E. T. Byrnes - Das Wissen der Welt

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Viktoria ist fünf Jahre alt, als das Regime ihren Bruder Rafi ermordet. Sie selbst wird entführt und in einer Anstalt für geistig Behinderte untergebracht. Rund sechzehn Jahre später wird sie überraschend daraus gerettet – und stellt fest, dass sie durch Raum und Zeit wandern kann. Diese Fähigkeit macht sie zu einer wertvollen Spielfigur im Ringen zwischen Regime und Rebellen. Einer der Rebellen ist Aenghus, ein Druide, der für seine Pläne seit vielen Jahrzehnten auf Viktoria gewartet hat und sie deshalb nicht aus seinen Augen lassen möchte. Doch bevor sie sich von ihm benutzen lässt, macht sie sich auf ihren eigenen Weg – zusammen mit Jack, einem jungen Telepathen. Gemeinsam suchen sie eine geheimnisvolle Bibliothek, die nichts Geringeres enthalten soll als das Wissen der Welt …

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„Vögel?“

„Weißt du etwa nicht, was Vögel sind?“

„Doch natürlich!“, empörte sich Viktoria.

„Aber jeder weiß doch, dass sie sich nicht mehr in der Nähe von Siedlungen niederlassen. Ihre Eier sind wertvoll. Man kann sie gegen fast alles eintauschen.“

Diesmal war das Schweigen zwischen ihnen geladen.

„Wie ist das Leben draußen so?“, murmelte die andere Frau aus der Ferne.

Viktoria zögerte. Sie wusste nicht, ab wann Annabelle aus dem Lauf der Geschichte ausgestiegen war. Es blieb ihr wohl nichts anderes übrig, als ins Blaue zu raten.

„Vor über sechzehn Jahren gab es eine Rebellion.“ Ihre kleine Pause verriet den Ausgang dieser Erzählung.

„Es gab auf beiden Seiten viele Tote. Einer davon war mein großer Bruder. Und ein anderer sein Mörder.“ Ihre Stimme bebte.

„Mehr weiß ich leider nicht mehr.“

„Mein Beileid“, flüsterte Annabelle.

„Danke“, erwiderte Viktoria.

„Ich war erst fünf Jahre alt und seither bin ich hier.“

„Wer weiß, wie es mittlerweile dort oben aussieht“, nahm sie Annabelles Stimme wahr, deren Sehnsucht sogar durch die Wand greifbar schien.

Viktorias Augen füllten sich mit Tränen. Eine Welt ohne ihren Bruder. Sie wollte nicht daran denken. Solange sie hier drin war in ihrem kleinen Kosmos aus weißen Wänden, konnte sie wenigstens so tun, als wäre er da draußen. Würde auf sie warten. Und irgendwann würde sie ihn wiedersehen. Und er würde sie in seine Arme schließen und hochheben, wie er es getan hatte, seit er den ersten Kopf größer als sie war. Was er praktisch schon immer war. Energisch schüttelte sie den Kopf und wischte die Tränen quer über ihr Gesicht.

„Erzähl mir von deiner Bibliothek und dem gefährlichen Wissen.“

„Bist du dir sicher, dass du das hören möchtest?“

„Warum nicht, sieht dir an, wo wir eh schon sind. Schlimmer geht es kaum.“

„Doch.“

„Es interessiert mich nicht.“

„Das sollte es.“

„Hörst du nicht, du sollst mich ablenken!“

Über ihre eigene Reaktion entsetzt schwieg Viktoria und verbarg ihr Gesicht in ihren Händen.

„Es tut mir leid“, murmelte Annabelle von diesseits der Wand.

„Ist schon gut.“ Viktoria hoffte, dass die andere ihr Nasenschniefen nicht durch den Schacht hören konnte.

„Die Bibliothek. Sie wurde notdürftig repariert und die Menschen in der Umgebung begannen damit, ihre Bücher dort zusammen zu tragen. Zum einen war ihnen klar, dass sie sich selbst um das direkte Überleben kümmern mussten. Also Felder bestellen, Jagen lernen. Das klingt so simpel, aber die damaligen Stadtbewohner hatten sich ihr Fleisch bisher einfach fertig zerlegt kaufen können. Es gab Geschäfte, die waren so riesig, größer als jedes Haus, das du wahrscheinlich kennst. Es war eine verrückte Zeit damals. Die Menschen gaben ihre Zeit auf, um Aufgaben für jemand anderen zu erledigen und bekamen Geld dafür, das sie gegen Essen eintauschten. Hätten sie sich mal lieber von vornherein darum gekümmert, ihr eigenes anzubauen.“

Ihre Worte strichen behutsam über Viktorias wunde Seele.

„Nach dem Krieg war eines schnell klar: Je mehr Wertvolles man daheim hatte, desto wahrscheinlicher war es, dass Diebe vorbei kamen und die Häuser durchwühlten. Es gab kein Gesetz mehr. Niemand, der die Menschen kontrollierte.“

„Bis der Zentralrat ins Leben gerufen wurde.“

„Oder wie wir ihn nannten – das Regime“, bekräftigte Annabelle.

„Aber das dauerte noch ein wenig. Dass es keine Regierung gab, heißt ja nicht, dass die Menschen automatisch zu dummen Tieren verkommen waren. Sie haben sich meistens in kleinen Gruppen selbst neu organisiert, irgendeinen Anführer gab es immer. Einer davon war nicht so recht davon begeistert, dass es einen Ort voller Wissen gab.“ Sie seufzte.

„Mittlerweile glaube ich, dass noch mehr dahinter gesteckt hat. Die alten Männer, die das alles organisiert haben, kannten sich und ihn seit sehr langer Zeit. Irgendwas muss vorgefallen sein, jedenfalls kam er irgendwann nicht wieder.“

Die Männer hatten etwas versucht aufzubauen, genauso wie Rafi einen Teil der Rebellen geführt hatte, obwohl er noch so jung war, dachte Viktoria stolz.

„In der Zwischenzeit wurde die Bibliothek stetig vergrößert. Es gab natürlich viele Bücher, die nur für die Unterhaltung gedacht waren. Aber es gab auch zahlreiche für die Lehre bestimmte Werke. Wie man eine Gesellschaft aufbauen konnte, beispielsweise. Oder Magie zu nutzen vermochte. Magie, stell dir das vor. Ich weiß gar nicht, wie viele außer mir wussten, dass die alten Männer in Wirklichkeit um die letzten Druiden dieser Welt waren. Aber wen wundert das. Nach dem Großen Krieg organisierten sich die Leute je nachdem, wo sie wohnten. Manche Gruppierungen waren sehr religiös ausgeprägt, andere kümmerten sich um nichts anderes als den Feldbau, andere wollten alles gleich teilen. Dann diejenigen, die glaubten, nur eine Frau könne eine Gemeinschaft anführen. Natürlich gab es auch das Gegenteil. Das nannte sich übrigens Patriarchat.“

Viktoria speicherte das neue Wissen ganz beiläufig ab. Sie glaubte nicht an Druiden oder Magie, aber wollte Annabelle nicht unterbrechen, weil sie die restliche Erzählung hören wollte.

„Und dann kam das Regime. Plötzlich wurden aus Menschen, die die Zukunft der Gesellschaft im Visier hatten, mögliche Landesverräter.“

Viktoria hob den Kopf und neigte ihn so, dass sie noch etwas besser hören konnte.

„Sie waren gefährlich, denn sie waren in der Lage, das Gedankengut des Regimes als das zu entlarven, was es war: Nur ein Mittel, um die Macht an sich zu reißen!“

Diese letzten Worte spie Annabelle mit einer Heftigkeit heraus, die selbst Viktoria erschreckte.

„Sie haben uns alle in einer Nacht vernichtet. Der Himmel hat gebrannt, die Bomben haben alles zerstört. Ich habe nie wieder jemanden von dort gesehen oder gehört. Aber wenn ich mir bei einer Sache sicher bin: Irgendwie haben die Druiden das ganze Wissen dort geschützt und bewahrt.“

„Warum haben sie dich denn nicht getötet?“

„Exzellente Frage. Die Antwort werde ich dir nicht geben können.“

„Können oder wollen?“

„Wollen.“ Dieses Wort sprach Annabelle mit einer so klaren Entschiedenheit, dass Viktoria nicht weiter nachfragte.

„Glaubst du, du wirst jemals dorthin zurückkehren?“

„Nein. Und selbst wenn. Die Druiden haben garantiert den letzten Schutzmechanismus aktiviert.“

„Was soll das heißen?“

„Ursprünglich hatten sie einmal geplant, nur denjenigen Zutritt zu gewähren, die drei Prüfungen bestehen konnten.“

Das Quietschen der Tür machte Viktorias Anstalten, Annabelle über die Prüfungen weiter auszufragen, den Gar aus. Bully erschien. Das flackernde Licht über der Tür verlieh seinem Antlitz einen grauenhaften Zug.

„Steh auf.“

Viktoria bewegte sich keinen Millimeter.

„Ich sagte: Steh auf!“, schrie er. Zentimeter für Zentimeter richtete sie sich auf, immer darauf bedacht, sich nicht zu sehr der Wand zuzuneigen. Zum einen könnte er sie sonst innerhalb von Sekunden festnageln, zum anderen wollte sie nicht, dass er sie als ein zu schwaches Opfer wahrnahm.

„Was willst du?“

„Ausnahmsweise nicht dich von hinten“, brummte er.

Viktoria verzog das Gesicht zu einer knurrenden Grimasse.

„Wag es ja nicht“, warnte Bully sie vor, während er langsam nach ihrem Arm griff.

„Die Vorsteherin will dich sehen.“

Sie verstand nicht.

„Was will die Vorsteherin von mir?“

„Was weiß denn ich?“, blaffte Bully zurück. „Ich werde sie wegen einer Rotzgöre wie dir aber garantiert nicht warten lassen!“

„Ich dachte, ich wäre nur ein Stück Dreck“, murmelte Viktoria leise, als sie hinter ihm aus dem Verlies schritt.

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