E. T. Byrnes - Das Wissen der Welt

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Viktoria ist fünf Jahre alt, als das Regime ihren Bruder Rafi ermordet. Sie selbst wird entführt und in einer Anstalt für geistig Behinderte untergebracht. Rund sechzehn Jahre später wird sie überraschend daraus gerettet – und stellt fest, dass sie durch Raum und Zeit wandern kann. Diese Fähigkeit macht sie zu einer wertvollen Spielfigur im Ringen zwischen Regime und Rebellen. Einer der Rebellen ist Aenghus, ein Druide, der für seine Pläne seit vielen Jahrzehnten auf Viktoria gewartet hat und sie deshalb nicht aus seinen Augen lassen möchte. Doch bevor sie sich von ihm benutzen lässt, macht sie sich auf ihren eigenen Weg – zusammen mit Jack, einem jungen Telepathen. Gemeinsam suchen sie eine geheimnisvolle Bibliothek, die nichts Geringeres enthalten soll als das Wissen der Welt …

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„Was machst du da unten?“, fragte das zierliche Geschöpf.

„Mich verstecken“, erklärte sie das Offensichtliche.

„Was bringt dir das?“, bohrte Zara weiter.

„Nicht entdeckt zu werden.“

Suchend sah die Kleine sich um.

„Wer sollte dich entdecken? Hier ist niemand.“

Entnervt blickte Viktoria auf.

„Vielleicht versteckt er sich auch.“

Irrte sie sich oder kratzte ihre flatternde Begleitung sich am Kopf?

„Nein, das glaube ich nicht. Los komm, wir müssen zur Kutsche.“

Vorsichtig spähte Viktoria über den Heckenrand. Sie sah nichts. Was nichts heißen mochte. Dennoch. Ewig konnte sie nicht auf dem Boden kauern. Sie stand auf und wandte sich ihrer Begleitung zu.

„Weißt du, wo wir hinmüssen?“

Ein beschäftigtes Summen war die Antwort.

„Zara?“

„Eine Kutsche kann schlecht durch die Wiese fahren. Wir folgen dem Weg, Dummerchen.“

Es war das erste Mal, dass eine Welle aus Wut durch Viktoria rollte. Da stand sie hier in einer eigentümlichen Welt und wusste nicht, was real war. Genauso gut könnte sie sich einfach wieder in die Wiese legen und Zara ein flatterndes Etwas sein lassen, das verloren gegangen war. Was kümmerte sie der Verbleib eines kleinen Wesens und seine Aufgabe.

Doch sobald diese Gedanken einmal ihren Kopf durchquert hatten, schämte sie sich auch schon wieder. Nach Rafi hatte sich niemand um sie gekümmert. Sie war genauso ignoriert worden. Es war eine beschissene Zeit. Und auch wenn Zara vielleicht nur eine Einbildung war – sie war die beste Gesellschaft, die sie aktuell hatte. Sie gab sich einen Ruck und bereitete sich darauf vor, einen langen Marsch zu ihrem Ziel zurückzulegen.

„Okay, dann los“, resignierte sie und umging die Hecke mit großen Schritten.

Bald schreckte ein Geräusch sie aus ihrem gleichmäßigen Trott auf. Ein Rabe flatterte nicht weit über ihren Köpfen durch die ausschweifenden Äste der umherstehenden Bäume. Ohne Umschweife ließ er sich auf einem Zweig nieder, der bis tief in den Weg reichte. Viktoria überlief ein Frösteln, als sie unter ihm hindurch ging. Ein weiteres Mal ertönte starker Flügelschlag und als sie sich umblickte, war ein zweiter Rabe auf dem Ast. Sie spannte ihre Hände zu Fäusten. Es fehlte noch einer. Stur blickte sie gerade aus und setzte einen Fuß vor dem anderen. Zara konnte ihre Anspannung nicht entgangen sein, doch das kleine Wesen flog wortlos neben ihr her. Sie näherten sich einer weitläufigen Kurve und instinktiv hielt sich Viktoria auf der Innenseite des Weges.

Ihre Schritte verlangsamten sich, bis sie schließlich vollständig innehielt. Da stand es, das dunkle Gefährt. Scheinbar hatte es kehrtgemacht und stand nun mit der Vorderseite schräg zu Viktoria da. Die davor gespannten Pferde standen bewegungslos und scharrten nicht einmal mit den Hufen. Die Gestalt vor der Kutsche war verschwunden. Zara neben ihr brach in hektisches Flattern und Zirpsen aus.

Viktoria stockte, mit ihrer Hand griff sie an ihren Hals. Diese Kutsche löste eine tiefgehende Unruhe in ihr aus, die sie nicht erklären konnte. Aber woher?

„Zara?!“, flüsterte sie erstickt.

„Ja?“, zwitscherte das Wesen von ihrer rechten Schulter.

„Willst du dort wirklich hinein?“

Jauchzend stieg die Kleine in die Höhe und drehte eine Pirouette.

„Ja, hier gehöre ich hin. Erinnerst du dich an etwas?“

Der erwartungsvolle Ton ließ Viktoria erschauern. Etwas hatte sich in ihr gelöst und nahm Fahrt auf. Es war ein einzelner Gedanke. Schnell kniff sie sich in den Arm und Zaras Jubeltanz brach ab.

„Was ist los, warum willst du dich nicht erinnern?“

Aufgebracht wandte Viktoria sich der Kleinen zu.

„Willst du mir etwa sagen, es geht um meine Erinnerungen?“

Sie rümpfte ihr kleines Näschen.

„Na in wessen Gedankenwelt sind wir denn hier, wenn nicht in deiner?“, fragte sie eingeschnappt. „Natürlich geht es darum, dass du dich erinnerst. Hör auf, dich dagegen zu wehren, das bringt nichts.“

Betäubt wich Viktoria nach hinten aus. Noch im Zurückgehen drehte sie sich um und fiel in einen Laufschritt. Das konnte nicht wahr sein! Fast wäre sie in den Ast gerannt, der tief im Weg hing. In letzter Sekunde legte sie eine Vollbremsung hin und kam schlitternd wieder zum Stehen. Die beiden Raben waren nicht mehr allein. Ein Dritter hatte sich zu ihnen gesellt, merklich größer als die beiden anderen. Majestätisch saß er zwischen seinen Begleitern und sah auf sie herab. Eine Erinnerung stieß blubbernd an die Oberfläche. Drei Raben auf einem Ast waren das Symbol für Tod. Eine alte Frau hatte ihr das immer wieder gesagt, während sie auf ihrem Schoß saß und sich die alten Geschichten anhörte. Vor dem Feuer saßen sie und die Hände der alten Frau hatten kaum mehr Kraft, deswegen durfte Viktoria sich nicht plötzlich bewegen, sonst wäre sie auf den Boden gefallen. Drei Raben. Fragte sich nur, wer sterben würde.

Voller Entsetzen drehte sie sich wieder rum und blickte zu der Kutsche zurück. Raben und ihrer Bedeutung konnte man nicht so einfach entfliehen. Genauso wenig, wie sie dieser Welt entfliehen konnte. Ihrer Gedankenwelt, das hatte Zara gesagt. Dann gab es wohl nur den Weg nach vorn. Viktoria rannte, bis sie die Kutsche erreichte. Was auch immer hier drin war, gleich war es vorbei. Nur einen Augenblick zögerte sie, dann sprang sie mit Anlauf ins Innere.

Erinnerung (Ursprung plus 16 Jahre)

– Viktoria –

Dunkelheit empfing sie. Es war seltsam warm, nicht überhitzt. Sie war nicht im Inneren des Gefährts, denn um sich herum spürte sie keinerlei Gegenstände. Sie schwebte, das musste die seltsame Lösung sein. Ein flatterndes Geräusch riss sie aus ihren Gedanken. Zara war bei ihr. Ihre Erinnerung schwebte in der Form eines kleinen Wesens vor ihr. Erst glomm ein kleiner Funken vor ihren Augen, dann begann Zara zu glühen wie das Herz einer Flamme. Sie kam Viktoria immer näher, doch sie spürte keine Furcht. Was auch immer hier gerade geschah, es war unausweichlich. Sie blickte in das Licht, bis es ihre Stirn berührte und in sie überging.

Der Wind rauschte durch ihre Haare und zerrte an ihren Klamotten. Sie kam ins Strudeln und drehte sich mehrfach um ihre Achse, bis sie ziemlich hart auf einem Boden landete, mit nichts als einem dicken Schaffell zwischen ihr und grob behauenen Brettern. Sie war in einem kleinen Zimmer, das mit alten Möbeln vollgestopft war. Ihr Rücken stieß an die Füße eines knorrigen alten Schaukelstuhls und eine knarzende Stimme redete eine Sprache, die Viktoria nicht verstand. Dann änderte sich ihre Perspektive. Sie blickte auf ihre Hände hinab, klein und pummelig. Sie war in ihrer Kindheit gelandet. Sie vertraute der Person, die hinter ihr saß und immer weiter redete. Viktoria schloss die Augen und lauschte. Ja, sie war hier zu Hause. Ihre Ohren folgten den fremdartigen Lauten, bis sie erste Worte ausmachen konnten. Eine Geschichte von Liebe, Verlust, Verrat und Lebensglück. Sehnsucht erfasste Viktoria. Wie gern sie Teil der Erzählung wäre, würde gegen Monster reiten, sich in einen Held verlieben und nach erfolgreichem Kampf nach Hause zurückkehren. Zuhause. Sie wollte heim! Da legte sich eine alte, faltige Hand auf ihren Kopf. Das Kind drehte sich um und lächelte die zahnlose Alte an. Sehnsucht wurde durch Trauer ersetzt, denn sie erblickte Tränen.

„Es ist Zeit, schlafen zu gehen.“

Die kleine Viktoria zog erst einen Schmollmund, dann gab sie auf und krabbelte zu der Schlafstatt vor dem Feuer hinüber. Eine kleine Kuhle zeigte, wo sie sich des Nachts in die Felle kuschelte. Bald fielen ihr die Augen zu. Die Viktoria, die zu Besuch war, blieb mit offenen Augen liegen. Kurz darauf hievte sich die Alte aus dem Stuhl und ging hinüber zu ihrem Tisch. Aus einer Schublade holte sie ein altes Buch hervor. Sie öffnete es und legte es aufgeschlagen vor sich hin. In aller Seelenruhe hob sie einige kurze Haare ins Licht, warf dem schlafenden Kind einen Blick zu und legte sie in eine kupferne Schale. Anschließend zupfte sie Blätter und Blüten verschiedener Pflanzen ab, die auf dem Tisch lagen, mischte sie unter und beträufelte alles mit einer klaren Flüssigkeit. Aus dem Buch nahm sie einen eintönigen Singsang auf, während sie die Mischung über einer offenen Flamme zum Brodeln brachte. Die ältere Viktoria stand auf und ging zum Feuer hinüber. Mit einer Schöpfkelle hob ihre Großmutter die festen Bestandteile ab und füllte die Essenz in eine angeschlagene Tasse. Mit zittrigen Schritten ging sie hinüber zu Viktoria und weckte sie sanft.

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