Jon Pan - Der Plethora-Effekt

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Rupert Dill, ein nicht gerade erfolgreicher Erdenbürger, wird in einer warmen Augustnacht während des Liebesakt mit einer Frau von seltsamen Wesen entführt. Nach einer langen Reise in einem seltsamen Flugobjekt aus weissem, porösem Stein, das durch den Klang einer großen Saite angetrieben wird, landet er auf einem nicht weniger seltsamen Planeten. Die ganze Zeit hatten ihn aber diese menschenähnlichen Wesen, von denen zwölf in dem Objekt mitflogen, nicht mehr beachtet. Auf dem fremden Planeten trifft Dill andere Menschen, offenbar alle in ähnlichen Situationen entführt, aber auch auf einige fast schon fanatische Gläubige, die während religiösen Tätigkeiten weggeholt wurden. Doch keiner dieser Menschen wird von den Wesen, die den Planeten bevölkern, beachtet, als gäbe es sie alle nicht. Was ist also der Sinn der Entführungen an diesen eigenartigen Ort? Es beginnt eine Odyssee, bei der Rupert Dill die eigenartigsten Erfahrungen macht und dabei mehr und mehr einem Geheimnis auf die Spur kommt – einem ungeheuren Geheimnis, das einen nicht weniger ungeheuren Plan gegen die Menschheit in sich birgt! «Wehe, wenn sie euch den schützenden Mantel der Tabus wegsprengen und die Lava der Triebhaftigkeit unter ihren missionarischen Blicken fließt! Die Sprengkraft der Lust wird der größte Overkill sein. Nicht der Overkill, der das Leben an sich auslöscht, sondern ein Overkill, der in einer rasenden Attacke alles oberhalb der Instinktgrenze zerfressen wird und die Zivilisation zu einem orgiastischen Magma zusammen schweißt. Sie werden kommen! Oder wie Juan Elmo Mosconi sagt: ›Das All ist überall!»

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Mein Entschluss war gefasst: Ich wollte so schnell wie möglich mit Martina über mein früheres Leben reden. Das klang natürlich fast so, als hätte ich etwas verbrochen. Unsinn war das. Damit hatte ich nie etwas zu tun gehabt. Sie davon zu überzeugen, würde mir sicher nicht schwer fallen. Und der Rest ergab sich von selbst. Wenn mir nur Charlotte inzwischen keinen Strich durch die Rechnung gemacht hatte!

Wie schon die ganze Woche, hatte ich mich auch heute mit Martina nur einige Schritte von ihrem Haus entfernt verabredet. Sie wohnte mit ihrer Mutter zusammen in einer kleinen Mietwohnung. Vermutlich wollte sie nicht, dass ihre Mutter mich sah. Darum durfte ich nicht direkt vor dem Haus parken. Anfänglich hatte mir das nichts ausgemacht. Doch inzwischen kam es mir so vor, als wollte sie mich vor ihrer Mutter verheimlichen. Martina stritt das mir gegenüber zwar ab. »Mutter ängstigt sich, wenn ich mit jemandem im Auto mitfahre«, hatte sie mir erklärt. »Und daher ist es besser, sie sieht deinen Wagen nicht.« Das verstand ich. Ich wäre dazu bereit gewesen, den Wagen weiter oben abzustellen und mich dann zu Fuß vors Haus zu begeben. Doch meine speziell für Martina erwachte Zurückhaltung ließ es nicht zu, ihr diesen Vorschlag zu unterbreiten. Es ging nicht um meinen Wagen, sondern um mich. Soviel begriff ich. Also schwieg ich und tat so, als verstünde ich ihre Mutter.

Ich bremste den Wagen ab, parkte ihn am Straßenrand zwischen zwei anderen Wagen, blieb darin sitzen. Bei Charlotte war ich immer zu spät gekommen. Bei Martina kam ich immer zu früh. Die Aufregung in mir trieb einem der vielen, manchmal dicht aufeinanderfolgenden Höhepunkte entgegen. Dabei wurde mir für einige Sekunden richtig übel. In besonders klaren Augenblicken staunte ich manchmal darüber, dass ich mich diesem unangenehm vibrierenden Zustand nicht entziehen konnte. War er denn nicht entsetzlich sinnlos? Wozu diese unnötige Quälerei? Band sie mich mehr an Martina? Nagelte dieser Zustand einen neuen Stift in meine Gefühlswalze, damit die abtastende Zunge meiner Befindlichkeit später unter ähnlichen äußerlichen Bedingungen genau diese punktierte Stelle anreißen und sie so – problemlos abrufbar – in Schwingung versetzen konnte? Wenn ich klar sah, erkannte ich nur diesen einen Sinn. Und wenn ich nicht klar sah, wartete ich auf Martina.

Sie kam. Und sie hatte die Hitze des Tages besser überstanden als ich. Auch die abendliche Schwüle, die sich wie eine temperierte Decke um meinen Körper warf, konnte Martina nichts anhaben. Ihre Frische drückte sich nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch in ihren Bewegungen aus. Wie geblendet saß ich da und ließ mich treiben.

Sie kam näher. Ich blieb sitzen. Wie machte sie das nur? Sie erschien mir wie jemand, der durch das Gemetzel einer Schlacht schreiten konnte, ohne auch nur einen Kratzer abzukriegen. Wie machte sie das nur? Oder war ich es, der das machte?

Ich stieg aus, ging ihr einige Schritte entgegen, umarmte und küsste sie. Aber auch hier übte ich meine Zurückhaltung aus.

»Es war ganz schön heiß heute«, sagte sie.

»Du siehst hervorragend aus«, sagte ich.

Wir schritten zum Wagen, wobei ich meinen prüfenden Blick hinter einem Lächeln verbarg. Hatte Charlotte sie angerufen? Nein, denn wenn sie es getan hätte, dann wäre Martina möglicherweise nicht gekommen. Was dachte ich da? Diese Unsicherheit war schlecht. Ich öffnete wortlos die Beifahrertür, ließ Martina einsteigen, atmete für kaum eine Sekunde die Nähe ihrer Frische ein. Sie trug ihr rötliches Haar heute offen.

»Wollen wir essen gehen?«, fragte ich, kaum saß ich neben ihr.

Sie drehte mir das Gesicht zu. »Dazu habe ich keine Lust«, sagte sie. »Bei diesem Wetter nehme ich nur Flüssiges zu mir.«

Ein Kratzer? Oder gar eine Wunde? Nein, sie würde es niemals schaffen, eine Schlacht unverletzt zu durchschreiten! Ich war es, der glaubte, sie unverletzbar machen zu können. Aber ich täuschte mich. Sie litt wie andere auch. Der Trick, sie zur Göttin zu erheben, um ihr alles beichten zu können, funktionierte nicht. Göttinnen sind gnadenlos! Wie hilfreich die Wirklichkeit doch war! Das Wissen, mit dem Schrecken davongekommen zu sein, beruhigte mich. Doch ruhig fühlte ich mich deswegen noch lange nicht.

Martina wandte ihr Gesicht nicht von mir ab. Hatte das etwas zu bedeuten? Schauten ihre Augen prüfend?

Ich wagte es nicht, ihren Blick zu erwidern. Und das war falsch. Ich manövrierte mich von einem Fehler in den anderen hinein. Dazu kam, dass ich mich einem neuen Höhepunkt meines nervösen Gefühls näherte. Meine Hände umfassten das Steuer, und ich fürchtete, dass wenn ich sie wegnehmen würde, sie zu zittern anfangen könnten. Martina wusste nichts von Charlotte, diese Frau gab es für sie nicht. Zumindest glaubte ich das noch immer.

Warum fuhr ich nicht los? Dann täte ich wenigstens etwas. Martina schwieg. Und sie musterte mich prüfend. Nun war ich mir dessen absolut sicher.

»Was ist? Wollen wir hier übernachten?« Ihre Worte hoben mich sofort aus meiner Starre heraus. Ich lächelte sie flüchtig an, wobei sich unsere Blicke kurz kreuzten, griff zum Zündschlüssel und startete den Motor.

»Wohin?«, fragte ich und wagte einen weiteren, seitlichen Blick.

Martina saß aufrecht da. Ihr zitronengelbes Kleid, nur an zwei feinen Trägern über den Schultern befestigt, machte sie äußerst attraktiv. Ich hätte sie am liebsten angefasst. Dazu war es aber zu spät, denn schon fuhr ich los.

»Es wird bald angenehm kühler werden«, sagte ich und starrte durch die Windschutzscheibe auf die Straße. »Wir könnten ein wenig raus aus der Stadt fahren, ich meine, wenn du Lust dazu hast?«

»Von mir aus«, sagte sie und zündete sich eine Zigarette an.

Ich hörte sie, trotz des Motorengeräuschs, rauchen, jeden einzelnen Zug, den sie nahm. Ich musste diese Panzerung, die mich seit gut zwei Stunden einschloss, sprengen. Die anderen Abende mit Martina waren alle wesentlich lockerer verlaufen. Charlotte stand heute dazwischen. Nein, nicht Charlotte, korrigierte ich mich, sondern meine Unsicherheit. Daran musste ich mich festhalten: Charlotte hatte mit Charlotte zu tun, meine Unsicherheit aber mit mir. Darin lag der Schlüssel zur erfolgreichen Aktion.

Warum sprach ich nicht mit Martina? Und zwar gleich. Wir saßen allein hier in meinem Wagen. Wir hatten Zeit. Weglaufen konnte sie mir im Moment auch nicht. Wann also würde die Gelegenheit wohl günstiger sein?

»Hattest du einen angenehmen Tag heute?«, fragte ich.

»Du meinst, wegen der Hitze?«, sagte sie.

»Nicht nur.«

»Sondern?«

Ich schaute sie an, soweit das meine Tätigkeit am Steuer zuließ. »Es ist vor allem beim Arbeiten mühsam«, sagte ich.

»Was meinst du genau?«, fragte sie

»Das Klima«, präzisierte ich.

Ich verhielt mich absolut unsinnig und redete einfach drauf los. Trotzdem machte ich weiter. Es bestand doch die Möglichkeit, dass sich daraus etwas ergab.

Wir hatten die Stadt hinter uns gelassen. Noch reichte das Tageslicht aus, um die bald hereinbrechende Nacht zurückzuhalten. Am wolkenlosen, tiefblauen Himmel blinkte ab und zu schon ein Stern auf.

In schnellem Tempo durchquerten wir eine Gegend, in der es nach frisch geschnittenem Gras roch. Martina zündete sich eine neue Zigarette an und betonte somit die künstliche Atmosphäre des Wageninnern, die uns umgab. Die Zugluft zerriss den Zigarettenrauch, wirbelte ihn herum, wobei er sich, nach einer anfänglich starken Geschmacksentwicklung, bald verflüchtigte. Ich musste an die Zeiten denken, in denen Charlotte mir ihr Kabriolett zur Verfügung gestellt hatte. Die Sache war schief ausgegangen. Wie so vieles damals.

»Gibt es etwas, über das du mit mir nicht reden willst?«, fragte ich Martina plötzlich.

Es klang nicht geschickt, aber ich hatte einen Anfang gefunden.

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