E. T. Byrnes - Das Wissen der Welt

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Viktoria ist fünf Jahre alt, als das Regime ihren Bruder Rafi ermordet. Sie selbst wird entführt und in einer Anstalt für geistig Behinderte untergebracht. Rund sechzehn Jahre später wird sie überraschend daraus gerettet – und stellt fest, dass sie durch Raum und Zeit wandern kann. Diese Fähigkeit macht sie zu einer wertvollen Spielfigur im Ringen zwischen Regime und Rebellen. Einer der Rebellen ist Aenghus, ein Druide, der für seine Pläne seit vielen Jahrzehnten auf Viktoria gewartet hat und sie deshalb nicht aus seinen Augen lassen möchte. Doch bevor sie sich von ihm benutzen lässt, macht sie sich auf ihren eigenen Weg – zusammen mit Jack, einem jungen Telepathen. Gemeinsam suchen sie eine geheimnisvolle Bibliothek, die nichts Geringeres enthalten soll als das Wissen der Welt …

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„Hey“, begrüßte sie die kleine Versammlung.

Etwas musste in ihrer Stimme mitgeschwungen haben, denn Juliette blickte alarmiert auf.

„Naaa, was machen die jungen Damen denn? Ihr streitet euch doch nicht etwa? An sich hätte ich ja nichts gegen einen kleinen, handgreiflichen Stress zwischen euch, aber dazu sollten wir uns vielleicht zu dritt in eine separate Zelle zurückziehen“, ertönte Bullys schmierige Stimme hinter ihnen. Viktoria rann ein Schauer den Rücken entlang, so sehr widerte allein schon der Klang sie an. Rafi hätte ihm für so einen Spruch die Hand gebrochen. Sie sah, dass es Juliette ähnlich ging. Ihre Entourage starrte fest auf die Tabletts vor ihnen, damit sie ja nicht auffielen und ein Stück der unerwünschten Aufmerksamkeit Bullys abbekamen.

Juliette starrte sie an, als warte sie auf ein Zeichen von Viktoria. Die schüttelte unmerklich den Kopf und wandte ihn dann halb zu Bully herum.

„Nein, alles okay. Ich wollte nur fragen, ob ich mich zum Essen hersetzen kann.“

„Natürlich kannst du“, beeilte Juliette sich zu antworten, als Bully Viktoria schon an der Schulter gepackt hatte und zu sich herum riss.

„Du kleines Stück Dreck!“ spie er ihr ins Gesicht. „Wenn du mit mir redest, wirst du dich gefälligst zu mir umdrehen und mir ins Gesicht schauen!“

Seine Hand traf ihre Wange mit voller Wucht. Viktoria wurde zur Seite geschleudert und verlor ihr Gleichgewicht. Sie stürzte zwischen die Stühle von Juliette und ihrer Entourage. Im letzten Moment hob eine ihren Stuhl an und rückte ihn zur Seite, damit Viktoria nicht mit dem Kopf gegen ihn krachte. Auch so rutschte ihre Hand von dem glatt gewienerten Boden ab und sie schlug mit voller Wucht auf den Steinfließen auf. Um sie herum wurde alles schwarz.

Im Kerker (Ursprung plus 16 Jahre)

– Viktoria –

„Fffff….“, begann Viktoria zu fluchen, als sie langsam zu sich kam. Sie konnte aber nicht mal mehr das Wort ganz aussprechen, bevor hämmernde Kopfschmerzen sie zurück in die Dunkelheit drängten. Immer wieder schwamm sie der Oberfläche entgegen, doch erst als die Schmerzen auf ein erträgliches Level herabgesunken waren, schaffte sie es, die Augen vollends aufzuschlagen. Sie lag auf einer harten Pritsche. Ein einzelnes flackerndes Lämpchen über der Tür gab sich redlich Mühe, den kleinen Raum zu erhellen. Sah nach einem harten Kampf aus. Abgesehen davon, dass Viktoria bereits am Geruch erkannt hatte, wo sie sich befand. In einem Einzelverlies. Na das hatte sich ja wirklich gelohnt. Hätte sie einfach ihren Löffel nicht abgegeben, wäre sie mit vollem Bauch und ohne Kopfschmerzen hier gelandet. Grandiose Bruchlandung.

Sie ächzte laut, als sie sich langsam aufsetzte und die Beine über den Rand der Pritsche schwang. Wenn sie schon mal da war, konnte sie wenigstens versuchen, ihrem Plan zu folgen. Sie rutschte weiter vor und ließ sich auf die Knie sinken. So wie es sie geschwindelt hatte, als sie sich nur aufsetzen wollte, ließ sie lieber die Finger vom Aufstehen. Mit der Beherrschung einer Tänzerin kroch sie langsam, Stück für Stück, zum Luftabzug hinüber. Damit niemand ihn missbrauchen konnte, hatte man einst ein altes Eisengeflecht davor montiert. Das hing nach wie vor bombenfest in der Wand. Was es allerdings nicht aufhalten konnte, war ihre Stimme.

„Hallo“, krächzte sie.

Keine Antwort. Was kein Wunder war, wenn sie bedachte, wie leise sie gerade gesprochen hatte. Obwohl man es kaum sprechen nennen konnte. Scheinbar lag sie schon länger auf der Pritsche als gedacht und ihre Stimmbänder hatten unter der Feuchtigkeit gelitten.

„Mags?“, versuchte sie es erneut. Noch einmal, ein bisschen kräftiger. „Mags!“

Ein Windhauch kitzelte ihre Nase. Na wenigstens schien die Belüftung hier unten noch zu funktionieren.

„Wer soll das denn sein?“

Viktoria stutzte. Soweit sie wusste, war aktuell niemand hier unten, höchstens eben die alte Mag und das war definitiv nicht deren Stimme. Plötzlich war sie auf der Hut. Vielleicht versuchten die Pfleger oder die Wächter, sie in eine Falle zu locken.

„Eine hochwohlgeborene Dame mit fetten Klunkern um die Finger“, antwortete sie.

Ein raues Lachen ertönte.

„Sind wir das nicht alle?“

Das Lachen wurde von Husten ersetzt.

„Wer bist du?“, wollte Viktoria wissen.

„Ich glaube, ich heiße Annabelle.“

„Du glaubst?“

„Ja, glaube ich.“

Schweigen.

„Wie lange bist du schon hier unten? Ich glaube, ich habe dich noch nie gesehen“, stellte Viktoria fest.

„Dann sag mir doch erst einmal, wie lange du schon da bist.“

„Seit über 15 Jahren.“

„Dann bin ich wohl seit über 15 Jahren hier unten.“

Viktoria schlug die Hand vor den Mund. Das war unvorstellbar. Selbst für eine ernstgemeinte Attacke mit umfunktioniertem Besteck hatte nie jemand mehr als einen Monat im Keller verbracht und von einer uralten Mitbewohnerin hatte noch nie jemand erzählt. Misstrauen setzte sich in ihr fest.

„Nimmst es mir übel, wenn ich dir das nicht glauben kann?“, fragte sie die Unbekannte.

„Nicht im Geringsten. Aber warum glaubst du mir nicht?“, erwiderte diese umgehend.

„Wenn du schon so lange hier unten bist, wie kannst du einerseits überhaupt noch am Leben sein und warum hat noch nie jemand etwas von dir gehört? Hier kommen ständig Leute runter“, stellte Viktoria fest.

„Zum ersten Teil deiner Frage: Es gibt so viele Dinge unter diesem Himmel, die widernatürlich sind. Warum auch immer ich noch lebe, ich habe keine Erklärung dafür und ich brauche keine.“

Ein weiterer Hustenanfall schallte durch das feuchte Gemäuer.

„Und warum weiß niemand oben von dir?“, beharrte Viktoria auf ihrer Frage.

„Weil ich Menschen nicht ausstehen kann. Sie haben mir alles angetan, was mir schlechtes im Leben widerfahren ist. Warum sollte ich mit ihnen reden?“

„Warum redest du dann jetzt mit mir?“

„Weil ich mich frage, wer Mags ist.“

„Eine Patientin.“

Viktoria antwortete nicht sofort. Aber sie war so weit gegangen, sie konnte jetzt nicht einfach aufhören. Sorgfältig wägte sie ihre Worte ab.

„Ich habe sie heute den ganzen Tag noch nicht gesehen“, nahm sie den Gesprächsfaden wieder auf.

„Ach was“, kam die trockene Entgegnung.

Viktoria seufzte.

„Was willst du mir damit sagen?“

„Verschwinden Menschen nicht immer einfach spurlos, vor allem seit der Rebellion?“, fragte Annabelle mit einem sarkastischen Unterton.

Die Erinnerung an Rafis Tod versetzte Viktoria einen Stich.

„Vielleicht, ich weiß es nicht mehr. Hier in der Anstalt eigentlich nicht“, erwiderte sie.

„Und was machst du nun hier unten? Suchst du etwa nach ihr?“

Wieder dieses kehlige, raue Lachen, das Viktoria an das Bellen eines räudigen Hundes erinnerte.

„Nicht wirklich“, gab sie vor und versuchte, möglichst gleichmütig zu klingen. „Aber wenn ich schon mal hier bin, konnte ich ja wohl mal fragen.“

Ein leises Scharren ertönte.

„Ich wünsche dir, dass du deine Freundin wiederfindest.“

Nach einigem Zögern konnte sich Viktoria zu einem „Danke“ durchringen.

Sie fuhr herum. Hatte da etwas an der Tür gekratzt? In Windeseile krabbelte sie zur Pritsche zurück und musste keinen Schwächeanfall vortäuschen, als sie sich mit einem Stöhnen zurücksinken lies. Ihr Kopf schien immer noch stinksauer auf sie zu sein. Gerade, als er die Pritsche berührte, wurde das kleine Fenster aufgeschoben.

„Schon wach?“

Bullys Stimme schnitt wie ein Messer durch die Luft. Viktoria gab keinen Laut von sich.

„Sicher bist du es, gerade hat es hier drin ganz schön geraschelt. Es sei denn, das waren die ersten Ratten, die an deinen Zehen nagen.“

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