E. T. Byrnes - Das Wissen der Welt

Здесь есть возможность читать онлайн «E. T. Byrnes - Das Wissen der Welt» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Das Wissen der Welt: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Das Wissen der Welt»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Viktoria ist fünf Jahre alt, als das Regime ihren Bruder Rafi ermordet. Sie selbst wird entführt und in einer Anstalt für geistig Behinderte untergebracht. Rund sechzehn Jahre später wird sie überraschend daraus gerettet – und stellt fest, dass sie durch Raum und Zeit wandern kann. Diese Fähigkeit macht sie zu einer wertvollen Spielfigur im Ringen zwischen Regime und Rebellen. Einer der Rebellen ist Aenghus, ein Druide, der für seine Pläne seit vielen Jahrzehnten auf Viktoria gewartet hat und sie deshalb nicht aus seinen Augen lassen möchte. Doch bevor sie sich von ihm benutzen lässt, macht sie sich auf ihren eigenen Weg – zusammen mit Jack, einem jungen Telepathen. Gemeinsam suchen sie eine geheimnisvolle Bibliothek, die nichts Geringeres enthalten soll als das Wissen der Welt …

Das Wissen der Welt — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Das Wissen der Welt», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Ein durch und durch hässliches Lachen ertönte.

„Wie gefällt es dir denn hier unten?“

Viktoria schnaubte auf. Eine Druckwelle jagte durch ihren Kopf.

„Ganz vorzüglich, besten Dank an die Gastgeber.“

„Oh, du bist also ein kleines, arrogantes Drecksstück? Was für eine nette Überraschung, ihr seid mir die Liebsten.“

Viktoria zuckte und krümmte sich intuitiv in einer Fötushaltung zusammen. Wenn Bully tatsächlich durch die Tür kam …

„Das Schweigen nehme ich erst mal als Zustimmung. Pass auf, ich kann dir ein echt attraktives Angebot machen: Ich komme rein, du drehst dich um, damit ich dein kleines, hässliches Gesicht nicht sehen muss und wir vergnügen uns eine Runde. Oder zwei. Vielleicht auch mehr, je nach deinem Durchhaltevermögen.“

Heftiger Brechreiz bemächtigte sich ihrer.

„Dafür kommst du natürlich heute noch hier raus.“

Natürlich. Und was würde ihn davon abhalten, oben in ihre Höhle zu kommen und das gleiche Spiel zu wiederholen? Nein, sie musste ihm klar machen, was sie von ihm hielt. Unter pulsierenden Kopfschmerzen schälte sie sich wieder aus ihrer Pritsche und schlurfte langsam auf die Tür zu. Beinahe konnte sie seine Aufregung spüren, wie er da hinter der Tür lungerte und auf ihre Reaktion wartete. An der Tür legte sie ihre Hand auf Kopfhöhe ab und lies sie laut nach unten zu der kleinen Luke gleiten, durch die manchmal etwas Essen in die Zellen gereicht wurde. Sein hektischer Atem näherte sich der Luke von der anderen Seite. Als sie seine Augen sehen konnte, lächelte sie. Mit einer plötzlichen Bewegung spuckte sie ihm ins Gesicht. Einen Fluch ausstoßend wich er zurück, stolperte und fiel gegen die Wand in seinem Rücken. Sofort stieß er sich von ihr ab, stürzte wieder zur Tür und hämmerte wild darauf ein.

„Du wirst hier unten verrecken, Drecksstück! Hörst du mich, du wirst hier unten verrecken!“

Viktoria schwieg. Was hätte sie auch sagen sollen. Erschöpft schwankte sie zur Pritsche hinüber und sank auf die unbequeme Liege herab. Während sie dem Lämpchen über ihrer Tür beim munteren Flackern zusah, fielen ihre Augen zu. Sie träumte von Rafi, wie sie einmal von einer Stadt zu einer anderen gewandert waren. Ihr Bruder hatte bald die Nase voll gehabt von den überlaufenden Straßen. Er trieb seine kleine Schwester hinab in eine Wiese voller wilder Blumen, bis sie einen Trampelpfad fanden, dem sie fortan folgten. Es gab keine Zeit im Leben von Viktoria, die friedlicher gewesen wäre als diese Erinnerung.

Ein metallisches Klappern weckte sie aus ihrem samtig-weichen Traum. Ein Blech erschien im Türschlitz und eine unbekannte Stimme rief „Aufwachen, frühstücken. Hol‘s dir oder es fällt auf den Boden!“

So schnell sie konnte, griff Viktoria nach dem Blech. Was auch immer hier drauf war, wurde mit Sicherheit nicht davon besser, wenn es einmal eine engere Bekanntschaft mit dem Boden geschlossen hatte. Ein Brei undefinierbarer Farbe, irgendetwas zwischen Beige und Graugelb. Der Duft nichtssagend. Viktorias Magen meldete sich knurrend zu Worte, verstummte aber schnell, als sie den ersten Bissen von sich nahm. Ihr Respekt vor Annabelle stieg weiter. Wer sich davon ernährt hatte und trotzdem noch lebte, war längst einer der Harten, die definitiv in den Garten gehörten. Widerwillig nahm sie einen zweiten Bissen. Als sie ihn glücklicherweise unten behalten konnte, setzte sie sich wieder an den Belüftungsschacht.

„Annabelle?“

Keine Antwort. Fast kam Viktoria schon ins überlegen, ob sie sich das Gespräch vor einigen Stunden eingebildet hatte. Aber nein. Sie hatte schon viel mitgemacht und die Klippe, was real war oder nicht kaum mehr unterscheiden zu können, war sie bisher noch nicht herabgestürzt. Die kurze Unterhaltung war passiert. Nachdem sie nun nicht wirklich wusste, wie lange sie hier unten bleiben würde, konnte es nicht schaden, sich eine Gesprächspartnerin zu sichern. Ihre psychische Gesundheit würde es ihr danken.

„Warum weißt du nicht, wie du heißt?“

„Das weiß ich doch.“

„Vorhin warst du dir aber nicht sicher.“

„Jetzt bin ich es“, sicherte die andere Gefangene zu.

Viktoria atmete aus und ballte die Hände zu Fäusten. Vielleicht war es doch keine so gute Idee.

„Ich war nicht immer Annabelle. Vielleicht bin ich deswegen manchmal noch ein bisschen verwirrt.“

Viktoria stand kurz davor zu fragen, wie viele Drogen es brauchte, um so zu werden wie sie. Oder war es die Einzelhaft, die sie so hatte werden lassen?

„Warum bist du hier unten?“, fragte sie stattdessen.

„Ich denke, weil ich in der Bibliothek gearbeitet habe.“

Okay, das war’s, Viktoria würde besser das Gespräch abbrechen. Die Bewohner oben hatten handfeste Verbrechen begangen, sie hatte in der offiziellen Version einen Wächter ermordet und diese Verrückte behauptete, sie wäre im Verlies, weil sie irgendwo gearbeitet hatte?!

„Und du?“, kam unerwartet die Frage aus der Dunkelheit.

„Ich bin eine Mörderin.“

„Ah. Wie nett.“

Viktorias Augenbrauen wanderten nach oben. „Nett?!“

Es verstrichen einige Sekunden, bevor Viktoria wieder etwas hörte. Kicherte die Verrückte tatsächlich?

„Ich nehme nicht an, dass du eine gute Person getötet hattest, sonst wärst du wohl nicht hier in der Anstalt. Also ja, nett.“

Viktoria knetete den Saum ihres Oberteils. Es durfte niemand zuhören, oder sie wären beide bis zum Ende ihrer Tage hier unten. Aber sie spürte, dass hier etwas Größeres begraben lag.

„Was war an deiner Arbeit in einer Bibliothek so verwerflich?“

Entrüstetes Schnauben antwortete ihr.

„Das dort auffindbare Wissen. Es ist gefährlich.“

Viktoria sann darüber nach, ob sie jemals in einer Bibliothek war. Außerhalb der Anstalt. Hier drinnen gab es einen kleinen Raum, in dem einige Bücher bereitstanden. Als Kind hatte sie hier Lesen geübt, nachdem Rafi es nicht mehr mit ihr am Lagerfeuer üben konnte. Aber richtig spannend war keines der Werke. Eine Patientin steckte ihr alsbald, dass es nur genehmigte Bücher gab.

„Genehmigt?“, hatte Viktoria gefragt. „Von wem?“

Ungläubig hatte die Frau auf sie herabgestarrt. „Dem Zentralrat, du Dummerchen!“

So ähnlich wie damals fühlte sie sich auch jetzt wieder. Als hätte sie immer noch nicht begriffen, worum es in der Welt wirklich ging. Wie sollte sie auch. Ein leiser Pfiff riss sie aus ihren Gedanken.

„Was?“, fragte Viktoria in die Dunkelheit.

„Ich wollte nur wissen, ob du noch da bist.“

„Warum?“

„Ich glaube, du bist etwas Besonderes.“

„Du glaubst auch, du bist eine Annabelle“, erwiderte Viktoria trocken.

Wildes Kichern antwortete ihr.

„Ich mag dich. Du langweilst mich nicht, im Gegensatz zu all den anderen, die sonst runtergeschickt werden.“

„Ach?“

„Sicher. Weder schreist du dir die Seele aus dem Leib, noch weinst du vor dich hin, ohne von deiner Umwelt Notiz zu nehmen.“

„Und das macht mich zu etwas Besonderem?“

„Nun ja, ein bisschen schon. In der Welt, in der wir uns beide befinden, auf jeden Fall.“

Viktoria wusste nicht so recht, wie sie reagieren sollte. Schließlich entschlüpfte ihr ein leises „Danke“.

„Keine Ursache.“

Schweigen hing in der Luft, aber es war nicht unangenehm. Für den Moment schien alles gesagt, bis das nächste Flüstern zu Viktorias Ohren getragen wurde. Angestrengt lauschte sie, aber diesmal verstand sie nicht alles. Sie kroch noch näher an den Luftdurchzug.

„Was hast du gesagt?“

„Dass ich dich damals gut hätte gebrauchen können.“

„In der Bibliothek?“

Zustimmendes Brummen.

„Was war das denn für eine Bibliothek?“

„Eine große.“

Fast klang es, als wäre die alte Frau stolz darauf. Viktoria wartete ab, bis sie weitersprach. „Sie war von einer Universität übrig geblieben. Nach dem Großen Krieg war sie eines der Gebäude, die am wenigsten beschädigt waren. Die Menschen haben sie mehr oder weniger geflickt, nachdem sie gemerkt haben, dass am nächsten Tag doch wieder die Sonne aufging und die Vögel zwitscherten.“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Das Wissen der Welt»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Das Wissen der Welt» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Das Wissen der Welt»

Обсуждение, отзывы о книге «Das Wissen der Welt» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x