Malcom Brady - PICKNICK MIT HITLER

Здесь есть возможность читать онлайн «Malcom Brady - PICKNICK MIT HITLER» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

PICKNICK MIT HITLER: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «PICKNICK MIT HITLER»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die gebürtige Argentiniern Mia Sastre kehrt nach vielen Jahren im amerikanischen Exil erstmals in ihr Heimatland zurück um das Erbe ihrer verstorbenen Tante Juana anzutreten. Ihre erste Anlaufstelle ist der schwereiche Notar Manuel Guzmann in Cordoba. Er klärt sie über das Testament ihrer Tante auf. Das Erbe besteht aus einem Haus in Bariloche, sowie 50.000 $ in bar. Doch das ist längst noch nicht alles. Mia bekommt außerdem eine Metallkassette mit persönlichen Dingen ihrer Tante und vier Notizbücher ausgehändigt. Erstgenannte enthält Orden und Abzeichen aus der Zeit des Dritten Reiches, dazu Fotos, die ihre Tante mit einem deutschen Offizier in SS Uniform zeigen. Mia kommen erste Zweifel. Wer war Tante Juana in Wirklichkeit und was hatte sie mit den nach Argentinien geflüchteten Nazis zu tun? Nach und nach kommen erschütternde Details ans Licht. Die Geständnisse ihrer Tante reißen Mia in ein Gefühlschaos. Sie besucht jene Orte, an denen sich ihre Tante gut 60 Jahre zuvor aufgehalten hat und gerät in gefährliche Situationen, die sie zunächst nicht richtig ernst nimmt. Aber die alten Seilschaften lauern überall und sind aktiver denn je. Als Mia langsam dahinter kommt, um was es hier wirklich geht, ist es bereits zu spät.

PICKNICK MIT HITLER — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «PICKNICK MIT HITLER», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Und woher kommen Sie, wenn ich fragen darf?“, lautete ihre erste Frage.

„Aus Buenos Aires“, antwortete ich schnell.

„Ah, natürlich. Und Sie heißen?“

„Isabel Ortega.“

„Haben Sie schon einmal im Service gearbeitet?“

Ich beschloss die Unwahrheit zu sagen.

„Aber sicher! Ich habe mehrfach in den Gaststätten in Recoleta ausgeholfen.“

Der Name wirkte Wunder. Den Stadtteil Recoleta kannte jeder in Argentinien. Er stand für eines der elegantesten und teuersten Wohn- und Geschäftsviertel von Buenos Aires.

„Aber warum nur sind sie von der Hauptstadt weggegangen? Ich meine, eine so schöne große Stadt bietet doch sicher unzählig viele Möglichkeiten für eine junge Dame?“

Das genau war der Knackpunkt. Hier musste eine einfache, aber glaubhafte Antwort her. Die hatte ich parat. Ich erzählte ihr die Geschichte, die ich mir zurechtgelegt hatte.“

„Das hat eher persönliche Gründe, verstehen Sie? Ich habe mich von meinem Freund getrennt.“

Jetzt lächelte die alte Dame wieder.

„Ah, ich verstehe, Liebeskummer. Das tut weh, was? Na ja, ihr jungen Leute nehmt die Gefühlsangelegenheiten einfach viel zu ernst. Das Leben geht immer weiter!“

„Ja schon, aber ich mochte einfach nicht mehr in der gewohnten Umgebung bleiben, wenn Sie verstehen, was ich meine.“

„Aber sicher, Kindchen. Luftveränderung, nicht wahr? Und da haben Sie sich ausgerechnet unsere Kleinstadt ausgesucht?“

Auch darauf wusste ich eine passende Antwort.

„Warum denn nicht? Ich habe von den herrlichen Bergen und von den vielen Flüssen und Bächen gehört. Ich liebe die Natur, müssen Sie wissen.“

„Wann können Sie anfangen?“

Diese direkte Frage hatte ich so nicht erwartet, aber anscheinend hatte ich die alte Dame mit meinen Antworten zufriedengestellt.

„Von mir aus gleich morgen. Allerdings muss ich mich noch um eine Unterkunft bemühen....“

„Was, die haben Sie auch nicht?“

„Nein, ich habe ihnen doch erzählt, dass ich gerade erst angekommen bin. Eine entfernte Tante von mir wohnt in Cordoba, aber das ist wohl zu weit, was?“

„Viel zu weit, Kindchen. Da können Sie sich auch gleich am Rio de la Plata eine Arbeit suchen.“

„Oh nein, vielen Dank, ich denke ich möchte lieber hier bleiben.“

„Warten Sie mal, ich habe da oben noch eine Dachkammer frei. Die könnte ihnen mein Mann ein wenig Zurecht machen. Ich meine, es ist nicht gerade eine Luxuswohnung aber zum schlafen reicht es alle Mal. Und wenn ich mich recht erinnere, dann steht da oben sogar noch ein alter Elektro-Ofen herum, damit Sie es in den kälteren Jahreszeiten schön warm haben.“

Das war meine kleinste Sorge.

„Perfecto!“

Ich brachte eine der Redewendungen an, die ich vorab einstudiert hatte. Innerhalb von ein paar Minuten hatten sich meine Probleme gelöst. Ich hatte a) einen Job und b) eine Unterkunft. Außerdem würde mir der Job als Kellnerin direkten Kontakt zu den Gästen ermöglichen. Na, Senor Oberst Perón - wie habe ich das gemacht...?

Bereits am nächsten Tag begann mein neues Leben in der Kleinstadt Villa General Belgrado. Ich richtete mich in dem kleinen Dachgeschoss oberhalb des Cafés häuslich ein. Das war nicht weiter schwer, denn ich hatte ja kaum etwas mitgebracht. Trotzdem versuchte ich es mir so gut wie es ging gemütlich zu machen. Meinen Job als Serviererin nahm ich sehr ernst. Am Anfang war ich noch ein wenig unbeholfen, aber lernwillig. Und ich lernte schnell. Meine Chefin, Dona Rivera zeigte mir sämtliche Kniffe, die Frau brauchte, um den meist männlichen Gästen ein gutes Trinkgeld zu entlocken. Dabei kam mir mein angeborener Charme zugute und nach ein paar Tagen ging mir die Arbeit wie von selbst von der Hand. Fast kam es mir so vor, als hätte ich in meinem noch so jungen Leben nie etwas anderes getan als Servieren. Neben der Senora arbeitete auch eine junge Angestellte in dem Café. Sie hieß Catalina und war mit ihren 20 Jahren nur unwesentlich jünger als ich. Wir schlossen schnell Freundschaft. Catalina stammte aus der Gegend und wusste immer, wo etwas los war. Durch sie lernte ich die ersten Deutschen kennen und begann mich mit ihrer Mentalität auseinanderzusetzen. Das war beileibe nicht so schwer, denn die meisten von ihnen waren einfach gestrickt. Sie liebten Geld, dunkelhaarige Frauen, Fußball und feucht-fröhliche Feste. Darauf ließ sich aufbauen...

War ich einmal nicht mit Catalina unterwegs, dann fing ich an all das zu fotografieren, von dem ich glaubte, es könnte die Kameraden von der GOU interessieren. Ich unternahm Ausflüge in die nähere Umgebung und fotografierte die Häuser der Deutschen, wann immer ich in ihre Nähe kam. Ganz besonders interessierte mich das Militärische Institut für Sozialarbeit „IOSE.“ Hier waren die fremden Marinesoldaten untergebracht. Sie begeisterten sich für unser wohlschmeckendes Fleisch und verliebten sich in die hübschen Kreolinnen auf dem Land. Der Ort lag am Ufer des Rio Rearte, mitten im Bergland, etwa zehn Kilometer von Villa General Belgrano entfernt. Es war zum Anstich des Oktoberfestes 1944 als ich hier zu einer ausschweifenden Party eingeladen wurde.

Diese Einladung hatte ich in erster Linie einem deutschen Marinesoldaten zu verdanken, den ich bei uns im Café kennengelernt hatte. Sein Name war Walter Dettelmann. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich vor dem Haus mit einem roten Ziegeldach und kleinen Fenstern stand, meine Handtasche öffnete und einen kleinen Taschenspiegel hervor nahm, um mein Make-up zu überprüfen, bis ich mich vergewissert hatte, das optisch alles in Ordnung war. Dann legte ich den Spiegel zurück und kramte stattdessen eine Maske heraus, die ich mir extra für diesen Abend zugelegt hatte. Dettelmann hatte darauf bestanden, dass ich eine Maske trug und was es damit auf sich hatte, sollte ich sogleich erfahren. Ich drückte auf den Klingelknopf. Im Hintergrund ertönte ein tiefer Gong. Jemand öffnete die Luke an der Tür.

„Das Kennwort bitte...“

„Adel verpflichtet.“

Die Tür öffnete sich, ich betrat das Haus und staunte. Das Innenleben war ganz den extravaganten Wünschen des Gastgebers angepasst worden. Allein die Ausmaße des Salons verschlug mir die Sprache. Mit mehr als 100 m2 Größe übertraf er alles, was ich bisher gesehen hatte. Eine exklusive Auswahl an Antiquitäten und teuren Teppichen auf blitzblank geputzten Marmorböden, vermittelten den Eindruck von Wohlstand und Vermögen. Ich war überwältigt. Anscheinend lebten die Deutschen hier in Saus und Braus.

„Na, was haben wir denn da für ein hübsches Kätzchen?“, begrüßte mich eine angenehm männliche Stimme. Ich drehte mich um und blickte in das Gesicht eines Dobermanns. Es war natürlich eine Maske, sie gehörte meinem Gastgeber Walter Dettelmann. Ich bedankte mich für das Kompliment und machte einen Knicks, wobei ich gleichzeitig meinen Mantel öffnete und kokett lächelte.

„Ich hoffe, dieses hier wird ihnen noch besser gefallen.“

Dettelmann pfiff durch die Zähne und half mir aus dem Mantel. Darunter trug ich ein schwarzes Mieder mit halterlosen, hautfarbigen Nahtstrümpfen und rote Pumps mit hohen Pfennigabsätzen. Mein Gesicht hielt ich hinter einer Katzenmaske versteckt. Dettelmann schien zu gefallen, was er sah. Er ließ ein weiteres Kompliment folgen.

„Freut mich sehr, dass Sie kommen konnten, Sie sehen hinreißend aus. Kommen Sie, ich möchte ihnen die weiteren Gäste vorstellen.“

Mit diesen Worten nahm er mich bei der Hand und zog mich mit sich fort. Ich schaute mir alles genau an. Die Party war bereits voll im Gange. Die Gäste tanzten, tranken und flirteten, was das Zeug hielt. Ich sah, wie sich die ersten Pärchen bildeten. Auf einem Sofa verführten zwei Herren, maskiert als Adolf Hitler und Mussolini eine Dame mit einer Maske von Eva Braun. Ein Typ mit einer Maske von Präsident Ramirez gab irgendwelche Anweisungen. Mir dämmerte langsam um welche Art von Party es sich hier handelte und aus welchem Grund mich der Marinesoldat eingeladen hatte. Hinter dem Salon stand ein Springbrunnen. Was er beinhaltete, sollte ich sofort zu schmecken bekommen - Fruchtbowle mit alkoholischen Zusätzen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «PICKNICK MIT HITLER»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «PICKNICK MIT HITLER» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «PICKNICK MIT HITLER»

Обсуждение, отзывы о книге «PICKNICK MIT HITLER» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x