alles. Mia bekommt außerdem eine Metallkassette mit persönlichen Dingen ihrer Tante und vier Notizbücher ausgehändigt. Erstgenannte enthält Orden und Abzeichen aus der Zeit des Dritten Reiches, dazu Fotos, die ihre Tante mit einem deutschen Offizier in SS Uniform zeigen. Mia kommen erste Zweifel. Wer war Tante Juana in Wirklichkeit und was hatte sie mit den nach Argentinien geflüchteten Nazis zu tun? Nach und nach kommen erschütternde Details ans Licht. Die Geständnisse ihrer Tante reißen Mia in ein Gefühlschaos. Sie besucht jene Orte, an denen sich ihre Tante gut 60 Jahre zuvor aufgehalten hat und gerät in gefährliche Situationen, die sie zunächst nicht richtig ernst nimmt. Aber die alten Seilschaften lauern überall und sind aktiver denn je. Als Mia langsam dahinter kommt, um was es hier wirklich geht, ist es bereits zu spät.

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Doch dann, so plötzlich wie er gekommen war, ging der Moment auch wieder vorbei. Mia spürte wie eine nicht für möglich gehaltene Nervosität von ihr Besitz ergriff und sie nicht mehr loslassen wollte. Allein bei den neuen Gedanken, die sich ihr jetzt aufdrängten, spürte sie eine tiefe innere Unruhe in sich aufsteigen. Trotzdem schaffte sie es der jungen Stewardess in dem dunkelblau-roten Outfit zuzulächeln, als sich diese nach ihrem Getränkewunsch erkundigte. Mias Stimme zitterte in keinster Weise. Sie hatte gelernt damit umzugehen, auch wenn es ihr noch so schwer fiel. Es war so manches, das sie jetzt tun musste, von dem sie vorher geglaubt hatte, niemals dazu fähig zu sein. Diese ständigen Veränderungen, die ihr Leben ihr abverlangte, sowie die vielen Schicksalsschläge, die sie wie selbstverständlich hinnahm, hatten sie letztendlich nachdem Tod ihrer Eltern erwachsen werden lassen. Was blieb waren Fragen. Viele, unbeantwortete Fragen, die sie als Kind gestellt hatte.

Die silberne Boing 737 flog über Rhode Island und nahm Kurs auf New York. Mia traute sich zum ersten Mal das Plastikrollo nach oben zu schieben. Die riesige Stadt versank unter ihr im bleichen Dunst der Ferne, als die Maschine eine Schleife zog und langsam ihre Flughöhe verringerte. In etwas weniger als zwanzig Minuten würde der Flieger auf dem internationalen Flughafen John F. Kennedy landen und danach würde Mia an Bord einer Aerolineas Argentinas Maschine die USA verlassen. Das heißt, für den Fall, dass bei der Ausreise alles klar ging. Bis dahin verblieben ihr noch ein paar lange Stunden, in denen sie sich lächelnd und unschuldig locker geben wollte. Sie blickte hinunter auf das Land, in dem sie aufgewachsen war. Das war lange nachdem man ihre Eltern im Land der Gauchos ermordet hatte.

Die Ankunftshalle war wie immer brechend voll. Besonders lästig war die erneute Einreise-Prozedur, bei der Mia ihr Gepäck identifizieren und wieder aufgeben musste. Sie folgte den Schildern bis zur Gepäckentnahme. An dem Rollband schnappte sie sich ihren Koffer, passierte die Einreisekontrolle und steuerte auf den Flugschalter zu. Dabei blickte sie nervös auf ihre Armbanduhr. Bis zum abermaligen Einchecken blieben ihr noch drei Stunden. Eine verdammt lange Zeit, wenn man warten musste und der eigene Kloß im Hals immer größer wurde. Einige Polizisten in Uniform standen herum, nahmen aber keine weitere Notiz von ihr. Aber sie wusste, dass sie da waren- die Leute vom Geheimdienst. Sie waren immer da. Irgendwo warteten sie. Mia mochte keine Geheimdienstler. Das hatte mit den Erlebnissen in ihrer Vergangenheit zu tun. Sie spürte, wie sie immer nervöser wurde. Einer stand in der Nähe des Flugschalters. Das hatte ihr gerade noch gefehlt. Ausgerechnet dort, wo man ihre Bordkarte für den Weiterflug hinterlegt hatte - und wo sie unbedingt hin musste. Hoffentlich war mit ihren Papieren alles in Ordnung.

Der Mann wirkte scheinbar teilnahmslos, seine Augen jedoch waren starr auf die Menschenmenge gerichtet. Sie überflogen jeden, der sich dem Flugschalter näherte. Mia setzte sich die Sonnenbrille auf, obwohl das völlig verrückt war. Sie hatte sich betont lässig gekleidet. Alles hatte den Anschein als würde sie nur eine kurze Reise unternehmen. Sie spürte einen leichten Schubser. Jemand drückte sie von hinten vorsichtig vorwärts. Jetzt war sie an der Reihe, stand direkt vor dem Flugschalter - endlich!

Eine freundliche Dame lächelte sie an. Mia lächelte zurück. Alles lief glatt. Problemlos bekam sie ihre Bordkarte ausgehändigt. Die Dame vom Bodenpersonal stellte ihren Koffer auf die Waage.

„Möchten sie ihr Gepäck direkt bis Córdoba durch buchen?“ fragte sie mit überlauter Stimme.

Verdammt! Muss sie denn so schreien, ausgerechnet jetzt?

Aber es war zu spät. Der unauffällig wirkende Beamte blickte direkt zu ihr hin und bewegte sich auf den Ausgang mit dem Schild Embarkation zu.

„Madam, ihre Bordkarte bitte“, sagte er höflich aber bestimmt. Mia hoffte, er würde nicht das Zittern bemerken, welches durch ihren Körper ging. Gehorsam reichte sie ihm die Karte und machte auf lockere Konversation mit einem Nebenmann.

„Sie kommen aus Oregon und fliegen weiter nach Buenos Aires?“ fragte der Beamte weiter. Mia fiel ein hässlicher Blutschwamm an seinem Hals auf. Er hatte die Form eines Halbmondes.

Jetzt kommt’s, dachte sie.

„So können Sie aber nicht abfliegen“, kam seine Antwort, genau wie Mia es befürchtet hatte. Der Mann mit dem kurzen Haarschnitt und dem dunklen Schnauzbart sah sie zunächst ernst an, dann aber huschte doch ein Lächeln über sein Gesicht.

„Sehen Sie, Madam. Sie haben die Ausreisesteuer noch nicht bezahlt. Dies ist ein internationaler Flug und da werden fünfzig Dollar fällig. Die müssen sie schon noch hier begleichen. Ohne die Steuermarke auf der Bordkarte kann ich Sie leider nicht ausreisen lassen.“

Mia fiel ein Stein vom Herzen. Hatte sie richtig gehört? Diese verfluchte Ausreisesteuer! Daran hatte sie überhaupt nicht mehr gedacht!

Sie schenkte ihm ein strahlendes Lächeln und griff nach dem Pappstreifen.

„Wird sofort erledigt, Mister.“

Das Mister schien ihm zu gefallen. Mia tauchte in die Menschenmenge ein und ging zu einem der Bankschalter, wo man ein paar Devisen tauschen - und eben auch jene lästige Steuer entrichten konnte. Als sie dem Beamten ein wenig später den Karton mit der Steuermarke in die Hand drückte und ihm zunickte, grinste er breit und riss gleichzeitig den Kontrollabschnitt ihrer Bordkarte ab. Danach entließ er sie in den Abflugbereich. Nach zwei Stunden Wartezeit wurde ihre Maschine nach Argentinien aufgerufen. Gate 29, Aerolineas Argentinas Flug AR 1301 nach Buenos Aires.

Sie ging durch die Gangway und betrat den großen Airbus. Glücklicherweise befand sich ihr Platz im vorderen Drittel der Maschine. Somit würde sie in Buenos Aires als einer der ersten Passagiere aussteigen können. Langsam schob sie sich vorwärts und wartete geduldig, bis ihr die Mitreisenden, die noch in aller Ruhe ihre Kleinigkeiten im Gepäckfach verstauten, Platz boten.

Reihe fünf – Fensterplatz, prima, sie hatte ihren Sitzplatz gefunden. Beim Hinsetzen blickte sie sich verstohlen um. Der Mann, mit dem sie es bereits im Flughafengebäude zu tun hatte, stand jetzt zwischen den Sitzen und beobachtete die einsteigenden Passagiere. Diese Wachmänner waren wirklich überall. Ein Seufzer stieg in ihr hoch, doch sie wusste ihn zu unterdrücken. Irgendwie war es auch besser so - wegen diesen fanatischen Terroristen.

Mia lehnte ihre Stirn an das Fenster und glaubte in der Ferne das Empire State Building sehen zu können. Ein Sonnenstrahl blitzte kurz in das ovale Fenster, worauf sie hastig das Plastikrollo nach unten zog. Erst als die Motoren brummten und endlich die Türen geschlossen wurden, fühlte sie sich einigermaßen sicher. Mit dem Fliegen heutzutage war das so eine Sache.

Die Maschine fuhr auf das Rollfeld und reihte sich in die Schlange wartender Flugzeuge ein. Auf einmal knackte der Lautsprecher. Eine angenehm, männliche Stimme meldete sich.

„Buenos Dias, liebe Fluggäste. Mein Name ist Gomez. Ich bin der Co-Pilot auf ihrem Flug nach Buenos Aires. Leider wird sich der Abflug wegen des hohen Flugaufkommens um 20 Minuten verspäten. Ich bitte um Ihr Verständnis und wünsche Ihnen eine angenehme Reise. Ich melde mich nach dem Start wieder, wenn wir unsere Flughöhe erreicht haben.“

Es knackte ein weiteres Mal, dann verstummte der Lautsprecher. Die kleine Verzögerung war nicht weiter schlimm. Mia hatte alle Zeit der Welt und fragte sich, was sie in Argentinien erwarten würde. In dem Brief von der Botschaft hatte etwas von einer Erbschaft gestanden, sowie von persönlichen Dingen der Verstorbenen. Sie hatte keine Ahnung, was das sein konnte, verstand auch nicht richtig, warum Tante Juana ausgerechnet sie als Erbin eingesetzt hatte. Zuerst hatte sie noch überlegt, das Erbe einfach abzulehnen. Aber dann war sie neugierig geworden, hatte gegrübelt und gegrübelt, bis sie sich schließlich entschlossen hatte nach Argentinien zu fliegen. Seitdem lag etwas Seltsames in der Luft. Etwas, dass sie nicht greifen konnte, dass sie aber durchaus beunruhigte. War es wirklich richtig, dass sie jetzt in diesem Flieger saß? Sollte man nicht Vergangenes besser ruhen lassen?

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