Jon Pan - Der Plethora-Effekt

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Rupert Dill, ein nicht gerade erfolgreicher Erdenbürger, wird in einer warmen Augustnacht während des Liebesakt mit einer Frau von seltsamen Wesen entführt. Nach einer langen Reise in einem seltsamen Flugobjekt aus weissem, porösem Stein, das durch den Klang einer großen Saite angetrieben wird, landet er auf einem nicht weniger seltsamen Planeten. Die ganze Zeit hatten ihn aber diese menschenähnlichen Wesen, von denen zwölf in dem Objekt mitflogen, nicht mehr beachtet. Auf dem fremden Planeten trifft Dill andere Menschen, offenbar alle in ähnlichen Situationen entführt, aber auch auf einige fast schon fanatische Gläubige, die während religiösen Tätigkeiten weggeholt wurden. Doch keiner dieser Menschen wird von den Wesen, die den Planeten bevölkern, beachtet, als gäbe es sie alle nicht. Was ist also der Sinn der Entführungen an diesen eigenartigen Ort? Es beginnt eine Odyssee, bei der Rupert Dill die eigenartigsten Erfahrungen macht und dabei mehr und mehr einem Geheimnis auf die Spur kommt – einem ungeheuren Geheimnis, das einen nicht weniger ungeheuren Plan gegen die Menschheit in sich birgt! «Wehe, wenn sie euch den schützenden Mantel der Tabus wegsprengen und die Lava der Triebhaftigkeit unter ihren missionarischen Blicken fließt! Die Sprengkraft der Lust wird der größte Overkill sein. Nicht der Overkill, der das Leben an sich auslöscht, sondern ein Overkill, der in einer rasenden Attacke alles oberhalb der Instinktgrenze zerfressen wird und die Zivilisation zu einem orgiastischen Magma zusammen schweißt. Sie werden kommen! Oder wie Juan Elmo Mosconi sagt: ›Das All ist überall!»

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Martina blieb liegen. Vor mir stand jemand. Eine Hand griff nach mir. Ich wich aus, warf mich schützend über Martina. Die Hand packte mich am Genick. Ich rief, so laut ich konnte: »Loslassen, loslassen!« Keine Reaktion. Und da war noch jemand. Ich versuchte mich aufzurichten. Der Druck an meinem Genick presste mich auf Martina zurück.

Es mussten zwei Männer sein, die dicht bei uns standen. Ich atmete kräftig ein und kämpfte mich frei, richtete mich auf. Tatsächlich entdeckte ich einen Mann. Dann einen zweiten. Sie waren nicht besonders groß. Und auch nicht besonders kräftig, sonst hätte ich mich nicht so leicht freikämpfen können.

»Was wollt ihr?«, rief ich dem einen, der sich direkt vor mir befand, zu. Als Antwort tauchten zwei weitere Gestalten auf, Männer mit etwa demselben Körperbau wie die anderen beiden. Sie trugen dunkle Kleider, die ich durch die Dunkelheit der Nacht nicht richtig erkannte. »Lauf weg!«, rief ich Martina zu.

Sie erhob sich und rannte los. Einer der Männer verfolgte sie.

Was spielte sich hier ab? Hatte etwa Charlotte uns diese Typen nachgeschickt? Unsinn, absoluter Unsinn! Was phantasierte ich da zusammen?

Zwei der Männer kamen bedrohlich auf mich zu. Ich drehte mich schnell um, ein Dritter stellte sich mir in den Weg. Nun waren es schon fünf. Mir fiel ihre sehr ähnliche Erscheinung auf. Zu spät, sie fassten nach mir, hielten mich fest. Ich schlug um mich, doch sie schafften es, mich bewegungsunfähig zu machen.

Wo war Martina? Ich sah sie, nun von zwei Männern verfolgt, wie sie, laut und schrill schreiend, im nicht sehr hellen Mondlicht durch die Büsche rannte.

»Lauf, lauf, sonst erwischen sie dich«, keuchte ich, ohne dass sie mich hören konnte. Ich selbst saß hoffnungslos fest. Die Männer zogen mich mit sich fort. Keiner sprach ein Wort oder gab sonst einen Laut von sich. »Lauf zum Wagen, lauf schon!«, rief ich Martina zu, damit sie es wenigstens schaffte, sich zu retten.

Obwohl sie sie fast eingeholt hatten, ließen die Männer, die sie verfolgten, plötzlich von ihr ab,. Das erstaunte mich. Hatte es damit zu tun, dass ich mich nicht mehr befreien konnte? War ich derjenige, den sie suchten? Die ganze Aktion hatte nicht lange gedauert. Wir traten aus dem mit Büschen und Bäumen bewachsenen Platz heraus. Vor uns lag ein weites Feld mit verdorrtem Gras. Und mittendrin flimmerte ein großes Ding, das in eine neblige Substanz eingehüllt war.

Ich hatte so etwas noch nie gesehen. Die Männer stießen mich von sich. Ich stürzte nach vorne in den Nebel hinein, der sich wie feingemahlene Kreide auf meiner Haut anfühlte und mir auch gleich in Mund und Nase eindrang. Eine weiße Fläche kam mir entgegen, ich schlug mit dem Kopf auf und verlor die Besinnung.

Kapitel 2 - Unterwegs

Ich kam zu mir, obwohl ich das Gefühl hatte, schon eine ganze Weile in einem Dämmerungszustand einiges wahrgenommen zu haben. Mit dem Gesicht nach unten lag ich auf einer harten Fläche, die stark vibrierte. Ein tiefes, eintöniges Geräusch dröhnte in meinem Kopf. Ich nahm die Hände, die sich halb auf meinem Rücken befanden, hoch und presste mir die Ohren zu. Das schwingende Geräusch ließ sich dadurch etwas abdämpfen, aber es drang nach wie vor in meinen Körper ein. In meinem Mund und meiner Nase hing diese kreideartige Substanz, die ich schon beim Eintauchen in den Nebel auf dem Feld wahrgenommen hatte. Eigentlich hätte ich mich fragen müssen, wo ich war, doch das tat ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Ich tastete mich mit verminderter Wahrnehmung schrittweise in diese mir unbekannte Atmosphäre hinein, krampfhaft bemüht, mich zu orientieren, wobei ich bewegungslos in derselben Stellung, Gesicht nach unten, liegen blieb. Selbst die Augen öffnete ich nicht. Geräusche, Geschmack, Vibrationen und eine ganze Anzahl undefinierbarer Dinge, die in meinem Rücken lauerten, ergaben für mich zwar eine Art Bild, das mir aber nicht klarmachen konnte, was um mich herum geschah. Ich kämpfte mit mir selbst, rang mir Vorstellungen ab, mühsam atmend, beide Ohren zugepresst, die Augen geschlossen, bis ich begriff, dass ich mich damit wehrlos auslieferte.

Aber wem lieferte ich mich aus? Ich musste damit beginnen, die Realität der Situation – und somit auch die Realität der Bedrohung, der ich sicher ausgesetzt war – zu erfassen.

Vorsichtig drehte ich meinen Kopf, öffnete die Augen. Eine starke, grellweiße Helligkeit blendete mich, und mein Blick kehrte in die rötlich-dumpfe Abschirmung meiner Lider zurück, nicht ohne dort einem stetig wiederkehrenden Blitzen ausgesetzt zu sein. Woher kam diese Helligkeit? Ein solches Licht kannte ich nicht. Ich öffnete die Augen nochmals. Diesmal schafften sie es, der Lichtwand standzuhalten. Außer diesem intensiven Weiß konnte ich jedoch nichts sehen, weil es sonst offenbar nichts gab – ich starrte gewissermaßen in ein weißes Nichts hinein.

Ich musste einen Weg finden, mich aus meiner Wehrlosigkeit zu befreien. Ohne Orientierung war das schwer. Sollte ich mich bewegen? Und wenn jemand über mir stand, der mich für tot hielt? Vielleicht lebte ich nur noch, weil sie mich für tot hielten. Sie? Natürlich, die Männer, die mich eingefangen hatten! Sie beobachteten mich bestimmt in diesem Augenblick. Und Martina? Ich spürte den Zwang, nach ihr zu rufen. Ihr Name quälte mich, saß eingezwängt fest, wollte mir laut entschlüpfen. Aber ich nahm mich zusammen, hielt ihn zurück.

Unmöglich! Ich konnte nicht ewig so liegen bleiben und in dieses grelle Weiß blicken. Dazu folterte mich das brummige Dröhnen. Stellenweise glaubte ich, das Geräusch habe seinen Ursprung in meinem Schädel. Doch das war nicht so, der ganze Boden unter mir vibrierte ja mit.

Plötzlich war da eine eigenartige Stimme. Ihr Klang schien vorwiegend mit der Nase erzeugt zu sein und aus dieser richtiggehend herausgepresst zu werden. Das erstaunte mich jedoch nicht so sehr wie die Worte, die, soweit ich das verstand, ausschließlich aus Vokalen wie A, E und O zusammengesetzt waren. Die einzelnen Sätze – wenn es überhaupt Sätze waren – wurden sie sehr schnell gesprochen. Ich fragte mich, was das zu bedeuten hatte.

Die Männer, drei oder vier, soweit ich das erahnen konnte, schienen dicht bei mir zu stehen. Wieder sprach einer. Ein anderer antwortete. Die Stimmen unterschieden sich voneinander, nicht stark, doch ich konnte sie auseinanderhalten.

Vorsichtig nahm ich die Hände von meinen Ohren weg, drehte mich langsam. Meine Augen hatten sich an das grelle Weiß gewöhnt, ich konnte mich nun, ohne weiterhin so stark geblendet zu werden, umschauen. Das weiße Nichts hatte an Weite verloren. Ich nahm eine Art Steinwand wahr, die eine fremdartige Leuchtkraft zu besitzen schien. Die Art dieses Steins, der stellenweise sehr porös schien, und das mehlige Gefühl in meinem Mund, in meiner Nase und inzwischen auch in meinem Rachen, passten irgendwie zusammen. Soviel begriff ich. Und die Männer? Ich hatte mich bereits bewegt. Sie reagierten nicht darauf. Also bewegte ich mich weiter, bis ich fast auf dem Rücken lag.

Nun konnte ich sie sehen. Sie standen tatsächlich nur wenige Schritte von mir entfernt nebeneinander. Drei waren es. Sie trugen schwarze Gewänder aus grobmaschigem Tuch, das mit einer feinen, weißen Schicht bestäubt war. Ihre Gesichter hatten eine leicht bronzefarbene Tönung, zum Teil mit dunkelbraunen Flecken. Ihre Augen konnte ich kaum erkennen, da sie sehr klein waren. Mir fielen ihre schmalen Lippen auf, die einen sehr breiten Mund zeichneten, und das bei allen drei. Überhaupt hatten sie eine starke Ähnlichkeit, wenn ich vereinzelt auch kleine Unterschiede, vor allem was die braunen Flecken betraf, wahrnahm. Der eine gab wieder diese von As, Es und Os geprägte Sprache von sich. Die anderen hörten ihm zu.

Gab er irgendwelche Befehle, Befehle, die gar mich betrafen? Ich sah mich nach einer Fluchtmöglichkeit um. Aber dazu musste ich erst einmal wissen, wo ich mich befand. Sie hatten mich vom Feld her in diesen Nebel gestoßen. Mit dem Kopf war ich gegen etwas Hartes geprallt. Hatte ich eine Verletzung? Ich spürte keinen Schmerz. Wie lange war es her, seit sie mich festgenommen hatten? Hielt ich mich in einem Raum auf? Es sah ganz so aus. Sollte ich versuchen, mich zu erheben? Wie würden die Männer darauf reagieren? Sie blickten nie in meine Richtung, das fiel mir auf. Verfügten sie über die Sicherheit, mich in ihrer Hand zu haben?

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