Malcom Brady - PICKNICK MIT HITLER

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Die gebürtige Argentiniern Mia Sastre kehrt nach vielen Jahren im amerikanischen Exil erstmals in ihr Heimatland zurück um das Erbe ihrer verstorbenen Tante Juana anzutreten. Ihre erste Anlaufstelle ist der schwereiche Notar Manuel Guzmann in Cordoba. Er klärt sie über das Testament ihrer Tante auf. Das Erbe besteht aus einem Haus in Bariloche, sowie 50.000 $ in bar. Doch das ist längst noch nicht alles. Mia bekommt außerdem eine Metallkassette mit persönlichen Dingen ihrer Tante und vier Notizbücher ausgehändigt. Erstgenannte enthält Orden und Abzeichen aus der Zeit des Dritten Reiches, dazu Fotos, die ihre Tante mit einem deutschen Offizier in SS Uniform zeigen. Mia kommen erste Zweifel. Wer war Tante Juana in Wirklichkeit und was hatte sie mit den nach Argentinien geflüchteten Nazis zu tun? Nach und nach kommen erschütternde Details ans Licht. Die Geständnisse ihrer Tante reißen Mia in ein Gefühlschaos. Sie besucht jene Orte, an denen sich ihre Tante gut 60 Jahre zuvor aufgehalten hat und gerät in gefährliche Situationen, die sie zunächst nicht richtig ernst nimmt. Aber die alten Seilschaften lauern überall und sind aktiver denn je. Als Mia langsam dahinter kommt, um was es hier wirklich geht, ist es bereits zu spät.

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Ich hielt es allerdings für besser bei Mineralwasser zu bleiben, wollte wissen, was ich tat, während ich über die frivole Meute staunte, die sich zusammengefunden hatte, um eine ausschweifende Party zu feiern. Ich spazierte weiter durch das Haus. In der Mitte einer Wand war eine große Fahne mit einem Eisernen Kreuz zu sehen. Links daneben hing die Hakenkreuzfahne und rechts davon ein Kriegssymbol der Reichsmarine. Ich schaute mich weiter um. Im Flur hingen Portraits von Adolf Hitler und Mussolini. An der Decke hing eine Lampe, die mir sofort ins Auge stach. Sie war handgearbeitet, bestand aus einem runden Rahmen von dem drei Fassungen mit Leuchtmittel abgingen. Sie soll von den Soldaten der „Graf Spee“ aus Teilen des Schiffes angefertigt worden sein, wie mir jemand später erzählte.

Die meisten Gäste standen bereits unter Alkoholeinfluss. Um eine gewisse Anonymität zu bewahren, trugen sie wie ich eine Maske. Dahinter konnte man sich so wunderschön verstecken, wenn man die Sau raus lassen wollte. Ich machte mir einen Spaß daraus, ihr Verhalten zu beobachten. Manch einer befand sich bereits im fortgeschrittenen Stadium. Ein Individuum mit einer Piratenmaske starrte mich an. Als ich in ein anderes Zimmer ging, schlich er mir nach und trat genau in dem Moment aus einer Ecke hervor, an der ich vorbeigehen musste. Er stand ganz plötzlich vor mir, als ich mich umdrehte. Durch die Augenschlitze der Maske konnte ich seine Augen sehen - hellblau und eiskalt. Wie grausig! Ich fröstelte. Schnell drehte ich mich um, hielt Ausschau nach jemandem mit dem ich mich unterhalten konnte, aber da war niemand, der auch nur halbwegs charmant oder witzig war.

Gegen 23.00 Uhr war ich die einzige, die noch ohne fremde Hilfe aufrecht stehen konnte. Alle anderen hatten kräftig einen sitzen. Ein Mann mit einer Affenmaske lag tief schnarchend unter einem antiken Holztisch. Seine Hose war verschwunden, dafür hatte jemand sein bestes Stück rot angemalt. Ich musste grinsen, als ich sein kümmerliches Geschlechtsteil sah.

Die meisten der kostbaren Möbelstücke waren auf Seite geschoben worden. Überall standen halbvolle Gläser und Becher mit Fruchtbowle herum. Reste von Gebäck und Lachsschnittchen schmückten sich mit Konfetti und Luftschlangen. In den Salatschüsseln schwamm alles Mögliche, nur kein Salat. Es sah aus wie flüssige Empanadas. Ich hielt Ausschau nach Walter Dettelmann - ohne Erfolg. Anscheinend wollte er sich nicht finden lassen. Ich fand, dass der richtige Zeitpunkt gekommen war, um mich unbeobachtet aus dem Haus zu schleichen. Ich sah die beiden schmalen Türen, die dicht nebeneinander lagen und von denen eine hinaus auf den großen Innenhof führen musste. Ich tat genau zwei Schritte auf sie zu, da spürte ich es. Von hinten senkte sich ein gewaltiges Gewicht auf mich. Hastig drehte ich mich um, nur um festzustellen, dass ein übergewichtiger Bursche mit einem Löwenkopf im Begriff war, sich um meinen Rücken zu schlingen.

„Hi, isch bin de Alfred.“

Ich hatte alle Mühe ihn mir vom Leib zu halten, wollte ihn unbedingt loswerden.

„Ich wollte gerade gehen, trinken Sie doch noch einen“, sagte ich.

Alfred rülpste und lallte. „Isch will nischs su drinken. Nur ma so Hallo sagen. Du bisssu süß. D…das wollte ich dir nua sagen.“

„Vielen Dank.“

Ich versuchte weiterhin den Löwen von mir abzuschütteln. Der war jetzt gerade dabei meinen Hals mit seinen Händen zu umklammern, was nicht gerade angenehm war. Ich krächzte ihm etwas ins Ohr, in der Hoffnung, dass er verstand und dahin verschwand, woher er gekommen war.

„Ich glaube, du brauchst dringend etwas frische Luft, Alfred!“

Tat er aber nicht, sondern klammerte sich noch fester an mich, während ich panisch versuchte, nach hinten auszubrechen. Durch den Mundschlitz sah ich seine sabbernde Zunge, die sich leicht nach außen schob, während er mich rückwärts auf die Veranda drückte. Ein eng umschlungenes Paar stand in der hinteren Ecke fest an das schmiedeeiserne Geländer gepresst. Eine Frau hinter einer Vampir Maske kicherte und ließ ihre Hand im Hosenschlitz des Mannes verschwinden. Danach zog sie ihn mit sich in die Dunkelheit des anliegenden Gartens. Dort verwandelte sich der Klang des Kicherns allmählich zu einem Laut des Schleckens -und Stöhnens.

„Willst du dich nicht setzen?“

In meinen Augen glomm eine gewisse Hoffnung, den Störenfried bald loszuwerden.

„Nein!“

Alfred zog mich zu sich hinunter, mit einer Kraft, die ungefähr dem doppelten meines Gewichts zu entsprechen schien.

„Isch will mit dir bumsen.“

„Äh nun…“

Angesichts seiner geballten Unverschämtheit wollte ich gerade etwas erwidern, da sackte Alfred plötzlich in sich zusammen, seine Arme rutschten von meinem Hals. Der Alkohol hatte ihm den Rest gegeben.

Gott sei Dank! Ich versuchte erst gar nicht, ihn aufzufangen und vor einem Sturz zu bewahren, sondern lehnte mich erleichtert gegen das Geländer und atmete tief durch. Die Luft war klar und sauber, und es war immer noch warm hier draußen und allemal angenehmer, als in der gerammelt vollen Bude, mit dem Gestank nach Zigaretten, Schweiß und Alkohol.

Die hintere Tür quietschte, ich drehte mich um. Zum Glück war es nicht Alfred, der sich erholt hatte, sondern ein weiteres Pärchen, das bis auf die Masken kaum noch etwas am Körper trug und ebenfalls in Richtung der schützenden Dunkelheit des Gartens verschwand. Meine Füße schmerzten fürchterlich in den neuen Schuhen mit den hohen Pfennigabsätzen und so überließ ich Alfred seinem süßen Schlaf mit taufeuchten Träumen und ging zurück ins Haus. Hier wartete bereits das nächste Unheil auf mich.

„Juhu, die Stripperinnen sind da!“

Auch das noch. Bleibt mir denn heute gar nichts erspart?

Die erste Tänzerin, eine resolut wirkende Rothaarige mit einer Augenblende, begann sich hin und her zu schlängeln, während sie sich einiger unnötiger Kleidungsstücke entledigte. Als sie fast nackt war, setzte sie sich auf den Schoß eines männlichen Gastes und leckte an seinem Ohrläppchen. Während sie mit dem Po wackelte, zwang sie den Kopf des betrunkenen Mannes zwischen ihre Brüste, bog ihren Rücken durch und sprang nach hinten weg. Eine vollbusige Blondine wiederholte den gesamten Vorgang, beugte sich allerdings dabei soweit vor, dass ihre Brüste über sein Gesicht strichen. Der Mann versuchte nach ihnen zu grapschen, war aber viel zu voll um einen Treffer zu landen. Also versuchte er es erneut, grölte etwas in die Menge und schnalzte mit der Zunge. An dieser Stelle brachte jemand den Tänzerinnen Gläser mit Fruchtbowle, die sie rhythmisch wackelnd tranken.

Mir wurde speiübel. Eine Feier bei den Deutschen hatte ich mir weiß Gott ganz anders vorgestellt.

Ich drängte mich vorsichtig an der Meute vorbei, ging auf die Haustür zu und wurde prompt wieder aufgehalten. Diesmal war es der Hausherr persönlich. Er war mir gefolgt und bugsierte mich nun zurück in sein Haus. Er schien kein bisschen betrunken zu sein.

„Sie wollen doch nicht etwa schon gehen, hübsches Fräulein?“

„Ihre Party ist wirklich wunderbar, aber ich muss leider…“

„…etwas trinken!“ Schnell hielt er einen Becher in den Springbrunnen und stieß ihn mir entgegen, sodass etwas von der Flüssigkeit auf meine Seidenbluse schwappte. Dann hielt er seine eigene Tasse hoch, prostete mir zu und ließ das Zeug in seine Kehle laufen. Jetzt sah er mich lüstern an, nahm mich bei der Hand und zog mich mal wieder mit sich fort.

Der Raum, in den er mich brachte, sah aus, wie die Bühnenaufmachung in einem nie enden wollenden Märchen. Dazu kam der penetrante Geruch nach Laster und Verderbnis. Wie viele Frauen vor mir mochten hier durch paradiert sein? Ich konnte es nur erahnen. Jedenfalls hatte jede das ihre zu dem Geruch beigetragen.

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