C.D. Gerion - Die Freisprechung

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Unfreiwilliger Held dieses literarischen Abenteuerromans ist ein welterfahrener, wenn auch zuweilen etwas argloser Diplomat im Ruhestand. Beim zunächst harmlosen Versuch, für sich persönlich zu klären, was letztlich dran ist an den Lehren der großen Weltreligionen, gelangt er zu alarmierenden Erkenntnissen. Als er diese in Buchform zu verbreiten versucht, stößt er auf heftigen Widerstand und gerät in einen Strudel immer gewagterer Abenteuer hinein.
Dabei stehen ihm bis zum überraschenden Höhepunkt seine mitten im Leben stehende Ehefrau und ein mit allen Wassern gewaschener Investigativjournalist bei.
Der Roman entführt den Leser an eine Vielzahl exotischer Schauplätze, von einer entlegenen Atlantikinsel bis zu Chinas heiligen Bergen, aus den Tiefen der Katakomben von Rom bis in die Höhen der peruanischen Anden, und
bietet dabei auch noch spannende Einblicke in die diskrete Welt internationaler Politik und Diplomatie.
Ein in jeder Hinsicht fesselndes Leseerlebnis, das dazu noch völlig neue Perspektiven eröffnet – bis hin zu der im furiosen Finale aufscheinenden Utopie einer Welt, die ihr Heil jenseits überkommener Glaubensvorstellungen findet.

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„Du denkst mal wieder nur an dich. Ist dir noch gar nicht der Gedanke gekommen, dass wir auch beide zusammen Opfer deiner Abenteuer werden könnten? Und die Kinder dann nur noch in deinem ‚Roman‘ nachlesen könnten, warum und wie du sie zu Waisen gemacht hast?“

„Musst du denn immer jedes einzelne Wort auf die Goldwaage legen? Natürlich denke ich bei allem immer auch und zuallererst an euch“, schoss ich zurück. „Aber das ist vielleicht tatsächlich keine schlechte Idee. Wenn wir dafür sorgen, dass die von unserer ‚Vorsorgemaßnahme‘ erfahren, werden die wohl tatsächlich nicht das Risiko eingehen, mir oder gar uns beiden irgendwas anzutun.“

„So ist es“, stimmte Martina zu, und ruderte auch ihrerseits etwas zurück: „Du musst verstehen, dass ich ein wenig unter Schock stehe – nach allem, was Max uns hier eröffnet hat. Und natürlich sind die in erster Linie hinter dir her. Und ich für meinen Teil kann nun mal auch wenig dazu beitragen, uns aus diesem Schlamassel wieder zu befreien.“

„Und was ist mit dem Dritten im Bunde? Ich stecke da schließlich inzwischen auch voll mit drin.“ Endlich meldete sich Max mal wieder zu Wort.

"Na, wenn sich einer hier damit auskennt, wie man mit einer solchen Situation umgeht, bist du das ja wohl", versuchte ich, ihn noch weiter aus der Reserve zu locken. Was ein Fehler war, wie sich sofort herausstellte.

„Aber klar doch“, so Max in seiner lässigen Art. „Ich kenne da sogar einen idealen Ort, an dem du dich verstecken könntest. Eine nette kleine Höhle auf einer Insel, wo dich bestimmt so schnell keiner suchen wird. Das Loch gehört einem alten Kumpel von mir. Dorthin habe ich mich sogar selbst mal eine Zeit lang zurückziehen müssen.“

Spätestens an dem Punkt war mir klar, dass die Sache entschieden war. Trotzdem konnte ich es nicht lassen, noch einen kleinen Vorschlag zu machen: Ob wir nicht, solange ich mit meinen Aufzeichnungen noch nicht fertig wäre, vielleicht wenigstens schon mal mein Buch bei so einem Notar hinterlegen könnten. Wenn uns – was ich natürlich für völlig abwegig hielte – allen dreien etwas passieren sollte, könnte das die Ermittler möglicherweise auch schon auf die richtige Spur führen. Martina holte tief Luft.

„Dieses verdammte Buch ist anscheinend immer noch das Einzige, was dich wirklich interessiert! Du bist absolut unmöglich!“ Sie hätte wohl noch einen draufgesetzt, hätte Max nicht zu meinem Vorschlag so eindeutig zustimmend genickt. „Na ja, wenn es denn unbedingt sein muss,“ meinte sie schließlich, „Hauptsache, es wird nicht noch mehr Schaden angerichtet.“

Wenigstens das habe ich also doch noch erreicht. Es bedeutet ja immerhin, dass es noch eine kleine Chance gibt, dass die langen Stunden, die ich mit dem Verfassen des Buches zugebracht habe, vielleicht doch nicht ganz umsonst gewesen sind. Nur eins war dann noch zu klären:

„Und wie bringen wir das jetzt den Kindern bei – dass ihr Vater mal eben für ein paar Monate von der Bildfläche verschwindet?“

„Wir können ihnen ja sagen, du schreibst wieder ein Buch und willst jetzt erst mal ein paar Wochen völlig ungestört daran arbeiten.“

„Na ja – OK – aber ich glaube, es ist besser, wenn du ihnen das erklärst.“

Jetzt aber von vorne und der Reihe nach – ganz so, wie meine Martina das will. Nur dass ich mir die kleine Freiheit nehme, diesen Aufzeichnungen auch tatsächlich die Form eines Romans zu geben. Zeit genug dafür habe ich hier zwangsweise ja. Und die Ereignisse, die ich zu schildern habe, rechtfertigen das durchaus. Seinen Zweck erfüllt das Ganze auch in dieser Form, solange ich hier nur die Wahrheit, die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit aufschreibe. Mein eigentliches Motiv für dieses Vorgehen aber ist die Idee, die mir zugegebenermaßen erst auf der Überfahrt mit dem Schiff von der Hauptinsel hier rübergekommen ist: Vielleicht kann man diese Aufzeichnungen auch noch ganz anders und mit viel größerem Effekt nutzen, als so, wie wir es dort auf dem Achterdeck besprochen haben. Eigentlich wäre es doch ein Jammer, wenn man diesen Roman in einem Safe wegschließen würde, ohne dass ihn je jemand zu lesen bekommt. Vielleicht sollte ich das Ganze sogar in Kapitel einteilen – mit Überschriften, um dem Leser die Übersicht zu erleichtern. Wie das erste Kapitel heißen muss, ist jedenfalls schon mal klar:

Das Buch

Eigentlich habe ich überhaupt nicht vorgehabt, ein Buch zu schreiben. Und ein revolutionäres schon gar nicht. Ein Revoluzzertyp bin ich ja weiß Gott nicht. Wenn es nach meiner lieben Martina geht, bin ich sogar ‚überdurchschnittlich seriös‘. Sprich: eher langweilig. Wer hätte denn geahnt, dass das Thema immer noch oder schon wieder dermaßen heiß ist. Ehrlich, wenn ich gewusst hätte, welche Lawine ich da lostrete, hätte ich die Finger von dem Ganzen gelassen. Aber jetzt war das Buch nun mal fertig und die Ereignisse nahmen ihren Lauf.

Alles hat auch völlig harmlos angefangen. Mit dem Erreichen der Altersgrenze. Mein Gesuch, wenigstens nochmal für ein Jahr verlängern zu dürfen, einfach abgelehnt. Dabei hatten die für meinen nicht ganz einfachen Posten in Ostasien noch nicht mal einen qualifizierten Nachfolger gefunden. Zum ersten Mal im Leben hatte ich so auf einmal viel Zeit. Jedenfalls nachdem der Umzug abgewickelt, die Wohnungseinrichtung vervollständigt, alle An- und Ummeldungen erledigt und auch sonst noch alles abgearbeitet war, was zu tun ist, wenn man sich nach vielen Jahren im Auswärtigen Dienst ein letztes Mal endgültig in der Heimat einrichtet. Ich habe mich schließlich sogar über die neue Freiheit gefreut. Endlich Zeit, mal wieder regelmäßig Sport zu treiben, und Wald zum Joggen gleich um die Ecke. In den letzten zehn Jahren hatten wir immer nur in Megacitys gelebt, in denen die Smogwerte an manchen Tagen so hoch waren, dass schon Spazierengehen gesundheitsgefährdend gewesen war. Schon nach wenigen Monaten war ich so fit, wie schon ewig nicht mehr. OK, zum Athleten würde ich nicht mehr werden, aber immerhin. Dann gab es noch das ein oder andere abschließend zu klären oder aufzuarbeiten. Ein Testament aufsetzen, zum Beispiel. Und eine gegenseitige Vorsorgevollmacht für Martina und mich hinterlegen. Beides aber war schon nach wenigen Tagen erledigt. Dann die Idee, mal all die alten Fotos zu digitalisieren und sie nach Datum und nach Orten und einige schließlich auch noch nach Motiven zu ordnen. Schon für die Kinder, für die das später sicher mal interessant sein würde. Aber dann war eben auch noch das letzte Foto eindeutig beschriftet. Zeit also, sich nach neuen Herausforderungen umzusehen.

Wie ich dann ausgerechnet auf das Thema Glaube und Religion gekommen bin? Nun ja, Interessiert hat mich das schon immer. Ist ja auch kein Wunder, wenn man in einem Pfarrhaus aufgewachsen ist. Aber im Grunde war das Thema für mich längst abgehakt. Dachte ich jedenfalls. So komisch es klingt, der eigentliche Anstoß war der Steuerbescheid. Der erste, den wir erhielten, seit wir endgültig nach Deutschland zurückgekehrt waren. Das Wort Kirchensteuer fiel mir sofort ins Auge. Dahinter ein nicht allzu hoher aber auch nicht völlig unerheblicher Betrag in Euro. Die letzten zehn Jahre hatten wir, wie gesagt, im Ausland verbracht. Da zahlt man keine Kirchensteuer. Aber jetzt, auf diese Weise und nach langer Pause mal wieder konkret mit meiner schon fast vergessenen Mitgliedschaft in der evangelisch-lutherischen Kirche Deutschlands konfrontiert, kam ich ins Grübeln. Besser gesagt: Es kam alles auf einmal wieder hoch. Da musste dann auch die Entrümpelung des Kellers und die Vervollständigung der Einrichtung des Wintergartens – Aufgaben, an die Martina mich alle paar Tage erinnerte – erst noch mal zurückstehen. Eins muss ich dabei klarstellen: Es ging mir überhaupt nicht ums Geld. Aber die Frage ist ja wohl legitim, ob man überhaupt noch religiös genug ist, um die Zahlung einer solchen Sondersteuer guten Gewissens rechtfertigen zu können. Zumal man das Geld ja auch gezielter ausgeben könnte. Spenden für irgendein Flüchtlingsprojekt, zum Beispiel. Oder eine Patenschaft übernehmen für zwei, drei Kinder in der Dritten Welt. Martina und ich hatten gerade vor kurzem erst über diese Möglichkeit gesprochen, nachdem wir so eine Reportage bei Phönix gesehen hatten.

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