Malcom Brady - PICKNICK MIT HITLER

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Die gebürtige Argentiniern Mia Sastre kehrt nach vielen Jahren im amerikanischen Exil erstmals in ihr Heimatland zurück um das Erbe ihrer verstorbenen Tante Juana anzutreten. Ihre erste Anlaufstelle ist der schwereiche Notar Manuel Guzmann in Cordoba. Er klärt sie über das Testament ihrer Tante auf. Das Erbe besteht aus einem Haus in Bariloche, sowie 50.000 $ in bar. Doch das ist längst noch nicht alles. Mia bekommt außerdem eine Metallkassette mit persönlichen Dingen ihrer Tante und vier Notizbücher ausgehändigt. Erstgenannte enthält Orden und Abzeichen aus der Zeit des Dritten Reiches, dazu Fotos, die ihre Tante mit einem deutschen Offizier in SS Uniform zeigen. Mia kommen erste Zweifel. Wer war Tante Juana in Wirklichkeit und was hatte sie mit den nach Argentinien geflüchteten Nazis zu tun? Nach und nach kommen erschütternde Details ans Licht. Die Geständnisse ihrer Tante reißen Mia in ein Gefühlschaos. Sie besucht jene Orte, an denen sich ihre Tante gut 60 Jahre zuvor aufgehalten hat und gerät in gefährliche Situationen, die sie zunächst nicht richtig ernst nimmt. Aber die alten Seilschaften lauern überall und sind aktiver denn je. Als Mia langsam dahinter kommt, um was es hier wirklich geht, ist es bereits zu spät.

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1941

Sie versuchten weiterhin unsere Persönlichkeiten zu brechen. Das ging bereits im Waschraum los. Der wurde damals zu allem Möglichen verwendet, auch zum Schlachten von Tieren. Einmal musste ich mit ansehen, wie sich die scharfen Zähne eines Sägeblattes durch weiches Fleisch fraßen und wie Blut aus jedem Spalt spritzte, den die Säge hinterließ. Es war das Fleisch eines Wildschweins gewesen. Die Pfleger hatten wohl geahnt, dass sie dabei eine ziemliche Schweinerei veranstalten würden und bewusst einen der Waschräume mit gefliestem Boden ausgewählt, deren Ablauf direkt in die Kanalisation führte. Dort traf das Blatt auf den ersten Knochen. Der Widerstand war gering und das Sägeblatt arbeitete sich weiter vor. Mitten durch den Leib des Tieres.

Mit Ekel hatte ich mir die blutigen Teile angesehen. Das restliche Blut, welches sich noch in dem Tierkadaver befand, hatte sich über den gefliesten Fußboden ergossen. Selbst die Säge war blutig gewesen. In Gedanken sah ich das Werkzeug vor mir. Ich sah auch, wie die beiden Männer versuchten das Blatt zu reinigen, die fleischigen Einzelteile in mehrere Kühltaschen packten und wegtrugen. Grausig! Das war wirklich Ekelhaft!

Danach traute ich mich für eine längere Zeit nicht mehr allein in den Waschraum, obwohl ich, genau genommen, dort niemals ganz für mich alleine war. Viele meiner Leidesgenossen gingen an der unmenschlichen Behandlung zu Grunde, ließen ihr Leben in fensterlosen Zellen oder funktionierten danach genau so, wie man es von ihnen verlangte. Auch mich wollten sie ruhig stellen. Ich bekam täglich irgendwelche Medikamente zugeteilt, die ich zunächst ablehnte, aber schließlich unter Zwang eingeflößt bekam. Von nun an ging es mir noch schlechter.

Für uns Mädchen kam noch eine ganz andere Gefahr hinzu - Vergewaltigung. Ich wusste von weiblichen Patienten, die innerhalb von fünf Monaten mehrere Male vergewaltigt wurden. Nicht von den Mitinsassen, sondern von den Pflegern und vom Direktor selbst, der dann auch noch stolz verkündete, man brauche in seiner Institution durchschnittlich drei Tage, „um die Patienten auf seine Linie einzustellen“.

Wie ich sie alle hasste!

Aber ich überlebte. All die genannten Grausamkeiten und Repressalien vermochten meine Willensstärke nicht zu brechen, auch wenn mich der Hass auf die Leitung des Sanatoriums beinahe wahnsinnig werden ließ. Ich wollte sie vernichten, wollte, dass sie meine Wut zu spüren bekamen, wollte, dass sie Angst vor mir hatten.

1942

Ich war zu einer attraktiven Frau herangewachsen, mit Rundungen, genau an den Stellen wo sie sein mussten. Mit festen Brüsten, vollen Lippen, einer schlanken Taille und Hüften, die sich mit einem provozierenden Versprechen bewegten. Mit zwanzig hatte ich wieder langes Haar und fing an, meine körperlichen Reize gezielt einzusetzen. Ich sammelte Kontakte und Informationen über Personen, die mir später einmal von Nutzen sein konnten. Mein erstes Opfer war Bertram Reyes, ein junger Pfleger, der gerade seine Ausbildung absolviert hatte. Eines Abends klopfte er an meine Zimmertür, wollte sich nach irgendetwas erkundigen. Er bekam keine Antwort. Unsicher blickte er auf seine Uhr, öffnete vorsichtig die vergitterte Tür und trat ein. Der Raum war dunkel. Mein Schatten näherte sich ihm.

„Bertram…“, flüsterte ich mit heiser Stimme. Er erkannte sie und drehte sich um. „Juana, ich möchte etwas mit dir besprechen.“

Weiter kam er nicht. Ich näherte mich ihm langsam und kam so nah, dass er sehen konnte, dass ich nackt war.

„Großer Gott“, Bertram verhaspelte sich. „Was ist…“

Ich nahm seine Hand und legte sie auf meine Brust. „Ich möchte, dass du mit mir schläfst.“

„Du? D…du bist doch noch nicht volljährig!“ Bertram war sichtlich überrascht.

„Ich glaube, es ist besser, wenn ich jetzt gehe.“ Er trat einen Schritt zurück und wandte sich der Tür zu, aber ich ahnte, was er vor hatte.

„Geh nur weiter, und ich erzähle dem Direktor, dass du mich zwingen wolltest….“

„Das wagst du nicht…“

„Mach dich nur davon… und du wirst es erleben…“

Er hielt inne. Er wusste, wenn ich wirklich ernst machte, wäre seine letzte Stunde gekommen. Also versuchte er es auf die sanfte Tour. „Juana, Kleines, sei doch vernünftig…“

„Ich mag es, wenn du mich Kleines nennst.“

„Jetzt hör schon auf, Juana! Sei doch vernünftig. Der Direktor wird mich entlassen, wenn du ihm das sagst.“

„Ach was, der doch nicht!“

Er versuchte es abermals. „Ich bin doch erst seit kurzem hier. Ich würde bei allen in Ungnade fallen.“

„Aber nein! Da waren schon ganz andere, vor dir...“

„Wie bitte?“

„Ach, nichts.“

Es war hoffnungslos. „Was willst du nun wirklich von mir?“,fragte er.

„…das du es mit mir tust…“

„Aber das geht doch nicht. Wenn der Direktor davon erfährt… er würde mich auf der Stelle hinauswerfen.“

„Ganz bestimmt nicht. Er muss ja auch gar nichts davon erfahren. Nur wenn du jetzt gehst, dann erzähle ich ihm, dass du es bei mir versucht hast und dann… „

„Juana, bitte nicht.“

Ich blickte ihn herausfordernd an. „Du hast keine andere Wahl, oder?“

Er starrte mich an, fühlte Panik in sich aufsteigen. „Warum denn gerade ich, Juana?“

„Weil ich dich mag. Du bist immer freundlich und nett zu mir.“

Ich nahm seine Hände und führte sie vorsichtig an meinen Schoss.

„Siehst du, ich bin eine richtige Frau. Zeig mir wie es ist. Lass mich fühlen, wie eine Frau liebt.“

Was konnte er anderes tun?

Ich führte ihn zu meinem Bett, half ihm sogar aus Hose und Shorts. Dann kniete ich mich vor ihm nieder und berührte seine Männlichkeit mit meinen Lippen. Er stöhnte auf. Kurz darauf nahm ich sein Ding ganz in den Mund.

Das macht sie doch nicht zum ersten Mal...

Ich spürte, wie hart er war, ließ von ihm ab und legte mich auf ihn drauf. Bertram schlang seine Hände um meinen Nacken und drang von unten tief in mich ein. Er spürte keinen Widerstand, sah mich erschrocken an, aber ich drückte mich noch enger auf ihn, während meine Hüften sich fordernd an die seinen pressten.

Mein Gott, das ist umwerfend.

Ich fühlte mich gut. Es kam mir so vor, als sei ich dafür geboren. Instinktiv wusste ich genau, was ich zu tun hatte. Mein Körper übernahm allein die Initiative. Als es vorbei war blieb ich noch ein Weilchen neben ihm liegen, dann sagte ich: „Und Morgen machen wir es gleich noch einmal…“

Von diesem Zeitpunkt an, war Bertram mein Verbündeter. Durch ihn genoss ich Freiheiten, von denen meine Mitinsassen nicht einmal zu träumen wagten. Ich bekam gesonderte Essensrationen, Süßigkeiten und Obst, und durfte sogar ab und zu Musik hören. Außerdem hielt er mich auf dem Laufenden über das, was außerhalb der Mauern des Sanatoriums geschah. Anscheinend stand mein Land ganz im Zeichen eines großen Umbruchs. Reaktionäre Kräfte gewannen zunehmend an Einfluss und Macht. Innerhalb des Militärs bildeten sich geheime Gruppierungen, welche die Achsenmächte Deutschland, Japan und Italien unterstützten. Die wichtigste von ihnen war die GOU (Grupo De Oficiales Unidos) unter der Führung von Oberst Juan Domingo Perón. Der Mann war eine Wucht. Bertram brachte mir Fotos mit. Sie zeigten den General in strahlenden Posen und eleganten Militäruniformen. Ich spürte, wie er mich immer mehr in seinen Bann zog. Ich wollte ihm so nah wie möglich sein und begriff plötzlich, was ich nach meiner Entlassung aus dem Sanatorium tun musste. Doch noch war es nicht ganz so weit. In der Folgezeit lernte ich, wie der Hase lief, wurde abgebrüht und emotionslos. Ich nahm mir mehrere Aufseher als Liebhaber, von denen ich mir gewisse Vorteile erhoffte. Mit dem Erreichen der Volljährigkeit 1943, durfte ich das Sanatorium verlassen. Bei der Entlassung musste ich mich verpflichten, über das Erlebte zu schweigen. Dies brachte das Fass zum überlaufen. Mein Hass gab mir Kraft, ich wollte meine ganz persönliche Rache nehmen. An dem politischen System und an meinen Eltern. Meine ersten Schritte in Freiheit führten mich direkt nach Buenos Aires. Bertam stellte einen Kontakt zu den Kameraden der GOU her. Ihre Organisation sollte schon bald zur mächtigsten Institution des Landes heranwachsen.

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