E. T. Byrnes - Das Wissen der Welt

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Viktoria ist fünf Jahre alt, als das Regime ihren Bruder Rafi ermordet. Sie selbst wird entführt und in einer Anstalt für geistig Behinderte untergebracht. Rund sechzehn Jahre später wird sie überraschend daraus gerettet – und stellt fest, dass sie durch Raum und Zeit wandern kann. Diese Fähigkeit macht sie zu einer wertvollen Spielfigur im Ringen zwischen Regime und Rebellen. Einer der Rebellen ist Aenghus, ein Druide, der für seine Pläne seit vielen Jahrzehnten auf Viktoria gewartet hat und sie deshalb nicht aus seinen Augen lassen möchte. Doch bevor sie sich von ihm benutzen lässt, macht sie sich auf ihren eigenen Weg – zusammen mit Jack, einem jungen Telepathen. Gemeinsam suchen sie eine geheimnisvolle Bibliothek, die nichts Geringeres enthalten soll als das Wissen der Welt …

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„Schuhe!“

„Bitte?“

Die Gestalt knurrte.

„Zieh die Stiefel an und beeil dich!“

Ohne das dunkle Wesen aus den Augen zu verlieren, beugte sie ihre Knie und suchte mit einer Hand in der Tasche nach Schuhen. Sie waren ebenfalls fest, stark und glatt. Waren diese Dinge wirklich ein Teil der alten Welt? Sie wirkten so neu. Misstrauisch beäugte sie die Schuhe. Ein komplizierter Schnürmechanismus diente zum Festbinden.

„Ich sagte Beeilung!“, zischte die tiefe Stimme wieder. Viktorias Bewegungen wurden langsamer. Erkannte sie die Gestalt? Die Art, wie sie sich bewegte, kam ihr bekannt vor. Doch wer das auch war, verlor die Geduld mit ihr. Mit drei schnellen Schritten war die Person bei ihr und ragte drohend über Viktoria auf. Sie erstarrte, die Augen aufgerissen. Mit geradezu sanften Bewegungen ergriff diese die Schuhe, kniete sich selbst auf den Boden und zog ihr den ersten an. Wie betäubt saß Viktoria auf dem Boden und sah dabei zu. Sie hatte keine Ahnung mehr, was sie fühlte oder in welcher Situation sie gerade steckte. Es war zu surreal. Jemand staffierte sie mit einem Outfit aus, das für die Außenwelt gemacht war. Gestern war sie abends in Einzelhaft gesessen, alleine und vollkommen im Reinen damit, ihr restliches Leben in dieser weißen Hölle zu verbringen.

Eine Option, die offenbar nicht bestand. Gänsehaut überzog ihre Arme und sie zitterte. Was sich nicht geändert hatte war, dass man ihr keine Wahl ließ. Wortlos ließ sie sich aufhelfen. Probeweise ging sie ein paar Schritte. Ihre Füße federten weich zurück. Das waren Schuhe, die zum Laufen gemacht wurden. Sie sah auf und blickte in zwei grüne Augen. Das Gesicht war mit einem schwarzen Tuch vermummt, was die Augen umso stärker strahlen ließ. Sie leuchteten nicht warm, sondern waren voller Energie. Und Wut, wenn er wie jetzt die Augen zusammenkniff. Alles oder nichts. Sie konnte die Kleidung wieder ablegen und in ihre weiße Hölle zurückkehren. Oder sie konnte mitgehen und sehen, was die Welt in ihrer Abwesenheit so getrieben hatte. Und denjenigen ausfindig machen, der sie aus dieser Anstalt raus haben wollte. Und verdammt noch mal fragen warum.

Viktoria biss die Kiefer zusammen und reckte das Kinn hoch. Na dann los. Die Gestalt vor ihr glitt lautlos zur Tür. Mit umsichtigen Bewegungen öffnete sie sie und legte den Kopf schief. Viktoria wunderte sich, dann begriff sie. Vögel legten den Kopf schief, wenn sie besser hören wollten. Probeweise neigte sie ihren Kopf. Nein, da war nichts. Ihr mysteriöser Besucher schien zum gleichen Schluss zu kommen und öffnete die Tür ganz. Nach einem prüfenden Blick in den Gang drehte er sich zu ihr herum und bedeutete ihr, die Kapuze hochzuschlagen. Ohne zu zögern, kam Viktoria der Aufforderung nach.

„Was auch passiert, lass die Kapuze nicht runter.“

Noch etwas, das sie irritierte.

Auf ein Winken der dunklen Hand begann sie, sich nach vorne zu bewegen. Ein kleiner Teil von ihr schien über ihr zu schweben und sie zu beobachten. Setzte sie tatsächlich einen Fuß vor den anderen, ging immer einen Schritt weiter? Konnte sie noch umkehren? Sollte sie? Vor der Türschwelle blieb sie stehen, während die dunkle Gestalt bereits zur nächsten Ecke gehetzt war, wo ein anderer Gang den ihren kreuzte. Die Wahl war die ihre und sie war es auch nicht. Fast ohne ihr Zutun hob sich ihr Fuß und setzte einen Zentimeter hinter der Türschwelle wieder auf. Es war getan, sie hatte die Grenze überschritten.

Ein Zischen riss sie aus ihren Gedanken. Der Unbekannte hatte sich zu ihr herumgedreht und starrte sie mit zusammengezogenen Augenbrauen an. Ein Blick nach rechts verriet ihr, dass niemand im Gang stand. Mit gesenktem Kopf huschte sie nach vorn. Jeder Schritt knallte in ihren Ohren wie Schüsse. Rafi. Er war nicht dort draußen in der Welt. Er wartete nicht auf sie. Aber die Welt war voller Kreaturen, jemand schien Interesse an ihr und ihrem Leben zu haben.

Sie vermisste die weißen Schuhe bereits jetzt. Sie waren sanfter, bequemer und verursachten keine Geräusche. Auch ihr Retter musste den Pegel als Lärm einstufen, denn er sah alarmiert die Gänge hinauf und hinunter, ließ alle Gefahr beiseite, griff Viktorias Hand und rannte los. Hinter ihnen öffneten sich Türen, wurden erste Schreie laut. Links, rechts, endlos gerade aus und fast wären sie an einer unscheinbaren Tür vorbeigerannt. Doch ihr Begleiter legte eine Vollbremsung ein, die Viktoria fast einige Meter weiter nach vorn in die falsche Richtung geschleudert hätte, hätte seine Hand sich nicht verlässlich um ihre geschlungen. Mit einer energischen Bewegung warf er sich gegen die Tür, deren Schloss platzte und sie hindurch ließ. Eine Treppe. Er zog sie bergauf. Die Schreie wurden lauter. Eine Sirene ertönte. Sie heulte auf und ab, wie Wellen brandeten die schiefen Töne an Viktorias Ohren. Sie hatte aufgegeben, einen Sinn in den Ereignissen dieser Nacht zu sehen.

Sie stürzten wieder durch eine Tür und kühle Nachtluft schlug ihnen ins Gesicht. Er ließ ihre Hand nicht los. Vorsichtig näherte er sich mit Viktoria im Schlepptau dem Dachrand. Prüfend blickte er nach unten. Er korrigierte seine Position um einige Meter nach rechts und blickte wieder in den Abgrund. Viktoria schauderte und wollte zurückweichen. Doch er ließ immer noch nicht los. Vertraute sie ihm? Sie hatte keine Ahnung. Es war unwahrscheinlich, dass er sie einfach töten wollte, das hätte er anders auch haben können. Endlich schien er mit seiner Position zufrieden, als hinter ihnen die Metalltür aufflog und mit einem hässlichen Krachen gegen die Wand schlug.

„Bleibt wo ihr seid!“, rief eine männliche Stimme.

Bully? Viktoria drehte sich um. Nein, einer der anderen Pfleger. Sie hatte ihren Gedanken noch nicht zu Ende gedacht, als sie fremde Hände um ihre Taille spürte. Sie rissen sie nach hinten. Für einen Moment war selbst sie zu überrascht, um sich zu wehren, doch als sie die Richtung im Kopf richtig einordnete, begann sie um sich zu schlagen. Sie musste ihn getroffen haben, denn von irgendwo her drang ein Schmerzensschrei zu ihr. Es half nichts. Sie schlug, strampelte und wand sich hin und her, doch mittlerweile hielte er sie umschlungen. Mit ihr in seinen Armen vollführte er einen halben Kreis. Mit Entsetzen realisierte sie, wofür das gut war. Er holte Schwung. Als er sie über die Brüstung warf, brach ein markerschütternder Schrei von ihren Lippen und stürmte wie eine Schockwelle durch die Nacht. Der Wind fuhr schmerzhaft in ihr Gesicht, der Boden kam unerbittlich näher. Mitten in der Luft drehte ihr Körper sich und sie sah nach oben. Durch die Schwärze leuchtete ein helles Gesicht über die Brüstung. In der Schrecksekunde bevor sie ihren letzten Schrei ausstieß, sah sie sein Gesicht.

Bully.

Er lächelte bösartig.

Mit einer schnellen Armbewegung schleuderte er ihr etwas hinterher und Viktoria erkannte, dass es die Überreste eines verbrannten Stück Papiers sein mussten, bevor ihr Körper sich wieder drehte und unaufhaltsam dem Boden entgegen raste.

Traumwelt (Ursprung plus 16 Jahre)

– Viktoria –

War das wirklich Bully, bevor er sie in den Abgrund stieß? Der Gedanke ließ Viktoria nicht mehr los, als ihr Bewusstsein aus der Dunkelheit wieder auftauchte.

Mit einem Schlag versteifte sich ihr kompletter Körper. Der Abgrund. Sie war gefallen. Dem Boden entgegen gestürzt in der sicheren Erwartung eines schmerzhaften Todes. Viktoria verstand die Welt nicht mehr. Sie fühlte unter ihrer ausgestreckten Hand das Gras. Der Boden war kühl, aber nicht kalt. Eine Brise strich über ihre Haut. Was auch immer das hier war, es schien einigermaßen harmlos zu sein. Und echt, denn sie spürte den Boden unter sich. Sie fühlte keine Schmerzen, schlug die Augen auf und ließ die Sonne sie blenden. Sie lag auf einer großen grünen Fläche, vereinzelt fanden sich Bäume dazwischen und mittendurch schlängelten sich Pfade wie Adern durch die Wiese. Testweise atmete Viktoria tief durch. Echte, lauwarme Luft strömte in ihre Lunge. Sie wackelte mit den Zehen, bewegte ihre Glieder und stellte fest, dass sie keinerlei Schmerz litt. Fein. Dann war das eben so. Für den Moment, in dieser Sekunde musste diese Sicherheit reichen. Viktoria ahnte, dass sie Stunden damit verbringen würde, bevor sie wirklich verstand, was passiert war. Nein, lieber akzeptieren, was jetzt gerade vor ihr lag und erst einmal damit zurechtkommen. Grübeln konnte sie später auch noch. Vielleicht konnte sie dann dem Ganzen wenigstens etwas Sinn geben. Sie schloss die Augen, genoss das Gefühl der Sonne auf ihrer Nasenspitze und atmete weiter tief durch. Sie spürte in ihrem Bewusstsein, dass mit ihr alles okay war. Keine Prellung, keine Brüche. Kein Schmerz, der durch ihren Körper pulste. Probeweise setzte sie sich auf. Sofort sackte sie mit Schwindel im Kopf wieder nach hinten und schloss die Augen. Noch mal, dieses Mal langsamer. Sie stützte ihre Ellenbogen auf und setzte sich mit langsamen Bewegungen aufrecht hin. Ja, besser. Nein. Sie beugte sich zur Seite und erbrach etwas Schleim. Jetzt aber definitiv besser. Sie ließ etwas Spucke durch ihren Mund laufen und versuchte, den bitteren Geschmack hinunterzuschlucken. Als das nicht half, riss sie etwas Gras ab, zerkaute es leicht und schluckte wieder. In so einem gepflegten Bereich war bestimmt kein giftiges Kraut dabei.

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